Gideon und die Macht Gottes

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Hoger
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Hoger »

Lea hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 11:05
Mein Fazit aus dieser Geschichte ist: wer mit Gott in Verbindung bleibt (Beziehung), der kann etwas bewirken, was seine eigene Grenzen übersteigt. Und dann muss man nicht noch besonders predigen, dass es Gott war, der den Sieg bewirkt hat. Dann ist es für Jeden sichtbar: das kann nicht durch menschliche Macht geschehen sein. Daraus kann dann auch das Lob Gottes beim "Volk" (Zuschauer, Beobachter) bewirken. So wie es auch bei Jesus der Fall war, welches mehrmals auch nach einem "Wunder" von Jesus geschah ... wie zB in Lukas 18,43 zu lesen ist.
Ja - das sehe ich auch so
Die segnende Seele wird fettgemacht / und wer tränkt wird selber getränkt (Sprüche 11,25)
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Helmuth hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 09:39 Ich habe Zippo ermutigt es sich zum Vorbild zu nehmen.
Das ist gut !
Da wo ich herkomme gilt z.B. "das Flies Gideons" als Terminus für eine bestimmte Bitthaltung Gott gegenüber, daß er dem Bitter nämlich ein eindeutiges oder gar zwei eindeutige Zeichen geben möge, um eine Entscheidung zu bekräftigen. Gott braucht das Zeichen nicht, wir aber sind ängstlich und bedürfen manchmal des Zeichens.
Diese Bibeltexte müssen wir demütig in ihrem Kontext verstehen, aber dennoch sind die Prinzipien, die Gott uns dadurch mitteilen will, evergreens.
Auch ist das nicht "Alter Bund", sondern Glaube, und der ist bekanntermaßen kein Alleinstellungsmerkmal des Alten Bundes, sondern diese Dinge geschahen zur Zeit des Alten Bundes und beziehen sich zwar auch manchmal explizit auf den Alten Bund, aber das ist eher selten in der Bibel. Generell geht es um Glauben, und das hat mit dem Alten Bund nicht exklusiv zu tun, sondern lediglich auch.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Helmuth
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Helmuth »

Abischai hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 14:21 Generell geht es um Glauben, und das hat mit dem Alten Bund nicht exklusiv zu tun, sondern lediglich auch.
Ich stimme in der Sache mit dir überein. Ich kenne auch den unsachgemäßen Gebrauch des Wort Gottes für den Glauben. Dazu kann ich zwei Zeugnisse aus eigener Erfahrung weitergeben.

Ich habe eine Schwester, die wurde vor langer Zeit geschieden und ihr beiden Söhne wurden dem Mann der Obsorge überlassen. Weitere Gründe sind jetzt Nebensache. Nach einiger Zeit las sie aus Jesaja 43 und kam zu der Stelle:
Jes 43,6 hat geschrieben: Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne von fern her und meine Töchter vom Ende der Erde.
Dieses Wort griff sie auf und nahm es als rede Gott persönlich das Wort zu ihr. Sie erzählte mir die Sache und meinte Gott werde ihr ihre Söhne wieder bringen. Ich erklärte ihr, dass das so sicher nicht funktioniert.

Es war damals charismatische Praxis wie unser Pastor das so praktiziert hatte. Er ist das zweite Beispiel, dass jemand ein Wort als Verheißung für sein Pastorenamt in Anspruch genommen hatte, nachdem er nach Wien gezogen ist. Er las diese Stelle und meinte Gott rede zu ihm:
Apg 18,9-10 hat geschrieben: Der Herr aber sprach durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: "Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll dich angreifen, um dir etwas Böses zu tun; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt."
Auf der Basis wurde das so getan und ich war damals der einzige, der ihnen sagte, dass sie so einen Blödsinn glauben. Aber wer war schon ich. Heute sind sie vernünftiger geworden. Was ist das Problem? Man unterscheidet nicht den allgemeinen Willen Gottes, den jeder in Anspruch nehmen kann, von einem spezifischen Wort, das persönlich an eine bestimmte Gruppe oder Person gerichtet ist.

