Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

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Ziska
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Ziska »

Philippus hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 20:57
Zippo hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 11:13
Der Herr Jesus will auch diese Sünden verzeihen und nimmt die Strafe auf sich, wenn jemand bereit ist, auf seine Stimme zu hören und ihm nachfolgt.
Das ist doch eigentlich eine gute Botschaft, warum bekommt sie dann so viel Widerstand ?


Liebe Weihnachtsgrüße Thomas
Das möchte ich auch gern mal wissen..... :-? :cry: :) :(
Darum:
2. Timotheus 4:3,4
3 Denn es wird eine Zeit kommen, in der sie die gesunde Lehre nicht ertragen,
sondern sich nach eigenen Wünschen mit Lehrern umgeben,
die ihnen die Ohren kitzeln.

4 Sie werden nicht mehr auf die Wahrheit hören
und sich unwahren Geschichten zuwenden.
Die wahre Lehre, die Wahrheit über Gott und seinen Sohn ist ihnen zu unbequem!
Der breite Weg ist viel leichter und einfacher zu gehen.
Liebe Grüße von Ziska
Wann kommt das Ende der Welt? Bleibt nach dem Ende der Welt noch etwas übrig?
Neugierig geworden? Schreib mir bitte PN! :wave:

Mit der Intelligenz ist es ja so:
Entweder man hat sie oder man weiß gar nicht, dass sie einem fehlt
8-)
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Zippo
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Zippo »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: Fr 26. Dez 2025, 18:23
Zippo hat geschrieben: Fr 26. Dez 2025, 10:57Ich glaube schon, daß Gott fähig gewesen wäre, einen Menschen aus Fleisch und Blut ewig hätte leben lassen können.
Da habe ich keinerlei Zweifel. Aber beabsichtigte er das?
Nein, Gott denkt weiter und will die Menschen nicht ewig leben lassen, sondern plant bei der ersten schon die nächste Schöpfung. Er hat ja auch das Evangelium schon vor Grundlegung der Welt ersonnen.
[Eph. 1,3-4] Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum; wie er uns denn erwählt hat durch denselben, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir sollten sein heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe;
Gott führt herein in die Vergänglichkeit und den Tod und findet einen Weg wieder herauszuführen aus dem Todesschatten. Da kann er sich nicht gedacht haben, daß der Mensch ewig lebt.
Er hat zunächst einmal alle Menschen dem Tod preisgegeben, um dann Einige wieder daraus zu erlösen.
Jgb
Gott wußte, daß der Mensch den Verführungskünsten der Schlange erlegen sein und davon essen würde.
Das würde dann aber auf eine Art eigenes Tun Gottes hinauslaufen? Geschöpfe erschaffen und in eine Situation stellen, von der er weiß, daß sie darin irgendwann ihnen gegebene Anweisungen mißachten würden? Dann wäre Gott für den Sündenfall verantwortlich, weil die Menschen keine Wahl gehabt hätten. Ich gehe aber davon aus, daß die Menschen tatsächlich auch hätten handfest anders entscheiden können, daß es diese Möglichkeit real gegeben hatte.
Gott kennt Satan und seine Verführungskünste und wußte, daß es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis er die ersten Menschen rumgekriegt hat. Aus dem NT wissen wir daß es Satan ist der in der Schlange war, um die Verführung der Menschen zu vollziehen. Insofern war es Gottes Verantwortung, einen Ausweg zu schaffen und dabei gleichzeitig eine Auslese zu schaffen.
Gott läßt ja nicht jeden Menschen nach dem Tode weiterleben. Er hat Kriterien, die aber nicht etwa mit besonderer Intelligenz oder großartigen Fähigkeiten zu tun haben, sondern er will lediglich die Menschen, die seinem Wort vertrauen, seine Gebote achten und so gelebt haben, wie es ihm gefallen hat.
[Apg. 10,34-35] Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahr ich mit der Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.
Satans Macht ist groß, wenn es um Verführung geht, das sehen wir bis in die heutige Zeit. Off 12,9 Er wird viele Menschen auf dem breiten Weg behalten, der ins Verderben führt. Mt 7,13
[Eph. 2,1-3] Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden, in welchen ihr vordem gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen auch wir alle vordem unseren Wandel gehabt haben in den Lüsten unseres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die anderen;
Durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus kommt man heraus aus dem Wandel dieser Zeit, darf Hoffnung haben, auf ein Leben nach dem Tod.
Aber es gibt auch Anforderungen. Der Herr Jesus Christus nennt sie in seiner Bergpredigt. Es sind Anforderungen an Charakter Mt 5,1 - 12 und Lebensweise. Mt 5,13...
Die Bürde der Rechtfertigung vor Gott ist durch das Werk Jesu von uns genommen, aber wir sollen ja auf diesem Fundament auch bauen. 1 Kor 3,10-17

