Was bedeutet Umkehr (Buße)?

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Helmuth
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Helmuth »

Tut leid, ich sehe erneut keinen Themenzusamnenhang. Oder ist dir der an sich eh Wurscht? Was meint die Moderation?

Es hat gut begonnen mit der Begriffsfindung. Was Umkehr bedeutet könnte nun geklärt sein. Wie sie erfolgt, könnten wir nun besprechen. Ich sehe dazu, wie im anderen Thread schon ausgeführt, in erster Linie die Verkündigung des Evangeliums dafür relevant.

Wir können uns auch darauf konzentrieren sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen, gegen Abtreibung zu predigen, Hunger zu bekämpfen oder Korruption einzudämmen. Es gibt für vieles durchaus christlich Motive. Viele Menschen kann man dafür gewinnen und gewinnt man auch.

Aber das hat m.E. mit der Umkehr noch nichts zu tun. Menschen zum besseren Handeln zu motivieren, lässt viele in diese Richtung ihr Herz zuwenden, nur ist das nicht die Umkehr, von der Jesus redet bzw. die Propheten vor ihm zur Umkehr aufgerufen haben. Mal dieses Wort dazu:
Mk 14,7 hat geschrieben: Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen wohltun; mich aber habt ihr nicht allezeit.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Ziska
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 13:27 Tut leid, ich sehe erneut keinen Themenzusamnenhang. Oder ist dir der an sich eh Wurscht? Was meint die Moderation?

Es hat gut begonnen mit der Begriffsfindung. Was Umkehr bedeutet könnte nun geklärt sein. Wie sie erfolgt, könnten wir nun besprechen. Ich sehe dazu, wie im anderen Thread schon ausgeführt, in erster Linie die Verkündigung des Evangeliums dafür relevant.

Wir können uns auch darauf konzentrieren sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen, gegen Abtreibung zu predigen, Hunger zu bekämpfen oder Korruption einzudämmen. Es gibt für vieles durchaus christlich Motive. Viele Menschen kann man dafür gewinnen und gewinnt man auch.

Aber das hat m.E. mit der Umkehr noch nichts zu tun. Menschen zum besseren Handeln zu motivieren, lässt viele in diese Richtung ihr Herz zuwenden, nur ist das nicht die Umkehr, von der Jesus redet bzw. die Propheten vor ihm zur Umkehr aufgerufen haben. Mal dieses Wort dazu:
Mk 14,7 hat geschrieben: Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen wohltun; mich aber habt ihr nicht allezeit.
Wie erfolgt die Umkehr?
Er liest in der Bibel, betet zu Gott und hört sich biblisch begründete Predigten/Vorträge an.
Er denkt darüber nach… Ganz intensiv! Er bittet Jehova um Unterstützung!

Ein Mensch muß aber persönlich dahinterstehen.
Und nicht, weil der Herr Pastor oder einer seiner Assistenten so schön gepredigt hat.

Wer das tut, wird früher oder später scheitern.

(Ein Pastor einer Freikirche motivierte auch mal seine Mitchristen
mit der Bibel von HauszuHaus zu gehen. Nach kurzer Zeit gaben sie auf.)

Wer wirklich von seinem falschen Weg umgekehrt ist, hat es aus Liebe getan.
Die Motivation ist die Liebe zu Gott, die Liebe zu seinem Sohn, die Liebe zu seinem Nächsten.
Es ist der persönliche Wille!

Übrigens:
Jesus sagte niemals, dass sich seine Nachfolger in die Angelegenheiten der Welt einmischen.
Nirgends ermunterten Jesus und die Apostel die Christen sich für soziale Gerechtigkeit,
gegen den Hunger oder gegen Korruption usw. einzusetzen.

Das ist nicht Gottes Plan!
Dafür hat er schon jemanden eingesetzt, der in naher Zukunft für Recht und Gerechtigkeit
sorgen wird.
Unsere Aufgabe ist es die Botschaft von der einzig wahren Regierung zu verkünden.
Und was damit alles zusammenhängt…
Weiter nichts!

