Jede hinreichend entwickelte Technologie ist von Magie nicht zu unterscheidenAbischai hat geschrieben: ↑Do 8. Jan 2026, 11:21Es gibt Errungenschaften, die sind "offen", jeder kann sie erkennen, wie das Ei des Kolumbus, nicht jeder ist auf die Idee gekommen, aber jeder kann sie nachvollziehen. Und der Nutzen ist entweder sofort oder nach kurzer Zeit erkennbar, die Risiken und Schäden ebenso.
Wenn du dir die Videos angeschaut hast, die ich ein paar Seiten vorher gepostet habe, ist auch die KI ganz schön entzaubert...
Trifft für mich tatsächlich für alle oder keine Technologie zu. Die Unterscheidung ist subjektiv und willkürlich...Dann aber gibt es Errungenschaften, die finden alle Menschen "geil" und wollen sie auch mal haben, zunächst mit gehörigem Abstand, sodaß man sie auch wieder fallenlassen kann. Man stützt sich nicht gleich mit beiden Beinen darauf.
Auch in Mittelalter wusste nicht jeder wie man ein Bauteil richtig schmieden kann...Der Computer ist so ein Ding. Gedacht war der zur Berechnung schwieriger und in der Menge unbeherrschbarer Daten, auch war der Zeitaufwand und die Reproduzierbarkeit und Registrierbarkeit ein Problem.
Notwendig ist nichts - aber deine Unterscheidung ist subjektiv und willkürlich.Diese beiden konträren Problemfelder müßte man immer im Überblick behalten um abzuwägen, was wirklich sinnvoll und "notwendig" ist, und was zur Lösung von Problemen erschaffen wird, die es ohne die Technologie niemals gegeben hätte (Zirkelschlüsse).
Beides Waffen zum Töten und als Argumentationsverstärker und auch keine Technologie - nicht vergleichbar mit einer neutralen Technologie.Die Erfindung des Maschinengewehrs war als Friedensbringer ausgelobt worden, aber es kam anders. Auch sollte die Atombombe ein für alle Mal römischen Frieden bringen, auch ein irregeleiteter Gedanke.
Selbst für Bücher würde dies zutreffenWenn man den Menschen spottbillige Technologien gibt, die sie nicht wirklich benötigen, die aber Garant dafür sind, einander zu entfremden, halte ich das für falsch und schlecht. Der Fernseher ist solch ein Ding. Der gemeinsame Gang ins Kino, war wenigstens noch etwas soziales, die Verkapselung vor dem heimischen TV-Set hingegen ist asozial.
Da man sich aber so sehr daran gewöhnt hat, verhallen auch heute noch angemahnte Verzichte, man möge doch lieber in Gemeinschaft draußen auf der Wiese spielen und Picknick halten und gemeinsam wandern.
Du interpretierst und wertest es als negativ. Großes Komplexes in kleine handelbare Teile aufzuteilen ist aber mindestens neutral wenn nicht sogar positiv.Da darf man nicht oberflächlich darüber hinwegdenken, sondern muß wirklich mal nachsinnen was das bedeutet: "dividi et impera". Wer genau ist es der teilt und herrscht? Du und ich sind es nicht, aber du und ich werden geteilt und beherrscht (das Teilen ist Mittel zum negativen Herrschen).
Mein ganzes Leben lang nutze ich dieses Vorgehen mit großem Erfolg gegenüber ungeteilt an der Komplexität zu versagen.