Die Tradition am Anfang der Kirche

Rund um Bibel und Glaube
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 16:17
Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 15:59 du sagst ja du seist ein Nachfolger Christi oder bist du ein Nachfolger deiner Kirche
Natürlich beides
In der persönlichen Nachfolge durch Gebet und Aufnahme meines Kreuzes
geführt durch die Lehren und Traditionen des Leibes Christi dessen Haupt ja bekanntlich Christus ist.
Und wenn das passiert? Wem folgst Du dann?


2Kor 6:16 Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: «Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.»
2Th 2:4 geoffenbart werden, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt.
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 16:22 Und wenn das passiert? Wem folgst Du dann?
2Kor 6:16 Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: «Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.»
14 Werdet nicht ein fremdes Joch mit Ungläubigen Ziehende! Denn welche Verbindung (hat) Gerechtigkeit mit Gesetzlosigkeit? Welche Gemeinsamkeit nun (hat) Licht mit Finsternis? 15 Welcher Einklang nun (hat) Christus mit Beliar, oder welches Teil (ist) einem Gläubigen mit einem Ungläubigen? 16 Welche Übereinstimmung nun hat Gottes Tempel mit Götzenbildern? Ihr seid nämlich (der) Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott sagte: Ich werde unter ihnen einwohnen und umhergehen und werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. 17 Deshalb geht aus ihrer Mitte heraus und sondert euch ab, sagt der Herr, und Unreines berührt nicht! Und ich werde euch aufnehmen. 18 Und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, sagt der Herr, der Allherrscher.

Maurice A. Robinson und William G. Pierpont, Das Neue Testament Deutsch, übers. von Peter M. Streitenberger (Ahrensburg: tredition GmbH, 2024), 2. Kor 6,14–18.
Wir - die Gläubigen - sind der Tempel des Heiligen Geistes und leben im großen Tempel Seines Leibes - der KIrche. Sie ist die "Herausgerufene" und verbindet uns mit dem Heiligen Geist in seinem Wirken. ER wohnt in Seinem Leib
Hier gibt es keinen Beliar, keine Götzenbilder und auch keine Finsternis

(Warum deine Unterstellungen nicht stimmen habe ich in verschiedener Form dargestellt - keiner hindert dich weiter zu behaupten dass Katholiken Götzenbilder anbeten oder andere Götter haben = aber es ist, aus katholischer Sich, eben falsch)

Wir sind als Christen in seinem Leib, und werden von ihm aufgenommen und sind seine Kinder.


Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 16:22 2Th 2:4 geoffenbart werden, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt.
3 Niemand verführe euch auf irgendeine Weise, da (er nicht eintreten wird), wenn nicht zuvor der Abfall komme und geoffenbart werde der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, 4 der sich Widersetzende und Erhebende über alles, was Gott heißt oder (Gegenstand der) Verehrung, sodass er sich selbst in den Tempel Gottes wie Gott setzt, sich selbst ausgebend, dass er Gott sei.

Maurice A. Robinson und William G. Pierpont, Das Neue Testament Deutsch, übers. von Peter M. Streitenberger (Ahrensburg: tredition GmbH, 2024), 2. Thess 2,3–4.
Bei Vers 4 muss ich an dich und die ganze Schar der selbsternannten "Bibelversteher" denken, die Gott nur in der Schrift hören und nicht in Seinem Leib wirken lassen
Diese setzen sich in den Tempel, widersetzen sich gegen Lehre und Tradition und glauben dass sie wie Gott seien.

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Weist du, ich hatte drei Threads eingestellt in denen das Angebot war, die Katholische Sicht zu lesen und wahrzunehmen. Du hattest tatsächlich die Möglichkeit zu lesen warum ein Katholik keine Toten im Jenseits anruft, warum er keine Götzenbilder verehrt, warum er keinen fremden Göttern hinterherrennt = stand alles da

Aber du hast das Angebot nicht angenommen und bleibst in deinem Eingemachten.

Und mir geht das Verständnis aus, wenn ich jemanden immer wieder versuche zu erklären wie der andere es versteht und diesem Jemand ist das völlig egal - warum soll ich dann noch mit dir schreiben, wenn dir, was ich schreibe völlig egal ist?
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 17:41 Bei Vers 4 muss ich an dich und die ganze Schar der selbsternannten "Bibelversteher" denken, die Gott nur in der Schrift hören und nicht in Seinem Leib wirken lassen
Diese setzen sich in den Tempel, widersetzen sich gegen Lehre und Tradition und glauben dass sie wie Gott seien.
Bring einen Beweis, wo ich mich gegen die Lehre Christi, die Lehre der Apostel, die Lehre Gottes ausprach?
Joh 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
Das bezeuge ich, er allein und jede Kirche welche sich über das erhöht, ist nicht sein Leib und hat nicht gehört was er sagte.