Wer von dem falschen Weg umkehrt, fängt also bei sich selbst an!
Er hat ja gehört und in der Bibel gelesen, was Gott von jedem seiner Anbeter wünscht.

Er zieht, wie die Bibel sagt, die neue Persönlichkeit an. Das wird jeder sehen können.
Unter anderem ist die Liebe das ultimative Kennzeichen!

Dieser Mensch entwickelt also einen ganz starken Glauben, der ihm zum Handeln motiviert!

Er behält das, was er aus der Bibel gelesen hat nicht für sich.
Er zeigt auch anderen, was Gott mit den Menschen vorhat,
welch glückliche Zukunft wir erwarten können.

Er zeigt, warum Jesus für die Menschen gestorben ist
und das jeder die Möglichkeit hat, Gott immer besser kennen und lieben zu lernen.
Liebe Grüße von Ziska
Kann der Mensch dem Krieg ein Ende machen?
Neugierig geworden? Schreib mir bitte PN! :wave:

Mit der Intelligenz ist es ja so:
Entweder man hat sie oder man weiß gar nicht, dass sie einem fehlt
8-)
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Magdalena61
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 13:27 Was meint die Moderation?
Den Punkt "Kriegsdienstverweigerung" sehe ich jetzt nicht unbedingt als "inakzeptabel o.t."; eher als einen Hinweis, wie Umkehr in der Praxis aussehen kann. Beispiele aus der Welt, in der wir leben und mit der wir Berührung haben können hilfreich sein, um Denkanstöße zu geben: Christen, die theoretisch bestens Bescheid wissen und den Lehren mit voller Überzeugung zustimmen, aber, auchunter dem Druck der Verhältnisse, in ihrem Leben dann doch Entscheidungen treffen, die letztlich die bezeugte Umkehr als belanglos; als gegenstandslos ausweisen, gibt es schon genug.
Wir müssen das an dieser Stelle aber nicht vertiefen, wenn du so dagegen bist.


Zu deiner Frage " was bedeutet Umkehr/ Buße?" kamen mir die Worte: "Abkehr von den toten Werken" in den Sinn.
Hebr. 6,1 (SLT): Darum wollen wir die Anfangsgründe des Wortes von Christus lassen und zur vollen Reife übergehen, wobei wir nicht nochmals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott...
In Hebr. 6 bezieht sich das wohl auf religiöse Handlungen; wenn Juden, die an Christus gläubig wurden, weiter nach den Vorschriften des Alten Bundes mit Opfern und so lebten... und auf Götzendienst.

Ich meine aber, wenn man auf den Alltag, in dem wir leben, reflektiert, dann beinhaltet der Begriff "tote Werke" weit mehr als äußere Formen der Religiosität:"...„tote Werke” umfaßt alles Tun, welchem kein vom Geiste Gottes gewirktes Leben innewohnt."
Q
Das verstehe ich so: Wir müssen herausfinden, welche Werke (= Gedanken, Worte und Taten) in Sinne Gottes sind. Und da ist die Kriegsdienstverweigerung schon eine Frage, mit der man sich als Nachfolger Jesu auseinandersetzen sollte.
LG
God bless you all for what you all have done for me.
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Helmuth
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Helmuth »

Ziska hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 14:27 Er liest in der Bibel, betet zu Gott und hört sich biblisch begründete Predigten/Vorträge an.
Das hat bei mir nicht funktionert. Meine Ex-Frau (war schon vor mir Christ) versuchte mich immer wo mitzunehmen, aber damit erreichte sie nichts. Es wurde mir ihre Gemeinde nur noch mehr zuwider. Und das Lesen gab ich rasch wieder auf, wiewohl ich nie uninteressiert war. Es passierte dann völlig anders als erwartet.
Ziska hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 14:27 Er zieht, wie die Bibel sagt, die neue Persönlichkeit an.
Sorry, das klingt nach Selbsterlösung, d.h. eine Änderung aus eigener Kraft weil du es so willst und bewirkst. Das lehrt die Schrift funktioniert nicht. Dazu zitiere ich diese für mich eindeutige Schriftstelle:
Joh 1,12-13 hat geschrieben: So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
De Umkehr selbst kann also nur Gott bewirken, darum heißt es auch "aus Gott geboren". bzw. erhalten wie so ein neues Hez. Keiner gebiert sich selbst. Gott weiß ja, dass wir uns selbst nicht ändern können, also macht er das durch den Heilige Geist, den er in uns legt. Den aber zu erhalten hat einige Bedingungen.

