Es gibt wahrscheinlich viele Ähnlichkeiten des menschlichen Geistes zu Gott, man könnte sagen, wir denken in ähnlichen Bahnen, da ist das logische Denken, der Sinn für Gerechtigkeit, das Gefühl für Proportionen und Farben.Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 19. Nov 2025, 05:34Das ist auch korrekt so. Aber man kann sagen, in qualitativer Hinsicht macht unser Geist keinen Unterschied, in quantitativer Hinsicht sind wir aber unterlegen. Damit meine ich, dass z.B. unsere Intelligenz nicht anders ist als Gottes, dass Gott allerdings einen IQ von 10 hoch X (Ich weiß nicht wie viel) hat. Ich denke, man kann diese Zahl nicht berechnen.
Der goldene Schnitt, das sind Proportionen die wir als angenehm empfinden, das findet sich überall in der Natur wieder. Darüber gibt es ganz interessante Dokus im YouTube. Die Farbenlehre, staunt man nicht überall in der Natur, wie angenehm Gott mit Farben umgeht, im Juni in den Bergen ist mir das wieder aufgefallen.
Und mit welcher Tiefe hat Gott den Heilsgedanken vorbereitet, auch in der Natur, aber vor allen Dingen durch das Leben von Menschen, die er dafür zugerüstet hat.
Jetzt kann die Ähnlichkeit mit Gott leider ganz erheblichen Schaden erleiden, weil der Mensch sich aus irgendwelchen Gründen falsch entscheidet, es mag Habgier sein, die ein Urtrieb allen Übels ist, sagt Paulus 1 Tim 6,10 oder Eigensinn bzw. Ungehorsam.
Gebote werden nicht ernst genommen, Gottes Ordnungen einfach mißachtet, damit der Mensch leben kann, wie es ihm gerade gefällt.
Er meint, er hätte jetzt Freiheit und kein Gott macht ihm mehr Vorschriften, merkt aber nicht, wie ihn unsichtbare Banden an Satan und seine Dämonen binden und nur Gott kann ihn daraus befreien.
Denn Engel sind die starken Begleiter der Menschheit und auch die haben einen Geist von Gott, können sich aber von ihm entfremden. Das geht hin bis zur Besessenheit, wenn solche Geister Macht über einen Menschen bekommen.
Was ist eigentlich von der Ähnlichkeit des menschlichen Geistes mit Gott noch übrig ?
Die Denkleistung ist beschränkt, das stimmt. Vielleicht geht es aber auch in diesem Zusammenhang um die moralische Bewertung.Helmuth
Er steht einfach haushoch über uns. Das drückt dieses Wort aus:
Hier wird bestätigt, dass wir Gedanken haben, was ja selbst festzustellen nicht schwer ist, dass diese aber in ihrer Denkleistung beschränkt sind. Als Grund sehe ich, dass wir unter der Kontrolle Gottes stehen, die zu unserem eigenen Schutz auch unbedingt notwendig ist.Jes 55,8-9 hat geschrieben: "Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege", spricht JHWH. "Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken."
Wir stehen unter der Beobachtung Gottes nicht unter seiner Kontrolle, dazu ist dem Nachfolger Jesu der Heilige Geist gegeben und dazu gesellen sich die verschiedensten Kräfte des Himmels. In der Regel werden die Kräfte Gottes, die dem Herrn Jesus unterstellt sind den Menschen begleiten1 Petr 3,22 aber auch die Mächte und Gewalten, die Satan folgen, werden uns heimsuchen. Eph 6,12[Jes. 55,6-9] Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter seine Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich sein erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken.
Da muß man wohl immer auf der Hut sein, denn Gott läßt den Verführer noch an uns heran.
Sind diese Worte in Jesaja auch schon eine Vorbereitung für das Evangelium, daß den jüdischen Gelehrten ja so ungeheuerlich und verkehrt erschien, weil es so gegen das Gesetz war. Das Gesetz sollte in seiner ganzen Bedeutung zwar aufgerichtet und in seiner Bedeutung enthüllt werden, aber der Bund der Beschneidung sollte ein Ende haben.
