Tonbandstimmen

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Anthros
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von Anthros »

Anthros hat geschrieben: Sa 10. Sep 2022, 16:24 Die Tonbandstimmen klingen in etwa so, wie es bei den so genannten Geisterjägern im TV zu hören ist, wenn sie ihr Aufnahmegerät hinstellen, durch das die Stimmen sich melden und die Geisterjäger sie hören können, ohne dabei ein Radio im Hintergrund laufen zu lassen, wie es bei den Tonbandstimmen aber der Fall sein muss. Die Stimmen sind also nicht für jedes Ohr gleich verständlich. Die gesungenen Worte des Singvogels hingegen waren so klar verständlich, wie es von Mensch zu Mensch normalerweise ist.
Dies geschah an dem Haus, wo wir auch die Sitzungen mit den Tonbandstimmen hatten. Damals besuchte ich auf meinen Touren einen entfernteren Ort, wo bei Friesenhagen im Wildenburger Land in Nordrheinwestfalen/Deutschland eine Kapelle steht, die Anna-Kapelle. Von ihr sind sehr schöne Fotografien zu sehen: https://www.bing.com/images/search?q=an ... HoverTitle

Es war bereits nachtdunkel, als ich von der unbefestigten Straße den Weg kaum 50 Meter bis zur Kapelle ging. Dort standen nur drei Bäume und in einem war eine Krähe, die in einem der Baumwipfel krähte, dann aber schwenkte es wie beim Singvogel in deutlich vernehmbaren Worten um. - Ob diese wohl so freundlich waren, wie es beim Singvogel gewesen ist?
Anthros
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von Anthros »

Anthros hat geschrieben: Sa 17. Sep 2022, 11:39 Es war bereits nachtdunkel, als ich von der unbefestigten Straße den Weg kaum 50 Meter bis zur Kapelle ging. Dort standen nur drei Bäume und in einem war eine Krähe, die in einem der Baumwipfel krähte, dann aber schwenkte es wie beim Singvogel in deutlich vernehmbaren Worten um. - Ob diese wohl so freundlich waren, wie es beim Singvogel gewesen ist?
Die Fotos über die Kapelle im Internet sind sehr schön, was eher zur Fröhlichkeit des Singvogels gehört hätte. Doch war es diesmal eine Krähe, die mit ihrem schwarzen Federkleid und ihrem nicht bei allen Menschen beliebten Krähen sich kundmachte. Ich wurde wie beim Singvogel nicht direkt angesprochen, dafür aber wurde bei beiden Vögeln auf mein Kommen reagiert.
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von Anthros »

Anthros hat geschrieben: Sa 24. Sep 2022, 12:13 Die Fotos über die Kapelle im Internet sind sehr schön, was eher zur Fröhlichkeit des Singvogels gehört hätte. Doch war es diesmal eine Krähe, die mit ihrem schwarzen Federkleid und ihrem nicht bei allen Menschen beliebten Krähen sich kundmachte. Ich wurde wie beim Singvogel nicht direkt angesprochen, dafür aber wurde bei beiden Vögeln auf mein Kommen reagiert.
Der Singvogel drückte sich so aus, als ob er mein Kommen gesehen hätte. Sein Wortlaut musste nicht unbedingt eine Information für andere gewesen sein, sondern vielleicht auch nur für sich selbst, das blieb also offen.
Indirekt wurde ich auch von der Krähe begrüßt, indem sie durch mein Kommen bedingt reagierte, dabei aber eine mir fremde Person zitierte, die also mir nichts zu tun hatte. Die Begegnung war daher in diesem Fall noch eine Spur unpersönlicher, wie auch der Ort mit mir nicht in Beziehung stand. Ich war nur ein Besucher und nicht ein Bewohner, wie es im Falle des Singvogels gewesen war. Ich war ein Besucher eines geschichtsträchtigen Ortes und erhielt eine quasi zeitversetzte Liveübertragung aus ihrer Vergangenheit zu hören.
Zuletzt geändert von Travis am So 2. Okt 2022, 11:25, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel korrigiert
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von Anthros »

Man muss sich die nächtliche Situation vorstellen, mit der ich an der Kapelle ankam, die ich aber durch Besuche am Tage aus der Vergangenheit kannte - nur nachts eben noch nicht. Der nächste Weg, um mit einem KFZ die Kapelle erreichen zu können, ist eine unbefestigte und unbeleuchtete Straße. An der Kapelle sind keinerlei Lampen, nicht einmal eine Kerze leuchtete innerhalb der Kapelle. Sie steht einsam auf einer Anhöhe, die "Blumenberg" genannt wird, wo ringsherum Felder sind, nur drei Bäume, darunter die einst mächtige, aber durch Fällung bedrohte, 400jährige gebrechliche "Hexenlinde", die 2001 durch einen Sturm dahingerafft worden sein soll.
Sie standen in ihrer unmittelbaren Nähe und zum Dunkel gesellte sich die schaurige Geschichte der Kapelle der Hexenverbrennungen. - So mancher wird schon vermuten, was damit gemeint ist. Besonders hebt die Geschichtsschreibung das Schicksal der Agnes Schmidt hervor, die noch vor ihrer Hinrichtung gesagt haben soll: Noch einmal meine Kinder sehen! vgl.: https://api.edoweb-rlp.de/resource/edoweb:4132219/data

