Was mich am meisten belastet ist nicht, dass man den Zaun auf diese Länge neu machen muss. Sondern: Die immense Arbeit, die damit verbunden ist. Ich weiß nicht, wann und wie ich das schaffen soll.
Vor dem Wintereinbruch ganz bestimmt nicht mehr; zwar bin ich jeden Tag lange draußen, nach Einbruch der Dunkelheit mit Stirnlampe, aber ich kann schon froh sein, wenn die geplanten Arbeiten so einigermaßen fertig werden, bevor es so stark friert, dass man nichts mehr machen kann.
Die beiden letzten Abende hatte es schon Frost; Donnerstagnacht -1°C, jetzt sind es -3°C.
Und den gesamten Zaun entlang hatte ich in mehreren Jahren Erde aufgefüllt, Komposterde, etwa 80 cm - 1m breit, bis auf Straßenhöhe, also etwa einen halben Meter hoch, nach unten hin deutlich mehr, weil das Grundstück viel tiefer war als die Straße- die möglicherweise um einiges jünger ist als der Zaun... und ich das abstellen wollte, dass das Niederschlags- und Tauwasser wie eine Flut immer wieder unser Grundstück unter Wasser setzte und Geröll hinterließ. Damit war ich übrigens erfolgreich. Die Erde musste stark verdichtet werden, schließlich brachte ich noch diese Beetränder aus Kunststoff mit 25 cm Höhe an: Das Wasser lief dann schön brav auf der Straße hinunter, und Hochwasser auf Wiese und Wegen mit Bächlein und Seen war passé.
Wenn man Pfosten neu setzen (betonieren) will, muss die Erde an diesen Stellen abgetragen werden, und noch ein ganzes Stück außen herum. Wohin damit? Weiß ich noch nicht. Wenn man einen Lastwagen voller Erde auf die Wiese kippt und über Wochen oder vielleicht sogar Monate dort liegen lässt, ist hinterher kein Gras mehr da.
Auf den Beeten wachsen Wildrosen, die mittlerweile etliche Jahre dort stehen und ziemlich verholzt sind, auch recht hoch.

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Rosa rubiginosa, Rosa villosa und Rosa rugosa, falls das jemandem etwas sagt. Sie dienen als Sichtschutz, Bienenfutter und als biologischer Stacheldraht gegen streunende und kackende Katzen, sind aber sehr wuchsfreudig, was bedeutet, sie müssen mindestens zwei Mal im Jahr straßentauglich zurückgeschnitten werden.

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Dazwischen wachsen z.B. Schlüsselblumen; von mir vor Jahren ausgesät, ein Teil meines Projektes: Wildpflanzen schützen und kultivieren.

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Es war ziemlich mühsam, sie anzusiedeln. Wenn sie mal angewachsen sind, bleiben sie. Aber dazu, dass sie sich niederlassen, muss man sie überreden.
Die Stauden der Schlüsselblumen muss ich unbedingt noch zeitnah ausgraben und irgendwo "parken", um sie zu retten. Da sie so früh blühen, ist es nicht ratsam, sie im Frühjahr zu versetzen. Es ist im Frühjahr oft lange frostig in der Nacht, und dann wird es immer so schnell heiß und trocken.