Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Sara Funkelstein
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Sara Funkelstein »

Johncom hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 00:25 Aber ich denke, die Religionen verstehen sich nicht als Labore zur Erforschung der geistigen Welt, sondern eher als Bewahrer und Vermittler der traditionellen Riten.
Ich behaupte mal, dass der Durchschnitschrist bspw. die Geschichte von der Totenbeschwörerin anders liest als ich. Wahrscheinlich stolpert er auch nicht über dieselben Passagen. Wenn ich mir christliche Auslegungen durchlese, stelle ich fest, dass diese dort etwas hinein interpretieren, was gar nicht gesagt wird (->Saul habe nicht mit dem Geiste Samuels gesprochen, sondern mit einem Dämon. Schwachsinn!).

Warum ist das so, dass gewisse Dinge verschwiegen oder umgedeutet werden? Was ist daran so geheimnisvoll?
Johncom hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 00:25 Die Apokryphen und die Nag-Hammadi-Schriften geben weitere Hinweise, und wie du vorher sagtest: es ist jedem freigestellt, sich selber kundig zu machen.
Ich habe das Buch Tobit gelesen, darin enthalten u.a. eine Anleitung zur Vertreibung eines bestimmten bösen Geistes, und das Buch Henoch (ebenfalls mit Anleitungen, die wahrscheinlich nicht jeder als solche erkennen wird.). Also es stehen Dinge in öffentlich zugänglichen Schriften, aber nicht jeder sieht sie. 8-)
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Aber ich denke, die Religionen verstehen sich nicht als zur Erforschung der geistigen Welt, sondern eher als Bewahrer und Vermittler der traditionellen Riten.
Johncom,
Ich denke wiederum, eine Religion bildet sich auch aus Erlebnissen und damit verbundenen Vorstellungen. Plus Moralvorstellungen, plus der Glaube an die Liebe. Plus Riten, die daran erinnern und zur Gemeinschaft hinführen. Das fällt mir jedenfalls sofort ein.



Für das Überdenken mit neuen Erkenntnissen, wie heutzutage viele verfügbare Nahtoderlebnisse, ist da wenig Platz. Man ist gar nicht gewillt, die vorhandene, uralte Lehre zu verifizieren. Nicht bereit, selber zu denken.
;) Da müsste dann ein neues Glaubenskonzil entscheiden.

Man schaue nur auf die Unterschiede von AT zu N T. Aber es gehört eben immer ein Offenbarer her, der das Gottesbild klarer darstellt. Und da sind ja die Gegensätze von Christentum und Mohammeds Lehren deutliches Beispiel, dass rechthaberisch um die beste Offenbarung gestritten wird. Gepocht wird dabei auf die Autorität Mohammeds. Indem die von Jesus als geringer erklärt wird.

Dass die Juden nicht verstanden haben, wer Jesus war, finde ich eine Bestätigung. Sie haben sich eine ganz andere Vorstellung vom Messias gemacht.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

"Wenn die Angst weg ist, hat das Negative weniger Chancen".
Ein Bauer verunglückte bei der Arbeit, wurde fast vom eigenen Traktor erschlagen. Auch hier der Tunnel, das Licht, ein freudiger Empfang. Dann ein hohes Wesen in einer Wolke wie ein Kraftfeld. Seine Entscheidung, er will wieder zurück, es gäbe noch viel zu tun. Aber ein Auftrag wird ihm auferlegt, er soll Bilder malen. Später in einer REHA lässt er sich Material geben, einer der noch nie einen Pinsel in der Hand hatte. Es gelingt. Er ist sich gewiss, dass er geführt wird. Inzwischen stellt er aus, der 1. Bildband ist fertig.
:arrow: https://www.vinzenzhensle.de/




Starkes Badisch, aber man kann die hochdeutschen Untertitel mitlesen.
Zuletzt geändert von Johncom am Fr 6. Feb 2026, 00:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 11:07 Ich denke mal, ohne eigene Deutung , sich auf die Deutung Anderer verlassen, die anscheinend breit gefächertes Wissen haben, führt auch nicht zu genauen Erlebnissen. Weil Jeder, und jede Grupow, die sich damit beschäftigt, nicht alles richtig deutet. Man sollte deshalb eine breite Interpretationsbasis haben, wo man alles, was man weiß oder zu wissen meint, miteinander in Beziehung bringt. Da gibt es überall Zusamnenschauen, wo ich mit einigen Aspekten nicht einverstanden bin.
Ich habe da kein Bedürfnis, etwas "glauben" zu wollen, eher verstehen. Das aber nichts umfassend verstanden werden kann (mit dem Kopf), sagen auch die NT-Überlebenden. Aber es gibt klare Richtungsweisungen, die sie dann mitbringen: Gutes tun, verzeihen, Liebe in die Welt bringen … Alles zu wissen, das können wir vergessen, und wer die geistige Welt umfassender darlegen kann, wird sowieso nicht verstanden.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 11:34 Die Vorstellung, dass Gedanken zumindest oft durch gute und schlechte Geister eingegeben werden, bestätigt das christliche Weltbild, wenn es über das Thema Aussagen macht. Aber man muß diese "zugeflüsterten" Gedanken ja nicht annehmen, wenn sie nicht dem eigenen Wollen entsprechen. Und es macht sinnvoll, auf leitende Gedanken Gottes, oder der Engel, zu hoffen. Also nach Gottes Wille und Leitung zu suchen.
Ja genau. Selber aktiv Gottes Leitung erbitten. Anrufen! Ohne Kopf, ohne Zweifel, also den ganzen Kram der richtig-falsch-XY Theologien mal vergessen. Wenn man entschlossen das Gute will, also von ganzem Herzen und nicht nur für sich selber, was ja wieder egoistisch und Angst-geleitet wäre, dann ist Gott zugegen bzw seine Helfer. Schlechte Gedanken versuchen zu stören, wahrscheinlich weil man sie in der Vergangenheit zu oft gefüttert hat.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 14:48 Warum ist das so, dass gewisse Dinge verschwiegen oder umgedeutet werden? Was ist daran so geheimnisvoll?
Ich denke wegen dem gesellschaftlichen Auftrag. Die Menschen sollen Arbeit 6 Tage arbeiten und ihre Familien versorgen. Die Religionen dürfen die Feiertage gestalten und etwas seelische Erbauung, und hier und da helfen in der Not. Die Religionen sind keine Weisheitsschulen. Aber solche gab es immer, und wenn ihre Lehren zu "revolutionär" wurden und größere Teile der Gesellschaft begannen, ihnen folgten, gab es schlimmen Ärger mit der Obrigkeit.

