Gefragt hatte ich nie, aber ich hatte schon einen Hinweis bekommen, als ich zum Glauben kam. Denn, nachdem mir mein Arbeitskollege ein Traktat gab und mich auf eine Veranstaltung eingeladen hatte, die an einer Bibelschule rund um die Ausstellung der Stiftshütte stattgefunden hatte, kam ich nach irgendeinem Ausflug zufällig vorbei, um mir die Ausstellung anzusehen. Und als ich in einem anschließenden Gespräch, auf den Brandopfertaltar zu sprechen kam und den Bibelstudenten fragte, warum denn heutzutage keine Opfergaben mehr gebracht wurden, da kam mir das Bild des gekreuzigten Jesu vor das geistige Auge und da brauchte es irgendwie keine weiteren Worte mehr.Gottsucher hat geschrieben: ↑Mi 8. Apr 2026, 21:22Hast Du Ihn denn mal nach einem solchen Hinweis gefragt?
Und als der Bibelstudent mich fragte, ob ich denn ein kurzes Gebet sprechen möchte, habe ich einem sanften, inneren Drängen nachgegeben und aus den 5 Punkten auf einem Prospektblatt ein kleines Gebet zustande gebracht.
Danach verkaufte mir der Bibelstudent eine große Thompson Studienbibel und eine Konkordanz und schickte mir einen kleinen Bibelkurs zu. Und er hatte die Idee, mir 2 Gemeinden in meiner Heimatstadt zu nennen, von denen ich eine gewählt hatte und etwa 7 Jahre auch eine sehr gute Gemeinschaft hatte. Es gab noch eine ganze Reihe von Führungen, die mir nun bestätigten, daß ich nun auf einem anderen Kurs unterwegs war.
Es war nicht immer schön, es gab einen schwierigen Menschen, den ich begleiten sollte, interessanter weise stellte sich heraus, daß er zum jüdischen Volk gehört. Es gab auch Depressionen und Angriffe von der widrigen Seite. Ich mußte mich schon ein wenig zwingen, weiter zu machen, aber den gläubigen Menschen ist ja nun auch kein Rosengarten versprochen worden.
Ja, solche Zeugnisse habe ich auch gelesen, z. Bsp. auch von Anton Schulte. Dann ist der Hinweis eben, die glückliche Führung, Anton Schulte kam unbeschadet aus dem Krieg und hielt auch sein Gelübde.Gottsuchender
Viele Leute, die zuerst nicht an Gott geglaubt haben, berichten, dass sie sich (erst) in einer verzweifelten Lage an Gott gewendet haben - oft mit einem Gebet wie: "Gott, wenn es Dich gibt, dann... (zeig Dich/hilf mir/mach was)". Und tatsächlich ist dann meist etwas passiert, das sie davon überzeugt hat, dass es Gott tatsächlich gibt, und dass dann wohl auch die Bibel und das Evangelium wahr sein könnten...
Es heißt ja, wenn man Gott sucht, dann läßt er sich finden.Gottsuchender
Bei mir war es etwas anders; ich hatte irgendwie keine Zweifel, dass es Gott gibt, aber ich hatte lange Zeit in der falschen Richtung (Esoterik) nach Antworten gesucht. Erst nachdem ich mich dann explizit an Jesus gewendet hatte, ist etwas passiert, woran ich erkennen konnte, dass an der ganzen Sache tatsächlich etwas dran ist.
oder im NT[Jer 29,13-14] Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
[Apg 17,26-27] Und er hat aus einem Blut jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, dass sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten, obwohl er nicht fern ist von jedem von uns.
Gott wirbt um Menschen, davon bin ich auch überzeugt. Und seine Nachfolger sollen ihm dabei behilflich sein.Gottsuchender
Gott lässt uns alle Freiheiten, lässt uns auch falsche Wege gehen, aber Er wirbt unaufhörlich um uns, und sobald wir Ihn suchen, lässt Er sich finden, davon bin ich ziemlich überzeugt nach allem, was ich sowohl von anderen gehört habe als auch was ich selber erlebt habe. Auf alle Fragen bzgl. des Evangeliums habe ich auch noch keine Antworten, vor allem das Thema "ewige Verdammnis" finde ich schwierig, aber auch das gehört, meine ich, zum Glauben mit dazu: darauf zu vertrauen, dass Gott am Ende sowohl gerecht als auch barmherzig und gnädig ist.
Er sieht sich als Bräutigam, der eine Braut sucht, das sind diejenigen, die mit ihm in der neuen Schöpfung leben sollen.
Aber Gott will auch Menschen verwerfen:Off 22,17
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.
Ewig muß in der altgriechischen Sprache nicht endlos sein, das wäre auch nicht gerecht. Aber, wenn nach einer Verurteilung mit angemessener Strafe der zweite Tod eintritt, dann ist der Gerechtigkeit Gottes wohl auch genüge getan.[Off 20,11-15]
Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.
Gruß Thomas