Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Grundzüge sind schon vorstellbar. Das meiste aber Spekulation. Aber Steiner ist mir kein Vorbild darin. Er spekuliert im großen Ausmaß. Aber er hatte ja auch den Vorteil einer langen Tradition durch die Inder, die seit Jahrhunderten darüber nachgedacht haben. Ist also nicht seine Leistung, sondern er hat die Zusammenschau kreiert.

Und, wie gesagt, konkrete Aussagen, wie etwa in Nahtoderlebnissen, kennt man von ihm gar nicht.
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Spice
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Spice »

oTp hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 09:36 Grundzüge sind schon vorstellbar. Das meiste aber Spekulation. Aber Steiner ist mir kein Vorbild darin. Er spekuliert im großen Ausmaß.
Er spekuliert eigentlich überhaupt nicht. Er ist immer noch der bedeutendste Mensch, der uns am meisten über die übersinnlichen Zusammenhänge berichten kann. Dass dir da emotional manches nicht gefällt, ist nicht ihm zu schulden.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Spice hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 11:41
oTp hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 09:36 Grundzüge sind schon vorstellbar. Das meiste aber Spekulation. Aber Steiner ist mir kein Vorbild darin. Er spekuliert im großen Ausmaß.
Er spekuliert eigentlich überhaupt nicht. Er ist immer noch der bedeutendste Mensch, der uns am meisten über die übersinnlichen Zusammenhänge berichten kann. Dass dir da emotional manches nicht gefällt, ist nicht ihm zu schulden.
Pech gehabt, ich würde sagen, Steiner hat dich emotional überzeugt. Ich bin kritisch mit einigem erarbeiteten Wissen darüber. Steiner hat nur Vorhandenes aus Indien und der Theosophie gut verknüpft. Und noch seinen Christus als Avatar dazu gefügt.
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Spice
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Spice »

oTp hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 13:06
Spice hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 11:41
oTp hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 09:36 Grundzüge sind schon vorstellbar. Das meiste aber Spekulation. Aber Steiner ist mir kein Vorbild darin. Er spekuliert im großen Ausmaß.
Er spekuliert eigentlich überhaupt nicht. Er ist immer noch der bedeutendste Mensch, der uns am meisten über die übersinnlichen Zusammenhänge berichten kann. Dass dir da emotional manches nicht gefällt, ist nicht ihm zu schulden.
Pech gehabt, ich würde sagen, Steiner hat dich emotional überzeugt. Ich bin kritisch mit einigem erarbeiteten Wissen darüber. Steiner hat nur Vorhandenes aus Indien und der Theosophie gut verknüpft. Und noch seinen Christus als Avatar dazu gefügt.
Niemand "überzeugt" mich. Ich sehe lediglich, dass ein enormes Wissen vorhanden ist und ich das Wichtigste dessen, was er sagt, nachvollziehen kann. es ist einfach stimmig und vieles eben inzwischen Praxisbewährt und -bestätigt. Außerdem plappert Steiner nicht einfach nach. Seine Vorträge sind alle spontan gehalten und gehen weit über das Theossophische hinaus.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Sicher plappert er nicht einfach nach.
Zumindest hat er darin ein umfassendes Wissen, fügt es synthetisch zusammen und kann darauf rethorisch gut zugreifen.

Aber ob das Jemand völlig überzeugt, ist schon verschieden.
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Hans-Joachim
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Hans-Joachim »

Johncom hat geschrieben: Di 25. Mär 2025, 23:11 Nach dem Glauben der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" geht die Seele der Verstorbenen direkt in ein immer gegenwärtiges Jenseits, stimmt das? Das steht:
Der Mormonismus lehrt mehrere Stufen der himmlischen Herrlichkeit, ewige Familien und die Möglichkeit des Fortschritts nach dem Tod, während das traditionelle Christentum im Allgemeinen eine einfachere Himmel/Hölle-Dichotomie präsentiert und die Erlösung durch Gnade allein durch den Glauben betont.
https://christianpure.com/de/learn/morm ... fferences/
Die Stufen der Herrlichkeit werden in der Bibel erwähnt:
1.Korinther 15 hat geschrieben:40 Auch gibt es himmlische Leiber und irdische Leiber; aber andersartig ist die Herrlichkeit der himmlischen, andersartig die (äußere Erscheinung) der irdischen Leiber.
41 Einen anderen Glanz hat die Sonne, einen anderen der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn jeder Stern ist von dem anderen an Glanz verschieden.
42 Ebenso verhält es sich auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Vergänglichkeit, auferweckt in Unvergänglichkeit;
Aus diesem Text geht hervor, dass die Herrlichkeit der auferstandenen Menschen mit ihren Leibern verknüpft ist. Und so ist es dann auch mit den Reichen oder Welten, in denen sie leben werden. Man kann also davon ausgehen, dass es viele Wohnungen oder auch Himmel geben wird, in denen die auferstandenen Menschen wohnen werden.