Durch solche Dinge habe ich gelernt, was Gottes Wort ist und wie er zu uns redet. Über die Hürde mangelnder Differenzierung stolpert man auch heute. Andere wiederum fallen bloß von anderen Seite vom Pferd, indem sie nichts glaubend beanspruchen und eine dritte Gruppe Irrender sind die, welche sich als Israel sehen und alles auf sich übertragen, was Gott aber allein Israel verheißen hatte.

Aber dass uns Gott Mut zusprechen möchte, bedarf keiner spezifischen Verheißung an Mose, Josua, Gideon oder sonst wen. Das ist der Wille Gottes und Sache des Heiligen Geistes für jeden Glaubenden. So heißt es bei Paulus:
1. Kor 12,28-30 hat geschrieben: Und Gott hat einige in der Versammlung gesetzt: erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Regierungen, Arten von Sprachen. Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte? Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus?
Welche spezifische Kraft oder welcher Dienst dir dabei gegeben wird, das wiederum ist souveräne Sache des Herrn, die er mit eigener Zuteilung jedem individuell gibt. Keiner kann alles, aber jeder etwas. Und wem seine Gaben nicht klar sind, der bete für eine Offenlegung.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 12. Jan 2026, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

stereotyp hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:59
Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 12:04 Ja, aber irgendwann hat sich Gott erbarmt und einen Richter bestellt, in dem Fall war es Gideon, und hat Israel herausgeholfen.
Können wir das heutzutage nicht mehr erwarten ?
Nein, wir sind nicht Israel. Deutschland hat keine Berufung, dessen Erfüllung den Nationen die Souveränität Gottes beweisen würde.
Natürlich sind die Deutschen keine berufene Nation, wie es damals zu Gideons Zeiten Israel war. Gottes Volk ist heute in aller Welt. Aber könnte Gott Deutschland verflucht und dem Satan überlassen haben ?
Stereotyp
Du kannst (sollst) auf Gottes Gnade hoffen, wie du ja richtig schreibst. Aber die Offenbarung des Johannes ist die letzte und einzige (?) noch ausstehende Prophezeiung, die Gott noch erfüllen wird.
Das Endzeitgeschehen ist im vollen Gange, die Welt entwickelt sich zu einer gerichtswürdigen Menge, wie es in der Zeit Noahs gewesen sein muß und bildlich oft mit der Zeit Sodom und Gomorras dargestellt wird.
[Lk. 17,26-29] Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um. Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tage aber, da Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
Aber sind die Verhältnisse in Deutschland nicht eine Demütigung für zucht- und gottloses Denken und Verhalten ?

Es gibt andererseits auch viele gute Menschen in Deutschland. Sollen ihre Gebete so gar nicht mehr erhört werden ?
Wir können zwar nicht mehr mit Posaunen, Fackeln und Tonkrügen in den Kampf ziehen, aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, mit Gottes Hilfe, schädlichen Elementen des Landes zu begegnen.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Zippo
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 17:42
Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 11:43 Gideon hat sich doch auch gefürchtet.
Das stimmt wohl, ich frage mich nur, ob das mit dem Linksextremismus etwas zutun hat. Terroraktionen wird es immer geben, aber um eine politische Kraft auch zu fürchten, muss sie auch regieren. Und wer wählt solche Terroristen? Dazu müsste es einen Linksruck gegeben wie es vor 100 Jahren einen Rechtsruck gegeben hat.
Politische Kräfte muß man fürchten, wenn sie das Land schlecht führen. Aber es gibt auch viele Kräfte im Land, die Anschläge verüben, entweder aus politischen oder religiösen Motiven. Die sind unberechenbar und können überall zuschlagen. Davon haben wir eine Menge im Land. Da kommen wir ohne Gottes Hilfe gar nicht mehr zurecht. Da müßte man jeden Stromverteiler und jeden Strommast schützen. Zum Glück haben sich amerikanische Soldaten mit eingebracht, die haben längst erkannt, welche Gefahr von der linksextremen Szene ausgeht.

