Die alten Lutherbibeln haben eine ganz eigene Power. Ich fühle sie stärker als in den neueren Ausgaben. Vielleicht, weil ich mit einer Lutherbibel der "Epoche" 1964/1975 konditioniert worden bin. Vielleicht hat aber auch einfach Gott dafür gesorgt, dass ich gleich etwas Gutes bekam; diese Bibel wurde mir geschenkt. Einige Zeit danach kaufte ich mir die Gute Nachricht Bibel, weil ich mit der Luther zunächst nur mühsam zurecht kam, vom Verständnis her, und las beide nebeneinander, bis die größten Anfangsschwierigkeiten überwunden waren.Die Luther 1912 war für mich schon immer der Standard.
Aber sie wurde mir einfach gegeben - sozusagen. Sie fühlt sich für mich vertraut an.
Ohne dass das heißt, sie ist besser oder schlechter.
(Die Schrift ist so klein... nun ja, vor mehr als 40 Jahren konnte ich sie ohne Brille lesen... mittlerweile tue ich mich online leichter mit etwas größerer Schrift auf einem hellen Monitor)
Die nächste Ausgabe war dann wieder schlechter zu lesen, fand ich, davon habe ich auch eine gehabt...und danach wurde die Sprache immer "moderner".
Die ist absolut o.k.Also du meinst, die 1905er ist in Ordnung für den Anfang?
Du hast zwei Großmütter... -- eine meiner Großmütter war auch Jahrgang 1905, und die andere 1910. Mit Bibeln hatten die es aber nicht so.Es gibt noch andere Ausgaben bis in die 30er Jahre aber die populärste ist ganz eindeutig die 1905er.
1905 war das Geburtsjahr meiner Großmutter.
Die 1545 finde ich schwer lesbar. Die ist wirklich etwas altertümlich von der Sprache her.
Das sind mehrere. Ältere Ausgaben Luther und Elberfelder. - Die Schlachter 2000 ist auch brauchbar, wurde gewissenhaft revidiert. Wer daran mitgearbeitet hat...man kennt diese Männer Gottes aus dem evangelikalen Bereich. Absolut ernsthaft, manchmal vielleicht etwas sehr streng.Was ist deine Lieblingsbibel?
Die Schlachter 2000 ist aber noch so neu... die wird es nicht zur freien Verfügung geben.
Die Schlachter 1951 ist eventuell frei verfügbar?
bibel-online.net führt sie neben einigen älteren Ausgaben in der Liste.
Wenn ich einen Text ergründen will, lese ich ihn auch in anderen Übersetzungen. HFA ist gar nicht mal schlecht formuliert, GNB, Einheitsübersetzung und NeÜ sind auch akzeptabel. Für mich bleiben Luther und Elberfelder die eindruckvollsten Bibeln, das ist wie mit den alten Kirchenliedern: Eine sehr komprimierte Sprache, die man erst "erlernen" muss, zumindest muss man sich daran gewöhnen... aber totale Power.
Bibeln in anderen Sprachen kann ich nicht gut lesen. Das würde zu lange dauern, und ich müsste mir viel übersetzen lassen.
Wenn die Luther 1912 dir zusagt, dann bleibe doch dabei. SO arg groß sind die Unterschiede ja nicht, und wenn hier oder da mal ein Übersetzungsfehler korrigiert wurde, weil die Forschung dann halt weiter war, das entwertet die älteren Ausgaben nicht, wer weiß, wie viele Fehler sich in die heutigen Ausgaben eingeschlichen haben.
Es gab zwar schon vor Luther deutsche Übersetzungen. Aber was Luther da gemacht hat, war wirklich eine super Leistung- in der Zeit, in der er noch um sein Leben bangen musste und Gott wahrscheinlich voll ergeben und deshalb gesegnet war.
Laß dich nicht aufhalten, Nobody. Wenn du dieses Projekt als Aufgabe siehst, dann bleibe dran.
LG