Von uns verlangt Gott zuerst nur die Einsicht, dass wir Sünder sind und seine Hilfe auch dringend brauchen und dazu den Willen haben sich auch zu ändern, aber eigentlich sollte es heißen "sich ändern zu lassen" Dem leistet man ja bekanntlich nicht wenig Widerstand.

Das effektive Ändern ist bereits das Werk des Heiligen Geistes und nicht deines. Darum ist der Glaube entscheidend, sonst schnke Gott ihn uns nicht. Das kann durch kein Werk ersetzt werden. Man zeigt mit der Verbesserung seiner Taten wohl auch den Willen, aber eben nur begrenzt. Als Grund sehe ich dazu:

Userer altes Ich sündigt ja immer noch weiter. Aber auch das weiß Gott und erkennt aus welchen Motiven du handelst, weil er in dein Herz einsehen kann. Darum versagt in der Hinsicht auch die Bewertung durch Menschen, es sei denn die Handlungen sind klar wider Gottes Wort, dass es schon die Spatzen von den Dächern pfeifen bzw. widersprichst du offen dem Wort Gottes.

Kurzum: Umkehr bewirkt Gott, an uns liegt es Gott zu glauben. Gelingen kann es nur mit dem Heiligen Geist. So mal meine Theologie.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von renato23 »

Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 16:33 Sorry, das klingt nach Selbsterlösung, d.h. eine Änderung aus eigener Kraft weil du es so willst und bewirkst. Das lehrt die Schrift funktioniert nicht.
Ach, da widersprechen Dir aber alle direkten Jünger von Jesus, dieser sowieso und insbesondere Paulus. Sie alle geben klare Anweisungen, Abkehr von aller bisherigen Bosheit=Lieblosigkeit=Gottlosigkeit = Sünde.
Mt 4,15 Erfüllt ist die Zeit, und nahe gekommen ist das Reich Gottes. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! 
Gal 5, 19-25 haben schon vielen Gottesuchenden geholfen zu erkennen, was künftig abzulegen - wovon umzukehren sei, um wahrhaftig, mit ganzem Herzen zu Christus zu gehören
Gal 5,24 Die aber zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
25 Wenn wir im Geist leben, wollen wir uns auch am Geist ausrichten. 
Helmuth hat geschrieben:Dazu zitiere ich diese für mich eindeutige Schriftstelle:
Joh 1,12-13 hat geschrieben:
So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Helmuth hat geschrieben:Die Umkehr selbst kann also nur Gott bewirken, darum heißt es auch "aus Gott geboren". bzw. erhalten wie so ein neues Hez.
Ach, es ist ja wohl Sache jedes Einzelnen, ob er aus Liebe zu Jesus alle seine Gebote halten, alle Bosheit ablegen will, um so reinen Herzens zu werden.
Auch hier lehrt Johannes sehr aufschlussreich UMKEHR (sich von unrein machenden Gedanke reinigen, um künftig frei von aller Bosheit in der Liebe leben/bleiben zu können.
1Joh 3,3 Und jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.
Helmuth hat geschrieben: Keiner gebiert sich selbst. Gott weiß ja, dass wir uns selbst nicht ändern können, also macht er das durch den Heilige Geist, den er in uns legt. .
Wie kommst Du denn darauf, dass Gott wisse dass sich ein Mensch selber nicht ändern könne? Der Heilige Geist erinnert getreue Nachfolger Jesus Christi, was sie von ihm gelernt haben. Und die Bibel bietet Unmengen von Anleitungen für gelingende Umkehr.
Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Helmuth hat geschrieben:Den aber zu erhalten hat einige Bedingungen
Apg 5,32 Und wir sind Zeugen dieses Geschehens und mit uns der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

