Re: An alle Bayern: Rettet die Bienen!
Verfasst: Mo 20. Mai 2019, 22:41
In meinem Leben habe ich auch schon sehr viele Bäume gepflanzt! 
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Die Süddeutsche, aus der ich weiter oben zitierte, bezieht sich in ihrem Artikel auf den Originaltext des Volksbegehrens.Rembremerding hat geschrieben: ↑So 19. Mai 2019, 08:22Nie gab es im Gesetzesentwurf einen Anlass dafür. Im Gegenteil, es gibt "Bestandsschutz".Esperanzia hat geschrieben: ↑So 19. Mai 2019, 07:48 @ Bauern fürchten Biotope auf Streuobstwiesen - und fällen ihre Bäume
Schuld waren Falschinformationen der Grünen.
Ab 2500 m² hätte der Eigentümer nichts mehr zu sagen, wenn er seine Bäume stehen lässt, die er dann nicht einmal mehr ausmisten darf. Ohne Bäume ist die Wiese nur noch eine Wiese und kein "schützenswertes Biotop".Die Fällaktionen in der Region Forchheim sind der vorläufige Höhepunkt im Streit um die Umsetzung des "Volksbegehrens Artenvielfalt - Rettet die Bienen". In ihrem Zuge sollen "extensiv genutzte Obstbaumwiesen oder -weiden aus hochstämmigen Obstbäumen mit einer Fläche ab 2 500 Quadratmetern (Streuobstbestände), gesetzlich geschützte Biotope" werden, wie es im Text des Volksbegehrens heißt. Die Forderung zählt zu den umstrittensten der Initiative.
Quelle
Nicht erstaunlich. Die Weltachse (axis mundi) geht ja bekanntlich direkt durch das Herz Bayerns, weshalb alles Gute dort beginnt und dann von dort ausstrahlt, wie schon der große Dichter und Denker Edmund Stoiber wusste (der manchmal allerdings mehr dicht, als ein Denker warRembremerding hat geschrieben: ↑Mi 19. Jun 2019, 11:54 Nun werden auch in anderen Bundesländern nach dem Beispiel Bayerns Volksbegehren zum Artenschutz initiiert. Es beginnt mit Baden-Württemberg. Hier erste Infos:
https://www.omnibus.org/projekte/volksb ... rttemberg/
Gefühlte Wahrheit (Sebastian Herrmann)Es geht darum, wie man Fakten so verpackt und präsentiert, dass man die Gefühle der Menschen erreicht. Zum Beispiel der Klimawandel: Ich glaube, wir erreichen niemanden, indem wir ausschließlich mit Schreckens-Szenarien operieren, auch wenn sie stimmen. Die tägliche Apokalypse an die Wand zu malen, sorgt eher dafür, dass wir in Schockstarre verfallen. Wenn man es aber schaffen würde, das in ein positives Zukunftsszenario zu integrieren, in die Richtung: Das ist die bessere Welt, in die wir aufbrechen wollen ... , vielleicht erreichen wir so eher die Leute, die sich dann eher trauen, dieses Thema anzupacken. Das meine ich mit „positivem Populismus“. Was ist die gute Botschaft, die wir zu erzählen haben? Das halte ich für einen Grundfehler im Umgang mit dem politischen Populismus: Es reicht nicht zu sagen, das ist falsch, was die sagen. Sondern wir müssen die bessere Geschichte erzählen. Wir müssen denen das Publikum ausspannen. Das ist der springende Punkt. Nur mit Empörung jedes Mal zu reagieren, wenn einer der Populisten irgendeinen vollkommenen Irrsinn von sich gibt, das trägt nur deren Botschaft in die Welt. Und ich glaube die Hauptstrategie wäre es, eine Vision zu haben, die die Menschen eher packt und begeistert.