Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Tja, man kann darüber streiten, wie man es nennen soll, wenn man Menschen ein Heilsangebot macht, ihnen Sinnfindung anbietet.
Sinnfindung, höherer religiöser Lebenssinn wird ja in vielen religiösen Systemen angeboten. Menschen fliegen eben darauf, auf das was sie für richtig halten. Darunter ist aber nur ein Glaube, der richtig sein soll: Das richtige Christentum der Christen. Ein falscher Glaube ist da eher Verführung zum untauglichen Glauben, einem irreführenden. Schon welche christliche Denomination richtig ist, und welche dämonisch durchsetzt, darüber wird gestritten.

Johann Heinrich Jung-Stilling kann ich nicht direkt mit Steiner vergleichen. Steiner ist auch anscheinend trotz vieler Bücher von ihm, völlig nichtssagend zu dem Thema Leben nach dem Tod. Wie es von jedem normalen Menschen erlebt werden wird. Konkret, wie durch Nahtoderlebnisse erhellt. Steiner finde ich nichtssagend völlig abstrakt überstiegen darin.

Dann ist Jung-Stilling eher Einer wie Sundar-Singh, die mit ihrem geistigen Körper und geistigen Sinnen Jehnseitserfahrungen gemacht haben ? Bei Steiner habe ich so meine Zweifel, dass er überhaupt selber die Himmel erlebt hat. Warum schildert er nichts Naheliegendes, das Jenseits, wie es jeder Mensch nach dem Tod erlebt ? Bei Jung-Stilling weiss ich noch nicht, ob er selber was erlebt hat. Zumindest scheint er schon mal ein fähiger und vernunftsbegabter Mensch gewesen zu sein.

Könnte man hier beginnen herauszufinden:
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... LPb8as2QpN
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Hans-Joachim
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Hans-Joachim »

Johncom hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 02:09 Frage: In manchen christlichen Lehren denkt man an einen für alle gemeinsamen Zeitpunkt kollektiver Auferstehung. Laut der meisten Nahtod- Erlebenden gibt es keine Zeit so wie man sie hier denkt. Die übergehende Seele findet sich außerhalb jeder Zeit.
Die erste Auferstehung geschah, als Christus am Kreuz starb. Die Bibel berichtet, dass sich Gräber auftaten und viele Verstorbene den Lebenden erschienen. Es gibt dann auch noch eine Auferstehung bei der Wiederkunft Christi. Wir bezeichnen diese als die erste Auferstehung. Es ist die Auferstehung der gerechten Menschen. Zum Ende des Milleniums gibt es noch eine zweite Auferstehung. Das ist die Auferstehung der Gottlosen. Es werden alle Menschen auferstehen. Die Übeltäter zuletzt, weil sie für ihre Umkehr länger brauchen. Zum Schluss aber werden alle Menschen ihr Knie vor Jesus beugen und bekennen, dass er der Christus ist.

Es gibt also mehrere Zeiten, in denen Menschen auferstehen werden. Unter anderem auch die schlimmsten Übeltäter.

Was die Zeit betrifft, so richtet sie sich nach der Umdrehung der Planeten und ihrer Bahnen. Da der Geist des Menschen aber ewig ist und sich in den Zeitzonen frei bewegen kann, spielt Zeit eine untergeordnete Rolle. Das kennt man ja aus der Raumfahrt und der Astronomie. Jetzt aber, in unseren irdischen Körpern, sind wir der Zeit dieser Erde unterworfen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 08:23 Tja, man kann darüber streiten, wie man es nennen soll, wenn man Menschen ein Heilsangebot macht, ihnen Sinnfindung anbietet.
Sinnfindung, höherer religiöser Lebenssinn wird ja in vielen religiösen Systemen angeboten. Menschen fliegen eben darauf, auf das was sie für richtig halten. Darunter ist aber nur ein Glaube, der richtig sein soll: Das richtige Christentum der Christen. Ein falscher Glaube ist da eher Verführung zum untauglichen Glauben, einem irreführenden. Schon welche christliche Denomination richtig ist, und welche dämonisch durchsetzt, darüber wird gestritten.

Es hat alles seine 2 Seiten: die religiösen Systeme bergen Wahrheiten, und vieles davon, nehme ich an, wird nicht an die Öffentlichkeit gegeben. Ich glaube, überall wo Gesellschaft ist, da ist auch eine kontrollierende Schicht, welche die Bevölkerung lieber nützlich sieht als weise. Vielleicht hat das ja einen Sinn, den wir nicht kennen. Wenn Religionen die anderen "dämonisieren", dann ist das wohl so wie in der Wirtschaft, niemand will seine Kunden an die Konkurrenz verlieren.

