Oleander hat geschrieben: ↑Mo 3. Jan 2022, 14:59
Der Kaiser schickt Soldaten aus und schickt dabei sich selber aus?
So KANN man interpretieren - aber genau deshalb habe ich darauf hingewiesen, dass der exegetische Weg nicht erfolgversprechend ist, da man exegetisch beides begründen kann. - Deshalb die Frage:
* Was ist Erlösung?
* Wer erlöst?
* Konnte Jesus dem Satan in der Wüste erliegen?
* Welches Gottesbild ergibt sich aus
a) Gott erlöst selbst in Jesus? (trinitarisch)
b) Gott erlöst, weil ihm ein Opfer dargeboten wird? (unitarisch)
Corona hat geschrieben: ↑Mo 3. Jan 2022, 15:04
Die vermeintlich Erlösung in den griechischen Schriften ist unsichtbar, subjektiv und nicht beweisbar.
Warum gibt es eigentlich Jesus? Ist er nötig oder hätte man Erlösung auch ohne Jesus darstellbar machen können?
Larson hat geschrieben: ↑Mo 3. Jan 2022, 15:08
Der alleine Gott ist immer noch Herrscher dieser Welt.
Das ist auch trinitarisch so. - Sind wir uns einig, dass diese Grundsatzfrage exegetisch nicht lösbar ist?
Larson hat geschrieben: ↑Mo 3. Jan 2022, 15:21
dann ganz Mensch wurde, nichts mehr göttliches an sich hatte, und danach wieder zu Gott wurde. Aber trotzten sitzt nun dieser Gott neben einen Gott, und der eine Gott ist dann auch der Gott von diesem Gott und Gott ist auch das Haupt dieses Gottes…
Trinitarisch kann man nur verstehen, wenn man Jesus als Selbsterniedrigung Gottes versteht - der Chef der undercover ins letzte Loch kriegt und sich den dortigen Verhältnissen hilflos unterordnet.
Und nein: Es gibt keine drei Götter - es gibt nicht einmal einen Thron, weil dies unterstellen würde, dass Gott einen Hintern hat (hat er NICHT). - Man darf Vorstellungs-Bilder von Gott nicht mit der göttlichen Realität selber verwechseln.