Sind Christen zum leiden berufen ?

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Johncom
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:15 Johannes hat von Jesus Christus aufgrund dessen wahrheitlichen im damaligen Judentum längst fällig gewesenen Gottesglauben gelernt, Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.?
Was immer wieder nur teilweise, also falsch verstanden wird.
Wer Gott als Person glaubt, stellt sich einen Herrscher vor. Einen Machthaber.
Einen, der die einen bevorzugt, "liebt", die anderen straft. Man denkt: Gott will, Gott sagt, Gott hat verboten … usw. Gott ist Liebe heißt nicht mal, Gott ist "der" Liebende. Gott ist die Liebe und fertig. Wer in der Liebe ist, ist auch in Gott.

Der bürgerliche Mensch kann damit nichts anfangen, er müsste ja seine bürgerliche persönliche Abgrenzung aufgeben. Solche Bürger hat Jesus laut Erzählung nicht in inneren den Kreis berufen. Auch nicht abgelehnt, aber nicht mit hineingenommen. Gott ist die Liebe, das verzeihende Verstehen allen gegenüber. Mit Ausnahmen vielleicht: Gesetzesprediger, Schriftgelehrte, die sich über andere erheben. Versuchen, dem Mitmenschen das Himmelreich versperren, das reiner Missbrauch der eigentlich heiligen Tradition = ein fette Versündigung.
Sind Christen zum leiden berufen ?
.. ist eine schwierige Frage. Wahrhaftige Christen sollten seelisch überglücklich sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man bekennen: ich bin noch auf dem Weg. Es gibt Therapeuten, Seelsorger die helfen wollen. Man kann eigene Wege versuchen, vielleicht mal ein Schweige-Retreat in einem Kloster: Tiefer darüber nachdenken, was habe ich schon und was fehlt mit noch.
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Helmuth
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 15:42 Aber wie schon oft geschrieben - ich verstehe dich genauso wenig wie Helmuth und andere
Ich verstehe ihn durchaus. Ich habe hier schon mehr gelesen als nur das. Er lästert JHWH und damit entehrt er auch Christus. Wenn er diese Dinge im Bibelforum schreibt, lasse ich das von der Moderation klären. Es stinkt auch schon Magdalena an. Er wurde schon genug verwarnt für seine gottlosen Aussagen. Petrus warnt vor solchen auf diese Weise:
2. Pet 2,1 hat geschrieben: Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Sekten nebeneinführen werden und den Gebieter verleugnen, der sie erkauft hat, und sich selbst schnelles Verderben zuziehen.
Darum ignoriere ich ihn größtenteils, weil ich diese Lästerungen nicht unentwegt lesen will, wie er sie in ein christliches Mäntelchen verpackt wie auch sein "Ach Helmut". Dieses m.E. aufgesetzte Bedauern, als täte man ihm wirklich leid, der uns doch Mörder nennt, weil wir Moses Gesetz ernst nehmen. Das wars nun wieder für längere Zeit.

Aber wir sind berufen auch solche zu ertragen und ihnen die nötige Nächstenliebe angedeihen zu lassen, um etwas für den Thread zu sagen. Nur bedeutet Nächstenliebe nicht gottloses Reden zu tolerieren, wer sich "Christ" nennt. Es gibt dabei den Unterschied, ob man etwas bewusst vorsätzlich oder unwissentlich tut.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

Er ist gnostiker und diese Religionsform entstand mit dem Christentum

Die judenchristen, die in den Islam aufgegangen sind = Verbindung von Judentum und dem Neuen durch Christus

Die Heidenchristen sind die Verbindung aus griechischen denken und Neuem durch Christus

Die Gnosis ist die Verbindung der persischen religion mit dem Neuen durch Christus

Und das rabbinertum ist das Judentum ohne Tempelkult

Als gnostiker ist Renato richtig = als Heiden - oder Judenchrist falsch

Wo gehörst du hin?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

renato23 hat geschrieben: Fr 30. Jan 2026, 14:19
Helmuth hat geschrieben: Do 22. Jan 2026, 12:43 Wenn Jesus das Leid dieser Welt aufsich genommen und getragen hat und ihm damit bestimmt war, so ist es nicht für andere bestimmt. Gott hat kein Leid geplant, sondern die Sünde verursacht es und nur Jesus kann es weider wegnehmen, ich meine auf Dauer.
Jesus Christus hat die damaligen in Wahrheit zu Sündern werden lassenden Gesetze Mose hinweggenommen weggetragen indem er damals für die Seinen die künftige Gültigkeit der Gesetze und Propheten von Mt 22,37-40 und deren Erfüllung von 7.12 abhängig gemacht hat.

