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Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Do 28. Aug 2025, 21:08
von Hoger
Abischai hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 20:16
Jemand, der den Heiligen Geist Gottes nicht empfangen hat, wird das von sich aus nicht erkennen können.
Wenn es nicht sichtbar ist - dann ist es nicht sichbar - egal ob mit oder ohne Geist
Abischai hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 20:16 Wenn man einen Gegenstand, auch wenn es die Bibel ist, prozessiert (herumträgt) ist das kein Dienst am Wort Gottes, sondern es ist Show, es ist Götzendienst. Wenn man gern eine Bibel zur Schau trägt, mag das in Ordnung sein, nicht aber, wenn man damit irgendwelche "Notwendigkeiten" begründet, das ist nämlich dann der Götzendienst, eine fremde Begeisterung entfachen, die Gott nicht geboten hat, es heißt auch "fremdes Feuer vor JHWH bringen". Nadab und Abihu haben das auch getan und schieden infolge dessen nur all zu schnell von uns.
Für einen Katholiken ist eine Prozession ein ins sichtbare bringen des Unsichtbaren.
Als Gott Mensch wurde, wurde er anfassbar und besaß eine Gestalt.

Die Ikonenmaler begründen ihre Malerei - und die Verehrung der Ikonen - damit, dass durch die Menschwerdung Christi, das Unsichtbare nun darstellbar ist. Und die Ikonen stellen ja immer nur Geistiges dar - sichtbar so dass man es verehren kann.

Hier eine orthodoxe Hinführung zum Thema: https://dom-hl-michael.de/ikonenverehrung/

Bei den katholichen Prozessionen ist das nicht anders. Das Kreuz, oder die Heiligen- oder Marienfigur sind Abbilder des Heiligen, dass man verehren kann, vor dem man sich verbeugen und dem man nachfolgen kann.

Es sind Abbilder - ja aber:
4 Du sollst dir kein Götterbild machen, noch irgendein Abbild von dem, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen;

Peter M. Streitenberger, Der Tanach Deutsch: Das Alte Testament (Hamburg: Tredition, 2024), Ex 20,4–5.
Beim "dem was oben im Himmel" ist, ging es um die Planetenbilder und die Verehrung der sichtbar wahrnehmbaren Formen (Sonne und Mond usw).

Und alle diese Abbilder führen - für einen Katholiken - zum Dreieinen Gott. Jede Nachfolge eines Kreuzes folgt nicht dem geschnitzen Holz - oder der geschnitzten Holzfigur = wie in den heidnischen Figuren, wo man glaubte, dass in der Figur wirklich die Gottheit sitzt = sondern dem Urbild - dessen Abbild diese sichtbaren Formen sind.

Das ist sichtbare Nachfolge, die heute nicht mehr selbstverständlich ist, und wer - als Katholik - einer Prozession folgt zeigt die echtheit seines (katholischen) Glaubens

Woran sieht ein Nichtchrist deinen Glauben?

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Do 28. Aug 2025, 22:22
von Philippus
Philippus hat geschrieben: Di 26. Aug 2025, 21:49

Hier die Leseprobe:

der christliche Glaube hat auch bei Namenschristen viel von seinem biblischen Fundament verloren…..
Christen, die morgens in die Kirche gehen, beten und spenden, findet man abends in Bars und Diskotheken. Sie erkennen die Tatsache der Sünde nicht….
Zu Namenschristen zählen auch Christen, die unter einer Sucht (Alkohol, Drogen, Sex, Rede, Streit, Rache und Kritiksucht) leiden und sich Mühe geben, diese Sucht unter einer gewissen Religiosität zu verbergen….
Von Jesus Christus als Gott und Schöpfer werden Namenschristen nicht anerkannt sondern für tot erklärt….

Es macht mich allein schon stutzig, dass man sofort weiß, was Jesus angeblich alles tun wird und erklären wird.....
Nach meinem Wissen steht nirgendwo in der Bibel, das Jesus irgendeinen "für tot erklären" wird......das ist typische Zeugen-Jehovas-Rede.

Hier hat sich wohl jemand was selber ausgedacht, bedenklich dass man in Gottes Wort nach eigenem Belieben herumwurschtelt, trotz der Warnung in Offenbarung 22.
Ich kann mir schon vorstellen wie der Vertrieb des Buches zustande kam.... nachdem kein Verlag das Buch wegen der beinhaltenen Selbstgerechtigkeit und Unbiblischheit drucken wollte, haben die Autoren quasi im heiligen Zorn mit dem Fuß aufgestampft und haben sich gesagt.....na gut, dann produzieren und vertreiben wir es halt im Eigenverlag, wir müssen doch unsere Meinung unter das Volk bringen....

Ihre Meinung halt, die nicht unbedingt mit der Bibel im Einklang stehen muss ..... ich lese in der Bibel was ganz anderes.

