Aha, aber erwähnen tust du sie doch…. Und ja, du hast ja deine eigene Meinung….
Aber mein obiger Beitrag war nicht als Diskussion gemeint, sondern was und wie etwas aus der Tenach verstanden wird.
Soll ich nun auch sagen, dass ich dies nicht mit dir diskutiere?Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 15. Jul 2026, 10:31 Was bitte ist die mündliche Torah? Um etwas allgemein verbindlich zu machen, kann es nicht auf mündlicher Basis festgelegt werden. Ich höre das zwar öfter, aber wie soll das funktionieren? Warum hatte Mose alles aufgeschrieben bzw. aufschreiben lassen? Das hat seinen Sinn, den jeder nachvollziehen kann. Wir hätten heute sonst keine Torah. Was aber ist eine "mündliche" Torah?
Aber grob (oberflächlich) gesagt, ist der Talmud die mündliche Torah. Und nein, Mose hatte sicher nicht alles aufgeschrieben, da gibt es viele offene Punkte und die Torah wäre 10-mal so dick (zum Beispiel steht ja nirgends, wie eine Beschneidung durchgeführt werden soll, Heirat usw….).
Diese mündlichen Überlieferungen wurde entgegen den ersten Absichten, diese nicht niederzuschreiben, wegen dem Exil und der Zerstreuung unter die Nationen erfasst, damit diese Überlieferungen nicht verloren gehen. Somit findet man darin „gegensätzliches“, Gedanken wie diskutiert und argumentiert wurde usw.
Die mündliche Torah soll nichts „festgefahrenes sein“, sondern sich im Alltag bewähren, also praxisnah sein, und somit auch in bestimmten Mass wandelbar, aber niemals dem Konzept der Torah widersprechend.
So zum Beispiel die Pharisäer entgegen der Sadduzäer, diese wollten den Buchstaben, die Pharisäer aber eine gangbare Lösung. Leider wird solches im NT (fast) total übergangen, und alles in einen Kasten geworfen.
Also, das Gesetz wegen dem Scheidebrief war schon zur Zeit Jesu nicht als Willkür betrachtet worden, usw … wie oben in meinem Beitrag schon dargelegt, ebenso auch das „Auge um Auge“ nicht als Vergeltung, sondern als „finanzieller“ Ausgleich.
So kann man sich auf die Seite der Sadduzäer stellen, nur gerade den Pentateuch als Lehre Gottes betrachten, nach den Buchstaben gehen, oder wie die Pharisäer auch die Propheten miteinbeziehen, ebenso auch die mündliche Torah, die Überlieferung, sozusagen ein angewandtes Gesetz
Denn selbst in Mose steht, dass man jederzeit eine Sache immer wieder neu, ob nun gross oder klein, und zwar von beiden Seiten durch die „Richter“ betrachtet werden muss, es gibt da keine Präzedenzfall.