ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Das ist keine ausreichende Definition. Du siehst das halt als widersprüchlich, aber das ist keine objektive Feststellung, sondern deine Art von Auslegung.
Meine Auslegung, deine Auslegung, jene Auslegung… tja, welche ist nun höher, richtiger usw?
Dass die Lehre des Paulus, ebenso seine „Glaubensthese“ stehen konträr zur Tenach, und sind Fokusverschiebung gegenüber der Lehre in der Tenach.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Mein Argument ist, dass wir keine letzte Gewissheit über irgendwas bezüglich Sprache und Übersetzung haben.
Du hast auch über Gott keine letztendlich Gewissheit, ja auch nicht über deine „Seele“, vielleicht bestimmen uns ja nur irgendwelche chemischen Reaktionen.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Du reklamierst für dich eine absolute "jüdische" Deutungshoheit.
Wer anders sollte sie sonst haben? Die Tenach ist Gottes Brief an das Volk Israel, und nicht an ein hellenistisches Christentum….
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Gerade wenn wir die Tenach konsequent "im Kontext" verstehen wollen, sehe ich nicht, dass Jesaja 28,16 "ganz eindeutig" das Gesetz Gottes meint.
Tja, was man nicht sehen will, darf ja nicht so sein…
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Hinzu kommt, dass "Stein" bzw. "Eckstein" innerhalb der Tenach keineswegs von vornherein eine Bezeichnung für Gottes Gesetz sein muss.
….
Wie gesagt, deine Formulierung "ganz eindeutig das Gesetz Gottes" halte ich für problematisch.
Klar, es kann ja auch ein Stein in meinem Haus sein, sorry oder man machte ja auch aus Steinen Götzen…(wenn ich so an die Kirchen mit den Statuen denke…)
Aber der Stolperstein Israel war nun mal die Lehre Gottes. Und so hat eben der Stein in Zion dies symbolische Bedeutung auf das Gesetz, welche ja von Gott selber auf Stein geritzt wurden.
Also deine Argumentation ist weit mehr als problematisch, den er versucht, das offensichtliche zu vernebeln.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
In Jesus wird die Lehre Gottes repräsentiert, weil er sie lebt.
Und du weisst haar genau, wie Jesus seine Tage, seien Jahre lebte? Du machst dir wohl eher ein „Christus-Bild“ aufgrund einer Theologie, denn die Lehre des Ewigen ist weit mehr als das was Jesus lebte….
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Gott selber lebte seine Lehre dem Volk Israel ja nicht vor. Und so lehrt Jesus sie auch praktisch und nicht nur theoretisch.
Die Lehre Gottes muss auch niemand vorleben, sie steht ja geschrieben, sondern jeder ist aufgerufen, sie selber zu tun. Es gab immer Menschen, die Gottes Lehr auch ganz praktisch lebten, bis heute.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Es gibt die triviale Erkenntnis, dass Kinder sich nicht an dem orientieren, was Erwachsene (Gott) sagen, sondern an ihren Taten.
Dazu wäre aber Jesus nicht das geeignetste Vorbild… denn seine Lehre ist nicht gesellschaftsfähig. Und ebenso ist die Lehre Gottes nicht, AN Jesus zu glauben, sondern allein dem Ewigen zu vertrauen, seiner Lehre, damit man nicht über den Stein stolpert.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Ich denke, die moderne Art und Obszönität von Reichtum kann man nicht unbedingt mit dem Wohlstand eines Abraham oder Hiob vergleichen.
Hatte ich das gemacht? Oder willst du meinen Satz zerstückeln.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Ich mag dieser Aussage gar nicht unbedingt stark widersprechen.
Aber trotzdem doch ein „Bisschen“?
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Gott sprach auch zu Paulus durch die Tenach. Mit "seine Vision „Jesus“" meinst du, er hätte eigenwillig was erfunden.
Was Paulus auch ganz offensichtlich tat, denn so manches seiner Lehre hartmoniert nicht mit der Tenach. Und er spricht ja von seinem „persönlichen“ Evangelium, begründet es dann mit aus dem Kontext gerissenen Zitaten aus der Tenach.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Und gerade deswegen müssen wir berücksichtigen, dass die Offenbarung komplex ist. Also müssen wir zunächst den Kern offenlegen, um den es dem Offenbarer tatsächlich geht. Und das ist: Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst.
Dieses „Liebegebot“ muss zuerst mal definiert werden. Den ohne die Lehre Gottes, die Tenach, das Gesetz als vollkommen zu betrachte, diesem nichts hinzuzufügen oder zu entfernen, liebt man den Eigen nicht… Denn wie selbst Jesus betont, diese Aussage basiert auf dem Gesetz und der Propheten (wie es schon vor Jesus auch andere betonten).
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Sa 15. Aug 2026, 20:32
Ich sehe da absolut keinen Widerspruch bei Paulus.
Und Paulus ändert diese Gotteslehre, stellt seine Erkenntnis über sie, lehrt eine Heilsthese ohne Grundlage der Tenach, ja im Widerspruch zur Tenach, also er ändert er die Lehre Gottes … und ja, man kann auch seine Lehre „glattbügeln“ (Harmonisieren) missbrauchen usw. aber im Kern lehrt er eine Christologie, man soll den Christus erkennen, in der Tenach will der Ewige ein Erkennen um zu wissen:
Hes 34,
30 Und sie werden wissen, dass ich, der HERR, ihr Gott, mit ihnen bin und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind, spricht der Herr, HERR.
31 Und ihr, meine Herde, Herde meiner Weide, ihr seid Menschen; ich bin euer Gott, spricht der Herr, HERR.
Jes 37,16 JHWH Zebaoth, Gott Israels, der du zwischen den Cherubim thronst, du allein bist es, der der Gott ist von allen Königreichen der Erde; du hast den Himmel und die Erde gemacht.