Dämonische Besessenheit ist ja belegt in allen Kulturen zu allen Zeiten. Die Wissenschaft erforscht diese Berichte, aber sie kann schlecht an den Begriffen Dämonen und Besessenheit festhalten. Beide Begriffe sind nicht objektiv und vor allem sind diese Vorfälle nicht experimentell durchführbar.oTp hat geschrieben: ↑Mi 22. Jul 2026, 09:01Das geht ja ganz um die Deutungsart von Professeor von und zu.
Darin, in dieser umfangreichen Darstellung der Besessenheit von aussen kann man leicht vergessen, dass man durch umfangreiche Fallstudien dahinter kommt, dass es echte Dämonen und echte Besessenheit geben kann.
Nun, wenn man sich dem verweigert, ist man eben bessessen von dem Glauben, es gäbe keine Besessenheit oder keine Dämonen.
In 1. Linie wird bei diesen Vorkommnissen darauf geachtet, dem Betroffenen zu helfen! Ob spirituell oder ob die modernere Medizin zum Zuge kommt, das hängt von der Gegend und der Kultur ab. Süd- und Nordeuropa sind schon mal ganz verschiedene Zonen. Der eine Betroffene bzw seine Angehörigen sind zugänglich für einen katholischen Exorzisten, andere lassen so einen nicht ran, lassen sich psychiatrisch beraten. In Afrika, Südasien wohnen Exorzismus-Erfahrene gleich nebenan.
Weil hier das Bibelforum ist: Bei Markus 9,14–29 würde man heute von Epilepsie ausgehen. Früher: mondsüchtig.
Bei Markus 5,1–20 wird eine schwere Psychose erkannt. Aber was heißt erkannt? Man umreißt den Begriff heute anders. Allgemein wird die moderne Theologie sagen, Jesus sprach so wie er dort verstanden wurde.
Heilung mittels Empathie wirkt tatsächlich, das sage ich aus eigener Erfahrung, da hilft der Himmel könnte man sagen. Es braucht natürlich die Offenheit des Betroffenen, der sein Leiden auch abgeben will.