Nun, was ich durch die Krähe hörte, war zwar nicht dieser Wunsch der Agnes Schmidt, aber etwas, das zum Wesen dieses schwarzen Vogels gehört und was viele hätten gesagt haben können: "Mörder, Mörder, haut ab!"
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Gottsucher
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von Gottsucher »

Mit dem Phänomen der Tonbandstimmen habe ich mich über 30 Jahre lang befasst und dabei auch einige durchaus erstaunliche Ergebnisse erzielt. Nach meiner Bekehrung vor 4 Jahren habe ich damit allerdings aufgehört, weil das für mich nicht mehr mit dem Glauben an Gott zusammenging. Ich hatte früher nie an Dämonen und finstere Mächte geglaubt und habe auch nie irgendwelche negativen Erlebnisse in Zusammenhang mit Tonbandstimmen und anderen "okkulten" Praktiken gehabt - anscheinend war ich dagegen "immun". Allerdings hatte ich immer wieder mal solche Schlafparalysen, die von allerlei optischen, akustischen und taktilen Wahrnehmungen begleitet waren, vor allem von einem extremen Gefühl von Panik und Todesangst, das nur schwer zu beherrschen war. Es fühlte sich an wie ein starker "Sog", der mich ins dunkle Nichts hinabreißen wollte, wogegen ich mich mit aller Kraft zu wehren versuchte. Begleitet wurde dieses Gefühl von einem lauten Dröhnen und einem "elektrisierenden" Kribbeln im ganzen Körper. Im Laufe der Jahre wurde es allerdings normal für mich und ich nutzte die Schlafparalysen für Experimente wie Luzides Träumen oder OOBE-Versuche. Erst etwa anderthalb Jahre nach meiner Bekehrung und Abkehr von esoterischen und okkulten Praktiken war mir dann aufgefallen, dass ich schon länger keine dieser Schlafparalysen mehr hatte. Rückblickend stellte ich fest, dass sie genau während der 30 Jahre meiner Beschäftigung mit dem Okkulten aufgetreten waren - vorher nicht und seit meiner Bekehrung auch nicht mehr. Das warf dann einige Fragen in mir auf, etwa: Handelte es sich bei den Erlebnissen während der Schlafparalysen vielleicht um "dämonische Angriffe"? Hat deren plötzliches Aufhören etwas damit zu tun, dass durch meine Bekehrung ein "Herrschaftswechsel" stattgefunden hatte und "dämonische Kräfte" (oder was auch immer) nun keinen Zugriff mehr auf mich haben? Ich glaube nicht, dass es sich bei deren Verschwinden um einen psychologischen Effekt handelte, etwa weil ich die Erwartung hatte, dass ich durch Jesus nun davor geschützt wäre, denn a) hatte ich gar nicht vor, die Schlafparalysen loszuwerden, und b) war mir deren Verschwinden ja erst rückblickend 1½ Jahre nach meiner Bekehrung aufgefallen. Ich finde das jedenfalls erstaunlich...
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von oTp »

Gottsucher hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 01:36 Allerdings hatte ich immer wieder mal solche Schlafparalysen, die von allerlei optischen, akustischen und taktilen Wahrnehmungen begleitet waren, vor allem von einem extremen Gefühl von Panik und Todesangst, das nur schwer zu beherrschen war.
Hallo, Gottsucher.
Zuerst: Ich mag den Begriff "Schlafparalysen" überhaupt nicht. Und ich habe auch meine Gründe dafür, dass ich diese "Zustände" mit ihren Erlebnissen nicht rein psychologisch erkläre. Psychologische Erklärung ist ja ein Zustand der Einbildung. Was ja gar nichts mit Geistern zu tun hat. Jedenfalls, wenn man näher hinschaut, was Menschen bei angeblicher "Schlafparalyse" erlebt haben, muß man doch mit einer anderen Ursache als innerseelischen Ursachen mit Einbildungen auch rechnen.

Ich habe mich auch etwa 40 Jahre immer wieder mit solchen Fragen beschäftigt. Allerdings meist mit abgrenzendem Abstand, weil ich mich nicht "infizieren" wollte mit solch zerstörerischen jenseitigen Mächten.
Und wenn man näher hinschaut, dann gibt es extremere Erlebnisse, die sich nicht nur mit dem psychologischen Begriff Schlafparalyse erklären lassen.

