Corona hat geschrieben: ↑So 22. Jan 2023, 15:59
Ich würde sagen, mit demselben Übereifer
Ich habe bei dir den Eindruck, dass du generell allem , was Paulus so von sich gab, negativ gegenüber eingestellt bist.
Ich weiß nur nicht , was dich dazu reizt...
Daher meine Frage, was du von dieser seiner Ansicht (oder mags Erkenntnis sein) hälts...
Das Hohelied der Liebe
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht,so wäre mir’s nichts nütze.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.[/quote]
...oder teilen -oder dich eher darauf verlassen , was du selber erlebtest (und dies zu einem anderen Ergebniss führte)
Würdest du diese Ansicht einfach so übernehme, weils in der Bibel so steht (egal, wer sie äusserte,oder aus eigenen Erfahrugen drauf schließen, dass Paulus sich irre, aber er halt davon überzeugt war..
Eindrücke können täuschen
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
Corona hat geschrieben: ↑So 22. Jan 2023, 16:50
Eindrücke können täuschen
Mhm..
Also gibts auch Pauluslehren, denen du zustimmen kannst/würdest?
Sicher
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Hans-Joachim hat geschrieben: ↑Do 19. Jan 2023, 18:52
Was war das eigentlich für ein Mann.
Im Vergleich zu anderen Evangelisten ist er derjenige, der das Christentum intellektuell erklären kann - der Römer-Brief ist eine philosophische Glanzleistung. Entscheidend dabei ist, dass er dabei erkennt, dass "Glaube" über "Intellekt" ist, es also etwas über einer selbst-maßstäblichen Vernunft gibt. Dementsprechend fällt er in Griechenland bei den dortigen Philosophen durch. Ich habe viel von Paulus gelernt.
Hiob hat geschrieben: ↑Mo 23. Jan 2023, 13:06
Entscheidend dabei ist, dass er dabei erkennt, dass "Glaube" über "Intellekt" ist, es also etwas über einer selbst-maßstäblichen Vernunft gibt.
Das ist eine interessante Feststellung. Die Griechen waren ja große Philosophen. Und sie waren so tolerant, dass sie einem unbekannten Gott sogar einen Platz einräumten.