Natürlich kann man mit Gott absolut ehrlich reden. Wenn man im Gebet "offiziell" etwas anderes sagt, als man im Herzen fühlt und denkt, dann wäre das ja Heuchelei, und Er weiß doch sowieso, was wir denken.
Es ist, glaube ich, eine Frage des Vertrauens in seine Führung.
Vorhin habe ich bei FB ein
Statement von Heiko Bräuning gelesen. Er ist Pastor und hat über Jahre hinweg die "Stunde des Höchsten" moderiert.
Da man nicht gut komplette Beiträge von FB zitieren kann, belasse ich es bei dem Link.
Sehr nachdenkliche Worte. Heiko hat sogar ein ganzes Buch darüber geschrieben.
Werden wir ehrlich mit uns und den vielen, die sich von Glauben, Kirche, Gott längst abgewandt haben: Gott ist nicht da. „Der Herr ging außer Landes“. So heißt es in Jesu Botschaft immer wieder. Der abwesende Gott, der verborgene Gott. Aber Gott ist nicht tot! Solange, bis er wieder kommt, kann der Mensch tun und lassen, was er will. Was nützt in dieser Zeit der Glaube? Wozu noch beten, hoffen und glauben? Der Autor hat seinen Glauben, seine Theologie neu erfunden und kommt zu spannenden Erkenntnissen.
https://heikobraeuning.de/darum-laesst-gott-leid-zu/
Vielleicht liegt er damit nicht ganz so falsch.
Es lesen ja vielleicht noch mehr Leute. Sollen wir jetzt alle in Dauerzweifel verfallen? Weil Gott nicht unseren Erwartungen gemäß funktioniert?
Vielleicht fällt jemandem noch etwas Besseres ein... womit er auf das FB- Post von Heiko antworten kann.
Ich habe das hier geschrieben:
Danke. Solche Gedanken gehen mir auch immer wieder durch den Kopf. Wo ist Gott, wenn Kinder ertrinken? Wo ist Gott, wenn durch einen verantwortungslosen Umgang mit der Schöpfung aus Profitgier ... genetische Schäden generiert und mißgebildete Kinder geboren werden? Wo ist Gott angesichts der Kriege, die von irgendwelchen Drahtziehern im Hintergrund munter inszeniert werden; mit Eskalationspotenzial? Warum lässt Er Lüge und Korruption zu, die die ganze Welt beherrschen? Sind die Sanktionen gegen Impfgegner und Kritiker der Politik der totalen Machtergreifung und Kriegstreiberei bereits "Malzeichen"? --
Ich kann Ihn das fragen. Er nimmt es mir nicht übel. --
Wenn der Zweifel kommt, muss man damit zu Gott gehen. Er versteht. Und Er zeigt mir immer wieder, dass ich nicht im Zufall lebe. Ich muss die Zweifel nicht alleine managen; das könnte ich ja auch gar nicht, und von Beschwichtigungsversuchen halte ich nichts. --
Wir dürfen zwei Dinge nicht verwechseln: Wenn wir Gott nicht verstehen, ist das EINE Sache. Aber daraus zu schließen, es gäbe keinen Gott... das wäre eine andere Sache. --
Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder... Bitte schau dir das einmal an:
https://www.jesus.ch/articles/story/ich ... us-gesehen Und das:
https://www.jesus.ch/articles/story/zwe ... ner-vision Manchmal brauchen wir das Zeugnis von Geschwistern, um Kraft zu bekommen, weiter zu gehen. -- Ich bin seit mehr als 40 Jahren Christ.
LG