Wenn wir erst dann zu Jesus kommen dürften, wenn wir alle Süchte abgelegt haben, dann wäre Christus völlig überflüssig, dann könnten wir uns doch selber auch ganz ohne Christus erlösen. Dann müssten wir doch Gott auch ganz ohne Vermittlung von Christus gefallen.

Man verkenne nicht die Macht der Sucht.
Ich kennen einen, der jetzt (vom 13. bis 73ten Lebensjahr) seit 60 Jahren Kettenraucher ist. Alle haben ihn gewarnt, auch ich......Du musst mit dem Rauchen aufhören. sonst droht Lungenkrebs oder Schlaganfall oder Herzinfarkt....
Aber er war immer kerngesund, kein Krebs, kein Schlaganfall, kein Herzinfarkt, gar nichts....ein Wunder der Natur....
Aber jetzt hat das Schicksal doch noch zugeschlagen, er wurde auf beiden Augen blind, mit 73 Jahren ein schwerer hilfloser Pflegefall, sozusagen blind für die Wahrheit...

Sucht kommt von ...Suchen....
Man sucht etwas was man nicht finden kann, auch nicht im Tabak oder Alkohol oder Drogen....

Man kann wohl sagen, dass Jesus uns helfen kann, die Sucht zu überwinden weil wir mit Jesus alles Wichtige bereits gefunden haben und nicht weiter suchen (süchteln) müssen, aber nicht dass wir die Sucht schon abgelegt haben müssen um überhaupt erst zu Jesus kommen zu dürfen, diesen Eindruck macht nämlich das besagte Buch.

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Fr 29. Aug 2025, 00:25
von Magdalena61
Schreiben die eigentlich auch etwas von Barmherzigkeit?

Gerade Menschen, die Süchte entwickelt haben, brauchen Jesus. Man muss sie in Kontakt bringen mit Ihm, damit Er an ihnen wirken und ihnen helfen kann.

Wenn man denen sagt: "So wie du bist, kommst du nicht ins Reich Gottes, weil du unseren Bedingungen nicht genügst"-- wie biblisch ist DAS denn? Sucht bedeutet einen Verlust der Selbstkontrolle. Das ist dann etwa so, als sagt man einem Rollstuhlfahrer, er müsse zuerst trainieren, damit er niederknien kann, um Gott zu gefallen.

Wer überwinden will, kann dies nur in der Kraft Gottes erfolgreich tun. Dazu muss aber eine Verbindung bestehen.

Der Gott, an den ich glaube, ist der hier: Mt. 11,28

Das heißt nicht, dass man machen kann, was man will. Sünde ist Sünde und damit sollte man nicht leichtfertig umgehen. Aber... Gott ist sanft und geduldig mit denen, die guten Willens sind.
LG

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Fr 29. Aug 2025, 01:10
von Johncom
Philippus hat geschrieben: Do 28. Aug 2025, 22:22 Es macht mich allein schon stutzig, dass man sofort weiß, was Jesus angeblich alles tun wird und erklären wird.....
Nach meinem Wissen steht nirgendwo in der Bibel, das Jesus irgendeinen "für tot erklären" wird......das ist typische Zeugen-Jehovas-Rede.
"Für tot erklären" … diejenigen, die in der Zeitlichkeit gefangen sind, die ihr ewiges Leben nicht erkennen, das sind die geistig Toten, so kann es gemeint sein. "Lasst die Toten die Toten begraben".
Lukas 9,27: "Einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen."

Es kann ja sein, dass es auch unter Christen einen Wettbewerb gibt: wer ist der Frömmste, der Gläubigste, und es sondern sich einige ab, die sich für die Besseren halten. Umgangssprachlich: "pharisäerhaft". Und die Neigung kennt jeder bei sich selbst: die Wahrheit gepachtet haben wollen, alles besser wissen wollen.
Ich kann mir schon vorstellen wie der Vertrieb des Buches zustande kam.... nachdem kein Verlag das Buch wegen der beinhaltenen Selbstgerechtigkeit und Unbiblischheit drucken wollte.
Oder weil es keine Kunden findet, die dafür Geld ausgeben.
Ihre Meinung halt, die nicht unbedingt mit der Bibel im Einklang stehen muss ..... ich lese in der Bibel was ganz anderes.
Es ist völlig verständlich wenn sich Menschen absondern, die ihren Glauben nicht nur Sonntags leben wollen. Eine Art davon schließt sich kleinen radikaleren Denominationen an, und Öffentlichkeitsarbeit auf der Straße wird sicher als Dienst, sogar als verpflichtend gesehen. Wie weit man damit kommt, ist eine andere Frage. Aber auch für solche missionierenden Christen ist es eine persönliche Erfahrung, wie man mit anderen Menschen kommuniziert, und draußen auf der Straße bekommt man ja Feedback: was antworten Atheisten, was sagen religiös Suchende oder Namenschristen. Im Gespräch lernt man auch über sich selbst.
Wenn wir erst dann zu Jesus kommen dürften, wenn wir alle Süchte abgelegt haben, dann wäre Christus völlig überflüssig, dann könnten wir uns doch selber auch ganz ohne Christus erlösen. Dann müssten wir doch Gott auch ganz ohne Vermittlung von Christus gefallen.
Das sehe ich anders. Süchte könnte man auch mit "Sünde" ersetzen. Die Erfahrung, eine Sucht aufzugeben gibt einen Vorgeschmack, wie es sein kann, auch andere Sünden zu lassen. Johannes 5:14: "Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre." Eine Sucht ist eine Sünde, und vielleicht in der Bedeutung sich überschneidend, oder sogar identisch. Was in der heutigen Zeit übersehen wird: man muss Opfer bringen. Erst 1, dann 2, dann 3 usw … Opfer machen nicht heilig, aber sie sind ein Schritt nach vorne. Christus vermittelt uns, das wir geben müssen, dass wir selber Schritte zu Gott machen können.

