Theosis - Vergöttlichung

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Hans-Joachim
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hans-Joachim »

Abischai hat geschrieben: Fr 28. Mär 2025, 22:54 Weiß ich nicht, das sind einzelne, die ich auch in Foren kennengelernt habe.
Das weißt Du nicht. :o Dann ist das eine Hausversammlung oder so.

Ich bin fest organisiert und habe sogar eine Mitgliedsnummer. Mein Name und mein kirchlicher Stand sind in der Kirche eingetragen und meiner Gemeinde bekannt. Auch die Gemeinde samt Gemeindehaus sind registriert.
In der Ruhe liegt die Kraft
Spice
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Spice »

Hoger hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:02
Spice hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 10:54 Aber keiner sagt, "Gott wollte etwas erleben und schuf sich die Welt"
So, als Angeber? Und ich begründe nichts? Ich dachte, dass ich eher noch begründe als andere...
Du kannst nicht zwischen den Worten eines Threadschreibers und geistigen Inhalten unterscheiden?
Weil ich das kann, sehe ich keinen Zusammenhang mit dem, was Steiner oder Böhme schrieb. Die haben solchen Quatsch nicht fabriziert.
Spice
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Spice »

Kingdom hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:09 Wir sind der Tempel, das was in uns wohnt, das sollte Göttlich sein.
Wir sollen abnehmen, er soll zunehmen aber nicht wir sollen Gott sein.
Und wer sind wir, wenn "der Tempel" ganz erfüllt ist von Gott?
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:09 Wir sind der Tempel, das was in uns wohnt, das sollte Göttlich sein.
Wieso schafft ihr es nicht über eine Bibelstelle zu diskutieren?
Ich bringe dir mal die Stelle aus der Stampsbibel mit Kommentar
2Petr 1,4
Dadurch hat er uns auch die kostbaren und überaus grossen Verheissungen geschenkt, durch die ihr Anteil an der göttlichen Natur bekommen sollt, wenn ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt wirksam ist, entflohen seid.
————————
2Kor 7,1
ANTEIL AN DER GÖTTLICHEN NATUR BEKOMMEN.
Unsere Anteilnahme an dem Wesen Gottes ist eine weitere Möglichkeit, unsere Wiedergeburt zu beschreiben (d.h. geistlich „von oben“ geboren zu werden; Joh 3,3), bei der wir Gottes Leben empfangen und geistlich gerettet werden (siehe Artikel WIEDERGEBURT). Wir haben das Vorrecht, an der göttlichen Natur teilnehmen zu dürfen, damit wir seinem Charakter und Massstab der Heiligkeit entsprechen können (vgl. 1Kor 6,19-20; Eph 4,24).
Könnten wir bitte endlich mal anfangen das Thema biblisch zu besprechen - und nicht eure Lehrwiderstände abzuarbeiten?
Tit 3,5
nicht aufgrund von gerechten Taten, die wir getan hätten, sondern weil er Erbarmen hatte mit uns, da rettete er uns durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung im heiligen Geist,
————————
NICHT AUFGRUND VON GERECHTEN TATEN, DIE WIR GETAN HÄTTEN.
DAS BAD DER WIEDERGEBURT.
Siehe Eph 2,9 Kommentar; siehe Artikel GLAUBE UND GNADE.
Mit dieser Formulierung ist die geistliche Wiedergeburt gemeint, die stattfindet, wenn ein Mensch Gottes Vergebung annimmt, sich Christus ausliefert und anfängt, seine Ziele zu verfolgen. Solche Personen werden geistlich „von oben geboren“ (Joh 3,3-7). Symbolisiert wird dieses Ereignis durch die christliche Taufe (siehe Apg 22,16 Kommentar siehe Röm 6,4 Kommentar siehe Artikel WIEDERGEBURT). Die „Erneuerung im heiligen Geist“ beschreibt die lebensverändernde Kraft des Heiligen Geistes, die in jedem wohnt, der Christus im Glauben annimmt und sich auf eine persönliche Beziehung mit ihm einlässt. Der Geist flösst den Christen ständig das Leben Gottes ein, während sie ihr Leben immer wieder neu dem Herrn ausliefern (vgl. Röm 12,2).
Zuletzt geändert von Hoger am Sa 29. Mär 2025, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Spice hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:26 Weil ich das kann, sehe ich keinen Zusammenhang mit dem, was Steiner oder Böhme schrieb. Die haben solchen Quatsch nicht fabriziert.
Ich finde deine Beschreibung der Gottheit langweilig - mache ich (!)

