Theosis - Vergöttlichung

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Sara Funkelstein
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Sara Funkelstein »

Gott ist derjenige, der über Gut und Böse entscheidet, also eine moralische Instanz und nicht unbedingt eine Art Wesen.

Deswegen hatte ich mit dem sogenannten Ethik-Rat in der Corona-Zeit Schwierigkeiten. Fremde Leute setzen sich auf Gottes Thron und entscheiden, wer der Böse ist. Lustig war, dass sogar Atheisten diesen Spuk mitgemacht haben und den Moralischen gaben. Hätten die es nicht besser wissen müssen?
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
Spice
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Spice »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 18:13 Gott ist derjenige, der über Gut und Böse entscheidet, also eine moralische Instanz und nicht unbedingt eine Art Wesen.
Wenn Gott kein Wesen ist, kann es auch nicht entscheiden oder irgendeine moralische Instanz sein.
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Abischai
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Abischai »

Spice hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 18:10 Tja, was ist ein Gott? Jemand, der ewig in sich ruht, ewig in Frieden lebt, ewig in Glückseligkeit schwelgt, frei von allem Negativen ist.
Nein, das ist falsch, hast Du noch eine bessere Erklärung?

Aber OK, vielleicht verstehst Du das wirklich unter "Gott", aber das deckt sich nicht mal mit den bisher allgemeinanerkannten Erklärungsschnipseln.
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Hans-Joachim
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hans-Joachim »

Abischai hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 17:46 Da mußt Du aber vorsichtig sein, weil nur wenigen klar ist, was der Begriff "Gott" eigentlich bedeutet, und also wozu sollte ein Mensch dann werden, wenn wir nicht wissen, was?
Das hatte ich übersehen. Hier wird ja schon seit Jahren darüber diskutiert, wer oder was Gott ist. Also halten wir mal fest;

Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist der Schöpfer dieser Welt, der sich Moses als der "Ich bin" vorgestellt hat. Er denkt also und ist sich seiner selbst bewußt. Daher kann er keine Energiewolke sein oder irgendeine Umschreibung irgendeiner Liebe. Er ist existent, ist da und kann sich ganz selbstbewußt äußern: Ich bin der Herr, dein Gott.

Das wäre doch schon mal ein Anfang.
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Abischai
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Abischai »

Hans-Joachim hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 18:27 Das wäre doch schon mal ein Anfang.
Ja, wenn wir "zusammentragen" wollen, wie man den Begriff "Gott" einordnen, beschreiben kann, und zwar so, daß man ihn auf etwas oder jemanden anwenden kann, für uns Menschen als Modell, um besser verstehen zu können.

Zunächst ist es wichtig, und darin stimmen wir beide zumindest überein, daß Gott kein Eigenname ist (irgendwo in Kanaan hatten die eien Götzen, den sie "Gott" nannten: "EL", da war das ausnahmsweise mal als Eigenname gemeint, aber das zählt nicht.)

Ich habe liebe Geschwister die verschriften aus "Ehrfucht" nicht mal die vier Buchstaben "Gott", sondern erlauben sich nur " G'tt " oder sowas. Das ist albern.
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 14:46 Ich verstehe also jeden, der diese Aussage rigoros ablehnt, warten wir mal ab, was die anderer dazu meinen...
Das ist mormonische Lehre - nicht schlimm (ich hatte ja schon geschrieben, dass ich das stehen lassen kann - und das war auch nicht hochmütig gemeint) es fehlt halt allerdings der Lehrbezug, der - wenn ich mich recht erinnere - auch aus Offenbarungen stammt, die neben der Bibel stehen
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Spice hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 18:10 Tja, was ist ein Gott? Jemand, der ewig in sich ruht, ewig in Frieden lebt, ewig in Glückseligkeit schwelgt, frei von allem Negativen ist.
Das klingt einfach nur langweilig und ist bei Jakob Böhme der Grund warum es die Welt gibt = Gott wollte etwas erleben und schuf sich die Welt.

Ich unterscheide zwischen einem Gott und dem Gott. Das ist auch im griechischen NT so, wird nur leider nicht übersetzt. "Der" Gott und "der" Christus" sind halt klare Bezüge

Götter gibt es viele und auch Herren - wie Paulus schreibt - aber wir haben eben nur den Einen Gott. Das klingt für andere anmaßend und überheblich, aber das ist eben die Grundlage des jüdischen Glaubens auf dem der christliche aufbaut.
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Lena
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Lena »

Wir können Kinder Gottes werden. Kinder des einen Gottes.
Gott ist Ewig und Allmächtig. Das sind wir nicht und werden
es nie sein.

Bleiben wir doch bei den Worten die uns die Bibel vorgibt.
Halleluyha
gepriesen sei Yhashuah
der ins Fleisch gekommene
Yhaweh
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Lena hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 19:30 Bleiben wir doch bei den Worten die uns die Bibel vorgibt.
In Eingang steht ein langer Bibeltext, es folgten noch mehrere = die Theosis ist auf der Bibel aufgebaut und es ist mir unverständlich warum der Thread spice überlassen wird.

Gott wurde Mensch und durch Ihn wurde der Mensch göttlich. Das du wesensgleich mit Christus werden sollst, das du kein Knecht, sondern ein Kind (also wesensgleich) Gottes bist usw - es steht alles in der Bibel, Und wir können gern darüber mit der Bibel disktutieren
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Hans-Joachim
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hans-Joachim »

Abischai hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 18:32 ch habe liebe Geschwister die verschriften aus "Ehrfucht" nicht mal die vier Buchstaben "Gott", sondern erlauben sich nur " G'tt " oder sowas. Das ist albern.
Was ist das für eine Gemeinde mit den lieben Geschwistern. Ich denke eine Gemeinde aus dem evangelikalen Spektrum?
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