„Feindschaft“ / „Gegnerschaft“ nicht nur im negativen Sinn, sondern auch korrigierend, um jemanden auf einem falschen Weg wieder zurückzugewinnen.
Ebenso auch um etwas überprüfen zu lassen: Anklage.
„Feindschaft“ / „Gegnerschaft“ nicht nur im negativen Sinn, sondern auch korrigierend, um jemanden auf einem falschen Weg wieder zurückzugewinnen.
Herbäisch ist hier präziser als die deutsche ÜS (gemeint aber eine ordentliche, nicht die entstellte Buber-ÜS) ."מִכֹּל֙" "mi-chol" vor dem folgenden "Tieren des Feldes" ist nicht nur ein Vergleich, sondern meint "von allen" oder "aus allen" Tieren.
Da möchte ich mich nicht über Übersetzer stellen - egal welche. Denn es ist dann egal, wenn man fragt, ob es sprechendes Tier ist (unwahrscheinlich) oder etwas, was sprechen kann, und Tiergestalt hat (wahrscheinlich). Wäre es so, dass Tiere ursprünglich sprechen könnten (was ich nicht glaube), müsste es alle können.
In allen drei Fällen wären es Geschöpfe Gottes.
Der Text ist zumindest syntaktisch klar. Adjektiv + "mi-kol" drückt eine Zusammengehörigkeit aus, das ist mal Fakt, da bin ich sehr sicher. Gewöhnlich wird damit ein Superlativ gebildet, doch genau der wird nicht angewandt. Es heißt nicht "das listigste" von den Tieren, sondern nur listiger. Warum also nur Komperativ?Hiob hat geschrieben: ↑Di 17. Mär 2026, 20:36 Da möchte ich mich nicht über Übersetzer stellen - egal welche. Denn es ist dann egal, wenn man fragt, ob es sprechendes Tier ist (unwahrscheinlich) oder etwas, was sprechen kann, und Tiergestalt hat (wahrscheinlich). Wäre es so, dass Tiere ursprünglich sprechen könnten (was ich nicht glaube), müsste es alle können.
Jesus spricht ihr auch Klugheit zu, meint aber unmöglich, dass sie als Tiergeschöpf kluge Gedanken hegen könnte. Auf ihre Weise unter den Tieren ist sie klug, so ist m.E. der Vergleich. Derart missbrauchte sie der Teufel bei der Begegnung mit Eva um aus ihrer List eine Hinterlist zu bewirken, die Menschen zu Fall bringt.Mt 10,16 hat geschrieben: Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Zustimmung. --- Deshalb würde ich biologisch und geistig trennen. Biologisch war die Schlange ein Tier, geistig war sie kein Tier. Sie war ein Wesen, das listiger war als die Tiere auf dem Feld.
Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 18. Mär 2026, 06:05 Es kann nicht der Aussagesinn sein jedes Tier als "listig" zu bezeichen, das wäre wider die Schöpfung. Es wird eine Besonderheit ausgesagt, etwas Ungewöhnliches unter den Tieren. Die sprachübliche ÜS müsste sonst heißen: Die Schlange war das listigste von allen Tieren, was impliziert, alle Tiere besitzen Listigkeit.
Für dich hat die Genesis keine historische Relevanz. Du umschiffst diese Herausforderung so, dass sie in dem Sinn nur eine Erzählung ist. Damit wird egal, was die Schlange de facto ist. Für mich ist der Bericht historisch, sonst gäbe es uns nicht. Wir sind die biologischen Nachkommen von Adam & Eva. Soweit dieses Statement, ansonsten gehen wir mit dem Thema hier OT.
