Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 07:25 Man könnte sagen, der sündhafte Verstorbene schließt sich selber aus dem Paradies aus, befindet sich da, wo er hingehört.
Genau, und so ist es auch nachvollziehbar. Und ich denke, es ist eine Tag zu Tag Aufgabe für jeden, aufzupassen, wo befinde ich mich gerade. Bin ich voller Hass, Groll, Angst, Stolz usw … oder bin ich dankbar und damit befasst, den Mitmenschen Gutes zu tun. Manche moderne "Experten" sprechen von Frequenzen, der liebevolle Mensch lebt in einer höheren Schwingung.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 07:31
Die Orte und die Dimensionen der Hölle, welche von manchen Betroffenen erlebt werden,
sind Gedankenkonstrukte der Seele,
Das halte ich nicht so recht zutreffend. Dabei würde die atheistische Psychologie erfreut zustimmen. Ist alles nur Einbildung. Aber was ist daran Einbildung, wenn der Verstorbene in einem Höllenzustand mit dazugehörigen Höllenwelt für -ich weiß nicht wie lange- gefangen ist und bleibt. Es ist kein Albtraum, aus dem er erwachen könnte. Es ist für ihn also Realität.
Ob die Psychologie atheistisch ist? Die Kassenärztlichen Psychologen erfüllen einen gesellschaftlichen Auftrag. Andere arbeiten in der Werbung, viele machen Fortbildung auf dem freien Markt, was auch "metaphysisches" Lernen einbezieht.
Realität, könnte man annehmen, ist zunächst was NT-Erfahrene als eigenes Erleben mitbringen. Und die haben teilweise sehr höllisches gesehen ohne aber steckengeblieben zu sein. Was man sieht, ist ja noch "außen", also wie ein Bild, ein Film.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Schon, man mag im Jenseits Dinge sehen, die wie ein Film zu beobachten sind. Aber im Gegenatz dazu ist man auf lebhafteste Weise Teil dieses Geschehens. Und was da fesselt ist zu nahe an einem dran, um getrennt und distanziert zu sein von einem selber. Schon weil das Außen in derjenseitigen Welt innerlich so intensiv ist.
Und die jenseitige Welt ist auch eine reale Welt, wenn auch völlig anders. Da kann man auch froh sein, dass oft die Menschen, die dort Hölle hautnah erleben, da auch wieder recht schnell weg kommen und auch die absolute Zufriedenheit der Liebe im Himmel erleben.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 14. Jan 2026, 21:59 Schon, man mag im Jenseits Dinge sehen, die wie ein Film zu beobachten sind. Aber im Gegenatz dazu ist man auf lebhafteste Weise Teil dieses Geschehens. Und was da fesselt ist zu nahe an einem dran, um getrennt und distanziert zu sein von einem selber.
Schon weil die Sichtungen der anderen "Welten" so vielfältig sind, macht es wenig Sinn, ein komplettes Bild zu entwerfen. Es scheint immer noch weiter zu gehen, und endlos immer weiter. Solche seltenen Talente wie Jürgen Ziewe wandern scheinbar mühelos und konfliktfrei. Manche sagen, es gibt Bereiche, wo man fühlt, wenn ich weitergehe, gibt es mich nicht mehr. Oder zumindest niemanden, der wieder zurück kann. Ich glaube zumindest eins ist sicher: diese Erde ist auch nur eine Ebene des Universums, aber eine sehr schwerfällige. Und dass der Mensch hier die "Krone der Schöpfung" sei, ist nur eine eitler Wunsch.

Ziewe und andere sagen, drüben sind sie nicht alleine, da ist immer ein Führer. Auch Nahtoderlebende erleben jemanden zu ihrer Seite, immer sehr gütig und telepathisch kommunizierend. Ziewe sagt, sein Führer zeigte ihm verschiedene Regionen bzw Räume, in denen sich Seelen mit ähnlichen Interessen zu Gemeinschaften zusammenfinden. Aber auch kritische Räume, in denen Opfer von Terror und Krieg versorgt werden. Das gibt den Anschein, als funktioniere ein System, ganz ähnlich wie auf der Erde, von gutwilliger Hilfsbereitschaft. Auf der anderen Seite kann es sein, jemand schlägt volltrunken mit dem Kopf auf den Boden, wie berichtet wurde, und findet sie in einer finsteren Leere wieder bis er sich an ein Gebet erinnert und irgendwann kommt ihm ein Licht entgegen und reicht ihm die Hand.
Da kann man auch froh sein, dass oft die Menschen, die dort Hölle hautnah erleben, da auch wieder recht schnell weg kommen und auch die absolute Zufriedenheit der Liebe im Himmel erleben.
Vielleicht gibt es unzählige Himmel. Swedenborg, meine ich mich zu erinnern, sah die verschiedenen Himmel der Völker. Daraus folgert, dass auch kleinere Stämme sich im Jenseits wieder finden .. dann wohl auch Religionsgemeinschaften. Und bauen Ordensgemeinschaften hier nicht schon ganz gezielt an ihrer eigenen jenseitigen Spiegelwelt?
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen

Beitrag von oTp »

Davon habe ich auch gehört: Die verschiedensten Wohnstätten im Himmel, und Gemeinschaft von Verstorbenen, himmlische Landschaften. Und die Umgebung, die man wahrnimmt, engt nicht ein und man kann über alles was man sieht hinaus wahrnehmen. So nimmt man auch Gott wahr, auch wenn man sich von ihm abwendet. So habe ich es gelesen.

Man kann darüber nachdenken, ob der Mensch die Krone der Schöpfung ist. Bei der Größe des Alls ist das sehr fraglich. Zumindest fraglich, ob er die alleinige Krone ist.

Wenn Christen sagen, sie wissen alles von Gott, kann ich auch nicht zustimmen. Der geistige Horizont, der durch die Bibel vermittelt wird, ist nicht alles. Es zeigt sich schon deutlich darin, dass sich Menschrn so einschränken, dass sie alle Nahtoderlebnisse für Lügen halten. Ihr enges Bibelverständnis verhindert es, weiter zu denken. Der Mensch ist zu tot, als davon was wahr sein könnte.
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