Das kam natürlich den vollkommen buchstabenfixierten AT-Gesetzeslehrer, Gesetzeslästerung gegenüber ihrem Gott/Vater Jahwe gleich. Deshalb forderten sie die Kreuzigung Jesus Christus. Dies um zu verhindern, dass sich immer mehr Volk Jesus Christus Lehren zu nurmehr gottgefälligem Lehren hätten zu eigen machen können.
Ich kann dir da schon recht geben. Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt. Sie sollten Gott und die Menschen lieben und damit das ganze Gesetz erfüllen. Das Gesetz wurde seiner wahren Bedeutung enthüllt.
Aber der Herr Jesus hat auch die Sünde aus der Welt getragen, wie Joh 1,29 sagt. Das ist das Geschenk Jesu an alle seine Nachfolger, daß wir uns vor Gottes Zorn und Gericht nicht fürchten müßen, wenn wir an ihn glauben und seine Gebote halten.
[Joh. 1,29] Des anderen Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!
Aber dafür haben die Nachfolger Christi auch schon mal einiges Leid auszuhalten. Davon sprach auch Olaf Latzel in der Predigt, die im Forum eingestellt habe. 2 Verse sind mir besonders aufgefallen.
[Apg. 14,19-22] Es kamen aber dahin Juden von Antiochien und Ikonion und überredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, meinten, er wäre gestorben. Da ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Und den anderen Tag ging er aus mit Barnabas gen Derbe; und sie predigten der Stadt das Evangelium und unterwiesen ihrer viele und zogen wieder gen Lystra und Ikonion und Antiochien, stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, dass sie im Glauben blieben, und dass wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen.
[1. Pet. 2,21-25] Denn dazu seid ihr berufen; sintemal auch Christus gelitten hat für uns und uns ein Vorbild gelassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; welcher keine Sünde getan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde erfunden; welcher nicht wiederschalt, da er gescholten ward, nicht drohte, da er litt, er stellte es aber dem anheim, der da recht richtet; welcher unsere Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf dass wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 11:52
Ich kann dir da schon recht geben. Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt
..... Das ist das Geschenk Jesu an alle seine Nachfolger, daß wir uns vor Gottes Zorn und Gericht nicht fürchten müßen, wenn wir an ihn glauben und seine Gebote halten.
Wenn die beiden gebote keine Gebote, sondern Regeln sind - was sind dann die Gebote von denen du schreibst?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Johncom
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

Helmuth hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 04:03 Er lästert JHWH und damit entehrt er auch Christus. Wenn er diese Dinge im Bibelforum schreibt, lasse ich das von der Moderation klären.
Meine Nebengedanken immer: Was denken die JHWH-Verehrer, die einzig Rechtmäßigen?
Warum entehren diese den Christus andauernd des alten Kults?
Ein israelischer Reporter ließ sich einkleiden als christlicher Pastor, ging raus in die Stadt und wurde in 5 min 5 mal angespuckt.
Im heutigen Israel!

Ich denke, Christus entehren geht gar nicht. Christus ist erhaben und braucht keine Verehrer. Verehrer sind oft nur Heuchler. Man will sich Gunst erbetteln. Brave angepasste Bürger.

