Jesus und die KI

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Lena
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Lena »

stereotyp hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 07:50 Davon, dass "Wir" die KI beherrschten, kann überhaupt nicht die Rede sein.
Manche nennen sie einen Akteur. Und das ist kein Werkzeug mehr.
Der Mensch erschafft sich ein Werkzeug über das er die Herrschaft verliert.
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

jsc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 10:54 Ein mathematisches Modell eines neuralen Netzwerks, dass auf eine bestimmte Aufgabe trainiert wurde.
Wie auch immer, an sich bin ich ja kein KI-Experte, sondern verfüge über eine Nachrichtentechnik-Ausbildung und war damit mein Berufsleben lang vollbeschäftigt. Ich habe 2022 mein Unternehmen verlassen, da war die KI Entwicklung für den praktischen Einsatz noch in den Kinderschuhen. Aber es sind damit ja die elementare Grundlagen kein andere und die hat man zu lernen, ehe man als Techniker arbeiten kann.

Heute arbeiten die Kollegen schon damit praktisch bzw. arbeiten bestimmte Stellen auch an der Entwicklung mit. Das Feld gehört ja zur Informatik und die wieder ist ein Teilgebiet der gesamten IT- und Telekomindustrie

Hier unter uns ist Expertise gar nicht nötig, sondern der nüchterne Hausverstand und als Christ der positive Nutzen. Wir halten klarerweise Abstand von einem bösartigen Einsatz. Und dazu ist gar keine Expertise notwendig. Wer will kann sich Grundlagen jederzeit beschaffen, ist ja alles heute so und so im Netz verfügbar.
jsc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 08:19 Jede hinreichend entwickelte Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden 🤷🏼‍♂️
Wieso denkst du das? Scheinbar denken Techniker mit solider Schul- bzw. Hochschulausbildung anders. Wozu aber der ungebildete Mensch neigt, ist wohl bekannt, oder der theologientstellte Christ. Ich kannte keinen Mitarbeiter unter uns, der als Techniker "magisch" gedacht hatte.

Aber vielleicht sieht eine Hausfrau in einer modernen Waschmaschine mit mehren µP-gesteuerten Funktionen auch etwas Magisches oder Unheimliches und greift leber zum alten Waschbrett mit Seife und Dampfbügeleisen, alles ohne Elektrik selbstverständlich.

Und am Abend kocht man am Holzofen und zündet die Petroliumlampe an. Die meisten, Männer wie Frauen, sind aber dankbar für die Erleichterung alltäglicher Aufgaben und sehen das recht nüchtern.

Zusatz für unsere Ziska: Das war ironisch. :mrgreen:

Worin ich aber beipflicht ist die Auffassung vieler Atheisten, sie können wie Gott werden, oder brauch so etwas gar nicht. Von der Warte aus war die KI der Versuch der Nachbildung eines neuronale Netzwerkes eines Menschen, dass als ein KI so funktioniert wie unser Gehirn.

Doch dabei hielte ich das für gar nicht unmöglich, denn das reine Netzwerk selbst lebt ja nicht. Der kardinale Denkfehler liegt schlicht darin, dass das Ding nie Geist haben wird. Das dürten Atheisten entweder nicht kapieren bzw. wollen sie nicht anerkennen, dass nur Gott Leben schaffen kann und sonst niemand.

Entkopple das Gehirn eines Menschen vom Geist und du wirst sehen, es funktionieren nur mehr noch die vegetativen Funktionen des Körpers, die kognitiven Gehirnströme werde zur Nulllinie. Damit das neurnale Netzwerk überhaupt arbeitet, braucht es unseren Geist. Und nicht anders wird eine KI nur dann sinnvoll nutzbar, wenn sie ein Geist füttert. Das Netzwerk selbst ist dazu nicht fähig.
Zuletzt geändert von Helmuth am Fr 9. Jan 2026, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
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jsc
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

Helmuth hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 12:26
jsc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 08:19 Jede hinreichend entwickelte Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden 🤷🏼‍♂️
Wieso denkst du das? Scheinbar denken Techniker mit solider Schul- bzw. Hochschulausbildung anders. Wozu aber der ungebildete Mensch neigt, ist wohl bekannt, oder der theologientstellte Christ. Ich kannte keinen Mitarbeiter unter uns, der als Techniker "magisch" gedacht hatte.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

Lena hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 12:06
stereotyp hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 07:50 Davon, dass "Wir" die KI beherrschten, kann überhaupt nicht die Rede sein.
Manche nennen sie einen Akteur. Und das ist kein Werkzeug mehr.
Der Mensch erschafft sich ein Werkzeug über das er die Herrschaft verliert.
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Zirkelschluss. Wenn man ein Werkzeug Akteur nennt ist das nicht die Begründung dafür, dass es jetzt auf einmal kein Werkzeug mehr ist 🤷🏼‍♂️
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

jsc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 12:44 https://de.wikipedia.org/wiki/Clarkesche_Gesetze
Ok, von mir aus, das kannte ich nicht. Danke dafür, man lernt dazu. Aber was sagt das zum Thema? Ich bezeuge auch immer wieder, dass der Mensch (auch) irrational denkt, das dürfte wohl damit auch gemeint sein.