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Zippo
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Zippo »

Philippus hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 20:57
Zippo hat geschrieben: Sa 27. Dez 2025, 11:13
Der Herr Jesus will auch diese Sünden verzeihen und nimmt die Strafe auf sich, wenn jemand bereit ist, auf seine Stimme zu hören und ihm nachfolgt.
Das ist doch eigentlich eine gute Botschaft, warum bekommt sie dann so viel Widerstand ?


Liebe Weihnachtsgrüße Thomas
Das möchte ich auch gern mal wissen..... :-? :cry: :) :(
Eine Antwort fällt mir ein, wenn ich an Sarah Funkelstein denke, sie findet es eben ungerecht, was am Kreuz geschehen ist, manche finden es unwürdig, zumal ja Gottes Sohn dort hingerichtet wurde. Das können sie nicht einsehen.

Gott dagegen will ein Fundament schaffen, das allen Menschen gleiche Chancen einräumt. Glauben und Vertrauen kann jeder und die Aufgaben, die der Herr Jesus gibt, sind nicht zu schwer.
[Mt. 11,28-30] Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Aber Gott will es den Menschen auch nicht zu leicht machen, seiner Botschaft zu glauben. Die Klugen und Weisen schrecken zurück. 1 Kor 2,6-8
Mit dem eigenen Fehlverhalten, also der Sünde sollen es die Menschen dagegen ernst nehmen, die zu Gott kommen.
Wer nicht über seine Sünde nachdenkt und Buße tut, wird nicht in die neue Schöpfung kommen. Rö 2,4

Gruß Thomas
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Zippo hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 11:59Gott kennt Satan und seine Verführungskünste und wußte, daß es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis er die ersten Menschen rumgekriegt hat.
Es heißt aber, der Mensch erfährt keine Versuchung über das Maß hinaus, das er auch erfolgreich tragen könnte?
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Zippo
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Zippo »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mo 29. Dez 2025, 12:01
Zippo hat geschrieben: So 28. Dez 2025, 11:59Gott kennt Satan und seine Verführungskünste und wußte, daß es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis er die ersten Menschen rumgekriegt hat.
Es heißt aber, der Mensch erfährt keine Versuchung über das Maß hinaus, das er auch erfolgreich tragen könnte?
Das Wort kenne ich auch, das hat Paulus den Korinthern geschrieben. 1 Kor 10,13 Trotz alledem sind viele Menschen versucht worden und auch zu Fall gekommen. Paulus erinnert ja zuvor an den Wüstenzug Israels, da sind auch viele Israeliten versucht worden und zu Fall gekommen. 1 Kor 10,5-11

Die ersten Opfer von Satans Verführungsstrategjen waren Adam und Eva und so hat die Geschichte der Menschheit ihren Anfang genommen. Alle Menschen müssen sterben und werden zu Lebzeit auch weiterhin von Satan versucht und von ihm verklagt.
[Off. 12,9-11] Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod.
Der Verkläger der Menschheit ist verworfen, weil der Herr Jesus Christus die Strafe für Adams Übertretung übernommen hat. Und noch dazu läßt er sich von Menschen martern und töten, die Satan dazu angestachelt hat.
1 Mo 3,15
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Gott läßt dem Verkläger Satan freien Lauf und Jesus stirbt am Kreuz den Tod, den Adam verdient hat. Rö5, ..12-14...
Und wer sich nun zu dem Herrn Jesus Christus hält, der stirbt mit ihm und darf mit ihm auferstehen, um teilhaftig einer neuen Schöpfung zu sein. Rö 6,3-4

