Re: Sind Christen zum leiden berufen ?
Verfasst: Do 22. Jan 2026, 18:56
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Quelle: Google"Mose schlägt den Felsen" beschreibt ein Ereignis in der Bibel (2. Mose 17), bei dem die durstigen Israeliten in der Wüste murren; Gott weist Mose an, mit seinem Stab auf einen Felsen zu schlagen, woraufhin Wasser hervorfließt, um das Volk zu erfrischen
. Die Geschichte steht für Gottes Fürsorge und Wundertaten und wird oft symbolisch gedeutet: Der Felsen repräsentiert Christus, der im Gericht Gottes geschlagen wurde, wodurch der Heilige Geist (das "lebendige Wasser") den Gläubigen geschenkt wurde (1 Kor 10,4)
Ja, was "google" dazu sagt ist das was ich meine, die verlinkte Bibelstelle sagt das noch nicht so genau aus, das muß noch eine andere sein.
Das stimmt, aber das Maß bestimmt der Herr. Wir können das nicht beeinflussen. Doch klingt das das leider für mich wie eine Drohbotschaft und keine Frohbotschaft, daher rate ich zur Vorsicht über Leid in der Nachfolge zu predigen. Paulus richtete solche Worte nicht an die Öffentlichkeit.Zippo hat geschrieben: ↑Do 22. Jan 2026, 17:56 Vielleicht war es falsch formuliert. Es ging mir darum, daß der von Gott berufene viel leiden muß. Davon steht einiges in der Bibel. Das kann man bei den Aposteln auch lesen. Und sie sprechen auch in den apostolischen Briefen davon, daß das Leid unausweichlich ist, wenn man dem Herrn Jesus nachfolgt.
Nennst du mir ein paar Beispiele? Meinst du Ami-Pastoren mit ihren Bozenautos und Villen? Dann hinterfrage, ob sie auch alles rechtens erworben haben. Wenn ja, ist es ok, wenn nicht, dann nicht. Erlaube mir zu sagen, dass ich aber auch meine den Unterton zu erkennen, der aus den Worten spricht. Erkläre aber auf biblischer Basis, dass es ein Kriterium ist, dass mit dem Glauben etwas nicht stimmt, wenn es einem Christen gut geht.
"Fürchte dich nicht, ich helfe dir", ein lebendiges Wort Gottes, nur etwa für Israel? Nein, Jesus gibt uns auch die Verheißung. David hat uns sehr eindrucksvoll vorgelebt, wie er sich durch seinen Glauben bei Anfechtung im Herrn gestärkt hatte. Ich denke, er war aus dem Grund mehrzeitlich ein glücklicher Mensch.Jes 41,10-13 hat geschrieben: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schau nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit. Siehe, beschämt und zuschanden sollen alle werden, die gegen dich entbrannt sind; deine Widersacher sollen wie nichts werden und umkommen. Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die mit dir streiten; wie nichts und wie Nichtigkeit sollen die Männer werden, die dich bekriegen. Denn ich, JHWH, dein Gott, ergreife deine rechte Hand, der ich zu dir spreche: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
Den Kontext sehe ich dazu anders. Bei uns ging es darum, dass sich jemand quasi anstelle Christus selbst kreuzigen will. Das ist jedenfalls ein Unfug. Nicht, dass jener das Kreuz Jesu verleugnet, aber du hast zuvor von "punkten" geredet. Das trifft es. Daran lässt sich anknüpfen.
Paulus drückt es dann noch etwas drastischer aus, aber erst im Gesamtkontext versteht man auch wirklich die Eindringlichkeit und dass es mehr ist, als eine bloße fromme Phrase.1. Petrus 4,1 Da nun Christus für uns im Fleische gelitten hat, so waffnet auch ihr euch mit demselben Sinne; denn wer im Fleische gelitten hat, ruht von der Sünde, 2 um die im Fleische noch übrige Zeit nicht mehr den Lüsten der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben. 3 Denn die vergangene Zeit ist uns genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, indem wir wandelten in Ausschweifungen, Lüsten, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendienereien;
Römer 6,11 Also auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christo Jesu.
Was hälst du von folgendem Wort aus dem Hebräerbrief ?Helmuth hat geschrieben: ↑Do 22. Jan 2026, 16:20
Brechen wir das auf unsere Ebene herunter. Ist ein Vater ein guter Vater, der sein Kind nur aufgund von Züchtigungen erzieht? Nach dem Motto: "Leide und lerne daraus und ich rate dir, lerne die Peitsche lieben, denn du wirst sie noch oft sehen." Da wir Gottes Abbild sind, meine ich, darf man den Vergleich ziehen.
[Heb. 12,4-7] Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden in den Kämpfen wider die Sünde und habt bereits vergessen des Trostes, der zu euch redet als zu den Kindern: „Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Denn welchen der Herr liebhat, den züchtigt er; und er stäupt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.“ Wenn ihr die Züchtigung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?
Selbst erwähltes Leid ist sicherlich nicht in Gottes Sinne. Und das Leid zu tragen, das zur Erlösung führt, dazu sind wir gar nicht in der Lage.Helmuth
Wie kann man für das Leid Christi danken, wenn wir sozusagen selbst die Leistung erbringen? Ich denke nicht, dass Gott das billigt. Die Ursache für dieses fanatische Verhalten sehe ich sehr fleischlich. Da wird gemessen, wie viel Leid man erduldet und es wird nicht Jesus für sein Opfer gedankt bzw. wird er damit nicht geehrt.
Wer schickt schon Schafe unter die Wölfe, ohne an Leid zu denken ?[Mt. 10,16-17] Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.
Gruß Thomas[Lk. 22,31-32] Der Herr aber sprach: Simon, Simon, siehe, der Satanas hat euer begehrt, dass er euch möchte sichten wie den Weizen;
Ah, die Stelle väterlicher Züchigung. Was ich davon halte? Na viel, sie ist nur sehr verpönt geworden, darum geht es auch immer mehr den Bach runter. Als Ergebnis haben wir heute eine Gesellschaft der Respektlosigkeit gegenüber aller Obrigkeit, sei es gegenüber Eltern, Lehrern oder sonst wen, die uns etwas zu sagen haben, aber das sei ein anderes Thema
Genau das ist nicht der Fall. Der Nachbar, der das sieht, könnte rüberkommen und dem verblödeten Vati derart eine auf's Maul hauen, daß der zwei Wochen lang kein Bier mehr trinken mag; DAS ist Macht.