Ist Dir dies beim Lesen in der Bibel nie aufgefallen?
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von renato23 »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 15:38 Das verstehe ich so: Wir müssen herausfinden, welche Werke (= Gedanken, Worte und Taten) in Sinne Gottes sind. Und da ist die Kriegsdienstverweigerung schon eine Frage, mit der man sich als Nachfolger Jesu auseinandersetzen sollte.
Folgende Worte von Johannes, der ja nach dem Ratschluss des unsichtbaren Höchsten, mit der -opferfreien- Taufe der Vergebung von Sünden durch Reue und Umkehr begann, was dann ja von Jesus noch ausführlicher mittels Gleichnis vom Verlorenen Sohn erwähnt wurde.
Am Schluss geht es auch darum dass die Soldaten wissen wollten, was sie künftig tun sollten (im Hinblick auf das Evangelium Jesus vom Reich Gottes, wo gelebte Liebe oberstes Gebot ist)
Lukas 3,10 Und die Menge fragte ihn (Johannes den Täufer)und sprach: Was sollen wir nun tun? 11 Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer Speise hat, tue ebenso. 12 Es kamen aber auch Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? 13 Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! 14 Da fragten ihn auch Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt noch Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold! 
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von renato23 »

Ziska hat geschrieben: Übrigens:
Jesus sagte niemals, dass sich seine Nachfolger in die Angelegenheiten der Welt einmischen.
Liebe Ziska, was verstehst Du denn unter Angelegennheiten der Welt?
Wo Gott es uns möglich macht sollen wir ja finstere Machenschaften, Ungerechtigkeiten ans Licht bringen, damit sie zugunsten der Gerechtigkeit beendet werden kann.

Eph 5,11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.

Ziska hat geschrieben:Nirgends ermunterten Jesus und die Apostel die Christen sich für soziale Gerechtigkeit,gegen den Hunger oder gegen Korruption usw. einzusetzen.
Das ist nicht Gottes Plan!.
Das sehe ich vollkommen anders. Immer wieder hält Gott Ausschau, wer bereit ist sich in seinem Weinberg aktiv zu betätigen. Und die langjährige Sammelaktion BROT FÜR ALLE (früher Brot für Brüder) ist gewiss auch im Sinne Gottes.

Haben womöglich der Priester und der Levit beim Gleichnis vom Barmherzigen Samariter auch gedacht.....soll sich ein anderer um den Überfallenen kümmern, das geht uns nichts an, ist nicht Gottes Plan für uns?
Dafür hat er schon jemanden eingesetzt, der in naher Zukunft für Recht und Gerechtigkeit sorgen wird
Davon redet man zwar immer wieder. Vor 2000 Jahren hat Gott, der himmlische Vater seinen Sohn Jesus gesandt/hergegebe, um das Volk Israel - mit seiner Version von künftiger Erfüllung der Gesetze-von ihnen aufgebürdeten in Wahrheit vor dem Höchsten zu Sündern werden lassenden Tötungsgesetzen zu erlösen und sein Reich der gelebten Liebe und Barmherzigkeit wie im Himmel so auf Erden zu realisieren. Schau Dich doch um.

Mir scheint immer mehr, Jesus Christus, gottgesandter Erlöser Israels von ihren Sünden, hätte sich die 3-jährige Aufopferung für die WAHRHEIT über Gott und dessen Willen sparen könnenl

Dasselbe gilt ebenfalls für seine direkten Jünger und Apostel Paulus, die haben ja für die Verbreitung des Evangelium Jesus vom Reich Gottes und den damit verbundenen Missionsauftrag ebenfalls Verfolgung, Todesdrohung Gefangennahme auf sich aufgenommen um Menschen zu helfen, den Bösen in sich zu überwinden.