Das jst doch der Plan Gottes, er hat Satans Versuchung zugelassen, die Menschen sterben lassen bis dann der Heiland kam, um aus dem Todesschatten wieder herauszuholen bzw. Menschen, die umkehren von ihren Sünden und dem Herrn Jesus nachfolgen, aus der Anklage Satans herauszuholen, um ihnen eine Hoffnung auf ewiges Leben zu geben.

Gott hat die Menschheit nicht geschont, viele Tränen wurden geweint, wegen des Todes. Aber sich selbst hat er auch nicht geschont und hat auch gezeigt, daß er es mit Sünde und Strafe ernst meint. Der Herr Jesus aber will uns vor Gericht und Hölle bewahren.

Gruß Thomas
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Zippo hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 10:38Das Wort kenne ich auch, das hat Paulus den Korinthern geschrieben. 1 Kor 10,13 Trotz alledem sind viele Menschen versucht worden und auch zu Fall gekommen.
Ja, Menschen erliegen in Versuchung, auch wenn diese nicht das Maß überschritt. Das wäre dann letztlich geschehen, weil sie sich so entschieden haben. Gerade nicht, weil es für sie unausweichlich gewesen wäre.
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Zippo
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Zippo »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 18:23
Zippo hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 10:38Das Wort kenne ich auch, das hat Paulus den Korinthern geschrieben. 1 Kor 10,13 Trotz alledem sind viele Menschen versucht worden und auch zu Fall gekommen.
Ja, Menschen erliegen in Versuchung, auch wenn diese nicht das Maß überschritt. Das wäre dann letztlich geschehen, weil sie sich so entschieden haben. Gerade nicht, weil es für sie unausweichlich gewesen wäre.
Wenn Satan als Verführungsmacht an die Menschen herangelassen wird, dann war es nur eine Frage der Zeit, bis der Mensch dieser Versuchung nachgibt, die im Garten Eden durch den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegeben war.
Gott hatte allerdings vor Grundlegung der Welt der Welt schon einen Notfallplan ausgearbeitet. Eph 1,4

Steckt nicht das Evangelium schon in der Gestaltung der Schöpfung ?
Die Erschaffung des Lichts, im Evangelium ist es das Erscheinen des Herrn und Heilands Jesus Christus:
[Luther 1912: Joh. 8,12] Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben.
Dieser Vers verbindet auch Licht mit Leben, es ist also ein Licht, das herausführt aus dem Todesschatten, um noch mal auf den Einstiegsvers hinzuweisen. Gott hat ja alle Menschen dem Tod überlassen und jetzt kommt der Heiland, um sie aus diesem Elend herauszuführen.

Das Trennen von Licht und Finsternis, wird mit diesem Bild, das uns die Schöpfung liefert im Evangelium nicht viel mehr gesagt ? Die in der Finsternis bleiben, erkennen den Weg nicht, die sich dem Licht zuwenden, die verstehen, wie Gott die Menschen retten will, um sie einer neuen Schöpfung teilhaftig werden zu lassen.

Aber es geht nicht ohne Tod und Sterben. Die Natur zeigt uns das jedes Jahr aufs neue. Der Samenkorn stirbt und daraus entsteht eine neue Pflanze. Das Evangelium hat das vielfältig aufgegriffen. Der Herr Jesus z. Bsp. sagt:
[Luther 1912: Joh. 12,24] Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte.
Das war auf seinen eigenen Tod hin gesagt.

