SilverBullet hat geschrieben: ↑Mo 19. Okt 2026, 15:27
Deine Ansicht ist kein Fortschritt, sondern ein Verschleierungsversuch.
Egal, wie ich oder Du das sehen. - Unsere scheinaufgeklärte Zeit auf Basis des Existenzialismus ist egozentrisch gepolt, macht also das Ich zum Telos, statt das zum Telos zu machen, was das Ich erkennen soll. Insofern ist "Meinung" oder gar "Haltung" (die veredelte Form von Meinung) ontisch total unwichtig. Wichtig ist allein das Erkennen(-Wollen). Alles andere zeigt sich dann.
Philippus hat geschrieben: ↑Mo 19. Okt 2026, 15:27Das sehe ich auch so wie die katholische Kirche... und erlöse uns von dem Bösen...damit ist nicht gemeint, erlöse uns von all den bösen Menschen die uns umgeben sondern von dem Bösen was in uns selber wohnt.
Richtig - interessant, dass man es anders verstehen kann.
Sara Funkelstein hat geschrieben:Bei allen problematischen Bibelstellen, was Frauen angeht, darf man das nicht vergessen. Gott hat uns die Aufgabe gegeben: Wir verbinden das Irdische mit dem Geistigen.
Das sehe ich genauso, aber ich kann es nur so sehen, wenn ich erkenne, dass Mann und Frau urbildlich verschieden sind. Dies ist in unserer westlichen Kultur aus der Mode.
Sara Funkelstein hat geschrieben:Ich glaube, dass dieser Hype vorbei ist.
In der durchschnittlichen Bevölkerung gab es diesen Hype nie. Man möge das Frauen- und Männerbild in Soaps studieren - das pure Gegenteil zu narrativ-lobbyistischen und medialen Auffassungen, die die öffentliche Wahrnehmung dominieren.
Sara Funkelstein hat geschrieben:Ich kenne diesen Blick von euch. Dasselbe Phänomen kennen wir im Islam. ... Diese Männer geben der Frau die Schuld dafür, dass sie so auf ihren Anblick reagieren.
Beides ist richtig. Da gibt es diesen männlichen Blick, für den die Männer die Frauen verantwortlich machen können. - Die positive Version wäre: Weil die Frauen diese macht haben, geht man damit sorgsam um. -- Das alte Thema: So wie "remedium" im Lateinischen sowohl "Heilmittel" als auch "Gift" bedeuten kann, kann die Anziehungskraft von Mann und Frau zu Heilmittel oder Gift werden.