Was nun die Gnade betrifft, so war es eine Überzeugung Martin Luthers, dass der Mensch nur aus Gnade errettet werden könne. Luther hatte irgend ein Problem mit sich selbst, wodurch er sich unwürdig fühlte. Und so kam er auf den Gedanken, dass ein Mensch nur durch die Gnade Gottes errettet werden könne.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 08:56 Die Frage ist, was denn im Himmel und der Hölle für Jeden individuell sein soll. Wieso soll man sagen können, Jeder lebe in seinem eigenen Jenseits. Das heisst ja, Jeder erschaffe sich eine eigene jenseitige Welt oder nehme seinen himmlischen Ort durch die Brille seines Wesens sehr unterschiedlich wahr bis hin zu unwirklicher Fantasiewahrnehmung. Etwa bildhafte, irdische Höllenqualen.
Vielleicht übersehen wir, dass auch unser Bild vom Diesseits sehr individuell ist. Jeder lebt in seiner ganz persönlichen Welt, würde der Psychologe nicht nur behaupten, er sieht es auch. Es gibt den kollektiven Konsens in der äußerlichen Wahrnehmung, aber jeder einzelne sieht nur war ihm möglich ist, jeder ist verschieden konditioniert.
Es sieht zumindest schon mal so aus, dass Jeder auf eine Himmels- oder Höllenebene kommt, die seinem Wesen, seiner Güte entspricht. Die jenseitige Welt auf Jeder Ebene könnte trotzdem von Jedem unterschiedlich wahrgenommen werden, je nach Entwicklung und Reife. Das ist ja in unserer materiellen Welt nicht so. Alles, was man sieht, ale Materie ist für Jeden gleich.
Als Materie ja, aber auf seelischer Ebene empfinden wir auch hier ständig Himmel und Hölle: Der eine sieht eine ausländische Person und denkt, wie schön bunt wir es haben. Ein anderer denkt, wie schlimm, wir werden überfremdet. Erst wenn wir in uns selber die Programmierungen erkennen und auch (Jesus folgend) alles und alle liebend akzeptierend wahrnehmen, wird uns klar was Himmel ist.
Sogar das Erleben des Christus als Quelle aller Kraft, Liebe und Licht - kann man mit dieser Sichtweise in Frage stellen, es könnte ja fantasiemässige Wahrnehmung Gottes verbildlicht sein.
Solange die Botschaft des Christus im persönlichen Leben nicht wirkt, bleibt auch der Christus im Himmel Phantasie. Übernommener Aberglauben, Wunschträumerei.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

Spice hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 08:21
Johncom hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 00:46
In der öffentlich anerkannten Wissenschaft dürften eigentlich Glaubensprioritäten nicht einfließen.
Ein Leben nach dem Tod ablehnen?
Trotzdem fließt es bei der Interpretation (oft) ein. Ich muss noch irgendwo einen alten Artikel von Kunhardt zu den NDE haben, wo man das deutlich merkte. Vielleicht finde ich ihn noch.
Ja, wäre interessant. Natürlich wird jeder Wissenschaftler einen Glauben ausüben oder sonst wie ein eigenes Lebensmotto pflegen. Aber es wird scharf beobachtet, wenn vermischt wird.
Spice hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 09:24 Das kann man nur verstehen, wenn man begreift, dass seelische Befindlichkeiten keine Orte sind. Liebe und Hass sind keine Orte. Die Umgebung, also der Ort, spielt für diese keine Rolle. So mag der Tote objektiv an einem Ort sein, wie auch der Lebende hier, aber das Entscheidende ist doch, sein seelischer Inhalt und der tritt im Leben, wie Steiner m.E. zu recht sagt, als Umgebung auf. Hier treibt uns unser seelischer Inhalt an, dort stehen wir ihm gegenüber. Und wenn sich eben hier ein Mensch mit anderen nicht vertragen hat, so steht ihm diese Unverträglichkeit vor Augen. er hat keine Beziehung zu anderen.
Ich bin immer wieder erstaunt über die Weisheit der Sprache, zB das Wort Wahrnehmung. Das was wir, jeder wahr nimmt, ist seine Befindlichkeit. Die Kunst, die Musik, aber auch das alltägliche Konzert meiner Wahrnehmung: ist das in Harmonie?

