Dispensationalismus

Rund um Bibel und Glaube
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Zippo
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 19:41
Zippo hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 14:28 Die Christen warten auf die Wiederkehr Jesu.
Die (katholischen) Christen warten nicht mehr auf den Messias - der ist erschienen, gestorben und auferstanden und schenkt ihnen durch den Glauben das Leben.

Die Auferstehung der Neuen Erde ist eine andere Geschichte
Der Herr Jesus ist auferstanden hat Leben geschenkt durch seinen Tod. Das glauben alle Christen. Was ich meine, ist die Wiedekehr Jesu, die bei der Himmelfahrt schon angekündigt wurde:
[Apg 1,9-11] Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.
Von diesem Augenblick spricht das Matthäus Evangelium Mt 24,30 und viele Verse in den Briefen der Apostel, die von der Entrückung sprechen.
Die Frage ist, was mit dem Volk Israel wird, wenn das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheint und alle Geschlechter auf Erden es betrachten, auch das Volk Israel, und darüber trauern.
[Off 1,7-8] Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter der Erde. Ja, amen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
[Sach 12,9-11] Und zu der Zeit werde ich gedenken, zu vertilgen alle Heiden, die wider Jerusalem gezogen sind. Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets; und sie werden mich ansehen, welchen sie zerstochen haben, und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind. Zu der Zeit wird große Klage sein zu Jerusalem,
Die Christen beziehen diesen Vers auf die Kreuzigung Jesu, der nach einer gewissen Zeit von einem Speer durchbohrt wurde.
[Joh 19,33-37] Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und dieser weiß, dass er die Wahrheit sagt, auf dass auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, dass die Schrift erfüllet würde: „Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.“ Und abermals spricht eine andere Schrift: „Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben.“
Damit hat sich das Wort aus Sacharja zu einem Teil erfüllt.

Das Wort in Sach 12 beginnt aber mit folgendem Satz:
Und zu der Zeit werde ich gedenken, zu vertilgen alle Heiden, die wider Jerusalem gezogen sind.
Das ist leider noch nicht passiert. Ebenso die Worte in Sach 14,1-4 , wenn man weiterliest.
Deswegen hoffen die Juden weiterhin auf einen Messias der ihnen das alles beschert und der Dispensationalismus räumt ihnen deswegen eine Heilsepoche zu, die geschehen soll, wenn die Zeit der Gemeinde vorbei ist und die Christen in den Himmel entrückt sind.
Was soll nun daran verkehrt sein ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Hoger
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: ↑So 1. Nov 2026, 14:27 Die Frage ist, was mit dem Volk Israel wird, wenn das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheint und alle Geschlechter auf Erden es betrachten,
Es gibt diejenigen die dazugehören = das Volk Gottes
Es gibt diejenigen die nicht dazu gehören = die nicht das Volk Gottes sind
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Helmuth
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Helmuth »

jsc hat geschrieben: ↑Sa 31. Okt 2026, 22:38 So wie ich das verstanden habe, geht es auch immer im Kern um die Errettung. Also wie und wodurch kann ein Mensch in den jeweiligen Zeitpunkten gerettet werden. Nach dem Verständnis kann ja logischerweise der Israelit vor Jesus nicht danach beurteilt werden, dass er "Jesus nicht in seinem Herzen angenommen hat" - der Israelit zur Zeit von Paulus aber schon etc.
Es heißt ganz allgemein, AT und NT, der Glaube ist entscheidend für die Errettung. Abraham wurde durch seinen Glauben gerechtfertigt und wir werden auch durch den Glauben gerechtfertigt. Ich sehe zwischen Abrahams und meinem Glauben keinen Unterschied, außer dass er sicher der glaubensstärkere Bruder von uns beiden ist.

Dass man früher noch nicht an Jesus glauben konnte, spielt für mich keine Rolle, weil der Glaube im Grunde auch eine Gabe Gottes ist, und wenn er sie gibt, so hat man den Heiligen Geist, der damit verbunden ist.

Es spielt dabei also keine Rolle wie sich Gott und was er geoffenbart hat, sondern dass (!) er sich geoffenbart hat und du das anerkennst. Klarerweise ist das heute, dass Jesus unser Retter ist. Daran glaubt man und handelt dann auch danach, jeder dabei aber zu seiner Zeit und wird damit gerechtfertigt und gerettet.

