Muslim und Christ

Judentum, Islam, Hinduismus, Brahmanismus, Buddhismus,
west-östliche Weisheitslehre
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Zippo
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Zippo »

Magdalena61 hat geschrieben: Mi 8. Jul 2026, 14:58
Johncom hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 01:40 Der Islam verbietet streng, Jesus zu lästern. Warum sollen wir über Mohammed lästern?
Das sehe ich auch so.
"Christen" haben auch viel Unrecht begangen und unzählige Menschenleben auf dem Gewissen. Ist das Evangelium daran "schuld"? Ist es "vom Teufel"?
LG
Der Islam will aber auch nicht einsehen, was der Herr Jesus Christus am Kreuz getan hat.

Über Mohamed soll man nicht lästern, aber kennst du sein Leben und was er getan hat ?

Das sogenannte Christen Unrecht getan haben, lag wohl an ihrer Unkenntnis des NT. Z. Bsp. die Kreuzzüge waren eine Verführung durch die damals herrschenden Päpste.

Wenn Moslems morden, stehlen und lügen und vergewaltigen, dann fallen ihnen auch entsprechende Passagen aus dem Koran ein.

Ich finde Philippus hat eine ganz gute Einsicht zu dem Thema. Vor allen Dingen haben diese Lehren, die Mohamed angeblich vom Erzengel Gabriel eingegeben bekommen hat eine zeitlich sehr große Reichweite.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Johncom
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 18:15 Der Islam will aber auch nicht einsehen, was der Herr Jesus Christus am Kreuz getan hat.

Über Mohamed soll man nicht lästern, aber kennst du sein Leben und was er getan hat ?
Aber auch dann gibt es nichts zu lästern, zumindest nicht für den Jesus-Nachfolger:
:arrow: https://www.bible.com/de/bible/57/MAT.7.1-20.ELB

Ganze 3 Religionen werden als abrahamitisch zusammengefasst, aus dem jüdischen Mythos gingen 2 weitere hervor. Und aus denen wieder unterschiedliche Sektionen, die teilweise ihre eigene Wahrheiten gefressen haben, deshalb über andere lästern. Lästern ist menschlich, kommt überall vor, ist aber der Weg zum Unheil.

Jesus hat geschimpft, zb die Selbstgerechten zur Sau gemacht, die glauben, sie würden gerecht durch Gesetze einhalten. Die Schriftgelehrten, die Stolzen, die Heuchler und auch die Kleingläubigen.

Aber was anderes: der Islam ist stark! Er wird Europa übernehmen. Das scheint politisch abgesegnet. Zum einen ist das praktizierende Christentum sehr geschrumpft, die Zahl der Menschen, die noch zu zur Kirche gehören, zum anderen hat eine deutsche Familie nur noch 1,3 Kinder im Durchschnitt. Der Islam ist spirituell stark, denn 70 bis 80 Prozent der eingewanderten Muslime in Europa fasten einmal im Jahr. Sie bringen persönliche Opfer, erleben in der Gemeinschaft Entbehrung und feiern dann wieder gemeinschaftlich, woraus ganz von selbst eine tiefsitzende Identifikation entsteht. Wenn im Christentum nicht noch ein Wunder geschieht, ein massenhaftes Revival, wird auch hier das Gottesbild durch ein islamisches ersetzt. Schon jetzt hält sich die Politik aus allen Glaubens-Machtfragen heraus. Und auch die Kirchen.
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Zippo
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Zippo »

Johncom hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 01:40
Zippo hat geschrieben: Fr 17. Jul 2026, 18:15 Der Islam will aber auch nicht einsehen, was der Herr Jesus Christus am Kreuz getan hat.

