Gideon und die Macht Gottes

Themen des alten Testaments
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Zippo
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Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

Hallo zusammen,

gestern las ich noch mal die Geschichte Gideons, der mit 300 von Gott erwählten Kriegern eine riesige Heerschar von Midianitern in die Flucht geschlagen hat. Ri 7..

Warum müßen wir uns heute vor einer Schar von linksextremen Terroristen fürchten, die uns mal eben den Strom abstellen können ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 11:15 Warum müßen wir uns heute vor einer Schar von linksextremen Terroristen fürchten, die uns mal eben den Strom abstellen können ?
Fürchtes du dich? Du bist doch der, der einen nach dem anderen Thread hier reinwirft über linksradikale Gefahren unserer Gesellschaft. Warum tust du das? Ich ingoriere diese Threads größtenteils. Der Islam wäre ebenso gefährlich, wenn nicht noch mehr oder ein explodierendes Atomkraftwerk in unserer Nähe. Bislang fürchte ich aber noch nichts.

Ich finde es als Christ auch weit spannender und zweifellos für den christlichen Glauben effizienter über Gideon und die Macht Gottes zu sprechen. Solange man Gott treu ist, wäre diese Macht nicht minder mit uns. Warum ist es oft nicht der Fall?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
stereotyp
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von stereotyp »

Hi Thomas,

ich kann dieser Brücke, die du da schlägst, nicht wirklich folgen. Glaubst du, weil Gottes Volk damals manche(!) seiner Feinde hat überwinden lassen, wir heute all unsere "Widersacher" überwinden müssten? Das stünde in direktem Widerspruch zu dem, was Gott von uns will.

Gott steht nicht hinter allem, was wir uns in den Kopf setzen. Wenn das Volk eigenmächtig handelte, war Gott eben nicht mit ihnen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

MfG
Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 05:20
Zippo hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 11:15 Warum müßen wir uns heute vor einer Schar von linksextremen Terroristen fürchten, die uns mal eben den Strom abstellen können ?
Fürchtes du dich? Du bist doch der, der einen nach dem anderen Thread hier reinwirft über linksradikale Gefahren unserer Gesellschaft. Warum tust du das? Ich ingoriere diese Threads größtenteils. Der Islam wäre ebenso gefährlich, wenn nicht noch mehr oder ein explodierendes Atomkraftwerk in unserer Nähe. Bislang fürchte ich aber noch nichts.
Ja, ich fürchte mich vor diesen linksextremen Terroristen, in NRW haben sie wieder zugeschlagen. Und ich bete jeden Tag dafür, daß Gott unsere Infrastruktur schützt.
Helmuth
Ich finde es als Christ auch weit spannender und zweifellos für den christlichen Glauben effizienter über Gideon und die Macht Gottes zu sprechen. Solange man Gott treu ist, wäre diese Macht nicht minder mit uns. Warum ist es oft nicht der Fall?
Gideon hat sich doch auch gefürchtet. Wir können gerne mal über seine Heldentaten sprechen. Die Midianiter waren ins Land eingefallen und nahmen dem Volk Israel alles weg. Ri 6, 1-10
Offensichtlich war es gefährlich, den Weizen in der Tenne zu dreschen, deswegen tat Gideon das in der Kelter. Da kam der Engel des HERRN und nennt Gideon einen streitbaren Held. Da fing Gideon nur an zu jammern und sprach davon, daß der Gott Israels sie wohl verlassen habe.
[Ri. 6,11-13] Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die war des Joas, des Abiesriters; und sein Sohn Gideon drosch Weizen in der Kelter, dass er ihn bärge vor den Midianitern. Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR mit dir, du streitbarer Held! Gideon aber sprach zu ihm: Mein Herr, ist der HERR mit uns, warum ist uns denn solches alles widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, die uns unsere Väter erzählten und sprachen: Der HERR hat uns aus Ägypten geführt? Nun aber hat uns der HERR verlassen und unter der Midianiter Hände gegeben.
Warum ist dem Volk Israel das damals widerfahren ?
Und lassen sich da vielleicht sogar Parallelen zu der heutigen Zeit finden ?