Da nützt es auch nicht den Kopf in den Sand zu stecken und sich damit nicht zu beschäftigen, denn sie beeinträchtigen ja unser Leben zum Teil erheblich. Wenn z. Bsp. bei Minustemperaturen der Strom für mehrere Tage ausfällt, dann hat das Konsequenzen.
Helmuth
Zippo hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 11:43 Warum ist dem Volk Israel das damals widerfahren ? Und laßen sich da vielleicht sogar Parallelen zu der heutigen Zeit finden ?
Nicht politisch, meine ich, aber im Sinne des Glaubens dienen uns alle biblischen Zeugnisse.
Was nützt dir der Glaube, wenn du keinen Strom mehr hast ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
stereotyp
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von stereotyp »

Hi,

Zippo hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:08 Es gibt andererseits auch viele gute Menschen in Deutschland. Sollen ihre Gebete so gar nicht mehr erhört werden ?
es gibt auch gute Menschen in anderen Ländern. Vielen Christen geht es deutlich schlechter als uns. Ich glaube, dass jedes einzelne Gebet gehört wird. Und.. ich kenne Gottes Wege nicht!

Wie sollte ich eine solche Frage beantworten? Ich weiß nur, dass mir noch kein brennender Busch erschienen ist und das auch sonst kein verbreitetes Phänomen ist. Bitte.. ich will nicht den Eindruck erwecken, mir ginge das leicht von den Lippen. Aber das entspricht nicht der allgemeinen Erfahrung von uns modernen Christen.

Das mag Gründe haben.. ich weiß es nicht. Vielleicht muss ich mich auch wegen dieses Kleinglaubens schämen.
Zippo hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:08 Wir können zwar nicht mehr mit Posaunen, Fackeln und Tonkrügen in den Kampf ziehen, aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, mit Gottes Hilfe, schädlichen Elementen des Landes zu begegnen.
Ja.. wir können die andere Wange hinhalten und Gott das Handeln überlassen. Wenn du mit der AfD oder Trump, mit irgendwelchen Gotteskriegern in "den Kampf" gehen willst, dann solltest du aber wirklich zuvor ein Vlies auslegen um dir sicher zu sein.

MfG
Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Helmuth hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:01 Es war damals charismatische Praxis wie unser Pastor das so praktiziert hatte. Er ist das zweite Beispiel, dass jemand ein Wort als Verheißung für sein Pastorenamt in Anspruch genommen hatte, nachdem er nach Wien gezogen ist. Er las diese Stelle und meinte Gott rede zu ihm:
...
Auf der Basis wurde das so getan und ich war damals der einzige, der ihnen sagte, dass sie so einen Blödsinn glauben.
Da auch ich in einer pfingstlich-charismatischem Gemeinschaft sozialisiert wurde, kenne ich diese ebenfalls von innen heraus. Aber ich bin nach wie vor unverrückbar der Meinung, daß das, was die beiden Beispielkandidaten da gesagt und zumindest vorgeblich geglaubt haben, in der Sache völlig richtig ist. Denn Gott redet so. Daß er zu genau diesen beiden vielleicht nicht geredet hat, sondern sie sich das angemaßt habe zu behaupten, ist eine völlig andere Sache. Aber hier das Kind mit dem Bade auszuschütten, ist der häufigste Fehler, der in der Christenheit begangen wird, finde ich. Wie genau jemand zu Gott fleht, weiß man ja als Außenstehender selten. Und wenn jemand fleht: Herr, bitte, bitte gibt mir einen Zeig durch Dein Wort !!! Dann geschieht es mitunter, daß man plötzlich beim willkürlichen Aufschlagen der Bibel einen solchen, aus dem Kontext gerissenen Vers liest, dieser aber wie ein Blitz einschlägt. Ich halte es für sehr gewagt, wenn Du solchen dann gemäß Deiner theologischen Konditionierung "Blödsinn" zu glauben nachsagst. Ich habe das erlebt und Gott für diese Ungeheuerlichkeit vielmasl gedankt, und es erwies sich auch als richtig.
Mag sein, daß Du in konkret jenen beiden Fällen völlig richtig lagst, die spätere Zeit erweist das ja wohl offenbar auch, aber grundsätzlich möchte ich Dir dazu meinen Rat geben: halte Dich mit schnellen Beurteilungen sehr zurück und denke an meine Worte jetzt, ich habe nämlich mehr wirkliche echte solche Dinge erlebt, auch viele unechte, versteht sich, aber das bestätigt bekanntermaßen die Regel. Daher sollen wir ja alles prüfen und das Gute behalten. Nicht stichprobenartig prüfen, sondern alles, also in jedem Einzelfall.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

