Erkennen

Rund um Bibel und Glaube
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Kingdom
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Re: Erkennen

Beitrag von Kingdom »

Hiob hat geschrieben: Do 27. Feb 2025, 19:45
Man kann ihm theologisch widersprechen, aber verfolgen darf man ihn nicht. Wie sieht denn diese Verfolgung konkret aus?
Er wurde vor Gericht geschleppt und seine queere Kirche wollte danach noch ein Diziplinarverfahren starten es also nicht mit dem Gerichtsurteil belassen. Ob sie es nun getan haben spielt keine Rolle aber es zeigt, das sie lieber den Pastor diziplinieren als das er eben Sünde, Sünde benennen darf. Sagt eben auch viel über diese Kirche aus.

Stimmt. Weltlich gilt "Unkenntnis schützt nicht vor Strafe". Dies macht Sinn, weil der Staat nur so seinen Laden zusammenhalten kann. Meinst Du, Gott agiert auf gleichem Niveau?
Was heisst hier auf gleichem Niveau. Christus hat gesagt wie die Trennung kommen wird. Gott hat gesagt, das Unglauben, keine Zukunft hat. Wenn sein Wort ewig ist und seine Ordnungen gelten in Ewigkeit, wird er am Ende nicht die Ordnungen abändern. Erst recht könnte dann jemand eben sagen, sorry aber dein Wort ist nicht zuverlässig. Wenn die Gesetze Gottes nicht zuverlässig wären, hätte er wohl Chaos in seinem Reich. Der Punkt ist klar, Unglauben wurde im Paradies nicht zugelassen und im ewigen Himmel Reich wird keiner Zugang bekommen der sich mit Unglauben brüstet oder eben sagt, habe ich gar nicht gewusst, das es da ein Gebot über Unglauben gab. Das Chaos, welche der Teufel und die Menschen hier auf Erden haben, gibt es nicht im Himmelreich.

Da müsste man drüber reden, ob das göttliche Gericht so funktioniert, wie wir es uns als Staatsrecht-Gewohnte vorstellen. Buber hat da, wo in den Septuaginta-Übersetzungen "Gericht" steht, ein ganz anderes Wort benutzt, das mir gerade entfallen ist. Dieses Wort ging er in die Richtung von "Ausgleich zum Wahren hin schaffen" - ich muss noch mal nachsuchen. Wie auch immer: Wir sollten darüber nachdenken, ob unser weltliches Rechtsverständnis auf Gott übertragbar ist.
Hiob darüber müssen wir nicht diskutieren! Adam und Eva waren ohne wenn und aber out of Eden und unsere Lebenszeit ist bis heute klar begrenzt. Keine Diskussion wir haben nicht gewusst das die Konsequenz so deftig ist, können wir noch ein wenig darüber philosophieren. Es ist so wie es ist.

Jetzt geht es um den Weg zurück, der ist klar vorgegeben, wie damals in Eden. Was man in Eden nicht tun sollte war klar: Gott nicht glauben.

Was ist der Weg zurück: Gott glauben!
Mt 10:33 wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will auch ich verleugnen vor meinem himmlischen Vater.
oder eben wie es Johannes sagte:
1Jo 5:12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
oder wie Gott der Vater klar sagte:
Mr 9:7 Und eine Wolke kam, die überschattete sie, und eine Stimme kam aus der Wolke: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!
Wenn der Sohn sagt niemand kommt zum Vater denn durch mich und er sagt wer mich verleugnet ,den werde ich verleugnen vor dem Vater, müssen wir nicht darüber diskutieren ob er dies eben so gemeint hat oder ob er sich geirrt hat.

Eva konnte klar bezeugen, das sie richtig gehört hat:
2 Da sprach das Weib zur Schlange: Wir essen von der Frucht der Bäume im Garten;
3 aber von der Frucht des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbet!
Das Evangelium wird verkündet auf der ganzen Erde, so das keiner eben sagen kann ich habe nie gewusst, das Gott sagte.

Die Bibel dokumentiert alles vom Anfang bis zum Ende, wo Unglauben endet. Durch die Geschichte, sehen wir es klar, jedes Gottlose Reich wird am Ende nicht mehr sein. Ob das die Philosophen, Theologen oder Wissenschaftler zur Kenntnis nehmen oder nicht oder es besser wissen wollen als Gott, spielt dabei keine Rolle.

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Hiob
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Re: Erkennen

Beitrag von Hiob »

Kingdom hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 10:43 Eva konnte klar bezeugen, das sie richtig gehört hat
Das Problem liegt woanders. Ich stelle immer wieder fest: Die Grundlagen des Christentums werden querbeet sehr unterschiedlich interpretiert. Ein Grund mehr, Richtung Mystik zu gehen, wo man über das Gefühl Kontakt sucht und dies nicht intellektuell begründet. "Am Anfang war das Wort" ist ganz sicher nicht auf Sprache bezogen - dazu ist sie nicht stark genug.
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Kingdom
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Re: Erkennen

Beitrag von Kingdom »

Hiob hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 11:55
Kingdom hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 10:43 Eva konnte klar bezeugen, das sie richtig gehört hat
Das Problem liegt woanders. Ich stelle immer wieder fest: Die Grundlagen des Christentums werden querbeet sehr unterschiedlich interpretiert. Ein Grund mehr, Richtung Mystik zu gehen, wo man über das Gefühl Kontakt sucht und dies nicht intellektuell begründet. "Am Anfang war das Wort" ist ganz sicher nicht auf Sprache bezogen - dazu ist sie nicht stark genug.
Doch das Wort ist stark genug. Das Problem bei Eva war das sie auf die Mystik der Schlange hörte, auf Ihre Gefühle und eben nicht auf das klare Wort und die klare Anweisung, welche sie von Gott empfangen hatte und die sie klar bezeugen konnte, das sie diese empfangen hatte.