Möglich, dass dein geistiges Gefüge dich widerstandsfähiger macht gegen solche Beeinflussungen. Gibt ja auch andere, die nur angefangen haben mit Geisterbefragung und schon direkt arge Probleme bekamen.
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von oTp »

Gottsucher hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 01:36 Rückblickend stellte ich fest, dass sie genau während der 30 Jahre meiner Beschäftigung mit dem Okkulten aufgetreten waren - vorher nicht und seit meiner Bekehrung auch nicht mehr.
Da hast du jedenfalls Glück, dass du anscheinend wirklich widerstandsfähiger bist. Aber man kann sich ja die Widerstandsfähigkeit, die man hat, nicht aussuchen. Also hast du jedenfalls Glück gehabt.

Diese Anfechtungen können ganz verschwinden, sobald man sich zu Gott und Jesus bekennt.
Bei Anderen ist es auch schon mal viel schwieriger. Bis dahin gehend, dass auf einmal Geister "erkennbar" werden, die sich wehren, verschwinden zu müssen. Was man dann ja Besessenheit nennt.
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von Gottsucher »

Hi oTp,

ich würde schon unterscheiden zwischen der Schlafparalyse als "medizinisches" Phänomen und den Erlebnissen währenddessen. Eine Schlafparalyse ist ja zunächst mal nichts Außergewöhnliches; es handelt sich ja nur um das bewusste Wahrnehmen der Muskelstarre während der Aufwachphase, weil - aus welchen Gründen auch immer - die das Bewusstsein zu früh erwacht, bevor die Muskelstarre aufgehoben ist, welche ja verhindern soll, dass man die im Traum ausgeführten Bewegungen auch in der Realität ausführt und so z.B. im Bett um sich schlägt. Ganz selten habe ich das jetzt auch noch, allerdings ohne die zuvor genannten Erlebnisse. Ich nehme einfach nur wahr "oh, ich kann mich nicht bewegen", und ein paar Sekunden später bin ich dann "ganz wach" und kann mich wieder bewegen.

Auf jeden Fall gibt es noch viel extremere Erlebnisse, wenn man sich auf okkulte Dinge einlässt. Möglicherweise bin ich da tatsächlich "widerstandsfähiger". Damals fand ich es schade, dass ich auf diesem Gebiet so wenig "erlebe", während andere immer viel mehr erlebten. Ich habe z.B. auch jahrelang meditiert, am meisten Zen, manchmal auch mit den "Chakren", habe da aber nie tiefer eindringen können und habe nie auch nur irgend etwas erlebt, das mein Bewusstsein auf eine andere Ebene gehoben hätte, was ich immer gesucht habe. Auch "medial" war ich nie, habe also nie direkte Einblicke in "jenseitige Bereiche" erhalten. Die Tonbandstimmen waren so ziemlich das Einzige, das mir den Eindruck vermittelte, es mit einem intelligenten Gegenüber zu tun zu haben und dass da "auf der anderen Seite" noch etwas existiert. Und natürlich verschiedene Synchronizitätserlebnisse, wo ich immer den Eindruck hatte "das Universum" (oder irgend eine transzendente Intelligenz) kommuniziert mit mir.

Auch später, nachdem ich mich dann bekehrt hatte, hatte ich (bisher jdenfalls) nie irgendwelche außergewöhnlichen Erlebnisse, die man z.B. aus dem charismatischen Bereich so kennt. Immer nur "äußere" Zeichen wie Koinzidenzen, die ich als Reden Gottes wahrnehme, oder halt Träume, von denen einige prophetisch waren und Dinge angekündigt haben, die Gott mir mir vorhatte.

Ich denke, diese "Widerstandsfähigkeit" (oder vielleicht auch "Unsensitivität"), die mich bisher vor schädlichen geistlichen Einflüssen bewahrt hat, verhindert jetzt auch die direkte Wahrnehmung göttlicher Eingebungen. Z.B. tue ich mich schwer mit dem Erhalten von "Eindrücken" beim hörenden Gebet usw., oder ich habe Gott oder seine Liebe auch noch "gespürt", wie das viele Christen berichten. Aber wie Du schon sagst, man kann sich das nicht aussuchen, und Gott nutzt dann eben die "Kanäle", auf denen man empfänglich für sein Reden ist.
oTp
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Re: Tonbandstimmen

Beitrag von oTp »

Gottsucher hat geschrieben: Mo 23. Jan 2023, 13:44 Auch später, nachdem ich mich dann bekehrt hatte, hatte ich (bisher jdenfalls) nie irgendwelche außergewöhnlichen Erlebnisse, die man z.B. aus dem charismatischen Bereich so kennt. Immer nur "äußere" Zeichen wie Koinzidenzen, die ich als Reden Gottes wahrnehme, oder halt Träume, von denen einige prophetisch waren und Dinge angekündigt haben, die Gott mir mir vorhatte.
Charismatische Vorgänge sind wohl auch nicht so eindeutig.
Habe da auch mal einige Jahre Berührungspunkte gehabt:
Paul Cain, John Wimber, Benny Hinn kennt man, und Andere. Da gibt es viele Übertreibungen, die wiedrum nicht gottgemäß sind.
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