Über Mohamed soll man nicht lästern, aber kennst du sein Leben und was er getan hat ?
Aber auch dann gibt es nichts zu lästern, zumindest nicht für den Jesus-Nachfolger:
:arrow: https://www.bible.com/de/bible/57/MAT.7.1-20.ELB
Da brauche ich nicht lästern, da brauche ich eben nur wissen, was Mohamed getan hat. Es ist kein richten, sondern ein beurteilen, das kann ich natürlich erst, wenn ich mich mit dem Leben Mohameds beschäftigt habe. Hast du dich schon mal damit beschäftigt, was Mohamed alles getan hat ?
Johncom

Ganze 3 Religionen werden als abrahamitisch zusammengefasst, aus dem jüdischen Mythos gingen 2 weitere hervor. Und aus denen wieder unterschiedliche Sektionen, die teilweise ihre eigene Wahrheiten gefressen haben, deshalb über andere lästern. Lästern ist menschlich, kommt überall vor, ist aber der Weg zum Unheil.
Daß der Islam genetisch von einem Nachfahren Abrahams abgeleitet wird, heißt nicht, er von Gott ist. Es beweist eher, daß er vom Satan ist, denn wieso hat Gott den Isaak bevorzugt und Ismael davongeschickt ?
[1. Mo 21,9-13] Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägyptischen, den sie Abraham geboren hatte, dass er ein Spötter war, und sprach zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn dieser Magd Sohn soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak. Das Wort gefiel Abraham sehr übel um seines Sohnes willen. Aber Gott sprach zu ihm: Lass dir’s nicht übel gefallen des Knaben und der Magd halben. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn in Isaak soll dir der Same genannt werden. Auch will ich der Magd Sohn zum Volk machen, darum dass er deines Samens ist.
Aber Satan macht aus Ismael eine Gemeinschaft, die dem Christentum in allen Punkten entgegegen steht. Warum sollte diese Gemeinschaft dann von Gott sein ?
Johncom

Jesus hat geschimpft, zb die Selbstgerechten zur Sau gemacht, die glauben, sie würden gerecht durch Gesetze einhalten. Die Schriftgelehrten, die Stolzen, die Heuchler und auch die Kleingläubigen.

Aber was anderes: der Islam ist stark! Er wird Europa übernehmen. Das scheint politisch abgesegnet. Zum einen ist das praktizierende Christentum sehr geschrumpft, die Zahl der Menschen, die noch zu zur Kirche gehören, zum anderen hat eine deutsche Familie nur noch 1,3 Kinder im Durchschnitt. Der Islam ist spirituell stark, denn 70 bis 80 Prozent der eingewanderten Muslime in Europa fasten einmal im Jahr. Sie bringen persönliche Opfer, erleben in der Gemeinschaft Entbehrung und feiern dann wieder gemeinschaftlich, woraus ganz von selbst eine tiefsitzende Identifikation entsteht. Wenn im Christentum nicht noch ein Wunder geschieht, ein massenhaftes Revival, wird auch hier das Gottesbild durch ein islamisches ersetzt. Schon jetzt hält sich die Politik aus allen Glaubens-Machtfragen heraus. Und auch die Kirchen.
Der Islam ist jedenfalls nicht von Gott, denn warum sollte Gott durch den Erzengel Gabriel eine Glaubensgemeinschaft ins Leben rufen, die das Christentum bekriegt und vernichten will ?
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Magdalena61
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Magdalena61 »

Zippo hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 17:49 Da brauche ich nicht lästern, da brauche ich eben nur wissen, was Mohamed getan hat. Es ist kein richten, sondern ein beurteilen, das kann ich natürlich erst, wenn ich mich mit dem Leben Mohameds beschäftigt habe. Hast du dich schon mal damit beschäftigt, was Mohamed alles getan hat ?
Was hat er denn getan?
Kennst du auch den Hintergrund der Entstehung mancher Aussagen?

Wenn Kritik an anderen Religionen geübt wird, sollten sich alle, die das tun, nicht nur an die Vorgaben der Bibel, sondern auch an die weltlichen Gesetze halten. Gott respektiert und unterstützt diese, soweit sie mit seinen Prinzipien übereinstimmen.
Eine "Herabwürdigung religiöser Lehren" ist nicht nur sinnfrei, sondern kann juristische Konsequenzen nach sich ziehen.

Wir sind nicht dazu berufen, über den Islam zu richten. Wir können und sollen das Evangelium verkündigen. Das ist nicht gut möglich, wenn man im Vorfeld den Glauben; die Überzeugung eines Muslims schmäht und ihn schwer beleidigt.

