Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 27. Sep 2024, 01:14
Die AfD will die Gesellschaft verändern
So heißt ja der Titel des Threads. Ich glaube, die Gesellschaft will sich selbst verändern. Deshalb entstehen solche Parteien. Genauso wie BSW.
Da gab es die ab 2015 Migrationswelle aus allen möglichen Kriegs- oder Krisengebieten. Merkel sagte: Wir schaffen das. Aber was genau? Haben wir damals als NATO und USA-treue Mithelfernation nicht selber an Krisen und Kriegen im nahen Osten mitgewirkt? Libyen war in Afrika das zweitreichste Land. Keine Demokratie, aber in Ländern wie Libyen glaubt man nicht an das demokratische Modell, und schon gar nicht an das europäische.
Es kann sein, das die reichen Ölvorkommen in Libyen Hillary Clinton gereizt haben, den bösen Diktator Libyens zu stürzen. Oder seien es seine Vorhaben, die Sahara fruchtbar zu machen nachdem Unterirdische Süsswasser-Seen entdeckt wurden. Bestimmt war auch dieser Plan des Diktators Gadaffi sein Fluch: Den Gold-Dinar in ganz Afrika einzuführen, womit sich auch die Nachbar-Staaten sich aus der Verschuldung befreit hätten können.
Für die AfD steht ganz vorne, nationale Interessen zu vertreten: erstmal die Probleme im eigenen Land lösen bevor man "Fahrradwege in Peru" finanziert oder Geschlechtererziehung in Afrika. Im Program der AfD sehe ich keine Hass- oder Fremdenfeindlichen Appelle. Die Gesellschaft verändern wollen die auch nicht, eher die Gesellschaft zur Selbstfindung aufrufen.
Wer sind wir, haben wir Werte? Wollen wir das gute Wertvolle erhalten oder einfach wegwerfen.
Man kann eine Partei wählen, aber die macht nicht die Arbeit, welche eine Gesellschaft von sich aus leisten muss: ihre Identität wieder finden. Mir scheint es, da ist eine stark antiglobalistische Bewegung am Entstehen, überall. Staat Chaos die Ordnung: Muslime finden sich da besser zurecht, wo sie zuhause sind, Juden, das wo sie sicher sind und beliebt, und Christen da, wo ihre Kultur gefestigt ist. Das ist nicht migrationsfeindlich gedacht: Christen aus aller Welt finden sie wie von selbst zurecht in der europäischen Kultur. Wie auch Andergsgläubige, die "den Frieden" in ihrem Bekenntnis beherzigen.
Wer anders drauf, wer an den Endkrieg glaubt, seine Religion soll über andere siegen, dem kann ich nicht trauen, der ist besser in seinem früheren Kulturkreis aufgehoben.
Remigration? -- Wenn einzelne kein Bemühen gezeigt haben, sich anzugleichen, dann sollte man ihnen schon ein Angebot machen: Geht zurück und baut eure Heimat neu auf.