Dann wäre es aber einheitlich vorgenommen worden und es gäbe entweder nur den Teufel oder nur den Satan in den Texten. Die Tatsache redaktioneller Anpassaung ist sicher Fakt, davon gehe auch ich aus. Sie ist aber kein Merkmal dem NT dies als Schwäche auszulegen. Das AT wurde redaktionell wesentlich öfter bearbeitet, allen voran die Torah.Larson hat geschrieben: ↑Mi 18. Mär 2026, 08:36 Weiter stellt sich die Frage, ob Jesus das gr. Wort „Diabolos“ abwechselnd mit „Satan“ gebrauchte (im hebräisch / aramäischen Umfeld, was eigentlich nicht wirklich nachvollziehbar wäre. Also die Texte scheinen redaktionell schon geschliffen worden zu sein.
Richtig. - Weil es geistig egal ist, ob man sie historisch oder metaphorisch liest.
Falsche Schlussfolgerung. Auch wenn die Paradies-Geschichte metaphorisch gemeint wäre, gäbe es uns.
Allgemein würde da jeder zustimmen. Das Problem: Das, was Du Wort Gottes nennst, ist Dein Narrativ, was Du darunter verstehst. Ist bei mir dasselbe. - Deshalb: Man sollte Fragen wie "historisch vs. metaphorisch", "wörtlich vs. gleichnishaft" beiseite schieben, weil es um das geht, was geistig gemeint ist, egal ob es "historisch vs. metaphorisch", "wörtlich vs. gleichnishaft" verstanden wird.
Das Problem ist, dass es im Judentum nie einen „Teufel“ gab, so wie es im NT dargestellt wird. Zumindest fehlt jeglicher Bezug zur Tenach.
Deshalb sind Übersetzungen immer etwas kritisch, und selbst bei historischen Berichten ist so einiges vom Schreiber abhängig, wie er die Dinge darstellt, da er sie auch nur aus seinem Blickwinkel kennt, oder selbst Geschichtsschreiber manipulieren für den Empfänger uswHelmuth hat geschrieben: ↑Mi 18. Mär 2026, 11:36 Dabei ist gerade die erste Texterstellung gar keine Sache der Auslegung, sondern ein Fall für korrekter Berichterstattung, ob etwas tatsächlich so passiert ist, oder nicht. Es kommt dabei also gar nicht darauf an, was sich der Autor denkt, sondern was historischer Fakt ist, über den er unzweifelhaft Kenntnis hat.
Es gibt auch in der Tenach solche Ungereimtheiten, nicht nur in Chronik. Ich habe dazu eine Liste (auch mit denen im NT). Aber im NT geht es doch vor allem darum, wo es funktionell von der Lehre der Tenach abweicht (denn die Ursprünge wäre die Torah, die Tenach, woran sich Israel orientieren soll, und Jesus selbst dies stark hervorhob), oder wo es harmonisch ist, und weiter, wie im NT die Tenach gebraucht wird, ob dies plausibel ist oder nicht. Das sind die weitaus kritischeren Dinge, als nur ob jetzt Chronik mit dem Königen übereinstimmt, oder Matthäus mit Lukas usw.
Daher ist es sehr gut, dass wir vier Evangelienberichte haben. Die Tatsache, dass sie leicht voneinander variieren, ist m.E. kein Zeugnis für ihre Unzulänglichkeit, sondern bezeugt nur, dass Menschen nicht alles fehlerfrei berichten können. Für mich wäre eine lückenlose Feherlosigkeit sogar ein Hinweis für einen falschen Schliff (wie du es so schon gesagt hast).Larson hat geschrieben: ↑Mi 18. Mär 2026, 15:01 Deshalb sind Übersetzungen immer etwas kritisch, und selbst bei historischen Berichten ist so einiges vom Schreiber abhängig, wie er die Dinge darstellt, da er sie auch nur aus seinem Blickwinkel kennt, oder selbst Geschichtsschreiber manipulieren für den Empfänger usw
Ich weiß, und für das AT würde ich das gerne noch ausarbeiten. Für das NT habe ich das in einer jahrelangen Sammlung gemacht und bin heute so gut wie fertig. Sollte etwas fehlen, würde es mich fast wundern.