Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36
Das sind beispielsweise Eltern, die bereits Kinder haben und kein weiteres Kind mehr wollen, weil sie am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angekommen sind.
Hier kann ich deine weiter unten an mich gestellte Gegenfrage in ähnlicher Form zurückgeben. Wo beginnt die Leistungsfähigkeit der Eltern denn objektiv am Limit angekommen zu sein ? Ich nehme diese Art von Argumentation nicht ernst, weil sie zutiefst zynisch ist, wie ich oben schon andeutete.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36
Außerdem: Verhütungsmittel für finanziell schwache Bürger bezuschussen oder finanzieren.
Ist alles schon berücksichtigt im Regelsatz beim Bürgergeld.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36
Erst einmal
alle Möglichkeiten ausschöpfen, um den Leuten wirklich zu helfen-- und der Abtreibungsindustrie und anderen Nutznießern der toten Babys den Gewinnhahn ein für alle Male abdrehen... dann wird man ja sehen, wie viel noch übrig bleibt vom vermeintlichen "Einsatz für die Rechte der Frauen".
Ja, das Leben muss gefördert werden, aber das kostet nun mal mehr Geld,als ein einzelner Eingriff oder Verhütungsmittel. Die Politik sieht menschliches Leben zunächst als Kostenfaktor und Klotz am Bein. Diese Haltung ist zutiefst verinnerlicht und spielgelt sich auf widerwärtigste Weise in der malhusinanischen Bevölkerungstheorie wieder. Reale Familienpolitik in Industrienationen ist stark malthusianisch geprägt. Dieser Malthus war ein "frommer Christ".
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36Die modernen Linken reden viel, wenn der Tag lang ist.
Alle Parteien reden viel, wenn der Tag lang ist. Das ist eben die Konkurrenz bei der Parteipolitik. Kein Thema ist zu Schade, um es gegen den politischen Gegner zu instrumentalisieren. Und dann muss man dummerweise in einer Koalition wieder Kompromisse finden. Dass sich alle Parteien damit nur unglaubwürdig machen, muss leider jede Generation wieder neu lernen. Und viele haben es bis zur nächsten Wahl schon wieder vergessen.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36Und die anderen linken Parteien sind schmale Streifen am Horizont, die haben viel zu wenig Prozente und Sitze, um wirklich etwas bewegen zu können.
Das haben ja die Wähler in der Hand. Man muss ja auch nicht unbedingt in der Bundesregierung sitzen, um was erreichen zu können. Ich bin auch strikt dagegen, dass die Linke primär Regierungsbeteiligung anstrebt. Sie würde in der Regierung zerrieben werden. Auch die AFD würde in der Regierung nicht bestehen können. Schon die SPD zerfetzt es seit Schröder immer stärker. Es ist eben nicht mehr so, dass die Wahlen ein Zweikampf zwischen zwei großen Parteien sind.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36
Ab welcher Höhe des Monatseinkommens ist man wirtschaftlich nicht mehr schlecht gestellt?
Alleinerziehend und mit Bürgergeld und wenn dann noch gesundheitliche Einschränkungen hinzukommen, das ist die denkbar schlechteste Situation, die bei uns sehr häufig vorkommt.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36
Das Problem ist oft, dass Eltern nicht mit Geld umgehen können. Sie sind egoistisch und undiszipliniert. Manchmal sind sie auch einfach zu ungebildet. Und deshalb leiden ihre Kinder Mangel.
Selbst wenn das wesentliiche Grunde und Ursachen sind, so entscheidet sich ja niemand bewusst dazu. Einseitige Schuldzuschreibungen dienen nur der Entlastung.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36
Wenn's wirklich zu wenig ist, gibt es das Bürgergeld, auch zusätzlich zu einem zu niedrigen Lohn...und andere Hilfen, die bewegen sich auch etwa in dieser Größenordnung. Das ist MEHR, als viele, viele Familien... auch Rentner, zur Verfügung haben. Wer damit nicht auskommt... der sollte einmal lernen, wie man Geld einteilt und kostengünstig wirtschaftet.
Familien in Erwerbsarbeit bekommen Kindergeld oben drauf. Beim Bürgergeld wird das Geld verrechnet. Wer zu wenig verdient, sollte sich einen besser bezahlten Job suchen. < Das ist deine Art von Argumentation, nicht die meine, wohlgemerkt. Rentner können mit Sozialhilfe aufstocken. Ich bin einer von solchen (Früh-)Rentern. Vorübergehend im Existenzminimum ist die eine Sache, dauerhaft für den Rest des Lebens, das ist eine ganz andere Situation. Transferleistung, egal ob Bürgergeld oder Sozialhilfe, ermöglicht keinen angemessen Lebensstandard gemessen am Wohlstand unserer Gesellschaft. Soll es auch nicht nach der Agenda 2010. Transferleistungsbezug ist absichtlich unbequem gemacht, damit die Betroffenen genötigt sind, da wieder raus zu kommen. Jens Spahn sagte 2018, Hartz-IV sei die Antwort des deutschen Sozialstaats auf Armut. Nein, er hat gelogen. Hartz-IV ist Armut. Alles darunter wäre elendiges Dahinvegetieren kurz vorm Tode. Wenn alle, die noch nicht tot sind, per definition nicht arm sein können. Ja, dann gibt es nirgendwo auf der Welt Armut. Das ist die Logik des "Christlichen Menschenbildes" der CDU.
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 9. Jan 2026, 01:36Mann und Frau können dafür Sorge tragen, dass die Frau nicht schwanger wird. Die Anzahl der Schwangerschaften nach Vergewaltigung oder Pillenversagen ist sehr übersichtlich. Für diese paar Prozent, die wirklich nicht verantwortlich zu machen sind für den "Unfall", muss man nicht einen universalen Freibrief für
alle ausstellen, und möglicherweise noch bis ins zweite Drittel der Schwangerschaft hinein oder noch länger.
Die Verhinderung von Schwangerschaften sollte nie die oberste Agenda sein.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mi 7. Jan 2026, 00:39
Leibliche Kinder können sich ihre Eltern auch nicht heraussuchen. Und die Eltern müssen ihre Kinder ebenfalls so annehmen, wie sie kommen und wie sie sind.
Ja, das schon. Aber man kann den Eltern dies nicht abverlangen in einer grundsätzlich eher kinderunfreundlichen Gesellschaft. Um die "Brut" der anderen, will sich halt niemand wirklich kümmern.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mi 7. Jan 2026, 00:39
Vielleicht haben sie nicht wirklich die Absicht, Familien zu schwächen und zu zerstören, sondern sind einfach verpeilt. Aber die Ideen und Vorhaben derjenigen, die sich heute "links" nennen, sind nicht in Einklang mit den biblischen Werten. Wer zu weit vom Programm (Gottes) abweicht, wird Schaden nehmen.
Linke stellen gar nicht den formellen Anspruch, biblischen Werten gerecht werden zu wollen. Andere Parteien erwecken zumindest bewusst genau diesen Schein. Diese Parteien vertreten biblische Werte dann höchstens nach dem toten Buchstaben, während Linke vielleicht nicht buchstabengemäß, aber gemäß des Geistes, christliche Werte vertreten. Die einen Christen sagen, die Bibel stellt Homosexualität als Sünde fest. Ich behaupte, dass das nicht stimmt. Und dies behaupte ich als Christ, nicht als Sympathisant mit dem Linken Denken. Und ich bin auch selber nicht Homosexuell.