Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
So gesehen ist ein Nahtoderlebnis durchaus eine Art Erleuchtungs-Erlebnis. Das kennt man meist aus der Yoga Philosophie ohne ein damit verbundenes ausserkörperliches Erlebnis. jenseitiger Welten. Jedenfalls kennt man so die indische Philosophie, die meist nur von einer Einheit mit Gott redet, die eben meist keine ausserkörperlichen Welten schildert. Ein Erwachen, aber kein konkretes Jenseitserwachen durch die Wahrnehmungen mittels des eigenen Geistkörpers. Ja, es hat den Anschein, als bewerte man dieses Erleben als minderwertig. Bei Nahtoderlebnissen hat man aber Beides. Für mich gehört es zum "Erwachen" dazu.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Dieses kurze Leben hier auf der "dreckigen" Erde wird als Chance gesehen, zur höchsten Erkenntnis und damit zu Befreiung zu gelangen .. jetzt mal übertrieben gesagt. Und die Bibel lehrt nicht, geistige Welten zu erkunden und schon gar nicht, sich mit jenseitigen Seelen zu verbinden. Die indischen Texte erzählen auch von Göttern und Devas, Asuras. Die großen Meister wie der Buddha sind mit verführerischen Begegnungen konfrontiert, die als Hindernis zum letztendlichen Erwachen durchschaut werden.oTp hat geschrieben: ↑Do 1. Jan 2026, 19:42 So gesehen ist ein Nahtoderlebnis durchaus eine Art Erleuchtungs-Erlebnis. Das kennt man meist ohne ein damit verbundenen ausserkörperliches Erlebnis jenseitiger Welten. Jedenfalls kennt man so die indische Philosophie, die eben meist keine ausserkörperlichen Welten schildert. Kein Jenseitserwachen durch die Wahrnehmungen muttels des eigenen Geistkörprs. Ja, es hat den Anschein, als bewerte man dieses Erleben als minderwertig.
Wenn du sagts: ausserkörperliche Welten .... es sind ja auch körperliche und räumliche Welten, aber "Erscheinungen", und aus unserer Perspektive meistens fantastischer, als das, was wir hier als irdisch kennen. Auch diese Welt ist ein Phänomen, eine Erscheinung, aber weil wir als Kollektiv glauben, sie sei real, erscheint sie auch als real. Real ist aus mystischer Sicht das Ich (das Selbst) bzw Gott als der Absolute. Das was ist und immer war, und wenn sich diese Bühne schließt, geht es auf anderen weiter.
Mit der Welle-Teilchen Erkenntnis der Quantenphysik wurde im Grunde die uralte These belegt, dass wir es sind, die unsere jetzige Welt wie auch andere "Welten" projezieren.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Ich denke mir nicht die jenseitigen Welten als Erscheinung. Sie hat für mich auch ihre gültigen Gesetzmäßigkeiten.
Auch die materielle Welt ist sehr wirklich.
Eigentlich gehört unser Geist in die himmlischen Welten, das Gehirn beschränkt den Geist. Das nennen die Inder Täuschung, Maja. . Das bewusst werden der geistigen Welt, das Erleben dieser, gilt als Erwachen.
Eben bei Nahtoderlebnissen recht konkret und nicht nur die Essenz, von der die Inder schwelgen.
Auch die materielle Welt ist sehr wirklich.
Eigentlich gehört unser Geist in die himmlischen Welten, das Gehirn beschränkt den Geist. Das nennen die Inder Täuschung, Maja. . Das bewusst werden der geistigen Welt, das Erleben dieser, gilt als Erwachen.
Eben bei Nahtoderlebnissen recht konkret und nicht nur die Essenz, von der die Inder schwelgen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Wie man denkt, so denkt man.
Nicht nur die Essenz?Eigentlich gehört unser Geist in die himmlischen Welten, das Gehirn beschränkt den Geist. Das nennen die Inder Täuschung, Maja. . Das bewusst werden der geistigen Welt, das Erleben dieser, gilt als Erwachen.
Eben bei Nahtoderlebnissen recht konkret und nicht nur die Essenz, von der die Inder schwelgen.
