Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Bei dir merkt man die Skepsis, dass Besessenheit mehr ist, als wie von der Psychologie behauptet. Darauf weist auch dein gewähltes Wort "Befreiungsrituale".
Menschen, die als besessen angesehen werden, gibt es überall. In allen Religionen wurden priesterliche oder schamanische Befreiungsrituale entwickelt.
Ja, nicht alle, die als besessen angesehen werden, sind es auch ;)
Es ist wirklich nicht einfach, all das zu überschauen. Wenn eine echte Dämonisierung besteht, ob dann Rituale helfen ? Ich könnte mir nur vorstellen, dass dann zb bei Muslimen der gute Wille und überhaupt seine Autorität als gottgefälliger Mensch trotz seines Glaubens wirkt.

Bei eingebildeter Besessenheit können natürlich Rituale helfen, schon weil sie Angst bekämpfen.
Und Psychologen können eventuell echt Besessenen, aber nicht bei den schweren Fällen, helfen, weil sie die Psyche stabilisieren helfen. Andererseits kann Befreiungsdienst vergeblich sein, das haben sicher Exorzisten auch schon erlebt. So wie bei Jesus funktioniert es ja oft nicht.

Exorzismus heißt laut Wikipedia "das Hinausbeschwören".
Interessant fand ich seine Überzeugung, dass "Dämonen" ihre Aufgabe haben innerhalb Gottes Schöpfungsordnung. Und es der Christus sei, der ihnen eine begrenztes Wirken erlaubt, an das sie sich halten müssen.
Exorzismus hat nichts mit einem esoterischen Beschwörungsvorgang zu tun.
Und Gott lässt so Einiges zu. Ich sage auch immer wieder, das berechtigt eben zu keiner Dämonenangst, da ihre Macht begrenzt ist. Aber in manchen Fällen wirken sie dennoch sehr zerstörerisch.
Das ist jetzt spekulativ und in diesem Thread auch nur Nebenthema: ich kann mir nicht vorstellen, dass sein katholischer Zugang, sein erlerntes System, bei den Fällen wirkt, die außerhalb der katholischen Sphäre konditioniert wurden. Bei Muslimen, Hindus usw ..
Nun ja. Gerade bei Besessenheit verbunden mit Spuk, stehen die Bedrängen vor der Wahl, ob sie sich an sensitive "Geisterjäger* wenden oder auch an einen katholischen Exorzisten. (An Psychologen wenden sie sich kaum, weil die nix verstehen und sie nicht ernst nehmen.) Die sind nun mal willig, solchen Menschen zu helfen. Und ich wüsste nicht, dass sie nur bei Katholiken helfen können. Ich glaube es war Amorth, der Dämonen auch mal bei einem Moslem ausgetrieben hat

Übrigens, der Psyhologe Lechler bestätigt den Zusamnenhang von Spuk und Besessenheit. Merkt man sowieso selber, wenn man solche Fälke betrachtet. Geister, die bösartig herumspuken nehmen demnach auf Menschen psychischen Einfluß, die dafür anfällig sind.
Erlebtes System katholischer Exorzisten.
Das ist schon recht irreführend. Weil beim Exorzismus im Nanen Jesu die gute Machtbefugnis von Jesus ausgeübt wird. Ich sage doch immer wieder, dass das Licht die Dunkelheit besiegt und vertreibt. Exorzismus ist nun mal der Fall, dass dämonische Mächte mit der Macht Gottes konfrontiert werden, genauso war es bei Jesus. Und der hat die Apostel sogar ermutigt zum Befreiungsdienst. Bei Spuk und seiner Vertreibung treten nun mal Besessenheiten auf, auch psychische Angriffe auf katholische Exorzisten. Es ist jernfalls kein psychologisch wirksames Ritual. Und kann auch gefährlich werden. Das könnte ein Ritual ja kaum für den Ausübenden.

Zu dem Thema gibt es anscheinend immer wieder was zu sagen, zumal die Interpretationsweite geradezu abenteuerlich breit ist. Und das Verständnis Ausflüchte zu psychologischen Deutungen sucht.

Vielleicht kommen wir besser wieder zurück zum Thema Nahtoderlebnisse.

