Die Tradition am Anfang der Kirche

Rund um Bibel und Glaube
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 14:34 Oh, die Anleitungen z.B. des Paulus in Kol 3, 8-17(was im Hinblick auf das Evangelium Reich Gottes auf Erden wie im Himmel abzulegen respekive anzuziehen sei) ist erdumspannend allgemein gültig, gilt also auch für Dich.
Dieser Text wurde an die Gemeinde zu Kolossäa geschrieben, an die Mitglieder dieser Gemeinde
Kolosser 3,1 Wenn ihr also mit Christus auferweckt wurdet, sucht die (Dinge) oben, wo Christus ist, zur Rechten Gottes sitzend. 2 (Über) die (Dinge) oben sinnt nach, nicht (über) die auf der Erde. 3 Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. 4 Sobald Christus offenbar wird, unser Leben, dann werdet auch ihr mit ihm geoffenbart werden in Herrlichkeit.

Maurice A. Robinson und William G. Pierpont, Das Neue Testament Deutsch, übers. von Peter M. Streitenberger (Ahrensburg: tredition GmbH, 2024), Kol 3,1–4.
Dieser Text ist an die Gemeinde zu Kolossäa geschrieben, die Paulus kannte und von der er wusste, dass sie mit Christus auferweckt wurden weil sie mit ihm gestorben sind = und daraufhin kann er auch die Aussagen machen, die du so toll findest.
Diese sind aber nicht an dich - sondern an die Gemeinde in Kolossäa

Der Brief kann uns dazu dienen, dass wir ähnliche Erfahrungen im Kontext verstehen lernen = aber keiner ist auferstanden und hat den Tod überwunden, nur weil er einen Text aus der Bibel liest.

Diese Erfahrungen musst du erst selber machen, ehe diese Verheißungen für dich gelten
Die segnende Seele wird fettgemacht - und wer tränkt wird selber getränkt / Spr 11,25
renato23
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 17:44 Der Brief kann uns dazu dienen, dass wir ähnliche Erfahrungen im Kontext verstehen lernen = aber keiner ist auferstanden und hat den Tod überwunden, nur weil er einen Text aus der Bibel liest.
Alle aus einstiger Finsternis ins Licht Gottes führenden Anleitungen Christi und seiner Jünger und Apostel, wie z.B. zuvor von mir erwähnten Kol 3,8-17 können dazu verhelfen vom Tod ins Leben gelangen.

Selbstverständlich nur dann, wenn man sich nebst Leser auch als getreulicher Umsetzer der (aller) zu nurmehr gottgefälligem Leben führenden biblisch festgehaltenen Lehren Christi und der Apostel erweist. ;)
Jak 1,22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.
Tod ist ist bekanntlich nicht immer gleich zu verstehen. Siehe Jesus Gleichnis vom Verlorenen (sündig gewordenen) Sohn. Der ist auch vom Tod ins Leben gekommen, war verloren und ist wiedergefunden worden.


Auch bei den nachfolgend Erwähnten war der Sünden Sold nachweislich der Tod. Diesen konnten sie ja auch überwinden, wenn sie sich die heilsame Lehre zu eigen machten. Sie waren nicht klinisch tot sondern nur im geistlichen Sinn.
Eph 2,1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.
Römer 6,13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 19:05
Auch bei den nachfolgend Erwähnten war der Sünden Sold nachweislich der Tod. Diesen konnten sie ja auch überwinden, wenn sie sich die heilsame Lehre zu eigen machten. Sie waren nicht klinisch tot sondern nur im geistlichen Sinn.
Eph 2,1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.
Römer 6,13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 
Ich finde dieses Konzept magisch und esoterisch
Der Text den du zitierst ist an die Gemeinden in Rom und Ephesus - nicht an dich

Die Epheser kannte Paulus (so viele waren das damals nicht) und über die in Rom wird er sich informiert haben. Das sind Briefe an reale Menschen im Umfeld des Paulus und seines Glaubens.

Du bist nicht tot von der Übertretung und der Sünde, weil du diesen Text liest = das ist Wormagie, der Glaube dass ein Text real wird und von einem selbst Besitz ergrreift

Die Texte der Bibel können uns Hilfe sein auf unserem eigenen Weg, unsere geistigen Erfahrungen ausrichten, unseren Geist Orientierung geben = aber sie werden doch nicht real, wenn wie sie rezitieren.

Du bist keiner der Christen in Ephesus und Rom, an die Paulus schreibt. Der Text hat nichts mit dir zu tun.
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von renato23 »

Hoger hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 19:12
renato23 hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 19:05
Auch bei den nachfolgend Erwähnten war der Sünden Sold nachweislich der Tod. Diesen konnten sie ja auch überwinden, wenn sie sich die heilsame Lehre zu eigen machten. Sie waren nicht klinisch tot sondern nur im geistlichen Sinn.
Ich finde dieses Konzept magisch und esoterisch
Der Text den du zitierst ist an die Gemeinden in Rom und Ephesus - nicht an dich

Die Epheser kannte Paulus (so viele waren das damals nicht) und über die in Rom wird er sich informiert haben. Das sind Briefe an reale Menschen im Umfeld des Paulus und seines Glaubens.