stereotyp hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 16:44 Das mag Gründe haben.. ich weiß es nicht. Vielleicht muss ich mich auch wegen dieses Kleinglaubens schämen.
Nein, mußt Du nicht, aber in Erwägung ziehen, daß Gott vielleicht ein weiteres vielleicht finales Lernmodul ansetzt...
Ich bitte Gott um unerhörte Dinge, und ich habe dabei ein 3D-Gefühl was wie ein Nebel durch den Gedankenraum wabert und auch solche Splitter enthält: warum sollte Gott gerade mir... anderen Geschwistern geht es schlechter, sie leben damit. usw.
Aber ich antworte dann dem Herrn: ...weil ich dich konkret darum gebeten habe, darum gerade ich. Und wenn es völlig abwegig ist, dann sag mir das unbedingt!

Übrigens ist ja allein die Tatsache, daß ich an dem Punkt überhaupt bin, daß ich Gott bereits dringlichst und lange darum gebeten habe und bislang nicht den Eindruck hatte, daß das irrsinnig ist, Grund genug zur Annahme, daß Gott will, daß ich hierin "am Ball" bleibe, denn auch meine Bitte mich zurückzuhalten, wenn ich fehle, ist ein ernsthaftes Gebet im Namen Jesu!

Nur wenn mich immer mal wieder Freunde und Bekannte nach dem "Stand der Dinge" fragen, rede ich nicht gern darüber, denn wenn ein Weinballon gärt, stöpselt man auch nicht täglich das Gärröhrchen aus um zu kosten, wie weit der schon ist, denn dann verdirbt der Wein.
So ähnlich ist es, wenn man ein schwebendes Problem zerredet. Nur ganz selten findet sich unter den Geschwistern dann wirklich jemand, der einem nicht abrät, sondern einen bestärkt und Seite an Seite mit kämpft, mit betet. Man sollte also zum Selbstschutz mit den "News" haushalten, denn viele wollen nur spannende Nachrichten hören, aber nicht mitleiden. (Werft eure Perlen nicht vor die Säue...)
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Isai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Isai »

Abischai hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 17:05 Nur wenn mich immer mal wieder Freunde und Bekannte nach dem "Stand der Dinge" fragen, rede ich nicht gern darüber, denn wenn ein Weinballon gärt, stöpselt man auch nicht täglich das Gärröhrchen aus um zu kosten, wie weit der schon ist, denn dann verdirbt der Wein.
So ähnlich ist es, wenn man ein schwebendes Problem zerredet. Nur ganz selten findet sich unter den Geschwistern dann wirklich jemand, der einem nicht abrät, sondern einen bestärkt und Seite an Seite mit kämpft, mit betet. Man sollte also zum Selbstschutz mit den "News" haushalten, denn viele wollen nur spannende Nachrichten hören, aber nicht mitleiden. (Werft eure Perlen nicht vor die Säue...)
Danke, sehr gut erklärt!
So ist jedoch für uns nur Einer Gott, der Vater, aus Dem alles und wir in Ihm
und nur Einer Herr, Jesus Gesalbter, durch Den alles und wir durch Ihn.
1. Korinther 8:6
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Abischai
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Re: Gideon und die Macht Gottes

Beitrag von Abischai »

Isai hat geschrieben: Mo 12. Jan 2026, 20:37 Danke, sehr gut erklärt!
Vielleicht teffe ich damit einen empfindlichen Nerv. Und ich leide mit sehr, sehr vielen meiner Geschwister mit, das tut auch echt weh, ich übertreibe nicht, aber ich bete und flehe für mein Leben gern für diese meine geliebten Geschwister, ich habe ja keine anderen und will auch gar keine anderen.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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