Dann wäre das kein Argument für gesonderte Dispensionen. Alle Gläubigen stehen ja auch mehr oder weniger gemeinsam auf. Man gehört zur sog. Gruppe der 1. Auferstehung, wie sie das Buch Offenbarung beschreibt. Ich vermute aber, dass das theologische System der "Dispensationen" komplexer ist. Damit habe ich noch keinen besseren Einblick gewonnen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Zippo
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Zippo »

Hoger hat geschrieben: ↑So 1. Nov 2026, 16:09
Zippo hat geschrieben: ↑So 1. Nov 2026, 14:27 Die Frage ist, was mit dem Volk Israel wird, wenn das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheint und alle Geschlechter auf Erden es betrachten,
Es gibt diejenigen die dazugehören = das Volk Gottes
Es gibt diejenigen die nicht dazu gehören = die nicht das Volk Gottes sind
Nach welchem Kriterium wird man dem Volk Gottes zugerechnet ?

Dem Volk Israel hat Gott gesagt:
[5. Mo 7,6-11] Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott: Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, darum dass euer mehr wäre als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –; sondern darum, dass er euch geliebt hat und dass er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat, hat er euch ausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von dem Hause des Dienstes, aus der Hand Pharaos, des Königs in Ägypten. So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, ein Gott ist, ein treuer Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, in tausend Glieder, und vergilt denen, die ihn hassen, ins Angesicht, dass er sie umbringe, und säumt sich nicht, dass er denen vergelte ins Angesicht, die ihn hassen. So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du darnach tust.
Hier wird ja ausgesagt, daß Israel das Volk Gottes ist.

Obwohl der HERR durch Mose schon ankündigt, daß er die Israeliten eifersüchtig machen wird auf ein Nicht-Volk.
5 Mo 32,21
Sie haben mich gereizt an dem, das nicht Gott ist; mit ihrer Abgötterei haben sie mich erzürnt. Und ich will sie wieder reizen an dem, das nicht ein Volk ist; an einem törichten Volk will ich sie erzürnen.
Das wird im Propheten Hosea Hos 2,1 noch einmal bestätigt und von dem Apostel Paulus zitiert:
[Röm 9,25-26] Wie er denn auch durch Hosea spricht: „Ich will das mein Volk heißen, dass nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht meine Liebe war.“ „Und soll geschehen: An dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: ‚Ihr seid nicht mein Volk‘, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.“
Seit der Herr Jesus Christus in der Welt war und mit seinem Blut und Leben, einen neuen Bund gegründet hat, werden aus aller Welt solche zu seinem Volk gezählt, die in diesen Bund und in die Nachfolge Jesu eintreten.
Dazu zählen natürlich auch solche Israeliten, die den Bund mit dem Herrn Jesus eingegangen sind. Das waren ja die Ersten, danach kamen die Samariter und dann wurde der Herr Jesus auch zum Licht für alle Nationen. Jes 49,6

Dem Volk Israel, das an den Herrn Jesus Christus nicht glauben wollte, hat Gott den Bund aufgekündigt, aber nicht für alle Zeiten. Das sagt Hosea im 3 Kapitel:
[Hos 3,4-5] Denn die Kinder Israel werden lange Zeit ohne König, ohne Fürsten, ohne Opfer, ohne Altar, ohne Leibrock und ohne Heiligtum bleiben. Darnach werden sich die Kinder Israel bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in der letzten Zeit.
Diese Israeliten werden erst Glauben haben, wenn sie das Zeichen des Menschensohnes am Himmel sehen. Dann werden sie trauern und Buße tun, bei der Entrückung werden sie wahrscheinlich nicht dabei sein.
Aber was hindert Gott, sie durch die Trübsal hindurch zu führen, um mit ihnen danach einen Bund zu schließen und noch einmal 1000 Jahre sicher in ihrem Land leben zu lassen ?

Gruß Thomas
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Helmuth
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 13:18 Aber was hindert Gott, sie durch die Trübsal hindurch zu führen, um mit ihnen danach einen Bund zu schließen und noch einmal 1000 Jahre sicher in ihrem Land leben zu lassen ?
Du führst ja noch eine weitere Heilszeit ein, indem Gott nochmals einen Bund schließt. Das wäre dann der vierte. Und dann gibt es noch die sog. 7 Haushaltungen, was immer die sind. So kann ich schon verstehen, warum so viele Theologien am Glaubensmarkt vorhanden sind.

Mit wem immer Gott heute einen Bund eingeht, er muss in den eintreten, den Gott schon gestiftet hat durch Jesus Christus, unseren Herrn. Einen weiteren Messias und Erlöser wird es nicht geben, was immer die „Haushaltung“ des zu Errettenden sein soll.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Hoger »

Zippo hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 13:18 Nach welchem Kriterium wird man dem Volk Gottes zugerechnet
Durch die Taufe (durch einen Priester) und die dazugehörige Kommunion
Durch die Aufnahme des Leibes Christi (Eucharistie) und dem dazugehörigen Glauben
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Zippo
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Re: Dispensationalismus

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 14:18
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 2. Nov 2026, 13:18 Aber was hindert Gott, sie durch die Trübsal hindurch zu führen, um mit ihnen danach einen Bund zu schließen und noch einmal 1000 Jahre sicher in ihrem Land leben zu lassen ?