Du bist nicht tot von der Übertretung und der Sünde, weil du diesen Text liest = das ist Wormagie, der Glaube dass ein Text real wird und von einem selbst Besitz ergrreif

Die Texte der Bibel können uns Hilfe sein auf unserem eigenen Weg, unsere geistigen Erfahrungen ausrichten, unseren Geist Orientierung geben = aber sie werden doch nicht real, wenn wie sie rezitieren.

Du bist keiner der Christen in Ephesus und Rom, an die Paulus schreibt. Der Text hat nichts mit dir zu tun.
Ich habe nicht behauptet, dass die Texte rein durch Zitieren real würden. ;) Was ich schrieb, war also in keinster Weise magisch oder esoterisch. Was Du auch immer in einfach zu verstehende Texte hineindichtst.

Die von mir geposteten Paulusworte an Römer und Epheser lassen jedenfalls zweifelsohne erkennen, dass Paulus denselben Vergleich bezüglich TOT GEWESEN UND WIEDER LEBENDIG GEWORDEN anstellt, wie Jesus Christus beim Gleichnis vom Verlorenen Sohn. WÄHREND DEM SÜNDIGEN TOT, BEI ABKEHR DAVON WIEDER LEBENDIG.geworden

Die Adressaten waren während dem Sündigen nicht klinisch tot sondern nur geistlich tot, von Gott, dem Lebensquell durch Sündenknechtschaft getrennt. "Der Sünde Sold ist ein solcher Tot" .Die Gabe Jesus Christus ist ewiges Leben..

Zum Leben zurück gelangten sie durch Reue und Umkehr, Abkehr vom Sündigen......Das.Ist doch einfach zu verstehen und absolut christliche Lehre und nix Gnostisches oder Esoterisches.. : ;)
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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

renato23 hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 21:56
Die von mir geposteten Paulusworte an Römer und Epheser lassen jedenfalls zweifelsohne erkennen, dass Paulus denselben Vergleich bezüglich TOT GEWESEN UND WIEDER LEBENDIG GEWORDEN anstellt, wie Jesus Christus beim Gleichnis vom Verlorenen Sohn. WÄHREND DEM SÜNDIGEN TOT, BEI ABKEHR DAVON WIEDER LEBENDIG.geworden

Die Adressaten waren während dem Sündigen nicht klinisch tot sondern nur geistlich tot, von Gott, dem Lebensquell durch Sündenknechtschaft getrennt. "Der Sünde Sold ist ein solcher Tot" .Die Gabe Jesus Christus ist ewiges Leben..
Wenn der Sohn aus dem Familienverband ausgeschieden ist - dann ist er auch heute noch in den orientalischen Familien "tot" - das hat mit Tod und Auferstehung nichts zu tun.

Um die geistige Auferstehung zu begreifen muss man tot gewesen sein - bist du tot der Sünde und nun lebendig im Geist?
renato23 hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 21:56 Zum Leben zurück gelangten sie durch Reue und Umkehr, Abkehr vom Sündigen......Das.Ist doch einfach zu verstehen und absolut christliche Lehre und nix Gnostisches oder Esoterisches.. : ;)
Wem wirklich bewusst ist, dass er in der Sünde tot und lebensunfähig ist - der weis auch, dass er das nicht aus eigener Kraft kann. Reue, Umkehr, Abkehr - sind eigene seelischen Bemühungen. Du kannst dir das ja gerne vormachen, aber ohne den Heiligen Geist wirst du das nicht schaffen

Und solange du glaubst es selber zu können bist du eben im Bereich der Gnosis und der Esoterik. Da kommts her
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Kingdom
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 08:45 Johannes 14,26 ist von Jesus an seine jünger gesprochen - und erklärt vor allem Pfingsten und die Entstehung der Kirche.

Wenn du diesen Text aus dem Zusammenhang reißt und glaubst das dieser Satz auch für dich gilt, dann gibst du diesem Satz eine eigene geistige Substanz und Kraft = und das ist Wortmagie, eine alte heidnische Praxis.

Kingdom - du bist als Leser der bibel nicht damit gemeint - darin wird die Entstehung der Kirche erklärt
Der Neue Bund wird beschrieben im Propheten Jeremia und es gibt nicht 10 neue Bünde sondern nur einen, zu Glauben nur die ersten Christen hätten den Heiligen Geist ist eben auch so eine Irrlehre.

Der Beistand hat sich nach Pingsten nicht wieder zurückgezogen und wir leben wieder in einem Alten Bund, sonder jeder treue Nachfolger der das erlebt hat:
Joh. 1.12 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
13 welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Aus Gott geboren! Nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes.

Das ist was Jesus lehrte zur Wiedergeburt:
Joh 3:5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!
Sicher wird er nicht durch seinen eigenen Geist von neuen geboren, zu lehren dieser Heilige Geist sei nur eine Verheissung für die Jünger und alle anderen werden danach durch RKK von neuem geboren ist eben so eine weiter Annmassung, wo man sich sogar über den Heiligen Geist überhebt!

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Hoger
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Re: Die Tradition am Anfang der Kirche

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Sicher wird er nicht durch seinen eigenen Geist von neuen geboren, zu lehren dieser Heilige Geist sei nur eine Verheissung für die Jünger und alle anderen werden danach durch RKK von neuem geboren ist eben so eine weiter Annmassung, wo man sich sogar über den Heiligen Geist überhebt!
Für die Jünger war es eine Verheißung bis Pfingsten - und danach wirklichkeit im Leib Christi

Zu dem auch die RKK gehört = wo gehörst du hin?
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