Wer kritisch hinterfragt, lästert nicht.
"Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm" altes Lied aus der Sesamstraße.
Entehren oder lästern, das sind Gedanken-Vorwürfe aus der dunkelsten Zeit der christlichen Geschichte.
Christus will nicht geehrt werden, sondern gelebt werden.
Er wurde schon genug verwarnt für seine gottlosen Aussagen.
Jesus wurde verwarnt. Luther .... Meister Eckhart.
Alle, die etwas heller sind in Geist und Seele, werden ständig gewarnt von den Schriftgetreuen Wiederkäuern.
Von oben herab warnen, das ist wie die Corona-Scheinpandemie gezeigt hat, nur ein Versuch, um solche einzuschüchtern, die aufwachen könnten.

Wir können Christus leben anstatt ihn als Idol zu verehren. Aber auch solche, die ihn als Idol herumtragen, und vielleicht Neben-Götinnen und Götter muss man nicht verurteilen sondern verstehen. Verstehen ist christlich, nicht verurteilen.
Petrus warnt
Ja, es würde helfen wenn du Petrus verstehst.
weil wir Moses Gesetz ernst nehmen. Das wars nun wieder für längere Zeit.
Wenn es sich ergibt, frage mal die Moses-Gesetzestreuen, was sie Christus halten. Falls nichts, frage sie warum.
Da gehts um Ehrlichkeit, um Wahrhaftigkeit.
Nur bedeutet Nächstenliebe nicht gottloses Reden zu tolerieren, wer sich "Christ" nennt. Es gibt dabei den Unterschied, ob man etwas bewusst vorsätzlich oder unwissentlich tut.
Kein Christ muss mosaischen Gesetzen folgen, nur Christus. Dann aber auch von Herzen und nicht weil ein Gesetz diktiert. Auch das macht den Unterschied zur alten Welt.
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Helmuth
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Helmuth »

Johncom hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 02:14 Kein Christ muss mosaischen Gesetzen folgen, nur Christus.
Damit hält man auch die Gebote. Anders ist es Heuchelei. Wie Jesus über Gesetzlose denkt, ist gut dokumentiert. Darum denke ich, es liegt ein mangelndes Verständnis bzgl. des Gesetzes vor. Solche Aussage sehe ich dafür symptomatisch. Dass es Unterschiede im Gesetz gibt, ist hier nicht Thema, nur dass man schon damit, die relvanten Gebote zu halten, oft in Bedrängnis kommt.

Wenn Christen z.B. ehebrechen, dann ist das für mich eine noch größere Übertretung als wenn es Nichtchristen tun. Doch ist das heute schon völlig normal. Bald gibt es nur mehr noch Patchwork-Familien, die normale stirbt aus. Auch das nenne ich Bedrängnis. Du kannst deine Kinder nicht mehr ohne Konflikte mit Schule und Umwelt erziehen, das galt schon zu meiner Zeit.

Oder sprich das Thema Homo-Ehe an, schon ist man ein Feind der Gesellschaft, ja man kann heute schon dafür eine Strafanzeige erhalten, so weit sind wir schon. Die Pervertierung der Normalität schreitet voran, sodass sich bald diese Weissagung erfüllt:
Mt 24,9-12 hat geschrieben: Dann werden sie euch der Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen. Und dann werden viele zu Fall kommen und werden einander überliefern und einander hassen; und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der Vielen erkalten.
Man denke über den Begriff Gesetzlosigkeit nach, was Jesus damit anspricht. Gerade so stirbt die Liebe, das sagt er also selbst, bzw. offenbart sich ein religiöser Geist, wie ich das sehe. Das wird auch viele Christen zu Fall bringen, welche mit den Gesetzen dieser Welt huren.