Warum haben wir die unterschiedlichen Interpretationen, weil eben die Gefühle der Mystiker und Esoteriker dann das Wort auslegen wollen und eben am Ende noch das Hirn der Wissenschaftlichen Theologen mit allen Verdrehungen und Verenkungen je nach Hirn und Herz. Oder eben dann noch das Hirn und Herz der falschen Propheten.

Heb 4:12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
Das scheidet eben diese Gedanken der Mystik, Esoterik und die Theologischen Hirngespinste und eben die Bösen Gedanken des Herzens, klar vom klaren und deutlichen Wort Gottes.

Eva wusste klar und deutlich, ich soll nicht nehmen, sonst werde ich sterben.

Sie gab aber plötzlich ihrem Mystischen Bauchgefühl Raum und dies sagte Ihr etwas anderes, so das sie die klare Anweisung Gottes missachtete und eben Ihrem Bauchgefühl mehr glaubte/vertraute, als dem Wort Gottes:
1Mo 3:6 Als nun das Weib sah, daß von dem Baume gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen und ein wertvoller Baum wäre, weil er klug machte, da nahm sie von dessen Frucht und aß und gab zugleich auch ihrem Mann davon, und er aß.
Und zurück geht es nur wieder in dem Mann und Frau eben hört was Christus sagt: Ohne mich kein Weg!

Glaube es einfach auch wenn Dir das Herz etwas anderes erzählt oder dein Nachbar oder der Theologe oder der Kellner oder dein Bauchgefühl oder eben dein bester Menschenfreund.

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Oleander
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Re: Erkennen

Beitrag von Oleander »

Kingdom hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 13:27 Das Problem bei Eva war das sie auf die Mystik der Schlange hörte, auf Ihre Gefühle und eben nicht auf das klare Wort und die klare Anweisung, welche sie von Gott empfangen hatte
Und was war das Problem bei "Adam"?
Warum nahm er von Eva an und aß von der Frucht?
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Ziska
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Re: Erkennen

Beitrag von Ziska »

Oleander hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 13:47
Kingdom hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 13:27 Das Problem bei Eva war das sie auf die Mystik der Schlange hörte, auf Ihre Gefühle und eben nicht auf das klare Wort und die klare Anweisung, welche sie von Gott empfangen hatte
Und was war das Problem bei "Adam"?
Warum nahm er von Eva an und aß von der Frucht?
Weil er Eva mehr liebte als seinen Gott…
LG Ziska

Jesus wird alle Kriege beenden!

https://www.jw.org/de/bibliothek/artike ... e-beenden/
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Kingdom
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Re: Erkennen

Beitrag von Kingdom »

Oleander hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 13:47 Und was war das Problem bei "Adam"?
Warum nahm er von Eva an und aß von der Frucht?
Kannst du im Text nachlesen steht dort auch.

Er hat der Eva mehr geglaubt/vertraut als Gott.

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Larson
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Re: Erkennen

Beitrag von Larson »

Hiob hat geschrieben: Do 27. Feb 2025, 19:04 Das muss man halt logisch erkennen.
Das ist keine Logik, sondern Spekulation.


Was ist wirklich „Wahr“:
Hiob hat geschrieben: Do 27. Feb 2025, 19:04 Das, was Gott darunter versteht. Wir können danach suchen, aber nicht bestimmen, was wahr ist und was nicht.
Und was versteht nun Gott darunter?
Hiob hat geschrieben: Do 27. Feb 2025, 19:04 Wir können danach suchen, aber nicht bestimmen, was wahr ist und was nicht.
Aber du willst mit deiner „Logik“ bestimmen.
Und mit deiner Antwort tappt der Mensch immer im Kreis, im Dunkel.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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Re: Erkennen

Beitrag von Hiob »

Kingdom hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 13:27 Doch das Wort ist stark genug.
"Wort" ist die Übersetzung von "Logos", was wiederum eine Übersetzung von "Memra" ist. Substanziell ist "Wort" im platten Verständnis von "Buchstaben" oder "Gehörtes" der letzte und kleinste Zipfel von "Memra"/"Logos". Ich vermute, dass die RKK im Mittelalter das Wort "Wort" dahingehend manipuliert hat, dass das von der Kirche Gesagte "das Wort" sei.
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Re: Erkennen

Beitrag von Hiob »

Larson hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 14:31 Und mit deiner Antwort tappt der Mensch immer im Kreis, im Dunkel.
Deshalb sagt man "Glaube". Dieser beruht im besseren Fall auf "Spüren" ("da ist was, was ich spüre"), also auf Erkennen und nicht auf Entscheiden. Manchmal erscheint mir "Entscheiden" in der Praxis als Ersatz für ein nicht vorhandenes Spüren.
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Larson
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Re: Erkennen

Beitrag von Larson »

Hiob hat geschrieben: Fr 28. Feb 2025, 15:54 "Wort" ist die Übersetzung von "Logos", was wiederum eine Übersetzung von "Memra" ist.
Das Wort "Memra" (aramäisch) kommt so nicht in der Tenach vor, aber in Targum Onkelos, Qumran Jonathan, welche im Exil geschrieben wurden.

Dass hebräische "Wort" in der Tenach ist דָבַר (davar) und wird für verschiedenen verwendet, zB auch für eine Sache.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
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