Steiner und Böhme haben beschrieben dass Gott aus so einem Zustand wieder herauswill.

Die Beweggründe von Gott dafür kenne ich nicht - meine sind: es wäre langweilig

Und ich habe daraufhin gewiesen das aus Böhme usw.

Du kannst nur den anderen abwerten?

Eigentlich schreibst du genauso wie Helmuth: völlig selbstverliebt und unfähig den Gesprächsparner als gleichwertig zu akzeptieren und so wie Helmuth die Bibel für sich missbraucht, du eine Lehre die niemand hinterfragen kann = es sei denn er ist Hellseher

einfach nur abgehoben
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Kingdom
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:34
Kingdom hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:09 Wir sind der Tempel, das was in uns wohnt, das sollte Göttlich sein.
Wieso schafft ihr es nicht über eine Bibelstelle zu diskutieren?
Weil die Unterscheidung zwischen Tempel und was im Tempel lebt, eben berücksichtig werden müssen.

Und sobald eben diese Esoterik oder Mystik reinkommt, die den Tempel für Gott erklärt, die Bibeltexte die du postest eben nicht hergeben.

Hier ist die Latte die selbst von Christus gesetzt wurde, die man nicht überspringen, soll, darf kann, wenn man Nachfolger Christi ist!
Mr 10:18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als Gott allein!
Er ist der Töpfer, ich bleibe der Ton und wer meint er könne mit seinen Vorstellungen oder Übungen darüber hinaus gehen, der springt über die Latte, wo eben der Satan meinte er könne darüber springen.

Lg Kingdom
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 12:09 Und sobald eben diese Esoterik oder Mystik reinkommt, die den Tempel für Gott erklärt, die Bibeltexte die du postest eben nicht hergeben.
Aber die bringst du doch rein - die Theosis erklärt den Tempel nicht für Gott und was die Bibeltexte hergeben ist, dass wir eine Gott-Natur bekommen haben durch die Wiedergeburt. Was ist denn der neue Mensch für dich? Ein Kleid, dass du überstülpst?
Der Tempel Gottes ist doch nur eines von vielen geistigen Bildern, welche die Bibel zur Wiedergeburt und zur Heiligung bringt. Alles anderen sind falsch?

Was machst du mit den obigen Bibelstellen und den Kommentar dazu? wegwischen? nicht darauf eingehen?

Was in der orthodoxen Theologie als Theosis besprochen und gelebt wird - ist im Abendland die Wiedergeburt. Was wird für dich denn neu-geboren? der Tempel oder deine Seele / Geist
Und wie soll das gehen, wenn das Neue keinen Anteil an Gott hat?
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Helmuth
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:00 Elohim ist ein Plural und wird von der bibeltreuen Theologie als erstes Bekenntnis der Dreieinigkeit - die du ja ablehnst - gedeutet.
Elohim wird gramm. als Plural gebraucht, ist aber kein Plural. Es wird im Singular verwendet. Das ergibt sich schon aus der Aussage:
5. Mo 6,4 hat geschrieben: Höre, Israel: JHWH unser Gott, ist ein JHWH!
Kann unmöglich ein Plural sein. "Echad" ist das Zahlwort für 1. "Ein Götter" wäre auch ein Aussagenonsens. Auf Deutsch entsteht der Eindruck eines unbestimmten Artikels, aber dann liest man das eben nur deutsch. Theologisch steht außer Frage, dass es nur diesen einen Gott, JHWH gibt, darum "JHWH echad". Das ist das bekannte Bekenntnis "Shma Israel", das auch für jeden Christen ein Bekenntnis sein muss.