Aus aktuellem Anlass wurde ich wieder konfrontiert mit Jesse Duplantis. In einem Buch schreibt er von Allem, was er mit Gott erlebt hat. Das ist überwältigend viel. Und das, obwohl er von Gott trotz seines Sündenlebens sogar mit Drogen, berufen und beschützt wurde. Mir gefällt sein offensichtlicher Wohlstand nicht, werde aber weiterlesen, was er über seine Entrückung zu Gott in die Himmel berichtet.
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 03:43 Bei dir merkt man die Skepsis, dass Besessenheit mehr ist, als wie von der Psychologie behauptet. Darauf weist auch dein gewähltes Wort "Befreiungsrituale".
Das sind nur Bezeichnungen, die sollt man ruhig übernehmen. Skepsis sehe ich als reine Vernunft. Sonst wäre man Fanatiker, was an sich nicht schlimm ist. Nur im Gespräch mit anderen würde Fanatismus stören. Ja, Besessenheit kann sehr viel mehr sein als übliche psychische Störung, aber ich kann es mangels eigener Erfahrung nicht bewerten. Es gibt auch göttliche Besessenheit, es kommt zu "Wundern", Heilungen. Alles hat Polarität, also eine Gegenseite.
Es ist wirklich nicht einfach, all das zu überschauen. Wenn eine echte Dämonisierung besteht, ob dann Rituale helfen ?
Ripperger spricht selber von Ritual. Auch nur eine Bezeichnung, die jedem freisteht. Jeder Gottesdienst ist von vorne bis hinten Ritual. Wer das Wort mit einer bestimmten Färbung benutzt, wird ein anderes verwenden.
Genau, man kann nur das überschauen was man kennt. Alles andere sind persönliche Vorstellungen.
Echte Dämonisierung .. da hast du dich sicher im Wort vergriffen, das machen wir alle. Wir dämonisieren Regierungen, Religionen usw ..
Du meinst echte dämonische Besetzungen? Katholische Exorzisten arbeiten mit einem System. Sie brauchen den Namen des Dämons um seine Eigenschaften zu kennen. Meldet sich keiner, packen sie wieder ein. Deshalb meine ich, ein katholischer Exorzist, sein System kann er nur in seiner Glaubensregion anwenden.
Bei eingebildeter Besessenheit können natürlich Rituale helfen, schon weil sie Angst bekämpfen.
Selber erfahren? Erzähl mal!
Ich sage auch immer wieder, das berechtigt eben zu keiner Dämonenangst, da ihre Macht begrenzt ist.
Laut Ripperger ist die Macht der Dämonen von Christus legetimiert.
Angst ist da wenn sie da ist. Also auch unberechtigt. Angst kommt "von unten", ist anti-göttlich und kann geheilt werden.
Übrigens, der Psyhologe Lechler bestätigt den Zusamnenhang von Spuk und Besessenheit. Merkt man sowieso selber, wenn man solche Fälke betrachtet.
Welche Fälle hast du schon betrachtet?
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 03:43 Zu dem Thema gibt es anscheinend immer wieder was zu sagen, zumal die Interpretationsweite geradezu abenteuerlich breit ist. Und das Verständnis Ausflüchte zu psychologischen Deutungen sucht.
Dass man heute allgemein auch psychologisch denkt, ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass die traditionelle Seelsorge der Kirchen irgendwann immer weniger Menschen erreichte. Die Kirchen haben einfach Platz gemacht. So wie das in der Wirtschaft ist wenn herkömmliche Dienstleistungen nicht mehr gefragt sind. Man will es wissenschaftlicher, und dazu bietet die Psychologie einfach ein Modell.
Vielleicht kommen wir besser wieder zurück zum Thema Nahtoderlebnisse.
Diese NT-Erfahrungen übergehen aber sowohl psychologische Modelle. Traditionell religiöse Erwartungen werden "schemenhaft" bestätigt. Lichterfahrungen, wohlwollende Begleiter wie Engel, aber nicht konkret Engel. Strenge Richter, die Sündenregister durchgehen, werden eher von schiitischen Muslimen gesehen. Dort auch Blicke in höllische Bestrafungen, die man selber nicht erleidet, aber gesehen haben will. Ich denke, man soll nicht außer Acht lassen, dass diese Einblicke ins Jenseits zwar sehr viel gemeinsam haben, aber auch in Manchem sehr verschieden ausfallen. Da ist zum einen die Volksseele, da ist die religiöse Prägung, und wie es mir scheint, auch die Prägung der früheren Generationen, die entsprechend eine Jenseits-Welt gestaltet.
Mir scheint, es ist kaum vergleichbar mit dieser Welt. Das Gefühl, hier bin ich wieder, hier war ich schon, lässt das irdische Leben sofort verblassen. So als wäre man aus einem Traum erwacht, es sei alles unvergleichbar realer. Dennoch weiß man nicht genau, ist das wirklich meine verstorbene Oma da drüben oder ein anderer der verstorbene Verwandte, den man nie getroffen hat. Manche sagen, ich sah meine Seelenfamilie. Sie fühlen es als die "eigentliche" Familie.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Tja, ab und zu lasse ich die Informationen sinken. Also ruhen.
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