Wenn die RKK sagt er allein und im gleichen Atemzug, ohne uns wird niemand selig, so erzählt sie nichts als Lügen und überhebt sich über Christus sein Wort! Und wenn die neue Version nun heisst, ohne uns wird niemand so richtig selig, sagt das das gleiche aus, wie am 2 Vatikanischen Konzil beschlossen wurde und immer noch gilt.

Und der Geist der sich über Gott und sein Wort erhebt, ist nicht von Gott und auch nicht der Heilige Geist und ganz gewiss auch nicht der Geist Christi, oder der Geist der Apostel.

Ich habe nicht gesagt, meine Lehre sei Allein selig machend, das verkünden andere Lautstark! Ich lehne, unchristliche Bräuche, Traditonen, Lehren ab aber sicher nicht das Wort Gottes, die Lehre Christi, die Lehre der Apostel, die bestätige ich zu 100 %!

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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 18:37 Bring einen Beweis, wo ich mich gegen die Lehre Christi, die Lehre der Apostel, die Lehre Gottes ausprach?
kingdom - du kennst die Lehre Christi, die Lehre der Apostel und die Lehre Gottes nicht - wenn du auf ein Buch zurückgreifst dass nur ein Auszug - aus der Gesamtlehre - ist.

Du kannst das doch gar nicht beurteilen
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 19:36
Kingdom hat geschrieben: Mi 27. Aug 2025, 18:37 Bring einen Beweis, wo ich mich gegen die Lehre Christi, die Lehre der Apostel, die Lehre Gottes ausprach?
kingdom - du kennst die Lehre Christi, die Lehre der Apostel und die Lehre Gottes nicht - wenn du auf ein Buch zurückgreifst dass nur ein Auszug - aus der Gesamtlehre - ist.

Du kannst das doch gar nicht beurteilen
Lieber Hoger mit solchen Aussagen zweifelst und verleugnest du das Wort Christi, die Kraft des Heiligen Geisten und die Kraft Gottes das sein Wort unvollständig sei, nur weil du meinst man müsse sich noch auf Menschliche Lehren und Offenbarungen also Neuoffenbarungen verlassen.

Diese Wort hier:
Joh 14:26 der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
und eben das die Lehre Christi allein und die Lehre der Apostel allein ungenügend wäre und eben auch das AT ungenügend wäre obschon steht diesem Wort nichts hinzu tun und nichts wegnehmen!

Niemand braucht Heidnische Neufoffenbarungen, im Gegenteil der Heilige Geist lehrt das die unnütz sind und das AT lehrt man solle sich eben nicht auf Menschen verlassen, das sei ein Fluch!

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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Johannes 14,26 ist von Jesus an seine jünger gesprochen - und erklärt vor allem Pfingsten und die Entstehung der Kirche.

Wenn du diesen Text aus dem Zusammenhang reißt und glaubst das dieser Satz auch für dich gilt, dann gibst du diesem Satz eine eigene geistige Substanz und Kraft = und das ist Wortmagie, eine alte heidnische Praxis.

Kingdom - du bist als Leser der bibel nicht damit gemeint - darin wird die Entstehung der Kirche erklärt
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renato23
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 08:45 Johannes 14,26 ist von Jesus an seine jünger gesprochen - und erklärt vor allem Pfingsten und die Entstehung der Kirche.

Wenn du diesen Text aus dem Zusammenhang reißt und glaubst das dieser Satz auch für dich gilt, dann gibst du diesem Satz eine eigene geistige Substanz und Kraft = und das ist Wortmagie, eine alte heidnische Praxis.

Kingdom - du bist als Leser des Wortes nicht damit gemeint - darin wird die Entstehung der Kirche erklärt
Na lieber Hoger, dann lesen wir mal diese Stelle im Kontext:
Johannes 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. 22 Spricht zu ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was bedeutet es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 

26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Bei 21 erklärt Jesus, dass er am Halten SEINER -während der 3 Jahre lobenswerten Aufopferung für das Evangelium Reich Gottes und Offenbarung wahrem Gottesglauben- dass jemand ihn wahrhaftig liebt.