Es gibt im Hebr. eine Reihe von Wörtern mit der Endung auf *im (Mem-Suffix), die gleichermaßen kein Plural sind. Ich denke, wenn man die Eigenart einer Sprache nicht kennt, dann macht es keinen Sinn damit theologische Deutungen vornehmen zu wollen. Zuerst braucht man Grundlagen, sonst wird das nix.

Elohim ist ebenso kein Plural, wenn Menschen damit angesprochen werden. Der ergibt sich erst, wenn wir von den Söhnen Elohims sprechen, den bnej-elohim. Es sind dann aber die Söhne der Plural, des weiter nur einen JHWH's und diese sollen zur Vollkommenheit geführt werden. Sie bleiben aber Söhne. Jesus nennt sie auch Söhne der Auferstehung. Dafür muss man für würdig erachtet werden:
Lk 20,35-36 hat geschrieben: Die aber für würdig erachtet werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten, heiraten nicht noch werden sie verheiratet; denn sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 12:44 Elohim wird gramm. als Plural gebraucht, ist aber kein Plural. Er wird im Singular verwendet. Das ergibt sich schon aus der Aussage:
5. Mo 6,4 hat geschrieben:
Höre, Israel: JHWH unser Gott, ist ein JHWH!
Kann unmöglich ein Plural sein. "Echad" ist das Zahlwort für 1. "Ein Götter" wäre auch ein Aussagenonsens. Auf Deutsch entsteht der Eindruck eines unbestimmten Artikels, aber dann liest man das nicht richtig. Theologisch steht außer Frage, dass es nur diesen einen Gott, JHWH gibt, darum "JHWH echad". Das ist das bekannte Bekenntnis "Shma Israel", das auch für jeden Christen ein Bekenntnis sein muss.
Elohim (hebräisch: אֱלֹהִים, romanisiert: ʾĔlōhīm: [(ʔ)eloˈ(h)im]), der Plural von אֱלוֹהַּ (ʾĔlōah), ist ein hebräisches Wort und bedeutet "Götter" oder "Gottheit". Obwohl das Wort grammatikalisch im Plural steht, nimmt es in der hebräischen Bibel meist eine verbale oder pronominale Übereinstimmung im Singular an und bezieht sich auf eine einzige Gottheit, insbesondere, aber nicht immer, auf den Gott Israels. In anderen Versen nimmt es die Übereinstimmung im Plural und bezieht sich auf Götter im Plural.
Eloah ist der Singular - Elohim ist der Plural der nur im Bezug zum Gott der Bibel als Singular gebraucht wird. Elohim ist Pluralt

Und dein Vers :
Höre, Jisraël! Der Ewige ist unser Gott; der Ewige ist Einer.
kann nur recht verstanden werden, wenn Elohim eben als Plural verstanden wird - oder im Sinne von Paulus: Es gibt viele Elohims und viele Herren.

Der Ewige ist unser Elohim und kein anderer

Hellmuth - du schreibst immer wieder völlig selbsterdachte und nicht nachvollziehbare Texte, die wirklich nur auf die selber gewachsen sind. Es ist schwierig mit dir zu diskutieren - willst du das überhaupt?

Für dich scheint das Forum doch eher ein Missionsfeld für deine persönliche Lehre zu sein. Oder?

Aber das eigentlich krasse:
Du machst aus meinem Thema in meinem thread ein völlig anderes Thema - und wenn man in deinem ein anderes auch nur anschneidet - bist du empört und willst maß regeln
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Abischai
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Abischai »

Hans-Joachim hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 11:17 Das weißt Du nicht. :o Dann ist das eine Hausversammlung oder so.
Du gehst da zu sehr von Dir aus. Ich kennen deren Versammlungen nicht, sondern nur einzelne Leute, die haben mir auch nicht evrraten, wo sie organisiert sind, das ist mir auch egal, weil ich ausschließlich das betrachte, was die äußern, das handhabe ich auch Dir gegenüber so.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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