Gruß Thomas
Zuletzt geändert von Zippo am So 11. Jan 2026, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

stereotyp hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 07:42 Hi Thomas,

ich kann dieser Brücke, die du da schlägst, nicht wirklich folgen. Glaubst du, weil Gottes Volk damals manche(!) seiner Feinde hat überwinden lassen, wir heute all unsere "Widersacher" überwinden müssten? Das stünde in direktem Widerspruch zu dem, was Gott von uns will.
Zunächst einmal ist der Zustand ja anders, im Augenblick werden wir in Deutschland und Europa von Krisen geschüttelt und jetzt wird das ohnehin geschwächte Land auch noch von Menschen heimgesucht, die unsere kritische Infrastruktur zerstört.
Ich kann nicht sagen, daß in den letzten Jahren mit Gottes Hilfe so viele Verbesserungen der Lage waren. Gottes Macht hält sich bedeckt. Er tut vielleicht das Nötigste, daß wir nicht untergehen, hält seine bewahrende Hand über uns, insofern wir vernünftig sind.
[Ps. 91,1-2] Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
Aber der erhoffte Durchbruch in der verhängnisvollen Lage, in der wir uns befinden, ist leider nicht in Sicht.

War nicht zu Gideons Zeiten die Lage sehr ähnlich wie heute ?
Stereotyp
Gott steht nicht hinter allem, was wir uns in den Kopf setzen. Wenn das Volk eigenmächtig handelte, war Gott eben nicht mit ihnen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

MfG
Ja, aber irgendwann hat sich Gott erbarmt und einen Richter bestellt, in dem Fall war es Gideon, und hat Israel herausgeholfen.
Können wir das heutzutage nicht mehr erwarten ?

Gruß Thomas
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Helmuth hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 05:20 Fürchtes du dich?
Passiert sowas wie in Deutschland auch in Österreich? Kennst Du selbst sowas wie Stromausfall, und das auch noch mit ungewöhnlicher Ursache, also unklarem Ende der ganzen Aktion? Hinzu kommt noch ein - wie der Zufall so will - äußerst günstiger Augenblick, nicht im Sommer, sondern im Winter, ein seltenes Phänomen hier in Deutschland. Das Horrorszénario vieler Menschen: "es fehlte nur noch, daß es schneit und Frost ist, das wäre der GAU." Gesagt, getan...

Ich zumindest finde, da kann man schon einen leichten Schreck und sanftes Unbehagen spüren, aber nur leicht und sanft, während man am Kaminfeuer seinen Glühwein nippt, sch**** ist das Zeug heiß!
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Hoger
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:04
Ja, aber irgendwann hat sich Gott erbarmt und einen Richter bestellt, in dem Fall war es Gideon, und hat Israel herausgeholfen.
Können wir das heutzutage nicht mehr erwarten ?
Wir leben nicht mehr im Alten Testament, wir sind nicht das Volk Gottes, dem ein Land zugewiesen ist, dass es erobern und verteidigen soll.