Die Inder schwelgen?
Der durchschnittliche Inder ist noch materialistischer als der Europäer. Aber du meinst das spirituelle Indien? Ja, dort halten sich die Lehren, die auf die Essenz hinweisen. Ich stimme dir zu: Unser Gehirn, der gewöhnlich Verstand beschränkt den Geist. Das Gehirn kann viel mehr, aber es wird für das rationale Denken trainiert. Für das was der Gesellschaft und der Wirtschaft nutzt.
Aber ob westliche oder östliche Mystik, es wurde immer über das weltlich-Rationale heraus geforscht, erlebt und weitergegeben.
Was mich im Bereich Nahtoderfahrungen weiter beschäftigt, ist dieser Interview KanalTranszendenz beschreibt den Bezug auf einen Gegenstandsbereich, der jenseits möglicher Erfahrung bzw. vorfindbarer Wirklichkeit liegt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendenz
Herz der Spiritualität, der schiitisch Gläubige über ihre Jenseitsvisionen befragt. Kaum ein Bericht kommt ohne Hölle und Feuersee aus. Man hat es nicht durchgemacht, aber man habe es gesehen. Auch Paradiese, Herrlichkeiten, aber immer wieder Gericht, Schuld und Sühne usw … Und die Frage, warum sind die Erzählungen hier im christlich geprägten Westen so viel leichter. Nur sehr wenige hier im westlich-christlichen Kollektiv begegnen Teufeln und Dämonen.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Ja, warum ?
Ausschliesen müsste man, ob Menschen schon mal gar nicht gerne von ihren Höllenerlebnissen reden. Weil viele sowieso ihre Nahtoderlebnis nicht mitteilen. Wegen negativer Resonanz.
Ausgewogen finde ich die Schilderung von McCormacks Höllenerlebnis.
Wieder andere klingen zu irdisch-bildhaft a la Hyoronimus Bosch. Sie klingen wie sehr realistische und intensiv empfundene Horrortrips.
Sundar Singh redet von Gottferne.
(Damit ist schon das Fehlen von Liebe, von sich wohl fühlen, ausgeschlossen. Ja, wo die Liebe fehlt, da ist im Jenseits zerstörerischer, schmerzender Mangel.)
Dass man bösartige Geister an ihrem scheusslichen Aussehen erkennt, und dass sich die Bösartigen gegenseitig quälen.
Ausschliesen müsste man, ob Menschen schon mal gar nicht gerne von ihren Höllenerlebnissen reden. Weil viele sowieso ihre Nahtoderlebnis nicht mitteilen. Wegen negativer Resonanz.
Ausgewogen finde ich die Schilderung von McCormacks Höllenerlebnis.
Wieder andere klingen zu irdisch-bildhaft a la Hyoronimus Bosch. Sie klingen wie sehr realistische und intensiv empfundene Horrortrips.
Sundar Singh redet von Gottferne.
(Damit ist schon das Fehlen von Liebe, von sich wohl fühlen, ausgeschlossen. Ja, wo die Liebe fehlt, da ist im Jenseits zerstörerischer, schmerzender Mangel.)
Dass man bösartige Geister an ihrem scheusslichen Aussehen erkennt, und dass sich die Bösartigen gegenseitig quälen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
In diesen Iranischen Interviews wird sehr viel Höllisches berichtet, das Schlimmste was man sich vorstellen kann. Aber es wird nur gezeigt, nicht selber erlebt. Ich hörte ein Gespräch mit einem eher unreligiösem Deutschen, auch er sah eine Hölle. Nur für 1 sec, aber das hätte gereicht. Wenn jeder das sehen könnte, hätten wir eine bessere Welt.
Es gibt da wohl keine exakt gemeinsame Sprache. Mit oder ohne Gottes-Ausrichtung können unendlich viele Räume besucht werden, fantastische Spielwiesen. So berichten es Astralwanderer wie Jürgen Ziewe und andere. MIr scheint der Gedanke naheliegend, dass wir hier das Jenseits füttern und gleichzeitig von dort auf das irdische Leben eingewirkt wird, aber jenach dem, wohin wir uns willentlich ausrichten.Wieder andere klingen zu irdisch-bildhaft a la Hyoronimus Bosch. Sie klingen wie sehr realistische und intensiv empfundene Horrortrips.
