Re: Jesus und die KI
Verfasst: Fr 9. Jan 2026, 12:06
Manche nennen sie einen Akteur. Und das ist kein Werkzeug mehr.
Der Mensch erschafft sich ein Werkzeug über das er die Herrschaft verliert.
Hat so was die Welt schon mal erlebt?
Manche nennen sie einen Akteur. Und das ist kein Werkzeug mehr.
Wie auch immer, an sich bin ich ja kein KI-Experte, sondern verfüge über eine Nachrichtentechnik-Ausbildung und war damit mein Berufsleben lang vollbeschäftigt. Ich habe 2022 mein Unternehmen verlassen, da war die KI Entwicklung für den praktischen Einsatz noch in den Kinderschuhen. Aber es sind damit ja die elementare Grundlagen kein andere und die hat man zu lernen, ehe man als Techniker arbeiten kann.
Wieso denkst du das? Scheinbar denken Techniker mit solider Schul- bzw. Hochschulausbildung anders. Wozu aber der ungebildete Mensch neigt, ist wohl bekannt, oder der theologientstellte Christ. Ich kannte keinen Mitarbeiter unter uns, der als Techniker "magisch" gedacht hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Clarkesche_GesetzeHelmuth hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 12:26Wieso denkst du das? Scheinbar denken Techniker mit solider Schul- bzw. Hochschulausbildung anders. Wozu aber der ungebildete Mensch neigt, ist wohl bekannt, oder der theologientstellte Christ. Ich kannte keinen Mitarbeiter unter uns, der als Techniker "magisch" gedacht hatte.
Zirkelschluss. Wenn man ein Werkzeug Akteur nennt ist das nicht die Begründung dafür, dass es jetzt auf einmal kein Werkzeug mehr ist
Ok, von mir aus, das kannte ich nicht. Danke dafür, man lernt dazu. Aber was sagt das zum Thema? Ich bezeuge auch immer wieder, dass der Mensch (auch) irrational denkt, das dürfte wohl damit auch gemeint sein.
Danke dafür, das auf neue Weise zu erklären. Meine Aussage greift nicht, dass der Missbrauch einer KI nicht das Problem einer KI sein muss, wie das für etliche andere Dinge auch gilt, sondern das ist ein Problem des Missbrauchenden, sprich des Menschen. Kommt dem Sinn nach dem gleich.
Abichai hatte argumentiert, dass es "verständliche" und "nicht verständliche" Technologien gäbe. Dies aber nur subjektiv und willkürlich. Ein Mensch des Mittelalters würde unser komplettes normales Leben als Magie ansehen (müssen)
Ah, ich verstehe nun auch den Zusammenhang. Ja, das stimmt, ich sagte auch Petrus oder Paulus wären schwer verwirrt, würden sie einige Tage plötzlich in unserer modernen Welt leben, aber sie würden am Glauben festhalten, meine ich. Ob sie aber irrational denken würden, das muss deswegen nicht sein, denn dann wäre ihr Glaube nicht fest genug.
Also so wie ich das sehe ist Technologie an sich nicht kontrollierbar. Technologie ist im Grunde ja nichts anders als eine Idee oder ein "Möglich-machen".
Oft sind es Abfallprodukte, die wir dann aber positiv verwerten können. Man arbeitet an einer Idee, die großartig scheint, aber man kommt ins Stocken, weil sie unrealistische wird und am Ende ist KI bloß ein elektronisches Wörterbuch. Doch braucht man auch das. Derzeit ist die KI nicht mehr als eine weiter entwickelte Suchmaschine.stereotyp hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 14:22Welt gebaut, in der sie wie ein Akteur auftritt. Hier agiert die KI "wie von selbst". Es ist noch keine echte Intelligenz, die selbst etwas wollen könnte. Aber es mangelt ja nicht an Aufgaben, die wir nur all zu gern an einen Automaten abgeben würden.