Hiob hat geschrieben: ↑So 2. Mär 2025, 11:51
Alles, was wir wahrnehmen, ist Offenbarung.
Woher hast du das? Kannst das biblisch belegen? Ich sage, Wahrnehmung ist nicht Offenbarung. Wahrnehmung erfolgt über die Sinne, aber der Geist muss diese auch deuten. Das wieder geht nicht ohne den HG, ansonsten unterliegst du rasch der Täuschung. So kann ein natürlicher Mensch auch nicht dieselbe Offenbarung erhalten wie jemand, der vom HG geleitet wird. Das sind blbische Fakten, die man belegen kann.
Wenn uns Gott ein Wort gibt, dann ist das bereits Offenbarung. Das macht ja den Glauben aus, Der natürliche Mensch glaubt eben nicht, damit auch nicht, dass Noah gelebt und eine Arche genbaut hatte. Also unterliegt er seinen Irrtümern. Er hat keine Offenbarung, obwohl seine Sinne das Wort Gottes ebenso aufnehmen können wie der geistlich gesinnte Menschen. Er ist eben verdreht im Denken infolge der Sünde.
Ich wieder glaube ohne auch wahrzunehmen. Das macht ja den Glauben aus. Ich verlange nicht die fossilen Reste der Arche, wiewohl sie als Beleg für die historische Tatsache schon gut wären, doch glaube ich es auch ohne sie, weil Gott zuverlässig ist. Dazu dieses Wort:
2. Kor 5,7 hat geschrieben: Denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen.
Ich habe Noah nie gesehen und auch nicht die Arche. Mit anderen Worten: Ich habe darüber Null Wahrnehmung, sondern nur das Wort aus der Genesis. Aber weil Gott zu Noah einst geredet hat, so brauche ich das nur so aufnehmen wie es bezeugt wurde. Und es hat enorme Relevanz, weil Gott damit schon einmal Gericht über die Welt ausgeübt hatte.
Hiob hat geschrieben: ↑So 2. Mär 2025, 11:51
Ob dafür ein als historisch oder als geistig zu verstehender Text als Transportmittel genutzt wird, ist auf Ebene des Geistes völlig irrelevant.
Das sind für mich Gedankenspiele ohne Relevanz. Nur reale Dinge haben Relevanz. Wären die essentiellen Bibelberichte keine historische Tatsache, würde ich sie in die Tonne treten und bliebe wirklich bei schönen Märchen und hoffe auf deren Erfüllung.
Viele enden mit:
"Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute". Doch der halbwegs vernünftige Mensch weiß, dass dies nur Wunschtraum bleibt. Er wird also Dornröschen nicht finden, weil es eben kein Fakt ist.
Wer solches dennoch glaubt, der ist der Narr, wie Paulus in
1 Kor. 2 beschreibt. Er hat keine Offenbarung, sondern unterliegt seinen fehlgeleiteten Sinnen infolge seiner Sünde. Letzten Endes kommt er damit um. Er geht verloren, weil er keine Relevanz im Leben für sich in Anspruch genommen hatte, sondern nur lügnerischen Kram.
Hiob hat geschrieben: ↑So 2. Mär 2025, 11:51
Aber ob dann die Erlebenden der Apokalypse tatsächlich Pferde und Reiter sehen, oder ob dies nur ein Bild ist, welches für die darin wohnende geistige Substanz steht, ist völlig offen und egal. Es gibt um Substanz und nicht und Form. Geschichte ist nicht Substanz, sondern Form.
Noch nicht eingetroffene Ereignisse werden mittels Bilder vermittelt, und zwar weil sie heute noch keine Substanz haben können. Das ist bei Noah anders, da es bereits geschehen ist. Irgendwo liegen überiggebliebene Substanzen herum, seien es Knochen oder fossile Holzreste. Hin und wieder findet die Forschung was, aber das wäre dennoch zu wenig.
Dafür haben wir etwas, das dieses überdauert. Und das ist ein Bericht über die die Ereignisse, sprich eine Offenbarung durch die Bibel, wobei nicht jedes Detail wichtig ist. Gott hat schon dafür gesorgt, dass die Essenz für die Nachwelt übrigbleibt. Das erfolgt auf Basis von Zeitzeugen wie an sich jede Geschrichtsschreibung, nur bei der Bibel weit zuverlässiger. Das macht auch ihre Einzigartigkeit aus.
Wenn der törichte Mensch aus der Vergangenheit Bilder macht, d.h. diese zu Mythen umdeutet, also aus der Substanz ein Bild macht, dieses völlig anders als geschrieben, dann nennt man das Geschichtsfälschung. Er verwirft so die gegebene Offenbarung und tauscht sie gegen ein substanzloses Gebilde ein. Und so wird er zu dem Narren wie Paulus den gottlosen Menschen in
Römer 1:18 ff trefflich beschreibt.
Solche verlangen womöglich für zukünftige Weissagungen konkrete Geschichtsereigisse in der Bibel, sprich Substanz bzw. auf Befehl auch knallharte Beweise, sprich klare Zeichen. Anders würden sich nichts glauben. Auf der Basis hat schon Jesus gesagt, dass sie keine erhalten.
Also es offenbart sich ihnen so nichts. Sie verlieren sich immer mehr in ihren Sinnlosigkeiten, die sie für weise halten. Das zeigt dafür wieder, wie verdreht der Mensch infolge seiner Sünde denkt und handelt. So kann er vorn und hinten bzw. auch nicht gut und böse auseinanderhalten.