Mir kommt eben bei diesem Thema auch dieser Text in den Sinn zur Liebe:Helmuth hat geschrieben: ↑Fr 22. Aug 2025, 23:25 Dann bringe ich ein weiteres Beispiel, um auch die Schrift mit einzubeziehen, die mir zum Thema etwas abgeht. Da ich kein Auto habe, so kann ich meinen Nächsten nicht damit dienen sie zu chauffieren. Aber man kann mich mit dem Auto abholen bzw. heimbringen.
Dann lieben mich Freunde/Bekannte wie sich selbst, wenn sie das tun. Und wenn sie meine Mutter auch noch extra heimführen, dann entsprechen sie dem Maßstab Jesu:
Aus meiner Sicht wäre es allerdings selbstsüchtig, das stillschweigend zu verlangen. Mit anderen Worten muss ich dann auch diverse Bitten erfüllen, die ich erbringen kann, der andere aber nicht. Ich habe so im Gegenzug oft die Konsumation beglichen, die ich mir leisten kann, der andere wieder nicht.Mt 5,41 hat geschrieben: Und wer dich zwingen will, eine Meile mitzugehen, mit dem geh zwei.
Unbiblisch fände ich es, wenn ich Dinge anderen abverlange, sie sozusagen als selbstverständlich ansehe. Daher sollte es so sein, dass man in Bereitschaft zu geben ist und nichts dafür verlangt. Ich halte nichts davon jemanden zu dienen, als Akt der Nächstenliebe, dann aber als Gegenleistung einen Dienst für mich einfordere.
Wenn jeder bereit ist zu geben, was er kann, dann erfüllt sich wie automatisch dieses Prinzip:
Lk 6,38 hat geschrieben: Gebt, und euch wird gegeben werden: Ein gutes, gedrücktes, gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder zugemessen werden.
Ich kann also von meinem nächsten nicht verlangen, was er zu tun hat mir gegenüber, sonst suche ich ja das meinige!1 Kor. 13.4 Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf;
5 sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;
Was das Thema mit deinem Sohn anbelangt, ist verständlich das sich Kinder oft peinlich fühlen über den Stil vielleicht Ihrer Väter!
Wie viel du ihm in Liebe dann eben geben willst, das es für Ihn weniger peinlich ist, das kannst Du herausfinden wie du dich ihn ähnlichen Situationen eben fühlst und was es dort gebraucht hätte, das es Dir angenehmer gewesen wäre.
Also ich hab auch schon jemanden in meiner Familie so einen Wink gegeben das mir etwas ein wenig peinlich ist, ich habe es aber nicht gefordert, das sie es beim nächsten mal vermeidet. Ob sie es aus Liebe mir gegenüber geben kann oder will das muss dann eben die Person entscheiden, die den Hinweis erhalten hat.
Das man aber zuerst sich selbst lieben muss, damit man andere lieben kann glaube ich schon. Weil wenn ein Selbstmörder sich selbst nicht liebt, dann ist ihm auch egal das bei seinem Selbstmord eben auch noch andere ihn Mitleidenschaft gezogen werden. Oder eben ein Strassenjunge der durch die Mafia angeheuert wird zum töten und eben nie Liebe erfahren hat, wie sollte er sein Opfer lieben können wenn er nicht weiss was das bedeutet und es Ihm eh egal ist wenn er auch erschossen würde!
Weil uns aber Christus zuerst liebte und alles gab, sollten wir zumindest bitten, das wir uns in diese Richtung bewegen lassen was würde dem anderen eine Freude machen, vorallem wenn Jesus uns eben sagen würde, tue es.
Lg Kingdom