Sundar Singh redet von Gottferne.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Es wird kompliziert für mich, wenn es um die Darstellungen von jenseitigen Lanschaften geht. Die wie konstruierte Orte sind, wo Derjenige sich wohlfühlt.
Das erinnert schon mal an Imaginationen, und solche "Orte" des Jenseits lassen daran denken, dass man dort selber "Gegenden, Orte, Häuser" "erschaffen" kann, so wie man sie sich wünscht.
Das ist auch bei Fragen um erlebte Höllenorte kompliziert. Welches Erleben gegenständlicher albtraumhafter Art entspricht dem, was dort wirklich geschieht ?
Was sind davon nur schlimme Vorstellungen, Verdammungsängste, die lebendig werden ? Oder hat der Verstorbene nach seinem Tod auch noch mit negativen "Gedankenstrukturen" zu kämpfen, die ja auch bei Ängsten, bei Neurosen vorhanden sind. Ich denke nicht, dass Höllenorte nur negative Wesensanteile und Ängste sind, die sich verselbständigen und in das Jenseits, ihre geistige Umgebung, projizieren.
Bei Spukerlebnissen sind die Psychologen jedenfalls auf dem Holzweg, wenn sie die massiv paranormalen Vorgänge als unbewusst erzeugter Horror durch einen Mitbewohner sich denken. Dagegen spricht so Einiges.
Und bei der Bekämpfung von Spuk spielt ja die Macht des Guten über das Böse eine wichtige Rolle. Das Licht besiegt die Finsternis. Das Böse muss weichen, weil das Gute die Macht und Autorität über das Böse hat. Daran sieht man, dass das Böse das Licht fürchtet und nicht dagegen bestehen kann, sondern weichen muss.
Und Gott ist Licht und Liebe. Gott hat souveräne Macht über alle Mächte der Finsternis.
Das erinnert schon mal an Imaginationen, und solche "Orte" des Jenseits lassen daran denken, dass man dort selber "Gegenden, Orte, Häuser" "erschaffen" kann, so wie man sie sich wünscht.
Das ist auch bei Fragen um erlebte Höllenorte kompliziert. Welches Erleben gegenständlicher albtraumhafter Art entspricht dem, was dort wirklich geschieht ?
Was sind davon nur schlimme Vorstellungen, Verdammungsängste, die lebendig werden ? Oder hat der Verstorbene nach seinem Tod auch noch mit negativen "Gedankenstrukturen" zu kämpfen, die ja auch bei Ängsten, bei Neurosen vorhanden sind. Ich denke nicht, dass Höllenorte nur negative Wesensanteile und Ängste sind, die sich verselbständigen und in das Jenseits, ihre geistige Umgebung, projizieren.
Bei Spukerlebnissen sind die Psychologen jedenfalls auf dem Holzweg, wenn sie die massiv paranormalen Vorgänge als unbewusst erzeugter Horror durch einen Mitbewohner sich denken. Dagegen spricht so Einiges.
Und bei der Bekämpfung von Spuk spielt ja die Macht des Guten über das Böse eine wichtige Rolle. Das Licht besiegt die Finsternis. Das Böse muss weichen, weil das Gute die Macht und Autorität über das Böse hat. Daran sieht man, dass das Böse das Licht fürchtet und nicht dagegen bestehen kann, sondern weichen muss.
Und Gott ist Licht und Liebe. Gott hat souveräne Macht über alle Mächte der Finsternis.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
"Des Menschen Wille ist sein Himmelreich", eine alte Redensart, die ganz verschieden ausgelegt werden kann.oTp hat geschrieben: ↑Mi 7. Jan 2026, 07:52 Es wird kompliziert für mich, wenn es um die Darstellungen von jenseitigen Lanschaften geht. Die wie konstruierte Orte sind, wo Derjenige sich wohlfühlt.
