Magdalena61 hat geschrieben: ↑So 2. Aug 2026, 15:09
Du widersprichst dir.
Nein, der Eindruck entsteht bei dir, weil du es nicht verstanden hast. Ich habe es tatsächlich diesmal auch etwas verkürzt wiedergegeben (über die Jahre habe ich es hier mehrfach detailliert geschrieben)
Nimm folgende drei Ereignisse:
* Anzahl der Todesfälle
* Anzahl der Impfungen
* Anzahl der Infektionen
Nun gibt es Zeiträume in denen ein oder mehrere dieser Ereignisse zum Beispiel erhöht sind. Also nehmen wir an es gibt einen Zeitraum, in dem die Todesfälle erhöht sind aber die anderen beiden Ereignisse nicht auftreten. Das wäre dann ein Zeitpunkt wo weder die Impfungen noch die Infektionen zeitlich korrelieren.
Nehmen wir einen Zeitraum, in dem alle drei Ereignisse gehäuft auftreten. Dann korrelieren dann alle drei zeitlich. Dies trifft zum Beispiel in Deutschland für den Januar und Februar 2021 in Deutschland gleichzeitig auf. Dies wird von dir und anderen nicht selten als Beleg für "die tödliche Impfung" gesehen.
Nun gibt es aber auch Zeiträume wo nur die Anzahl der Impfungen sehr hoch sind aber weder die Anzahl der Infektionen noch die Anzahl der Todesfälle. Die widersprechen eurer Überzeugung krass.
Weiterhin gibt es Zeiträume in denen die Anzahl der Impfungen nahezu Null sind, aber Infektionen und Todesfälle sehr hoch sind und zeitlich korrelieren. Was dann sehr dafür spricht, dass die Zeiträume, in denen im Gegensatz dazu alle drei Ereignisse häufig sind, gar keine ursächliche Korrelation zwischen Todesfällen und Impfungen tatsächlich besteht - sondern vollkommen unabhängig davon ist.
Bestärkt wird dies dadurch, dass es weltweit so beobachtet werden kann (räumlich) und über sehr viele Jahre (zeitlich) - umgekehrt jedoch nicht...
Die Frage ist also: ist es dir möglich, dass intellektuell nachzuvollziehen worin das Argument besteht? Nur dann kannst du dich damit auseinander setzen und ggf mir darauf antworten.
Wenn "viel geimpft und viel gestorben" wurde, dann gibt es schlicht und einfach kein "viel geimpft und wenig gestorben".
Dieser Satz von dir zeigt relativ deutlich, dass du das Argument zum Zeitpunkt deines Posts nicht verstanden hast, da du von einer Ausschließlichkeit ausgehst - also zum Beispiel die Aussage "ein Mensch verdient viel" und "ein Mensch verdient wenig" kann nicht beide Male stimmen. Du überstehst aber, dass ein Mensch im Oktober 2015 sehr viel verdienen kann und im November 2017 auf einmal sehr wenig weil er zum Beispiel den Job verloren hat.
Aber wie stark wäre meine Argumentation wenn sie sowohl in Teilzeiträumen als auch kumuliert über den gesamten Zeitraum gelten würde. Hast du das schon einmal geprüft?
Wissenschaft ist, wenn man seine Meinung an die Daten anpasst.
Querdenken ist, wenn man die Daten an seine Meinung anpasst.