So mancher hält seine irrationalen Gedanken trotzdem für rational. Nur werden sie damit keine Fakten und das will jener vielleicht nicht wahrhaben. Ist jetzt schon ein anderes Thema, denn ich rede von den faktischen Dingen eine KI betreffend.

Die Angsthasen, selbst wenn sie sonst gute Wissenschaflter wären, sorry, aber deren Prognosen interessieren mich nicht. Und noch weniger interessieren mich Aussagen offenkundig Unwissender, die mehr manipuliert als rational denken, wie du hier m.E. richtig argumentierst:
jsc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 12:47 Zirkelschluss. Wenn man ein Werkzeug Akteur nennt ist das nicht die Begründung dafür, dass es jetzt auf einmal kein Werkzeug mehr ist 🤷🏼‍♂️
Danke dafür, das auf neue Weise zu erklären. Meine Aussage greift nicht, dass der Missbrauch einer KI nicht das Problem einer KI sein muss, wie das für etliche andere Dinge auch gilt, sondern das ist ein Problem des Missbrauchenden, sprich des Menschen. Kommt dem Sinn nach dem gleich.

Rational Denkende sollten das verstehen. Die anderen bleiben bei ihren irrationalen Haltungen oder sie haben zu oft Terminator gesehen und glauben halt auch an Science-Fiction. :mrgreen:
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von jsc »

Helmuth hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 13:03 Aber was sagt das zum Thema?
Abichai hatte argumentiert, dass es "verständliche" und "nicht verständliche" Technologien gäbe. Dies aber nur subjektiv und willkürlich. Ein Mensch des Mittelalters würde unser komplettes normales Leben als Magie ansehen (müssen) 😜
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

jsc hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 13:15 Abichai hatte argumentiert, dass es "verständliche" und "nicht verständliche" Technologien gäbe. Dies aber nur subjektiv und willkürlich. Ein Mensch des Mittelalters würde unser komplettes normales Leben als Magie ansehen (müssen) 😜
Ah, ich verstehe nun auch den Zusammenhang. Ja, das stimmt, ich sagte auch Petrus oder Paulus wären schwer verwirrt, würden sie einige Tage plötzlich in unserer modernen Welt leben, aber sie würden am Glauben festhalten, meine ich. Ob sie aber irrational denken würden, das muss deswegen nicht sein, denn dann wäre ihr Glaube nicht fest genug.

Vielleicht würden sie es nicht wagen ein Flugzeug zu besteigen und nach einem Schiff fragen, was sie aus ihrer Welt gewohnt waren. Oder sie wären noch mehr verwundert ihnen die KI vorzuführen mit der Frage: Was würde Paulus zu dieser oder jener Sache sagen, da wir ja heute sein Wort haben und er würde meinen: "Wow, In der Tat, woher weiß die das? Oder ist das eine Maschine für Wahrsagen?" :mrgreen:

Aber genau da wäre auch für uns die Grenze. Was immmer die KI sagt, Paulus Wort stünde höher. Und so muss man es weiter halten. Was immer die KI ausspruckt, und klingt es noch so logisch, sie ist nur eine Maschine. Für mich als Null-Magie, sondern nach Gottes Gesetzen strömem Bis und Bytes von X nach Y. Das wird auch für einen Quanten-Prozessor gelten. Für uns noch komplexer, für Gott wie das 1x1 eine Grundrechenart.

Und Gottes Wort steht auch weiter darüber, da kann kein Theologe daran schrauben und biegen, dass er die KI ewa nach seinen Maßstäben trainiert. Diese Erfahrung habe ich schon mit dem Nikodemus von bibleserver gemacht.

