Der Fall des Menschen war unvermeidlich, weil Satan im Garten Eden war Hes 28,13-14ElbÜ. Und wenn Gott die Versuchung zuläßt, dann mußte der Mensch schließlich zu Fall kommen.Jakobgutbewohner hat geschrieben: ↑Di 6. Jan 2026, 07:19Du hältst es wie bereits gesagt offenbar für unvermeidlich gewesen als Ablauf. Damit könnte ich leben, nach meinen gemachten Hinweisen, die dich wohl nicht ansprachen. Aber wieso das einleitende "nein"? Was wegen der Art der Gestaltung einer Schöpfung unvermeidlich ist, hätte Gott als Gestalter eben doch eigentlich selbst bewirkt? Wenn du eine Maschine baust, die irgendwo draufhaut, wäre es dann die Schuld der Maschine, wenn sie irgendwo draufhaut?Zippo hat geschrieben: ↑So 4. Jan 2026, 15:56Nein, Gott kann nur 1+1 zusammenzählen, es war nur eine Frage der Zeit, wann es passiert und Adam und Eva schwach wurden.JGBDas setzt deine Annahme voraus, der Fall Adams sei von Gott als unvermeindlich quasi selbst unternommen worden durch Setzen solcher unausweichlicher Voraussetzungen?Ist es nicht offensichtlich, daß dieses Sterben und Auferstehen in der Natur von Gott geplant war, um darauf das Evangelium aufzusetzen ?
Das ist in etwa, wenn ein normaler Mensch von der Straße gegen einen Boxer der Schwergewichtsklasse antritt. Wer wird da wohl gewinnen ?
Und so kam es, daß die Menschheit schon dem Tode geweiht war, bevor sich die ersten Nachkommen eingefunden haben.
Die Schöpfung wurde so gestaltet bzw. der Schöpfungsbericht enthält Vieles, was im Evangelium verwendet wird. Das Erstrahlen von Licht in der Finsternis und die Trennung von Licht und Finsternis, das Sterben und Leben in der Natur, das sind z. Bsp. solche Anknüpfpunkte, die das NT kennt.
Adam wird in diesem Zusammenhang zum Vorbild dessen, der kommen sollte.
Der unversehrte Adam ist ein Vorbild für den Herrn Jesus Christus, der kam, um für die Sünden Adams und seiner Nachkommen Sühnung zu tun.[Luther 1912: Röm. 5,14] Doch herrschte der Tod von Adam an bis auf Moses auch über die, die nicht gesündigt haben mit gleicher Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukünftig war.
Der gestorbene Jesus Christus wird zum lebensspendenden Geist:[Röm. 5,17-18] Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, die da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum. Wie nun durch eines Sünde die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen.
Wer sich nun mit dem Herrn Jesus Christus verbündet und mit ihm stirbt, darf auch mit ihm auferstehen. Auf diese Weise will Gott den Menschen aus dem Todesschatten herausnehmen, um ihm eine Aussicht auf das ewige Leben in einer neuen Schöpfung zu geben. Das ist doch die Botschaft des Evangeliums und sie geht hinein in den Tod, aber auch wieder heraus in das Leben.1 Kor 15,45
Wie es geschrieben steht: der erste Mensch, Adam, „ward zu einer lebendigen Seele“, und der letzte Adam zum Geist, der da lebendig macht.
Gruß ThomasRö 6,4
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.