Abischai hat geschrieben: ↑Mi 14. Mai 2025, 12:35
Ich habe dafür Belege, aber ich beabsichtigte jetzt nur, Deiner Ansicht, die RKK habe stets das Freimaurertum bekämpft, zu entgegnen. Das hat die K-Kirche getan, bis zu jenem Tag, als Johannes XXIII. Papst wurde, damit endete dieser Abwehrkampf.
Antwort der KI:
"Nein, Papst Johannes XXIII. (Amtszeit 1958–1963) beendete den offiziellen „Abwehrkampf“ der römisch-katholischen Kirche (RKK) gegen die Freimaurerei nicht. Es gab jedoch unter seinem Pontifikat signifikante Veränderungen in der Atmosphäre und im Umgang mit Andersdenkenden:
Keine Aufhebung des Verbots: Die kirchenrechtliche Verurteilung und die damit verbundene Exkommunikation für Katholiken, die einer Freimaurerloge beitraten (festgelegt im Codex Iuris Canonici von 1917, Canon 2335), blieben während seiner gesamten Amtszeit in Kraft.
Geist der Öffnung (Aggiornamento): Durch die Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962) förderte er einen neuen Dialog mit der modernen Welt und anderen Glaubensgemeinschaften. Dies wurde von einigen Freimaurern als Zeichen für eine mögliche künftige Annäherung interpretiert, änderte aber nichts an der offiziellen Lehrmeinung.
Gerüchte und Verschwörungstheorien: Es existieren unbelegte Behauptungen (oft aus sedisvakantistischen oder extrem traditionalistischen Kreisen), Johannes XXIII. sei selbst Freimaurer gewesen oder habe deren Ziele verfolgt. Für diese Theorien gibt es keine seriösen historischen Belege; sie dienen meist der Kritik an seinen Reformen.
Heutiger Status: Auch nach Johannes XXIII. bekräftigte der Vatikan die Unvereinbarkeit mehrfach, zuletzt 2023. Die Mitgliedschaft in einer Loge bleibt für Katholiken kirchenrechtlich untersagt."