Aber die Zeit heute bietet so viele Möglichkeit, frei an Informationen zu kommen wie auch Fachvorträge und zB Interviews mit den Nahtod-Erfahrenen.
Was falschen Glauben angeht oder Aberglauben, auch die Erfahrung macht ja Sinn, wenn einen sowas nicht weiter bringt, dann wird man selber suchen. Man wird sich weniger an religiöse Systeme, deren Vorschriften anhängen, sondern ein direktes Gottvertrauen entwickeln.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

Hans-Joachim hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 10:54 Was die Zeit betrifft, so richtet sie sich nach der Umdrehung der Planeten und ihrer Bahnen. Da der Geist des Menschen aber ewig ist und sich in den Zeitzonen frei bewegen kann, spielt Zeit eine untergeordnete Rolle. Das kennt man ja aus der Raumfahrt und der Astronomie. Jetzt aber, in unseren irdischen Körpern, sind wir der Zeit dieser Erde unterworfen.
Ich glaube, das ist grundwichtig sich zu vergegenwärtigen: die Zeit ist nur hier in der irdischen Dimension. Die Uhr tickt, die Jahre ziehen vorbei und der Körper altert, aber es ist immer jetzt.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 08:23 Johann Heinrich Jung-Stilling kann ich nicht direkt mit Steiner vergleichen. Steiner ist auch anscheinend trotz vieler Bücher von ihm, völlig nichtssagend zu dem Thema Leben nach dem Tod. Wie es von jedem normalen Menschen erlebt werden wird. Konkret, wie durch Nahtoderlebnisse erhellt. Steiner finde ich nichtssagend völlig abstrakt überstiegen darin.

Dann ist Jung-Stilling eher Einer wie Sundar-Singh, die mit ihrem geistigen Körper und geistigen Sinnen Jehnseitserfahrungen gemacht haben ? Bei Steiner habe ich so meine Zweifel, dass er überhaupt selber die Himmel erlebt hat. Warum schildert er nichts Naheliegendes, das Jenseits, wie es jeder Mensch nach dem Tod erlebt ? Bei Jung-Stilling weiss ich noch nicht, ob er selber was erlebt hat. Zumindest scheint er schon mal ein fähiger und vernunftsbegabter Mensch gewesen zu sein.

Könnte man hier beginnen herauszufinden:
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... LPb8as2QpN

Guter Link, danke!
Ab 2. Hälfte weiter unten werden seine Jenseits-Thesen kurzgefasst. Das Buch hatte mein Vater, aber irgendwann war es verschwunden.

Steiner war 100 Jahre später, eine andere Zeit und ich glaube, nur 3 Bücher hat er geschrieben, alles andere sind Aufzeichnungen seiner öffentlichen Vorträge. Bei Steiner spielt das "Mysterien-Wissen" der alten Kulturen eine besondere Rolle, und wohl auch spontan-intuitives Erkennen aus der Akasha-Chronik. Jemand hat in 5 Artikeln Steiners Aussagen zu Nachtodlichem und vorgeburtlichem Leben zusammengefasst:
Verbindung mit den Hierarchien auf Erden und im Nachtodlichen
https://www.anthroposophie-lebensnah.de ... todlichen/
Das ist sehr konzentrierter Stoff. Mir scheint es so, dass Steiner keinen Missionsauftrag hatte, Menschen von einem jenseitigen Weiterleben zu überzeugen. Sein Publikum war schon genug vorgebildet. Er versuchte, die seit der Antike bekannte kosmische Ordnung in das damalige Deutsch zu übersetzen. Bei Steiner ging es wahrscheinlich nie darum, auf das Jenseits als Erlösung zu weisen sondern "das Himmlische" ins Erdenleben einzuladen.

Das eigentliche Vermächtnis Steiners bis heute sind irdisch-reale Bereiche wie Landwirtschaft, Medizin, Pädagogik, soziale Dreigliederung. Keine Jenseits-Channelings. Aber auch wie solche funktionieren hat er beschrieben.