Ich kenne viele jesustreue Christen, die in Christus über sich hinausgewachsen sind, nachdem sie von Jesus und seinen Jüngern und Apostel gelernt haben, dass nach Vergebung gottseits durch Umkehr, Bekehrung = Reue und Abkehr von früherem Fehlverhalte dazu führte, dass wir seither viel Gutes -zur Ehre Gottes und zum Wohle der Mitmenschen- bewirken konnten.

Das Buch von Graham Gordon : Das habt ihr mir getan, engagiertes Christsein in einer unfairen Welt...ist m.E unter Einfluss des Hl Geist Gottes geschrieben worden und regt an, sich aktiv an der Realisation Gottes Reiches des Friedens und der gegenseitigen Wertschätzung unter den Menschen zu beteiligen.
Ziska hat geschrieben:Unsere Aufgabe ist es die Botschaft von der einzig wahren Regierung zu verkünden.
Und was damit alles zusammenhängt…
Weiter nichts!
Und was damit alles zusammenhängt? Vielleicht sollte sich das jetztige Christentum wieder vermehrt mit dem Evangelium Jesus Reich Gottes beschäftigen, und bevor man jemand zur Umkehr, zur Abkehr von aller fleischlicher Gesinnung aufruft, das mit ganzem Herzen hinter sich gebracht zu haben, reinen Herzens geworden zu sein..

Mit letzterem scheinen wir m.E ja gleicher Ansicht zu sein?
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Helmuth
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Helmuth »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 15:38 Wir müssen herausfinden, welche Werke (= Gedanken, Worte und Taten) in Sinne Gottes sind. Und da ist die Kriegsdienstverweigerung schon eine Frage, mit der man sich als Nachfolger Jesu auseinandersetzen sollte.
Dann korrigiere ich mich wie folgt. Wenn du es themenrelevant findest, dann diskutiere du es mit denen, die das wollen. Ich selbst werde mich dann aus dem Spiel nehmen, es sei denn der OT-Gang wird immer offenkuniger, so dass du vielleicht selbst überlegst es abtrennen. Ich selbst steuere es auf meine Weise, mehr kann ich nicht, die eigentliche Macht liegt bei dir.

Aber du bringst eine Sache gut auf den Punkt: Du sagst "als Nachfoiger Jesu". Das ist nicht die Zielgruppe, die es betrifft. Umkehr benötigen die Nachfolger keine mehr, wohl aber Korrektur. Das habe ich aber schon differenziert. Etwas ähnliches sagte Jesus auf diese Weise:
Lk 5,31-32 hat geschrieben: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße."
Wer bitte benötigt die Umkehr, den Arzt? Solange Paulus die Christen verfolgt hatte, war er dafür ein Patient. Nach seiner Umkehr wäre es aber witzig ihm zu predigen: Paulus, du musst umkehren. Nochmals? Damit er wieder ein grausamer Benjaminiter wie zuvor wird? Was er danach brauchte war die Leitung durch den Heiligen Geist, welche die Söhne Gottes kennzeichnet:
Röm 8,14 hat geschrieben: Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.
Genau diese Leitung haben Unbekehrte (noch) nicht. Sie sind (noch) keine Söhne. Sie müssen zuerst in die Werkstatt um ihr Herz dort für eine Sohnschaft umprogrammieren zu lassen, damit sie danach auch tote Werke aufgeben können, weil der Geist sie leitet. An wen war dieses Wort gerichtet? Ich denke, das galt den Christen.
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 22:05
Magdalena61 hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 15:38 Wir müssen herausfinden, welche Werke (= Gedanken, Worte und Taten) in Sinne Gottes sind. Und da ist die Kriegsdienstverweigerung schon eine Frage, mit der man sich als Nachfolger Jesu auseinandersetzen sollte.
Dann korrigiere ich mich wie folgt. Wenn du es themenrelevant findest, dann diskutiere du es mit denen, die das wollen.
Wie bereits gesagt: Man muss das Thema in diesem Thread nicht vertiefen. Mir ging es um das Prinzipielle, nachdem die Frage aufgekommen war.