Hingegen werden Antichristen verschont bleiben. Dann zeigt sich, dass sie nie von uns waren. Es geht so weit, dass man diejenigen, die sich an göttlich ewiggültige Gesetze halten, noch mehr hasst als ernsthafte Straftäter. Wer Mose ablehnt, lehnt auch Christus an. Sein Gerede ist dann in meinen Augen eine Heuchelei. Jesus stellt dazu diese Frage:
Joh 5,46-47 hat geschrieben: Denn wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 12:31
Zippo hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 11:52
Ich kann dir da schon recht geben. Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt
..... Das ist das Geschenk Jesu an alle seine Nachfolger, daß wir uns vor Gottes Zorn und Gericht nicht fürchten müßen, wenn wir an ihn glauben und seine Gebote halten.
Wenn die beiden gebote keine Gebote, sondern Regeln sind - was sind dann die Gebote von denen du schreibst?
Verstehe ich nicht. Die goldene Regel steht so als allgemeiner Satz für das menschliche Verhalten in der Bergpredigt.
Meinst du nicht, daß er für Christen auch eine gute Leitlinie ist ?
Und seinen Jüngern gibt er das Gebot, an ihn zu glauben und Gott und den Nächsten zu lieben. Das steht doch überall im neuen Testament. 1 Joh 3,23
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 11:52 Der Herr Jesus hat das Gesetz des Mose mit allen seinen Verpflichtungen weggetan und seinen Nachfolgern die goldene Regel ans Herz gelegt. Sie sollten Gott und die Menschen lieben und damit das ganze Gesetz erfüllen. Das Gesetz wurde seiner wahren Bedeutung enthüllt.
Deine golgene Regel sind die zwei Hauptgebote: wir sollen Gott und den Menschen lieben = das sind Gebote
Zippo hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 11:52 Aber der Herr Jesus hat auch die Sünde aus der Welt getragen, wie Joh 1,29 sagt. Das ist das Geschenk Jesu an alle seine Nachfolger, daß wir uns vor Gottes Zorn und Gericht nicht fürchten müßen, wenn wir an ihn glauben und seine Gebote halten.
Welche Gebote meinst du hier?
Die gleichen wie oben? Oder andere?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Johncom
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Re: Sind Christen zum leiden berufen ?

Beitrag von Johncom »

Helmuth hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 05:56
Johncom hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 02:14 Kein Christ muss mosaischen Gesetzen folgen, nur Christus.
Damit hält man auch die Gebote.
Gebote sind keine Gesetze. Nach dem Gesetz muss eine Ehebrecherin mit Steinwürfen getötet werden. Jesus brach dieses Gesetz ganz mühelos: Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den 1. Stein werfen. Gebote gebieten. Altjüdischen Gesetzen zu folgen hiesse auch, sein Kind zu töten weil es nicht gehorcht oder weil er/sie "schwul" ist.
Anders ist es Heuchelei. Wie Jesus über Gesetzlose denkt, ist gut dokumentiert.
Wie Jesus über Heuchler denkt, ist noch besser dokumentiert.
Mich wundert wirklich, wie Buchstabentreue Bibel-Christen voll auf der Schnauze landen und auch nicht einen Hauch heiligen Geist erkennen in ihrem Gesetzes-Wahn.
Darum denke ich, es liegt ein mangelndes Verständnis bzgl. des Gesetzes vor.
Die Erde bzw Welt kennt Gesetz, die Himmel fliessen über mit Liebe. Aber das ist gut und verständlich, dass du sagst, du denkst so. Gott aber "denkt" nicht. Hölle und Gericht und Urteil sind eigentlich menschliche Vorstellungen. Und bestimmt ganz nützlich, wenn die Gesellschaft dran glaubt. Menschen benehmen sich besser, wenn sie an Bestrafung glauben.
Dass es Unterschiede im Gesetz gibt, ist hier nicht Thema, nur dass man schon damit, die relvanten Gebote zu halten, oft in Bedrängnis kommt.
Die Gebote richten sich an Einzelne, Gesetze imme an alle.
Oder sprich das Thema Homo-Ehe an, schon ist man ein Feind der Gesellschaft, ja man kann heute schon dafür eine Strafanzeige erhalten, so weit sind wir schon.
Genauer würd ich sagen: man ist der Feind der aktuellen Machthaber. Die mehrheitliche Gesellschaft fühlt und denkt noch gesund. Es sind "nur" die Medien und das Erziehungssystem, über die solche verrückten Werte propagiert werden. Und die haben volles Legitimation solange der normaldenkende Mensch sich nicht entgegenstellt.
Aus Angst vor ein paar lächerlichen Strafanzeigen? :?
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