Hier sind einige Infos zu Hintergründen:
https://www.deutschlandfunk.de/sure-33- ... n-100.html

Das hier sollte man nicht ignorieren:
Hat Mohammed wirklich Gewalt gepredigt und was bedeutet Dschihad?
...
Dass Mohammed Gewalt gegenüber Gegnern angewandt hat, lässt sich nicht bestreiten. Aus heutiger Zeit mag diese Gewalt unverhältnismäßig erscheinen, betrachtet man sie im historischen Kontext - 7. Jahrhundert auf der Arabischen Halbinsel - war sie es nicht.
...
genauso wenig wie Jesus das Christentum konzipiert hat, hat Mohammed den Islam konzipiert. Nach islamischer Glaubenslehre hat Mohammed eine Offenbarung von Gott erhalten. Als zweite religiöse Quelle neben dem Koran dienen die Überlieferungen Mohammeds, in denen seine Aussagen und Taten festgehalten wurden. Aus diesen beiden Quellen wurden theologische und rechtliche Konzepte entwickelt, die den Islam teilweise bis heute prägen. Es sind Konzepte, die von Menschen entwickelt worden sind - meist von Männern - die sich ihrerseits in ihrem jeweiligen intellektuellen, sozialen und historischen Umfeld bewegt haben und deren Lebenswelten sich in den von ihnen entwickelten Konzepten widerspiegeln.
...
Mohammed hat keine Gewalt gelehrt. Gerade zu Beginn des Islam, als Mohammed und die junge muslimische Gemeinde noch in Mekka lebten, waren sie verbalen und körperlichen Angriffen der nicht-muslimischen mekkanischen Bevölkerung ausgesetzt, die sich durch die neue Religion bedroht fühlten. Deshalb wanderten Mohammed und seine Glaubensgemeinschaft nach Medina aus. Aus der medinensischen Zeit werden die meisten der zu Gewalt aufrufenden Verse stammen, auf die Frau James Bezug nimmt. Sie verweist dabei auf das sogenannte Abrogationsprinzip, das besagt, dass jüngere Koranverse ältere mit gleichem Thema aufheben - wie etwa beim Alkoholverbot, das durch zu unterschiedlichen Zeiten offenbarte Verse schrittweise eingeführt wurde.

Das Abrogationsprinzip ist weitgehend anerkannt, aber nicht unumstritten. Wie Christen und Juden, deren heilige Bücher ebenfalls gewaltvolle Texte enthalten, verorten auch viele Muslime die Koranverse in der Zeit, in der sie entstanden sind, und versuchen, ihre Lehren in die heutige Zeit zu übertragen. Im Fall von Mohammed wurden die zur Gewalt gegen Andersgläubige aufrufenden Zeilen in einer Zeit offenbart, in der sich jüdische Stämme in Medina gegen Mohammed wandten. Deshalb können diese Verse auch auf eine bestimmte historische Situation bezogen werden, während Verse, die zu einem friedlichen Miteinander aufrufen, eher allgemeiner und damit möglicherweise auch allgemeingültigerer Natur sind.
Diese kontextualisierende Art der Interpretation wurde bereits früh in der islamischen Religionslehre entwickelt. Darauf aufbauend lesen auch heute Muslime den Koran auf diese Art und Weise und befürworten daher das friedliche Miteinander der Religionen.
stern.de
Extremisten und Fanatiker gibt es in beiden Religionen. Ich plädiere für einen gemäßigten Austausch, der die Würde von Muslimen nicht verletzt. Die meisten von ihnen sind weder radikal noch fanatisch und werden von Islamisten genauso bedroht wie Juden und Christen.
LG
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Helmuth
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Re: Muslim und Christ

Beitrag von Helmuth »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 00:59
Zippo hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 17:49 Hast du dich schon mal damit beschäftigt, was Mohamed alles getan hat ?
Was hat er denn getan?
Ich habe mich vor längerer Zeit sehr intensiv mit dem Isam befasst, da wir unter anderem in Wien in einem Stadtteil evangelisiert hatten, der zu gut 95% von Moslems bewohnt ist. Ich weiß das, weil wir dort an die 1.500 Haushalte besucht haben.