Und seinen Zuhörern sagt er:
[Luther 1912: Joh. 11,25] Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;
Paulus spricht auch viel vom säen und ernten. 1 Kor 3,6-9

Ist es nicht offensichtlich, daß dieses Sterben und Auferstehen in der Natur von Gott geplant war, um darauf das Evangelium aufzusetzen ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Zippo hat geschrieben: Sa 3. Jan 2026, 12:13
Jakobgutbewohner hat geschrieben: Mi 31. Dez 2025, 18:23
Zippo hat geschrieben: Di 30. Dez 2025, 10:38Das Wort kenne ich auch, das hat Paulus den Korinthern geschrieben. 1 Kor 10,13 Trotz alledem sind viele Menschen versucht worden und auch zu Fall gekommen.
Ja, Menschen erliegen in Versuchung, auch wenn diese nicht das Maß überschritt. Das wäre dann letztlich geschehen, weil sie sich so entschieden haben. Gerade nicht, weil es für sie unausweichlich gewesen wäre.
Wenn Satan als Verführungsmacht an die Menschen herangelassen wird, dann war es nur eine Frage der Zeit, bis der Mensch dieser Versuchung nachgibt, die im Garten Eden durch den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegeben war.
Ich sehe und verstehe es wie erwähnt so, daß Menschen in Versuchung zu Fall kommen, diese Situationen von Versuchung jedoch nie eine Intensität annehmen, daß der Mensch dem nachkommen muß.
Gott hatte allerdings vor Grundlegung der Welt der Welt schon einen Notfallplan ausgearbeitet. Eph 1,4
Was nicht bedeutet, daß dieser Plan hätte gebraucht werden müssen. Die Menschen hätten auch einfach aus Liebe zu Gott seine Botschaft ihr Leben lang beachten können (ich würde das mit dem Verhalten der ungefallenen Engel vergleichen).

Positive Erwählung kann vorliegen, ja. Ich würde solche nicht dem Allgemeinen entgegensetzen.
[Luther 1912: Joh. 8,12] Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben.
Dieser Vers verbindet auch Licht mit Leben,
Ja.
es ist also ein Licht, das herausführt aus dem Todesschatten, um noch mal auf den Einstiegsvers hinzuweisen. Gott hat ja alle Menschen dem Tod überlassen und jetzt kommt der Heiland, um sie aus diesem Elend herauszuführen.
Aber Licht gab es schon vor Adam?
Ist es nicht offensichtlich, daß dieses Sterben und Auferstehen in der Natur von Gott geplant war, um darauf das Evangelium aufzusetzen ?
Das setzt deine Annahme voraus, der Fall Adams sei von Gott als unvermeindlich quasi selbst unternommen worden durch Setzen solcher unausweichlicher Voraussetzungen?
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Zippo
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Zippo »

Jakobgutbewohner hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 00:10
Gott hatte allerdings vor Grundlegung der Welt der Welt schon einen Notfallplan ausgearbeitet. Eph 1,4
Was nicht bedeutet, daß dieser Plan hätte gebraucht werden müssen. Die Menschen hätten auch einfach aus Liebe zu Gott seine Botschaft ihr Leben lang beachten können (ich würde das mit dem Verhalten der ungefallenen Engel vergleichen).
Gott kann 1+1 zusammenzählen. Und er wußte, wozu Satan die Schöpfung gebrauchen würde. Seine Pläne stehen ja im Buch Jesaja:
[Jes. 14,12-14] Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest! Gedachtest du doch in deinem Herzen: „Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhöchsten.“
Satan wollte über die Engel herrschen und so dem Allerhöchsten gleich sein. Die Morgensterne sind die Engel die bei der Erschaffung der Erde schon da waren. Hiob 38,7 Ohne Zweifel gehörte Satan auch dazu. Um über die Sterne Gottes zu herrschen mußte er sie entzweien und besiegen. Dafür schien ihm die Schöpfung geeignet, denn einen Teil ihrer Kraft mußten die Engel Gottes ja immer verwenden, um die Menschen zu schützen und zu begleiten. Off 12, 4.7-8