Genau darum habe ich ja kaum Angst vor dieser KI, es ist nicht sie, die mich lehrt, sondern wir lehren sie, d.h. wir trainieren sie, wie es richtig heißt. Man scheue also nicht den Widerspruch in der Anwendung. Am Ende ist es für alle Beteiligten gut. Du lernst präziser zu fragen und zu argumentieren und die KI nimmt das auf und kann es als neue Information für andere verwerten .
Zuletzt geändert von Helmuth am Fr 9. Jan 2026, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von stereotyp »

Lena hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 12:06
stereotyp hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 07:50 Davon, dass "Wir" die KI beherrschten, kann überhaupt nicht die Rede sein.
Manche nennen sie einen Akteur. Und das ist kein Werkzeug mehr.
Der Mensch erschafft sich ein Werkzeug über das er die Herrschaft verliert.
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Also so wie ich das sehe ist Technologie an sich nicht kontrollierbar. Technologie ist im Grunde ja nichts anders als eine Idee oder ein "Möglich-machen".

Und ja, wir haben ja vor der künstlichen Intelligenz eine künstliche Welt gebaut, in der sie wie ein Akteur auftritt. Hier agiert die KI "wie von selbst". Es ist noch keine echte Intelligenz, die selbst etwas wollen könnte. Aber es mangelt ja nicht an Aufgaben, die wir nur all zu gern an einen Automaten abgeben würden.
Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

stereotyp hat geschrieben: Fr 9. Jan 2026, 14:22Welt gebaut, in der sie wie ein Akteur auftritt. Hier agiert die KI "wie von selbst". Es ist noch keine echte Intelligenz, die selbst etwas wollen könnte. Aber es mangelt ja nicht an Aufgaben, die wir nur all zu gern an einen Automaten abgeben würden.
Oft sind es Abfallprodukte, die wir dann aber positiv verwerten können. Man arbeitet an einer Idee, die großartig scheint, aber man kommt ins Stocken, weil sie unrealistische wird und am Ende ist KI bloß ein elektronisches Wörterbuch. Doch braucht man auch das. Derzeit ist die KI nicht mehr als eine weiter entwickelte Suchmaschine.

Du fragst nach dem Wetter und sie checkt alle Geostationen ab und spuckt aus, was schon eine Meterologe zuvor eingegeben haben Sie erfindet die Prognose nicht selbst, sondern ermittelt aus allen Eingaben und so wie sich die Muster decken, gibt sie ein Ergebnis aus. Wenn man das mal kapieren würde, dass es derzeit nicht mehr ist, auch wenn esw sprachgestuert ist. Ich finde es faszinierend, aber keine Spur der Anbetung.

Man fürchtet auch keine falschen Wetterprognosen. Istr noirmal, dass es passiert. Da ist keine Magie drin oder ein Teufelchen, der die Bits umsteuert. Die Info kann bloß richtig oder auch nicht sein. DIe KI weiß also nicht mehr als die Meteorologen zusammen

Aber der Vorteil ist: DI KI fragt alle Stationen ab, die ihr schon bekannt sind. Der einzelne verfügt nicht über alle Geodaten oder alle Auswertungen. Das ist die Stärke und wenn man so will mal ein Abfallprdokt. Ich bin sicher, die Aufgaben werden auch komplexer.

Und soll ich mich nun vor der Komplexität fürchten? Ich meine, dann bliebe irgendwann der Glaube auf der Strecke, denn die Teechik wird weiter komplexer, bleibt aber weiter leblos. In der Industrie sind SW-gesteuerte Maschien längst Alltag. Selbst eine Waschmachine arbeitet so und jeder nutzt sie. Eine weitere Maschine, die mögliche Unfallszenarien bzw. Fehlfunktionen noch besser als bisher errechnet, wer würde es ablehnen?

Am Ende siegt m..E der rationale Gewinn, und das kann auch nur eine simple Einsparung von Kosten sein. Was immer VT und Angsthasen (ich werfe sie in einen Topf, weil das geistlich für mich gleich ist) im Netz verbreiten, der vernünftig Denkende wird das eine vom andere unterscheiden können.

Gott gibt keine irrationalen, sondern nützliche Gaben, auch dem Nichtchristen. Für uns wird aber der Glaube damit auch irgendwie messbar. Was schreckt dich, und warum schreckt es vielleicht keinen Nichtchristen? Warum schreckt uns solches aber überhaupt?Das ist unlogisch.weil es keine Glauben bezeugt.

Und wenn der mündige Christ nicht mehr normal denken kann, dann geht die Welt ohnehin bald unter. So, das Letztgesagte war jetzt auch mal ein irrationaler Gedanke, oder vielleicht doch nicht? :mrgreen:
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von stereotyp »

Also wenn du nichts sagen willst, brauchst du auch nicht zu antworten.
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