Rö 3,31
Gal 5,6
Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.
Was die Sinneswahrnehmungen von Menschen angeht, meine ich, daß Gott dafür mit seinem Geist in den menschlichen Geist hereinkommen muß, dann empfindet er, wie wir empfinden. Engel können das auch und begleiten die Menschen und sie können noch einiges mehr, z. Bsp. im Geist des Menschen Visionäres gestalten, auch Träume erzeugen.Helmuth
Und es gibt noch die Sinne. Gott kann sehen, hören, riechen, schmecken und tasten, was uns durch die Sinnesorgane ebenso ermöglicht wird. Die Beschränkung besteht hier in pyhsischer Weise, wozu unsere Organe schöpfungsbedingt befähigt worden sind.
Überhaupt denke ich daß Gott seinen Geschöpfen auch Fähigkeiten gibt die er selbst nicht hat.
Man liest, daß Gott bzw. die Engel blind machen können, wie z. Bsp. in der Geschichte mit Sodom und Gomorra. 1 Mo 19,11 oder im Damaskuserlebnis des Paulus Apg 9,8.Helmuth
Wissenschafltich nennt man es die Physiologie der Sinne, die auch gut erforscht ist. Gott kann diese Funktionen auch ausschalten, dann sind wir z.B. blind oder taub, oder er kann sie erweitern. Dazu nehme ich immer gerne dieses Beispiel.
Mir gefällt diese Passage. Sie zeigt, dass Gott unsere physiologisch bedingte Beschränktheit jederzeit auch erweitern kann. Dann sehen wir einfach mehr als andere und derart sind vermutlich die Visionen der Propheten.2. Kön 6,17 hat geschrieben: Und Elisa betete und sprach: "JHWH, tu doch seine Augen auf, dass er sehe!" Da tat JHWH die Augen des Knaben auf; und er sah: Und siehe, der Berg war voll feuriger Pferde und Wagen, rings um Elisa her.
Aber es gibt auch Erweiterung der Sinne bei Paulus, wie auch bei den Propheten, wobei ich nicht glaube, daß da wirklich das gesehen wird, was gezeigt wird, sondern es sind symbolbeladene Bilder, die sich vor dem geistigen Auge auftun.
Da wird eine Verbindung zu den Menschen belegt die es sehen sollen und andere sehen es nicht. So war es bei Paulus und seinen Begleitern und auch z. Bsp. bei Daniel. Dan 10,4-7...
Was macht den Mann zum Mann und die Frau zur Frau ? Gibt es da nicht doch gravierende Unterschiede. Das denke ich auch immer, wenn ich mich mit meiner Schwester unterhalte. Die denkt immer so wohlwollend und möchte daß jeder Mensch in seiner Art und Ausrichtung akzeptiert wird.Helmuth
Wieder sage ich qualitativ, dem Wesen nach ist es ein und derselbe Geist, aber nicht in einem identischen Sinne, sondern jeder hat seinen individuell eigenständigen Geist. Und das ist ja bei Gott ebenfalls der Fall. Jeder Geist ist ein einzigartiges Individuum. Im Falle von Menschen reden wir von der individuellen Person bzw. seiner eigenen Persönlichkeit.
Die Rolle sehe ich davon unabhängig, denn jeder spielt seine eigene Rolle, Gott seine, der Mann seine und die Frau ihre und das ist dem Wesen nach eine Sache des Willens, indem aber Gott seinen Willen vorgibt. Der Wille selbst gehört auch zum Ebenbild.
Natürlich spielt der Glaube auch eine Rolle, aber ich denke Männer denken anders. Sie prüfen, ob eine Gemeinschaft der Familie schaden könnte und wollen Unheil abwehren.
Außerdem hat Gott den Männern nicht nur mehr körperliche Stärke gegeben, sondern auch mentale Stärke und Fähigkeiten die für die Versorgung der Familie notwendig sind.
Gruß Thomas