Darunter waren vielleicht 60-70 eingesessenene österreichische Familien. Wir konnten für das Evangelium nur aus dieser kleinen Gruppe einige Leute fischen. Die Moslems waren gegenüber dem historischen Jesus verschlossen bzw. wollten nur das glauben, was im Koran über ihn geschrieben steht.

Soweit meine persönliche Erfahrung. Gegen die Berichte welticher Medien, die politisch nicht neutral sind, stehen nun Berichte, die unter anderem Mark A. Gabriel, ehemals Dozent für islamische Geschichte an der Uni Kairo, in seinem Buch "Jesus und Mohammed" aufzeigt.

Die von ihm ausgearbeitete Biographie Mohammeds entspringt akademischem Wissen eines ehemals gläubigen Moslems und Imam in Kairo. Gott führte ihn auf harte wie wundersame Weise zu Jesus, sodass er hernach in seinem Buch eine objektive Gegenüberstellung vornehmen konnte. Es ist m.E. das beste Werk, das es auf diesem Gebiet gibt, da ich es für ein göttliches Zeugnis unserer Zeit halte.
Spoiler: anzeigen
Das Buch Jesus und Mohammed, vermittelt die Realität des Islam und stellt sie dem Lebenswerk Jesu gegenüber.

Ich empfehle es allen, die sich mit Muslimen auseinandersetzen müssen oder wollen. Der Autor war einst nicht nur Moslem, sondern auch Imam und Dozent an der Uni Kairo für islamische Geschichte. In diesem Milieu wuchs er auf und war damit ein klarer Insider.

Aber Gott führte sein Leben zur Umkehr und er wurde Christ. Das ging einher mit Ausgrenzung, Folter und Trennung von seine Familie, die ihn töten wollte. Er musste aus Kairo fliehen. Details kann man seinem Buch entnehmen.

Heute kennt er beide Welten und beschreibt aus seiner Sicht als Christ das Wesen des Islam und die Unterschiede bzw. vermeintlichen Ähnlichkeiten. Das Buch erachte ich als Pflichtlektüre für jeden, der das Evangelium von Jesus Christus zu den Muslimen in unserer Gesellschaft tragen will. Durch ihn habe ich aus meinen Fehlern im Umgang mit Muslimen gelernt.
Zusammen mit den Evangelienberichten, die höchste historische Relevanz haben, haben wir damit eine Gegenüberstellung zweier historischer Persönlichkeiten hinsichtlich ihrer Lehren und Taten.

Die Lehren und Taten Mohammeds hier anzuführen würde dem entsprechen, wie du richtig sagst, dass man vorsichtig damit umgehen sollte, da eine Konfrontation mit den Moslems darüber dem Evangelium nicht unbedingt dienlich ist, oder bloß eine Beleidigung hervorruft, obwohl man das gar nicht beabsichtigt hätte.

Es ist aber auch nicht korrekt Dinge unter den Tisch fallen zu lassen, wenn man glatten Lügen gegenübersteht. So lassen wir ebenfalls keine Lügen über Jesus zu. Wie man solchen Situationen begegnet, überlasse ich im Anlassfall der Führung des Heiligen Geistes. Man macht dabei jedoch nichts falsch, wenn man Jesu Sendung zur Errettung aller Welt offen verkündigt.

Es gibt allerdings klare Fakten für Untaten seitens Mohammeds, für deren öffentliche Erwähnung man heute strafrechtlich verfolgt werden kann, wenn man sie entsprechend deutet, wie es schon passiert ist. Hingegen konnte man Jesus nur angebliche Gotteslästerung vorwerfen. Menschen kamen dabei nie zu Schaden.

Ich überlasse es dem mündigen Bürger Nachforschungen anzustellen und habe mir angewöhnt in der Tat lieber das Evangelium von Jesus zu verkünden als gegen eine andere Religion oder politische Ideologie zu predigen. Dies war eine Erfahrung, die ich im Zuge unserer Evangelisation machen durfte.

Es kann nämlich der Geist tatsächlich umschlagen und man merkt es nicht sofort, dass wir anstelle angetrieben vom Heiligen Geist vom einem anderen Geist einvernommen werden, in dem politisch Radikale gleichermaßen wandeln. Diese sind nicht nur Islamisten, gegen Christen steht heute auch die politische Linke. Unser Eifer muss des Herrn sein.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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