Angenommen, die Menschen lösen sich vom Staat und verweigern das Bezahlen von Steuern für "mehr Sicherheit" usw .. Wenn man überzeugt ist, Gott sorgt für uns alle? Schon bist du Staatsfeind. -- Bestimmte Kreise in der oberen Etagen wissen sehr viel mehr, als bekannt werden darf, da bin ich sicher. Wer in die inneren Kreise will, muss mit seinem Leben schwören, dass er nichts nach außen gibt.
Ich behaupte mal, dass der Durchschnitschrist bspw. die Geschichte von der Totenbeschwörerin anders liest als ich.
Der Bann wird ja im NT ausgesprochen: solche Kontakte sind verderblich. Was ja auch zu verstehen ist.
Also es stehen Dinge in öffentlich zugänglichen Schriften, aber nicht jeder sieht sie.
Erst heute öffentlich zugänglich. Wenigen sicher auch damals bekannt bevor die Bibel kanonisiert wurde.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 5. Feb 2026, 18:56 Für das Überdenken mit neuen Erkenntnissen, wie heutzutage viele verfügbare Nahtoderlebnisse, ist da wenig Platz. Man ist gar nicht gewillt, die vorhandene, uralte Lehre zu verifizieren. Nicht bereit, selber zu denken.
;) Da müsste dann ein neues Glaubenskonzil entscheiden.
Mir kommt es so vor, als hat auch ein Glaubenskonzil in diesen Zeiten des Umbruchs kaum noch Wirkkraft. Das neue Denken verbreitet sich über das Internet, und die Kirchen bemühen sich, gerade noch hinterher zu kommen. Diese Nahtoderlebnisse werden zig mal realer erlebt als Glaubensvorstellungen, an die man sich gewöhnt hatte. Und oft auch unabhängig davon, von welchem Glauben man geprägt wurde. Ich denke, alles renkt sich von selber ein, also man wird alte Lehren bestätigt sehen, oder andere werden sagen: jetzt versteh ich die alten Lehren. Noch andere empfinden: die alten Lehren sind Unsinn, es ist alles ganz anders.
Man schaue nur auf die Unterschiede von AT zu N T. Aber es gehört eben immer ein Offenbarer her, der das Gottesbild klarer darstellt. Und da sind ja die Gegensätze von Christentum und Mohammeds Lehren deutliches Beispiel, dass rechthaberisch um die beste Offenbarung gestritten wird. Gepocht wird dabei auf die Autorität Mohammeds. Indem die von Jesus als geringer erklärt wird.
Ist jetzt OT: Ich habe von Muslimen nie gehört, Jesus sei geringer als Mohammed zu achten. Mohammed sei der letzte Prophet, Jesus der Vorletzte, so verstand ich es. --- Zu den NT-Überlebenden nehme ich an: sie haben selber eine Offenbarung bezeugt, die niemand mehr toppen kann. Das können gewaltige Begegnungen sein, die alle verschiedene angelehrten Dogmen vergessen machen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Immerhin bringt es der Islam zu dem traurigen Ruhm, traumatisierende, gewalttätige, zwanghafte totalitäte Staatsgebilde zu verwirklichen. Unter dem Namen Gottesstaat wird unterdrückt und drangsaliert. Das verbreitet Angst und Schrecken. Was macht es zu einem heiligen und berechtigten Töten von "Ungehorsamen" ?

Wenn das der Islam aus seinen Lehren verursacht, ist es sichtlich entsetzlich, grausam. Allerdings hat sich das Christentum mittels seinen Machtausübenden im Mittelalter Ähnliches erlaubt.
Zuletzt geändert von oTp am Fr 6. Feb 2026, 04:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Ein Bauer verunglückte bei der Arbeit, wurde fast vom eigenen Traktor erschlagen
.

Johncom, seine "Aufgabe", die er da im Nahtoderlebnis erhalten hat, beeindruckt mich ziemlich wenig. Besonders im Hinblick, dass er angibt, sich von seiner Familie trennen zu müssen.
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