Eine Umkehr beinhaltet die Erneuerung des Denkens (ein Umdenken) mit konkreten Auswirkungen im Leben des Menschen - es sollte zumindest so sein. Und da kann es sein, dass der Gläubige zu der Überzeugung kommt, der Dienst an der Waffe sei unvereinbar mit seinem Glauben- das ist übrigens auch meine Auffassung.
Du sagst "als Nachfoiger Jesu". Das ist nicht die Zielgruppe, die es betrifft.
Wer zählt denn dann zu deiner Zielgruppe?
Nur Nichtchristen?
Umkehr benötigen die Nachfolger keine mehr, wohl aber Korrektur.
Bei Nachfolgern würde der Begriff "Umkehr" aber mehr zutreffen. Es kommt ziemlich oft vor, dass Christen den schmalen Weg verlassen, meist, ohne sich dessen bewußt zu sein. Wenn es ein Irrweg ist, müssen sie umkehren und den HERRN von Neuem suchen; sie müssen wieder auf Ihn zugehen.
Lk 5,31-32 hat geschrieben: Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: "Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße."
Bei diesen Versen habe ich immer so ein bißchen das Gefühl, da ist ein Seitenhieb gegen die Pharisäer und Schriftgelehrten mit enthalten. Denn an anderer Stelle, etwa in den Weherufen, macht Jesus deutlich, was Er von der "Gerechtigkeit" der Schriftgelehrten hält. Oder auch in Mt. 5,20
Wer bitte benötigt die Umkehr, den Arzt?
Alle.
Genau diese Leitung haben Unbekehrte (noch) nicht. Sie sind (noch) keine Söhne. Sie müssen zuerst in die Werkstatt um ihr Herz dort für eine Sohnschaft umprogrammieren zu lassen, damit sie danach auch tote Werke aufgeben können, weil der Geist sie leitet.
Hm, ja... aber uns geht es doch auch etwas an.
Wir lesen die Bibel doch nicht ausschließlich "für andere".
An wen war dieses Wort gerichtet? Ich denke, das galt den Christen.
Hebr. 6?
Ja. Dazu habe ich eine Erklärung gefunden:
Wahrscheinlich wurden dann innerhalb der ersten Gemeinden die gläubigen Juden auch als “Hebräer” bezeichnet, um sie von den am mosaischen Gesetz hängenden Juden zu unterscheiden. Aus dem Zusammenhang des Hebräerbriefes ist jedenfalls klar ersichtlich, dass er an die an Christus gläubigen Juden gerichtet war.
Quelle
"Tote Werke" sind ja auch im Leben von so gut wie jedem Christen zu finden- sonst würden in 1. Kor. 3,15 keine Werke verbrennen.

Wenn du ausschließlich über die Umkehr von Nichtchristen sprechen möchtest, wäre eine klare Ansage von Vorteil.
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Re: Was bedeutet Umkehr (Buße)?

Beitrag von Magdalena61 »

Helmuth hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 16:33
Ziska hat geschrieben: Mi 18. Feb 2026, 14:27 Er zieht, wie die Bibel sagt, die neue Persönlichkeit an.
Sorry, das klingt nach Selbsterlösung, d.h. eine Änderung aus eigener Kraft weil du es so willst und bewirkst.
Was ist mit Eph. 4, 22-24?
Umkehr bewirkt Gott, an uns liegt es Gott zu glauben. Gelingen kann es nur mit dem Heiligen Geist.
Es gibt einige Weisungen, die im Imperativ stehen, zum Beispiel: 1. Kor. 9,24; Hebr. 12,14; ertragt einander, dienet einander, widersteht dem Teufel, lasst euch vom Geist erfüllen, wandelt im Geist etc.-- So wie ich diese Verse verstehe, ist hier gemeint, die Gläubigen sollen nicht "glaubend die Hände in den Schoß legen", sondern aktiv Entscheidungen treffen und diese dann auch umsetzen.
Wie siehst du das?
LG
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