Jetzt mal die gegenteilige Vorstellung: wenn ich glaube, Christus führt mich ins Himmelreich, also saufe ich durch bis zum Lebensende, irgendwann bereue ich … aber auch das darf geglaubt werden. Breiter Weg oder schmaler Weg, wie man es sehen will.

Angenommen ich glaube, ich werde geführt.
Und angenommen so eine christliche Missionsgruppe hält mich an und drückt mir so ein Buch in die Hand. Vielleicht kann ich auch so was als Fügung sehen? Ein neues Thema, das mir Gott zu bearbeiten gibt?
Bin ich ein Normalbürger, bin ich ein Namenschrist oder bin ich "true".

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Fr 29. Aug 2025, 17:56
von Philippus
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 00:25 Schreiben die eigentlich auch etwas von Barmherzigkeit?

Gerade Menschen, die Süchte entwickelt haben, brauchen Jesus. Man muss sie in Kontakt bringen mit Ihm, damit Er an ihnen wirken und ihnen helfen kann.

Wenn man denen sagt: "So wie du bist, kommst du nicht ins Reich Gottes, weil du unseren Bedingungen nicht genügst"-- wie biblisch ist DAS denn? Sucht bedeutet einen Verlust der Selbstkontrolle. Das ist dann etwa so, als sagt man einem Rollstuhlfahrer, er müsse zuerst trainieren, damit er niederknien kann, um Gott zu gefallen.


Das fiel mir auch zu dem Buch ein, es ist sehr gesetzlich und unbarmherzig. Aber da hat Johncom auch wieder recht, die Natur ist grundsätzlich unbarmherzig und die Physik auch. Wer an einen Draht mit Hochspannung drauf anfasst, der wird so oder so sterben, egal ob gläubig oder ob er gute Werke getan hat oder nicht....

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Fr 29. Aug 2025, 18:03
von Philippus
Johncom hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 01:10
Das sehe ich anders. Süchte könnte man auch mit "Sünde" ersetzen. Die Erfahrung, eine Sucht aufzugeben gibt einen Vorgeschmack, wie es sein kann, auch andere Sünden zu lassen.
Jetzt mal die gegenteilige Vorstellung: wenn ich glaube, Christus führt mich ins Himmelreich, also saufe ich durch bis zum Lebensende, irgendwann bereue ich … aber auch das darf geglaubt werden. Breiter Weg oder schmaler Weg, wie man es sehen will.

Angenommen ich glaube, ich werde geführt.
Und angenommen so eine christliche Missionsgruppe hält mich an und drückt mir so ein Buch in die Hand. Vielleicht kann ich auch so was als Fügung sehen? Ein neues Thema, das mir Gott zu bearbeiten gibt?

Es ist schon eine gute Sache, Sünden (Süchte) aufzugeben, mein Bekannter hätte dadurch bis heute noch sein Augenlicht behalten.
Aber ich halte es für relativ unwahrscheinlich, dass ein Kettenraucher das Rauchen aufgibt, nur weil ihm jemand ein Buch in die Hand drückt...
Besser wäre es schon, ihn auf die Liebe Gottes aufmerksam zu machen, zum Beispiel an Hand der Geschichte mit dem verlorenen Sohn....

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Fr 29. Aug 2025, 18:12
von Hoger
Philippus hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 18:03 Es ist schon eine gute Sache, Sünden (Süchte) aufzugeben, mein Bekannter hätte dadurch bis heute noch sein Augenlicht behalten.
Hattest du eine Vision dazu? Wenn ein 73 Jähriger erblindet kann das auch ganz "normale" Erscheinungen des Abbauprozesses im Alter sein - oder eine Augenkrankheit die mit seinem Rauchen gar nix zu tun hat.

