Menschen haben auch ihren Willen. Der Heilige Geist fordert dazu auf, Gott zu suchen. Apg 17,27. Es ist aber Sache des Willens, darauf einzugehen. Dann kommt die Erkenntnis, daß Gott den Menschen retten will, wenn er mit seiner Sündenlast zu dem Herrn Jesus kommt und ihm nachfolgt. Da sind doch immer wieder Entscheidungen nötig und auch Willenskraft.
Gott geht mit seiner Liebe in Vorleistung, dann sollten wir Gott lieben, weil er uns die Schuld erläßt und uns durch die Nachfolge als dankbar und würdig erweisen.Hiob
2) Diese Forderung passt nicht zu "Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat".
Naja, sie fangen das erst an, aber dann kommen Probleme und Sorgen und das rankt den Glauben zu, zumal Gott aus menschlicher Sicht auch manchmal enttäuscht. Mk 4,14-19. Gott läßt den Menschen nicht ungeprüft in die neue Schöpfung. 1 Petr 1,6-7; 1 Thes 2,4Hiob
Das ist letztlich nicht richtig. - Denn jeder der erkennend gemacht wurde, kann das gar nicht NICHT wollen. - Du triffst Deine Traumfrau und sagst ihr: "Ich bin total verknallt, aber ich will nicht" --- ??? Komischer Satz.
Und manche Menschen lassen es von vorneherein, Satan nimmt ihnen wieder weg, was zum Heil dient. Mk 4,15. Meistens können die Menschen mit der Härte der Bestrafung Jesu nicht anfreunden und sie halten es nicht für nötig, daß ihretwegen so etwas geschieht.
Das tägliche Leben und Überleben fixiert Menschen auf ihre Not und sie fragen sich, was dieser Herr Jesus da nun bewirken könnte ? Und wenn da nichts passiert, dann lassen sie es wieder.
Oder es gibt Menschen, die leben nur für ihre Ideen und für das, was sie für ein gutes Leben halten und an den Tod denken sie gar nicht.
Es gibt also durchaus Menschen, die an Gott und seinem Angebot nichts dolles finden. Der ist für sie in gar keiner Weise eine Traumfrau und auch kein Traummann. Diese Menschen sind meistens irdisch gesinnt. Phil 3,18-19
Über diejenigen, die auch ohne viel an Gott zu denken, gut gelebt haben, will ich den Stab nicht brechen, aber die anderen ? Die sind doch umgekehrt betrachtet für Gott auch keine Traumfrau ?
Wenn es Gott auffällt, reicht es ja. 1 Petr 1,1-6; Mt 6,4.6.18; Rö 2,16;
Durch das Bekennen wird man nicht zum besseren Menschen, das ist richtig. Vielleicht wird dir zunächst einmal bewußt, wo da ein Änderungsvedarf ist.Dann kann mit Hilfe des Heiligen Geistes und eigener Willenskraft die Änderung vollbracht werden.Hiob
Das ist eigentlich schon alles. - Denn auch der zu Lebzeiten Bekennende wird dadurch ja nicht zum besseren Menschen - zumindest nicht automatisch. - Insofern denke ich, dass am Ende JEDER sagt: "Ich bin nicht würdig, dass Du unter mein Dach trittst".
Den Prozess nennt das NT Heiligung. Rö 6,19; 1 Kor 1,30; 2 Kor 7,1; 1 Thess 4,3....
Das NT ist voll von Worten, sich verändern zu lassen. Jetzt brauchen wir aber Willenskraft um das umzusetzen. Und wenn Satan dazukommt, wirds schwierig, denn der möchte keine Heiligung.
Das kannst du natürlich nach belieben machen, aus meiner Sicht fehlt dazu die biblische Rechtfertigung. Die Hölle ist keine Reha, sondern sie mündet nach erlittener Strafe in den zweiten Tod und da hört die Gemeinschaft mit Gott gänzlich auf. Off 20,14-15
Nur diejenigen, die noch im Buch des Lebens stehen, haben noch eine Chance, in die neue Schöpfung zu kommen.
Die Strafe wird nicht ewig sein, das wäre ja ungerecht, aber eine bestimmte Zeit wird jeder, der in die Hölle kommt bestraft, um dann auf ewig aus Gottes Gemeinschaft entfernt zu werden. Das Wort "äon" muß ähnlich wie bei dem hebräischen Äquvalent "qedem" nicht unbedingt eine unbegrenzte Ewigkeit beschreiben. In seinem Ursprung geht es bei diesem Wort um einen Anfang bzw. ein Ende im Ungewissen.Hiob
Da bleibt immer die Frage, ob "ewig" äonisch oder "für immer" gemeint ist. Und, ob der mit dem Bösen Behaftete oder das am Menschen an Bösem Haftende verbrannt wird. - Rein logisch denke ich letzteres - allein deshalb, weil "das Heil", das seinen Wortstamm von "Holon" (das Alles) bezieht, nicht komplett ist, wenn die einen feiern und die anderen schmoren. - Da stimmt was nicht.
Der zweite Tod wird den Menschen in der Hölle wie eine Erlösung vorkommen. Mt 5,29-30, Mt 10,28, Mt 18,9,
Mt 23,33. Glaubst du, daß Gott an diesen Schriftgelehrten noch ein Interesse hat, wenn sie die Höllenstrafe hinter sich haben ?
Und die Menschen, die drin waren, werden Gott auch nicht mehr richtig mögen.
Mt 8,12; 13,42; 13,50 ; 22,13; 24,51; Mt 25,30
Bei Gottes Bemühung um die Menschheit, geht es auch um Erwählung. Lk 6,13, 2 Thess 2,13, Rö 9,15-23
Menschen werden nicht ewig in der Hölle leiden. Aber vielleicht wird man um Menschen trauern, weil sie nicht in der neuen Schöpfung sind.
Das wirft auch die allerletzte Frage auf, mit welchem Bewußtsein wir in der neuen Schöpfung leben werden ? Werden wir uns an alles erinnern, was wir hier erlebt haben ?
Gruß Thomas