So wie ich im Diesseits lebe und auf meine Umwelt reagiere, das ist meine Seele. Und in einer entsprechend passenden jenseitigen Sphäre wird sich wahrscheinlich meine nachtodliche Seele wiederfinden. Ich weiß es nicht, ich ahne es nur. Und etwas ahnen muss nicht Fantasie sein, aber auch Fantasie ist kreativ und Gott-gegeben. Liebe und Hass sind keine Orte, sagst du. Es sind Bewusstseins-Ebenen, und aus Bewusstsein entsteht Welt. Hier sehr langsam, im sogenannten Jenseits (wahrscheinlich) extrem schnell, fast augenblicklich.

Aber niemand muss an ein Jenseits "glauben", auch hier in der diesseitigen Welt können finstere wie auch himmlische Zustände real erlebt werden jeder kennt wohl beide. Hier, in diesem Leben entwickeln wir uns zu himmlischer Einsicht. Alle Kerntugenden beschreibt schon die Bibel, aber viele fühlen sich schwach im Glauben und wünschen sie eine "Errettung", die von außen kommt.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

Hans-Joachim hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 17:44
Die Stufen der Herrlichkeit werden in der Bibel erwähnt:
1.Korinther 15 hat geschrieben:40 Auch gibt es himmlische Leiber und irdische Leiber; aber andersartig ist die Herrlichkeit der himmlischen, andersartig die (äußere Erscheinung) der irdischen Leiber.
41 Einen anderen Glanz hat die Sonne, einen anderen der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn jeder Stern ist von dem anderen an Glanz verschieden.
42 Ebenso verhält es sich auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Vergänglichkeit, auferweckt in Unvergänglichkeit;
Aus diesem Text geht hervor, dass die Herrlichkeit der auferstandenen Menschen mit ihren Leibern verknüpft ist. Und so ist es dann auch mit den Reichen oder Welten, in denen sie leben werden. Man kann also davon ausgehen, dass es viele Wohnungen oder auch Himmel geben wird, in denen die auferstandenen Menschen wohnen werden.
Danke.
Frage: In manchen christlichen Lehren denkt man an einen für alle gemeinsamen Zeitpunkt kollektiver Auferstehung. Laut der meisten Nahtod- Erlebenden gibt es keine Zeit so wie man sie hier denkt. Die übergehende Seele findet sich außerhalb jeder Zeit.
Was nun die Gnade betrifft, so war es eine Überzeugung Martin Luthers, dass der Mensch nur aus Gnade errettet werden könne. Luther hatte irgend ein Problem mit sich selbst, wodurch er sich unwürdig fühlte. Und so kam er auf den Gedanken, dass ein Mensch nur durch die Gnade Gottes errettet werden könne.
Ist sicher OT: Luthers neuen Interpretation ist wohl als Reaktion auf die römische Gottes-Monopolisierung zu verstehen, die Bereicherung am untertänigen Volk: "Halt du sie dumm, -- ich halt' sie arm!"
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 14:29 Sicher plappert er nicht einfach nach.
Zumindest hat er darin ein umfassendes Wissen, fügt es synthetisch zusammen und kann darauf rethorisch gut zugreifen.

Aber ob das Jemand völlig überzeugt, ist schon verschieden.
Andere überzeugen? Ist damit gemeint, andere zu überreden? Was hätte jemand davon, andere von einer Theologie oder sonst was "manipulativ" zu überzeugen. Solche Lehren sind Angebote für Interessierte und waren niemals Bekehrungs-Feldzüge, die sich an die Massen richteten.

Will ich dem Glauben blind folgen oder will ich die Mysterien sehend erkennen, das macht wohl den Unterschied zwischen Religion und Schule. In dieser Zeit wird nochmal alles neu gesehen. Hat sicher zu tun mit dem medizin-technischen Fortschritt der Wiederbelebung aber auch mit dem schnellen Austausch im Internet. Jetzt kommen die zu Wort, die "drüben" waren und ganz andere Dimensionen sehen konnten. Früher war es kaum beachtet worden, es gab nur wenige. Und die Weiterverbreitung solcher Berichte haben vielleicht nur wenige Verlage gewagt.

Johann Heinrich Jung-Stilling war ein weiterer, der mutig seine Visionen teilte. Pietist durch und durch und voll auf dem Boden der damaligen Zeit:
Im Verlauf seines Lebens befreite Jung-Stilling an die 3’000 Menschen durch Operation aus der Blindheit; er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Augenchirurgen.
https://www.jung-stilling-gesellschaft. ... g-stilling
Abe wer kennt schon sein Veröffentlichungen "Scenen aus dem Geisterreiche"? Vielleicht nicht gewollt, vielleicht zu unmaterialistisch. Die vorherrschenden Mächte in Deutschland haben lieber handfeste Literatur gefördert. Soziale Philosophie: arm gegen reich, links gegen rechts. Und wenig, was die Menschen zum Geistigen bringt.
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