Die ersten Menschen waren nicht besessen, als sie sich von der Schlange betören ließen, aber Gott wußte, sie würden nicht widerstehen können. Und mit dem Fall der Menschen ging auch der Fall einiger Engel einher, die sich ihm angeschlossen haben.
JGB
[Luther 1912: Joh. 8,12] Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben.
Dieser Vers verbindet auch Licht mit Leben,
Ja.
es ist also ein Licht, das herausführt aus dem Todesschatten, um noch mal auf den Einstiegsvers hinzuweisen. Gott hat ja alle Menschen dem Tod überlassen und jetzt kommt der Heiland, um sie aus diesem Elend herauszuführen.
Aber Licht gab es schon vor Adam?
Das ist doch eigentlich egal. Aber diese Beschreibung in der Schöpfunggeschichte kann gut auf Geist und Seele übertragen werden. Da gibt es auch Licht und Finsternis.
Jes 9:1 Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell.
Das ist der prophetische Hinweis auf den Herrn Jesus Christus. Mt 4,13-16 Das Licht ist auch die Botschaft, wie der Mensch aus dem Todesschatten herausrücken kann. Joh 8,12

Der Mensch wird später gemacht und bekommt seine Gehilfin, sie leben auch eine Weile ohne Kinder zu bekommen. Dann kommt die Versuchung und der Fall und erst dann beginnt die Vermehrung in der Schöpfung.
Auch das könnte man auf das Evangelium übertragen. Eph 5,31-32 Die Vereinigung von Mann und Frau bildet das Bündnis ab, das Menschen in der Gemeinde mit Gott bzw. dem Christus haben, die Kinder sind die Nachkommen, die aus diesem Bündnis entstehen.
JGB
Ist es nicht offensichtlich, daß dieses Sterben und Auferstehen in der Natur von Gott geplant war, um darauf das Evangelium aufzusetzen ?
Das setzt deine Annahme voraus, der Fall Adams sei von Gott als unvermeindlich quasi selbst unternommen worden durch Setzen solcher unausweichlicher Voraussetzungen?
Nein, Gott kann nur 1+1 zusammenzählen, es war nur eine Frage der Zeit, wann es passiert und Adam und Eva schwach wurden.
Und dann kamen die nächsten Schritte. Sie sollten sich mit ihrem Gewissen durchs Leben schlagen und über Gut und Böse entscheiden. Später kam dann noch das Gesetz hinzu. Aber das sollte alles nicht die Gerechtigkeit sein, die den Menschen gerecht macht und ihnen ewiges Leben zurückgibt.
Dazu kam der Heiland Jesus Christus in unsere Welt, er hat die Gerechtigkeit vor Gott auf ein völlig neues Fundament gestellt. Glaube und Gnade waren schon auch Bestandteil des AT, aber jetzt wird es geradezu zur Bedingung gemacht, wenn jemand Gemeinschaft mit Gott und ewiges Leben haben wollte.

Warum schätzt Gott den Glauben und die Gnade so hoch ein ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Re: Gott holt heraus aus dem Tal des Todesschattens

Beitrag von Jakobgutbewohner »

Zippo hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 15:56
JGB
Ist es nicht offensichtlich, daß dieses Sterben und Auferstehen in der Natur von Gott geplant war, um darauf das Evangelium aufzusetzen ?
Das setzt deine Annahme voraus, der Fall Adams sei von Gott als unvermeindlich quasi selbst unternommen worden durch Setzen solcher unausweichlicher Voraussetzungen?
Nein, Gott kann nur 1+1 zusammenzählen, es war nur eine Frage der Zeit, wann es passiert und Adam und Eva schwach wurden.
Du hältst es wie bereits gesagt offenbar für unvermeidlich gewesen als Ablauf. Damit könnte ich leben, nach meinen gemachten Hinweisen, die dich wohl nicht ansprachen. Aber wieso das einleitende "nein"? Was wegen der Art der Gestaltung einer Schöpfung unvermeidlich ist, hätte Gott als Gestalter eben doch eigentlich selbst bewirkt? Wenn du eine Maschine baust, die irgendwo draufhaut, wäre es dann die Schuld der Maschine, wenn sie irgendwo draufhaut?
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