Ich meine, was Jenseits ist, das sollte auch im Diesseits erfühlt werden können: Was ist Geist, wer bin ich, woher kommen Gedanken. Es braucht klare Beobachtung. Sich selber genauso scharf reflektieren wie man es sonst immer gewohnt war, die Außenwelt zu beurteilen.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

Sterbebettvisionen, Spukphänomene, Jenseits-Kontakte





Für diese Sterbebegleiterin, mit Hospiz-Erfahrung seit 2005, ist alles was Sterben und Jenseits angeht, irgendwie selbstverständlich, so hört sie sich an. Ihr ist wichtig, zu sagen dass unsere Sprache und unser Verständnis nicht ausreicht, diesen Bereich konkreter zu vermitteln.
00:20 Gibt es ein bewusstes Leben nach dem körperlichen Tod?
01:45 Welche Erlebnisse hatten Sie selbst, die Sie von einem Leben nach dem Tod überzeugt haben?
03:06 Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Professor Haraldsson und zu welchen Ergebnissen hat Ihre Arbeit geführt?
05:39 Können Sie einen konkreten Fall aus Ihrer Praxis schildern, wo eine Sterbebettvision dem betroffenen Patienten auf dem Weg geholfen hat?
08:11 Ist dieses Thema Sterbebettvisionen im Kreis der Hospizhelfer etwas, das thematisiert wird? Oder sind Sie mit Ihrem Interesse an diesen Vorgängen eher ein Sonderfall?
10:02 Wie oft kommen solche Sterbebettvisionen nach Ihrer Erfahrung vor?
11:05 Wenn Sie mehr Offenheit diesem Thema gegenüber zeigen, erleben Sie dann auch mehr Offenheit vonseiten der Patienten?
11:58 Wie hat sich Ihr Kontakt zu Professor Senkowski entwickelt?
13:28 Was hat Sie an seinen Arbeiten besonders angesprochen?
14:49 Welche Möglichkeiten einer Kontaktaufnahme gibt es aus Ihrer Sicht?
16:24 Welche Voraussetzungen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um Stimmen Verstorbener über Tonbandaufnahmen zu hören?
19:39 Hatten Sie, seit Sie sich mit der instrumentellen Transkommunikation beschäftigen, ein Erlebnis, das Sie ganz besonders berührt hat?
22:46 Wie war der Tod von Professor Senkowski für Sie, bei dem Sie anwesend waren?
25:48 Gibt es Spuk-Phänomene, wo Sie aus Ihrer Sicht sagen, dass es mit einem materialistischen Weltbild nicht erklärbar ist?
29:56 Wie sieht das Jenseits aus?
31:28 Ist der Gedanke, dass wir mehrmals auf der Erde leben, für Sie eine Selbstverständlichkeit?
33:49 Gibt es aus Ihrer Sicht eine Möglichkeit, die Kluft zwischen den Schilderungen von Nahtoderfahrenen und medial begabten Menschen zu überwinden?
37:48 Wie ist Ihr Menschenbild?
39:55 Ist also das Bewusstsein das Primäre, und nicht die Materie, aus der sich in der Evolution Bewusstsein gebildet hat?
41:39 Gibt es so etwas wie einen Aufbruch ins Spirituelle?
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Tonbandstimmen und Spuk Erlebnisse sind ganz andere Phänomene als Nahtoderlebnisse. Dabei geht es darum, ob körperlose Geistwesen auf unsere Materie und unseren Geist einwirken können. Ich selber lehne das Herumgespiele mit solchen Jenseitskontakten wie Tonbandstimmen ab.
Spuk sind vielfach bezeugte Einwirkungen körperloser Geistwesen. Wo es um die Frage nach Verstorbenen geht, die anstatt sich dem Jenseits zuzuwenden, Kontakte mit Lebenden suchen oder sich an bestimmten Orten aufhalten. Dabei geht es oft aber auch um das Einwirken bösartiger Geistwesen auf Lebende bis hin zu Drangsalieren durch Angstmache, Einwirkungen auf die Materie am Ort des Spukes, zeitweise Sichtbarwerden, körperliche Angriffe und Einwirkungen auf die Psyche dort lebender Menschen. Dabei geht es also wieder mal auch um die Möglichkeit von Besessenheit. Wie auch bei Trance-Spiritismus.

Jedenfalls anderes Thema, das man aber zusätzlich wissen sollte, weil es zum Themenkreis dazu gehört. Die meisten Menschen haben keine Ahnung von diesen Dingen und tun sich auch schwer, da vernünftig durchzublicken.
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