Das erinnert schon mal an Imaginationen, und solche "Orte" des Jenseits lassen daran denken, dass man dort selber "Gegenden, Orte, Häuser" "erschaffen" kann, so wie man sie sich wünscht.
Sie kann auch auf den Zusammenhang weisen, dass mein Wünschen und Wollen mir die Umwelt erschafft, zu der es mich hinzieht. Die andere Sicht wäre, Gott gibt mir, dass, was ich verdient habe.
Wie ist das hier im normalen Erdenleben? Seit meinem Erwachsenenalter erschaffe in meine Umwelt selbst. Ich lebe da, wo ich mich hin entschieden habe und mit Menschen, mit denen ich mich wohlfühle. Mehr oder weniger natürlich …
Warum die Vorstellung ausschließen, dass wir als von Gott Beseelte unsere Welten mit erschaffen?
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen
Ich glaube, unser (gewöhnliches) rationales Denken verhindert das Begreifen diese multidimensionalen Bereiche. Mit diesem DeoTp hat geschrieben: ↑Mi 7. Jan 2026, 07:52 Das ist auch bei Fragen um erlebte Höllenorte kompliziert. Welches Erleben gegenständlicher albtraumhafter Art entspricht dem, was dort wirklich geschieht ?
Was sind davon nur schlimme Vorstellungen, Verdammungsängste, die lebendig werden ? Oder hat der Verstorbene nach seinem Tod auch noch mit negativen "Gedankenstrukturen" zu kämpfen, die ja auch bei Ängsten, bei Neurosen vorhanden sind. Ich denke nicht, dass Höllenorte nur negative Wesensanteile und Ängste sind, die sich verselbständigen und in das Jenseits, ihre geistige Umgebung, projizieren.
nken bleibt alles Verstehen wollen kompliziert. Von unserer Natur her sind wir ausgestattet, dieses Leben hier verstehen zu können. Aber meistens wollen wir nicht mal das. Wir richten uns so gemütlich ein, dass wir die eigene Hölle nicht anschauen müssen. Und dem eigenen Himmel weichen wir auch aus, solange wir unseren Stolz und die ganzen weltlichen Bindungen nicht aufgeben können.
Richtig. Und Gott bietet uns an, Licht und Liebe zu sein, und dadurch schwindet die Macht der Finsternis wie von selbst wie ja auch die Dunkelheit augenblicklich dem Licht weicht.Bei Spukerlebnissen sind die Psychologen jedenfalls auf dem Holzweg, wenn sie die massiv paranormalen Vorgänge als unbewusst erzeugter Horror durch einen Mitbewohner sich denken. Dagegen spricht so Einiges.
Und bei der Bekämpfung von Spuk spielt ja die Macht des Guten über das Böse eine wichtige Rolle. Das Licht besiegt die Finsternis. Das Böse muss weichen, weil das Gute die Macht und Autorität über das Böse hat. Daran sieht man, dass das Böse das Licht fürchtet und nicht dagegen bestehen kann, sondern weichen muss.
Und Gott ist Licht und Liebe. Gott hat souveräne Macht über alle Mächte der Finsternis.
Komisch übrigens, dass auch in der ganzen NTE-Forschung nirgends über Spukerlebnisse nachgedacht wird. Allerdings können begabte Astralreisende erdgebundene Verstorbene erkennen. Wenn du sagst, das Böse muss weichen, dann ist das Problem nur verschoben. Das Böse, der Irrgeist, sucht sich dann ein anderes Haus. Die eigentliche Arbeit wäre, das Böse zu befreien.
Psychologen sind selten Jenseitsforscher. Sie werden darin ausgebildet, ihre Patienten in diesem Leben zum Erkennen zu verhelfen, aus negativen Kreisläufen auszusteigen.
Aber dein Stichwort gibt mir einen Hinweis auf meine eigenen Fragen: Warum zB im Iran viel mehr Höllenbestrafungen "gesehen" werden bei NT-Erfahrenen. Vielleicht weil in westlichen Ländern die moderne Psychologie schon verbreiteter ist als das alte klerikale System mit Hölle und Dämonen?