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Sa 30. Aug 2025, 01:02
von Johncom
Philippus hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 18:03 Es ist schon eine gute Sache, Sünden (Süchte) aufzugeben, mein Bekannter hätte dadurch bis heute noch sein Augenlicht behalten.
Aber ich halte es für relativ unwahrscheinlich, dass ein Kettenraucher das Rauchen aufgibt, nur weil ihm jemand ein Buch in die Hand drückt...
Besser wäre es schon, ihn auf die Liebe Gottes aufmerksam zu machen, zum Beispiel an Hand der Geschichte mit dem verlorenen Sohn....
Angenommen, es war so gemeint: man selbst wird zum Kanal der Liebe Gottes. Dann muss man keine Geschichten mehr suchen, alles passiert im Jetzt.

Christen in der heutigen Zeit, das klingt jetzt wieder kritisch … sind vom Buchstaben der Schrift besessen und erkennen nicht mehr den lebendigen Fluss der göttlichen Gegenwart. Die frühen Apostel waren Heiler :!: und konnten "Schlangen aufheben". (Was der Begriff sagen will, ist ein Geheimnis) Aber es gab keine Bibel, und Geschichten aus der Bibel verwandeln weltlich Gesinnte nicht unbedingt in immer in göttlich Erwachte.

Sünden oder Süchte aufgeben, das ist wohl auch eine Forderung an jeden, der für (oder mit oder in) Gott wachsen will. Von allen Zwängen frei werden. Das Gebet sagt "Dein Wille geschehe", ich finde das bedeutsam.

Re: Darf man zwischen Christen und Namenschristen unterscheiden?

Verfasst: Sa 30. Aug 2025, 15:52
von Magdalena61
Philippus hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 17:56
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 29. Aug 2025, 00:25 Schreiben die eigentlich auch etwas von Barmherzigkeit?
Das fiel mir auch zu dem Buch ein, es ist sehr gesetzlich und unbarmherzig. Aber da hat Johncom auch wieder recht, die Natur ist grundsätzlich unbarmherzig und die Physik auch. Wer an einen Draht mit Hochspannung drauf anfasst, der wird so oder so sterben, egal ob gläubig oder ob er gute Werke getan hat oder nicht....
Gott richtet den Menschen nach am Maß seiner Erkenntnis. Und das Gericht beginnt beim Haus Gottes und nicht etwa bei den Heiden.

Wer viel empfangen hat ist verantwortlich dafür, was er mit dem Wissen anfängt und wird von Gott auch entsprechend zur Verantwortung gezogen werden.

Was die säkular geprägte Masse betrifft, möchte ich an den Sämann erinnern, der auch auf unfruchtbares Land sät.
Er sät.
Er kommt nicht mit der Planierraupe.

Das Saatgut steht für die Botschaft der Gnade Gottes, die alle Menschen erreichen und erretten will.

Drohbotschaften kann man -- gegebenenfalls- an abtrünnige Insider verteilen; an Menschen, die die Gnade Gottes bereits schmeckten, dann aber leichtfertig wurden oder gleichgültig. Die brauchen teilweise eine sehr klare Ansage, weil für sie sehr viel auf dem Spiel steht.

Wobei ich die Ansichten zu den Punkten "Bar" und "Diskothek" für überzogen halte... und da sind ja wahrscheinlich noch mehr Regeln aufgeführt in dem Buch, die "Überlieferungen" zuzuordnen sind...und wie Jesus zu den - ebenfalls gut gemeinten- Überlieferungen der Pharisäer stand, ist bekannt.

Also... Swingerclubs und so, das geht natürlich nicht. Ein solch zweifelhaftes "Vergnügen" wird aber jemand, der Jesus ernst nimmt, auch gar nicht "genießen" wollen. Eine Bar, in der ein Christ einen gepflegten Cocktail trinkt, ist genauso legal, wie der Besuch eines Restaurants, eines Konzerts oder eines Freizeitparks.

Gott nimmt den Menschen so an, wie er IST. Und dann beginnt der Geist Gottes, an dem Menschen zu wirken. In Folge dieser Veränderung, und, weil er eine Ahnung davon bekommt, um wieviel besser das Wahre ist, verliert der Mensch das Interesse an löcherigen Zisternen und wird sie so nach und nach von sich aus meiden.

Die Kranken brauchen den Arzt, sagte Jesus. Nicht die Superheiligen.

Wie gesagt: Ich würde es für sinnvoll halten, wenn diese Missionare in die Gemeinden gehen und dort die Auseinandersetzung suchen würden. Denn dort ist einiges im Argen, die Gemeinde Jesu hurt zunehmend mit der Welt, und es wird immer schlimmer. Das sind doch Menschen, die irgendeinen Bezug zu Gott hatten oder haben.
LG