Wir leben im Neuen Bund, erwarten das Endgericht und die Wiederkunft Christi
Willst du daraus "herausgholfen" werden - oder mit Christi Hilfe hindurch gehen?
Die segnende Seele wird fettgemacht / und wer tränkt wird selber getränkt (Sprüche 11,25)
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Hoger hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:43 Willst du daraus "herausgholfen" werden - oder mit Christi Hilfe durchgehen?
Wir leben nicht mehr unter dem Alten Bund? Wer genau lebt nicht mehr unter dem Alten Bund? Gerade eben las ich 5.M.28. Und da habe ich mir (seit Jahren tue ich das) erlaubt dem Allmächtigen zu sagen, was das kleine Kind in "des Kaisers neue Kleider" ausrief: <er hat ja gar nichts an !>... so auch ich: was im Segen Gottes verheißen ist, kenne ich aus meinem Leben kaum, was aber im Fluch danach verheißen ist, kenne ich bis auf weniges omnipräsent aus meinem Leben.
Ich könnte jetzt - wie mir viele raten, dieses Erleben verleugnen, lügen: es wäre gar nicht so, aber das ist nicht der Stil der mir gegeben ist. Ich habe es dem HERRN einfach nur mal wieder so vorgelegt, ihm dieses alles bekannt. Dabei ist es mir wenig von Nutze zu erfahren, ob und was daran meine verursachende Schuld sein mag, denn ich habe ihn stets und oft um Vergebung gebeten und ihm dafür auch gedankt, davon lasse ich nicht ab. Dennoch sind die Dinge augenscheinlich so wie sie sind, und eben gar nicht gut.

Dann steht dem ggü. aber was in Gal. 3;13 steht, daß Chrustus uns losgekauft hat vom Fluch des Gesetzes.
Wie nun, stimmt die Bibel nicht, oder gehöre ich nicht zu den Adressaten jener Worte?

Es offenbart sich also ein Gesamtbild, welches nicht schönzureden oder hinwegzureden ist. Es helfen da auch keine schnellen Antworten.

Wer einen wirklich guten Rat hat, immer her damit! (das meine ich ernst)
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
stereotyp
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von stereotyp »

Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:04 Ja, aber irgendwann hat sich Gott erbarmt und einen Richter bestellt, in dem Fall war es Gideon, und hat Israel herausgeholfen.
Können wir das heutzutage nicht mehr erwarten ?
Nein, wir sind nicht Israel. Deutschland hat keine Berufung, dessen Erfüllung den Nationen die Souveränität Gottes beweisen würde.

Du kannst (sollst) auf Gottes Gnade hoffen, wie du ja richtig schreibst. Aber die Offenbarung des Johannes ist die letzte und einzige (?) noch ausstehende Prophezeiung, die Gott noch erfüllen wird.
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Hoger
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Hoger »

Abischai hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:51 Wir leben nicht mehr unter dem Alten Bund? Wer genau lebt nicht mehr unter dem Alten Bund? Gerade eben las ich 5.M.28. Und da habe ich mir (seit Jahren tue ich das) erlaubt dem Allmächtigen zu sagen, was das kleine Kind in "des Kaisers neue Kleider" ausrief: <er hat ja gar nichts an !>... so auch ich: was im Segen Gottes verheißen ist, kenne ich aus meinem Leben kaum, was aber im Fluch danach verheißen ist, kenne ich bis auf weniges omnipräsent aus meinem Leben.
Ich könnte jetzt - wie mir viele raten, dieses Erleben verleugnen, lügen: es wäre gar nicht so, aber das ist nicht der Stil der mir gegeben ist. Ich habe es dem HERRN einfach nur mal wieder so vorgelegt, ihm dieses alles bekannt. Dabei ist es mir wenig von Nutze zu erfahren, ob und was daran meine verursachende Schuld sein mag, denn ich habe ihn stets und oft um Vergebung gebeten und ihm dafür auch gedankt, davon lasse ich nicht ab. Dennoch sind die Dinge augenscheinlich so wie sie sind, und eben gar nicht gut.
Zum Einen verstehe ich den Text nicht, vom Inhalt her. Was hast du für ein persönliches Erlebnis?
Das wir Christen im gebet unseren Vater und unseren Herrn Jesus Christus fragen und er uns zu unseren persönlichen Anliegen antwortet, dürfte Erfahrung aller Christen sein.
Weil wir im Neuen Bund sind und wir durch Jesus Christus zu Gottes Kinder wurden.
Opferst du noch Lämmer oder räucherst du andere Opfergaben - wie im Alten Bund?
Wo genau bist du noch im Alten Bund?
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