Jesus und die KI

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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

Das Problem des Turmbaus zu Babel interessiert mich hier nicht. Ich sehe da keinen Zusammenhang mit der KI. Die KI erfüllt einen Nutzen, der nicht darin ausgerichtet ist, sich von Gott unabhängig zu machen. Manche tun das mit allem Dingen in ihrem Leben, so es es kein Maßstab.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 10:28 Das Problem des Turmbaus zu Babel interessiert mich hier nicht. Ich sehe da keinen Zusammenhang mit der KI. Die KI erfüllt einen Nutzen, der nicht darin ausgerichtet ist, sich von Gott unabhängig zu machen.
Der Zweck des Turms stehts ja in 1. Mose 11,4.
Helmuth hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 10:28Manche tun das mit allem Dingen in ihrem Leben, so es es kein Maßstab.
Was die Leute zu welchem Zweck tun, das ist der Maßstab. Aber so, wie ein KI-System nicht einfach Zack in der Welt ist, so ist auch kein Turm einfach Zack in der Welt. Die Vorbereitung zum Turmbau wird ja sogar angedeutet.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Helmuth
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

Lichtstrebender hat geschrieben: Mi 22. Apr 2026, 09:17 Wenn Bewusstsein von etwas abstammt, was göttlich ist oder von Gott erschaffen worden oder eingehaucht wurde, kann eine AGI zwar Menschen immer besser imitieren und materielle Fähigkeiten erhalten , die besser sind als der Mensch, aber nie den Mensch erreichen, da schlichtweg der Teil des Menschen fehlt, der nicht Fleisch ist.
Gott weiß schon, warum er seinen Erlöser für Menschen gesandt hat und nicht für elektronische Geräte. ;)

Die Legende von Frankenstein, der Lebendigmachtung toter Materie, bleibt so auch weiter nur eine Filmlegende und ein Produkt unserer Phantasie. Einzig allein könnte Gott das Wunder bewirken, wie hier Johannes sagt:
Lukas 3:8 hat geschrieben: Bringt nun der Buße würdige Früchte und beginnt nicht bei euch selbst zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater; denn ich sage euch, dass Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.


ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Do 23. Apr 2026, 11:20 Was die Leute zu welchem Zweck tun, das ist der Maßstab.
Eben, und Gott heißt nicht alles schlecht. Wenn Menschen in ihrem Bemühen den Maßstab Gottes einhalten, dann erhält es den Segen Gottes. Du setzt eine falsche Pärmsse, dass alles gegen Gott gerichtet ust, nur weil der Mensch die Werke vollbringt. Dazu hat er sogar den Auftrag nach 1 Mose 1:28. So sehe ich die gegenwärtige KI-Entwicklung.

Das Motiv nicht zu beachten trübt ansonsten den objektiven Blick auf jede technische Entwicklung. Beim Turm zu Babel war das Motiv böse. Das ist in dem Fall sogar klar geoffenbart, dass es Gott widerstrebte und hatte auch seine Konsequenzen.

Dabei ging es aber nicht um die rein technologische Entwicklung Ziegel zu brennen und mit Mörtel zu kitten gegangen ist, was wir heute noch beim Hausbau zu unserem Segen anwenden. Diese notwendige Differnzierung fehlt bei deiner Sicht.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 07:38 Eben, und Gott heißt nicht alles schlecht. Wenn Menschen in ihrem Bemühen den Maßstab Gottes einhalten, dann erhält es den Segen Gottes. Du setzt eine falsche Pärmsse, dass alles gegen Gott gerichtet ust, nur weil der Mensch die Werke vollbringt. Dazu hat er sogar den Auftrag nach 1 Mose 1:28. So sehe ich die gegenwärtige KI-Entwicklung.

Das Motiv nicht zu beachten trübt ansonsten den objektiven Blick auf jede technische Entwicklung. Beim Turm zu Babel war das Motiv böse. Das ist in dem Fall sogar klar geoffenbart, dass es Gott widerstrebte und hatte auch seine Konsequenzen.
Die Erbauer erachten ihr Motiv natürlich selber nie als böse, sondern immer als nützlich und stellen es zumindest als für die Allgemeinheit auch positiv dar. Wir müssen schon differenzieren zwischen Zweck, Motiv, Erzählung, Selbstdeutung und tatsächlicher Auswirkung.
Helmuth hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 07:38Dabei ging es aber nicht um die rein technologische Entwicklung Ziegel zu brennen und mit Mörtel zu kitten gegangen ist, was wir heute noch beim Hausbau zu unserem Segen anwenden. Diese notwendige Differnzierung fehlt bei deiner Sicht.
Ich habe nicht Ziegelbrennen zum Problem erklärt, sondern die bewusste Planung, die ein bestimmtes Ziegelbrennen für einen bestimmten Zweck einschloss. Wer beispielsweise ein Haus baut, der soll nach dem Gesetz (5. Mose 22,8) ein Geländer um das Dach machen. Ich entnehme dieser Vorgabe, dass Gott will, dass umfassend verantwortlich im Vorfeld gedacht werden soll. Ein Haus ohne Geländer auf dem Dach, wäre unverantwortlich. Ein Bauherr könnte aber sagen, durch niedrigere Standards wird der Hausbau billiger und schneller. Er würde es nur gut meinen.