Du führst ja noch eine weitere Heilszeit ein, indem Gott nochmals einen Bund schließt. Das wäre dann der vierte. Und dann gibt es noch die sog. 7 Haushaltungen, was immer die sind. So kann ich schon verstehen, warum so viele Theologien am Glaubensmarkt vorhanden sind.
Bisher hatte ich mit dem Dispensationalismus nur eine besondere Behandlung für Israel verbunden, weil es in den Propheten Aussagen gibt, die sich auf die Gemeinde schlecht beziehen lassen. Da hattest du dich vor einigen Jahren ja auch mal für ausgesprochen, was hat dich umgestimmt ?

Es muß also eine Zeit geben, in der diese Verheißungen Wirklichkeit werden. Israel soll aus den Händen seiner Feinde gerettet werden und sicher in seinem Land wohnen.
Dispensationalisten sehen die Zeit für Israel gekommen, wenn die Entrückung war und die große Trübsal vorüber ist, von der Mt 24,15... spricht.
Auch die Offenbarung berichtet von Versiegelten aus den Stämmen Israels Off 7 und führt diese Versiegelten durch diese Trübsal hindurch Off 9,4, Off 12,6 In Off 20,4 ist dann von den 1000 Jahren die Rede, in der diejenigen regieren werden, die nicht das Malzeichen auf ihrer Stirn und ihrer Hand angenommen haben.

Gott ist doch zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich mit der Menschheit umgegangen und hat verschiedene Bünde geschlossen. Da wird doch auch noch mal Raum für einen weiteren Bund mit Israel sein.

Ich liste mal auf, welche Haushaltungen mir von google gezeigt wurden:

1. Unschuld (von der Schöpfung bis zum Sündenfall von Adam und Eva)
2. Gewissen (vom Sündenfall bis zur Sintflut)
3. Menschliche Regierung (von der Sintflut bis zum Turmbau zu Babel)
4. Verheißung (von Abraham bis zum Auszug aus Ägypten / Gesetzgebung am Sinai)
5. Gesetz (vom Sinai bis zum Tod und der Auferstehung Jesu Christi)
6. Gnade / Gemeindezeitalter (vom Tod Jesu bis zur Entrückung der Gemeinde)
7. Tausendjähriges Friedensreich (das messianische Reich auf Erden)

https://share.google/aimode/wrNqhw6QqKTmrhXNZ

Diese Aufteilung ist jetzt nicht zwingend, aber so ganz verkehrt ist es doch nicht, solch eine Einteilung einzuführen.

Helmuth

Mit wem immer Gott heute einen Bund eingeht, er muss in den eintreten, den Gott schon gestiftet hat durch Jesus Christus, unseren Herrn. Einen weiteren Messias und Erlöser wird es nicht geben, was immer die „Haushaltung“ des zu Errettenden sein soll.
Menschen, die von diesem Bund nichts gehört haben, müßen gerechterweise auch Anteil an der Gnade haben, die durch Jesus Christus gekommen ist, sie dürfen doch nicht ausgeschlossen werden.
Menschen haben zu unterschiedlichen Zeiten gelebt und haben verschiedene Bündnisse mit Gott gehabt, das darf den Zugang zur Gnade nicht hindern.
Es gibt Menschen, die durch ihr Gewissen überzeugt haben, die Vorväter Israels hatten Glauben und waren Gehorsam, der ihnen zur Gerechtigkeit gerechnet wurde, manche Israeliten haben in der Zeit des Gesetzes überzeugt. Sie alle sind nach der Kreuzigung Jesu aus dem Hades befreit und mit dem Herrn Jesus Christus auferstanden. So wird es auch vielen ergehen, die das Evangelium nicht sofort erreicht hat.
Gott ist derjenige, der gerecht macht und er kann kraft des Evangeliums auch solche Menschen begnadigen, die nichts von dem Evangelium gewußt haben.

Die Israeliten, die nicht an den Herrn Jesus Christus glauben, so wie er sich das erste mal offenbart hat, glauben aber an den Messias, wie er sich in den Propheten ankündigt, werden gläubig, wenn sie das Zeichen des Menschensohnes am Himmel sehen. Dann werden sie ihren Bund mit ihm machen und durch die Trübsal in eine weitere Heilsepoche bzw. Haushaltung eintreten.
Solches sagt der Dispensationalismus und ist doch durchaus denkbar, was spräche dagegen ?

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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