Bei 26 tröstet Jesus seine Getreuen, dass wenn er auch nicht mehr sichtbar bei ihnen sein wird, der Heilige Geist sie immer wieder an die Worte/Gebote erinnern, die er als Wegweisungen zu inniger Gottgemeinschaft gelehrt hat.

Was soll also Johannes 14,26 mit der Entstehung der Kirche zu tun haben? In der anfänglichen christlichen Gemeinde Gottes befanden sich dereinst jüdischen Glaubensgeschwister, welche wohl aus inniger ÜBERZEUGUNG, vom damaligen Judentum zudem durch den ebenfalls ehemaligen Juden Jesus im göttlichen Auftrag gegründeten Christentum konvertierten (siehe auch Paulus Geständnis)

Mt 23,9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.

Und wenn die RKK ihren höchsten Priester/Bischof "Vater, Heiliger Vater" nennt, dann frage ich mich sowieso, welchen Stellenwert, Jesus Christus Lehren in solchen Kirchen haben könnte. (wenn im Mthraskult der höchste Priester "Papa" genannt worden sei, dann hat nicht der Mithraskult von der RKK abeschaut sondern wohl die RKK vom Mithraskult oder sonst woher. aber nicht von der damaligen CHRISTLICHEN GEMEINDE GOTTES-

Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes, das Abkehr von sündig gewordenen Menschen bedingt verschwand auch immer mehr in Kirchen und Freikirchen.
Auch den segensreichen -da vom Bösen wahrhaft erlösenden- Missionsauftrag Jesus Christus, das von ihm Gelernte auch an weitere Gottsuchende zum Halten weiterzuleiten fand ich in keiner einzigen Kirche oder Freikirche, welche ich die letzten Jahre besuchte.
Spice
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Spice »

Heute gibt es "die" Kirche nicht mehr. Deshalb legt ein wahrer Christ keinen Wert auf die Zugehörigkeit zu irgendeiner Konfession, Er weiß, dass es überall Christen gibt und lernt gern von allen. Er sieht mehr das Gemeinsame, denn das Trennende. Und weil ihm so nicht nur die Bibel, sondern auch die Erfahrungen der Christen aus den vergangenen Jahrhunderten zur Verfügung stehen, gewinnt er immer mehr eine bessere Orientierung und merkt in der eigenen Lebenspraxis, dass er richtig liegt. Das kann ich von mir bezeugen.
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 09:18 Was soll also Johannes 14,26 mit der Entstehung der Kirche zu tun haben? I
Wer ist denn das "euch" - und aus welcher Menschengruppe entstand zu Pfingsten die Kirche?

Das Evangelium steht in einem geschichtlichen Bezug und ist an bestimmte Menschen gerichtet. Jesus sprach zu bestimmten Menschen und die Apostel schrieben ihre Briefe an bestimmte Menschen = die sie kannten und beurteilen konnten

Das hat mir dir und kingdom usw nichts zu tun
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renato23
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 10:18
Das Evangelium steht in einem geschichtlichen Bezug und ist an bestimmte Menschen gerichtet. Jesus sprach zu bestimmten Menschen und die Apostel schrieben ihre Briefe an bestimmte Menschen = die sie kannten und beurteilen konnten

Das hat mir dir und kingdom usw nichts zu tun
Oh, die Anleitungen z.B. des Paulus in Kol 3, 8-17(was im Hinblick auf das Evangelium Reich Gottes auf Erden wie im Himmel abzulegen respekive anzuziehen sei) ist erdumspannend allgemein gültig, gilt also auch für Dich.

Dies wurde und wird seit 2000 Jahren schon dort mit Freude und innerer Überzeugung tumgesetzt, wo Menschen (Gottsuchende/Christen) ernsthaft und von ganzem Herzen daran interessiert sind, ihr Leben im Sinne Gottes und nach Vorgaben seines Sohnes Jesus Christus zu führen =authentisches Christsein.

Was verstehst denn Du unter Jüngerschaft, Nachfolge Jesus Christus, wenn nicht von ihm wahre Gotteskindschaft zu lernen, um somit erlöst vom Bösen nurmehr Gott dienstbar sein zu können?

Es wäre ja wohl auch der Auftrag einer jeden christlichen Gemeinschaft, egal ob KIrche, Freikirche, etc. Christen darin zu bestärken sich im Sinne und nach Vorgaben Jesus Christus so zu verändern, dass man erlöst vom Einfluss Gottes Widersacher nurmehr aus ganzem Herzen Gott dienstbar sein kann.
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