Was, im Gegensatz zur Zeit Mose, mitgedacht werden muss, das sind die kapitalistischen Bedingungen, unter denen Projekte hervorgebracht werden. Sie sind keine Sache kollektiver Beschlüsse, sondern Privatunternehmen. Natürlich gibt es rechtliche Standards in jedem Land, aber internationale Tech-Konzerne unterwandern diese Standards. Das ist nichts, was man im Kapitalismus einfach sein lassen oder nachkorrigieren kann. Das System ist absichtlich von den Marktakteuren so gestaltet. Genau diese Bedingungen bringen dann Phänomene wie KI-Systeme hervor. Du kannst sie nicht einfach ohne das alles denken. Klar, man könnte wollen, dass all die Urheber und Rechteinhaber der verwendeten Daten sich schon mit den Tech-Konzernen einigen, aber auch diese sind wiederum kapitalistischen Bedingungen unterworfen. Du gehst davon aus, man nehme einfach ein KI-System, und denke es unter idealeren Bedingungen.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 09:01 Was, im Gegensatz zur Zeit Mose, mitgedacht werden muss, das sind die kapitalistischen Bedingungen, unter denen Projekte hervorgebracht werden.
Das sind immer deine Prämissen. Ich sehe sie nicht weiter diskutabel. Sie greifen einfach nicht, weil so erst wieder nicht zwischen der Sache KI an sich von dem Motiv für eine Sache differenziert wird. Dabei wurde das gerade zuvor erläutert.

Es verhält sich beim Geld nicht anders. Was genau ist das Problem in der Geldsache? Das Geld an sich oder die Geldliebe? Was lehrt die Schrift? Wenn du es hier nicht auseinanderhalten kannst, dann auch nicht in der Sache KI, weil die geistliche Grundlage dazu nicht erfasst wird.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 10:04 Das sind immer deine Prämissen. Ich sehe sie nicht weiter diskutabel. Sie greifen einfach nicht, weil so erst wieder nicht zwischen der Sache KI an sich von dem Motiv für eine Sache differenziert wird. Dabei wurde das gerade zuvor erläutert.
Es existiert nur keine KI ansich.
Helmuth hat geschrieben: Fr 24. Apr 2026, 10:04Es verhält sich beim Geld nicht anders. Was genau ist das Problem in der Geldsache? Das Geld an sich oder die Geldliebe? Was lehrt die Schrift? Wenn du es hier nicht auseinanderhalten kannst, dann auch nicht in der Sache KI, weil die geistliche Grundlage dazu nicht erfasst wird.
Geld als Zahlungsmittel ist aber noch nicht staatliche Währung. Was glaubst du, wie Abraham die Höhle von Machpela von Ephron dem Hethiter abkaufte ? Die Hethiter hatten noch keine Münzprägung.

Du siehst die "geistliche Grundlage" immer nur aus Perspektive eines naiven Endanwenders. Strom kommt bei dir wahrscheinlich auch aus der Steckdose.
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Re: Jesus und die KI

Beitrag von Helmuth »

Mitterlweile arbeiten Menschen auch an sog. Hacker-KI's. Im Grunde genommen war das auch zu erwarten. Wie ich immer wieder sage, gibt es drei prinzipielle Arten mit den geschaffenen Dingen umzugehen. In Bezug auf KI bedeutet das:

1) Wir gebrauchen eine KI
Menschen stellen sich in den Dienst dem Auftrag nach 1 Mose 1:28 nachzukommen. Es setzt keinen Glauben an Gott voraus, sondern nur die gutgemeinte Absicht alle Dinge positiv zu gebrauchen, damit man allgemein davon auch leben kann, sei es in dem Fall als Entwickler oder einfacher Nutzer. Der postive Nutzen wird schon allgemein anerkannt.

2) Wir missbrauchen eine KI
Menschen stellen sich in den Dienst aus bösen Motiven Dinge zu missbrauchen. Auch das setzt keinen Glauben voraus, aber es ist anzunehmen, dass Missbrauchende in der Regel niederen Motiven nachgehen und keine ernstzunehmenden Gottesfürchtige sein werden. Mit solchen kämpft man aber schon seit Adam und Eva. Das ist also nicht KI-spezifisch.

3) Wir gebrauchen keine KI
Menschen treffen die Entscheidung auch wieder unabhängig vom Glaubensstatus, auf den Gebrauch einer KI zu verzichten oder sich sonst an keinem Werk zu beteiligen, die eine solche Nutzung im Sinn hat.

Die Gruppe 3) wird es aber vermutlich nicht lange geben, da viele mit der Zeit gar nicht wissen, dass rum um sie die KI schon im Einsatz ist, bloß merkt es der einzelne gar nicht mehr. Es ist normal geworden und jeder nutzt sie. Keiner denkt heute z.B. an Funkwellen, die wir generieren, doch sind sie rund um uns wie allgegenwärtig.

So kann mir heute auch keiner mehr einreden, er käme ohne Elektrizität, Auto, Öffis, Handy, WC etc. aus. Diesen Eremiten möchte ich gerne kennenleren. Und wenn, dann sind sie nicht gesellschaftrelevant und damit muss ich solche nicht zwingend kennen. 8-)

Meine Prognose: Die KI wird unseren zukünftigen Alltag mitgestalten wie heute schon etliche andere Dinge wie ein Handy um nur eines zu nennen. Das ist meine Einschätzung, nicht weissagend, sondern lediglich als Ex-Techniker aus Erfahrung, der die grundsätzliche Entwicklung aber schon seit Adam und Eva kennt, wie Gott es auch über die Zeit lenkt.

So denke ich macht es keinen Sinn sich ihr zu widersetzen, sondern den Weg zu finden, den Gott uns damit weist. Und man kann auch lernen, das tun die Guten wie die Bösen, aber ich sehe Gott immer an der Seite der Guten. Ich gehe davon aus, dass es unter Christen keine sog. KI-Hacker oder Hacker-KI-Nutzer geben sollte, denn dass diese für den Satan arbeiten, sollte auf der Hand liegen.
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