Der Mensch - das Bild Gottes

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Helmuth
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 10:28 Bis zum Griff an den Baum der Erkenntnis, war die Ebenbildlichkeit noch vorhanden. Aber was war danach ? Die Unversehrtheit war verschwunden und meiner Ansicht nach auch die Ebenbildlichkeit. Denn sonst wäre ja keine Notwendigkeit, wie du schon sagtest, den gefallenen Menschen, nach dem Bilde dessen zu erneuern, der ihn geschaffen hat.
Ich denke nicht, dass man aufgrund der Sünde kein Bild Gottes mehr ist. Es kommt kein Mensch als verunstaltete Kreatur auf die Welt, sondern nicht anders als einst Adam. Die Sünde ist m.E. ein anderes Phänomen. Sie verdirbt den Menschen, aber das macht aus der Kreatur nicht etwas anderes. Man bleibt die Kreatur, nur eben, dass man böse geworden ist.

Das Bild Gottes gehört m.E. zu unserer Wesensart. So wie eine Pflanze eine Pflanze und ein Tier ein Tier ist, so ist auch der Mensch grundsätzlich ein Wesen, das im Unterschied zu anderen Arten die Besonderheit hat nach dem Bild Gottes geschaffen zu sein.

Ich meine daher, dieses Bild kann man nicht ablegen oder verlieren. Es gehört zu unserer Wesenart wie die Hände und Füße Wesensbestandteile unseres Körpers sind. Die ändern sich auch nicht, egal wozu man die Hände bzw. Füße gebraucht.

So geht z.B. auch nicht die Kommunikationsfähigkeit verloren, die eine Eigenschaft dieses Bildes ist. Wenn Gott einen Menschen ansprechen will, dann kann er das, weil dieser sein Bild ist und nur dieser ihn auch verstehen könnte, da er ihn so geschaffen hat. Alle Menschen sündigen und Gott spricht sie weiter an. So ging dies auch nicht bei Adam und Eva verloren.

Dass wir heute keine direkte Kommunikation mehr mit Gott führen können, dürfte womöglich eine der gravierenden Folgen der Sünde sein. Ich denke es jedenfalls, belegen kann ich es nicht, aber wir wissen, dass das Fakt ist. Wir können aber beten. Gott hingegen hat weiter den Zugang zu jeder Kreatur kann jedes Wort hören, das wir denken oder sprechen.

Bei der Denkfähigkeit waren wir uns schon einig, dass sie ein elementares Merkmal dieses Bildes ist. Die Sünde ändert zwar unsere Gedanken, aber es geht um die Fähigkeit des Denkes, die bleibt. Ein Hund hingegen kann machen was er will, er kann nicht denken, egal wie lieb der ist, wenn er überhaupt "lieb" sein kann, weil das auch zum Wesen des Menschen gehört.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
Sara Funkelstein
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Sara Funkelstein »

Ziska hat geschrieben: Fr 21. Nov 2025, 08:17 Ist die Frau denn nicht „Gottes Bild“ ?
Doch.
27Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
:Herz2:
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Zippo
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 15:35
Zippo hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 10:28 Bis zum Griff an den Baum der Erkenntnis, war die Ebenbildlichkeit noch vorhanden. Aber was war danach ? Die Unversehrtheit war verschwunden und meiner Ansicht nach auch die Ebenbildlichkeit. Denn sonst wäre ja keine Notwendigkeit, wie du schon sagtest, den gefallenen Menschen, nach dem Bilde dessen zu erneuern, der ihn geschaffen hat.
Ich denke nicht, dass man aufgrund der Sünde kein Bild Gottes mehr ist. Es kommt kein Mensch als verunstaltete Kreatur auf die Welt, sondern nicht anders als einst Adam. Die Sünde ist m.E. ein anderes Phänomen. Sie verdirbt den Menschen, aber das macht aus der Kreatur nicht etwas anderes. Man bleibt die Kreatur, nur eben, dass man böse geworden ist.
Warum soll der Mensch, nachdem er zum Glauben gekommen ist und der Heilige Geist ihn nun begleitet, wieder nach dem Bild dessen verwandelt werden der ihn geschaffen hat ?
Kol 3,10
und ziehet den neuen an, der da erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbilde des, der ihn geschaffen hat;
Gemeint ist der neue Mensch, der angezogen werden soll. Das heißt, er soll die Erkenntnis gewinnen, die ihn in das Bild Gottes zurückverwandelt bzw. erneuert und er soll diese Erkenntnis auch willentlich umsetzen, also z. Bsp. nicht mehr lügen, stets um Wahrheit bemüht sein. Das Anziehen ist ja ein aktiver Prozess.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Helmuth
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 17:59 Warum soll der Mensch, nachdem er zum Glauben gekommen ist und der Heilige Geist ihn nun begleitet, wieder nach dem Bild dessen verwandelt werden der ihn geschaffen hat ?
Du entkoppelst nicht die Sünde vom Ebenbild. Aber du kannst auch nicht zeigen, dass man durch die Sünde das Ebenbild verliert. Ich könnte es auch nicht, weil er es für meine Begriffe auch nicht verliert. Er wurde ja so geschaffen, wie soll sich das ändern?

Das wäre so, als würde sich der Mensch in einen Engel verwandeln können. Das geht nicht, weil ein Engel vermutlich ein anderes Bild ist, falls auch er ein Bild ist. Ich sehe bei Engeln auch Wesensgleichheiten, aber er ist eine andere Kreatur als der Mesch. D.h., das BIld ist wie eine Vorgabe, nach de wir konstruiert sind.

Was wir verlieren ist unserer Vollkommenheit, die wir ohne Sünde hätten, nicht aber unsere Kreatur. Dies ist aber eine andere Wandlung als die Kreatur. Hier stecken wir fest, denn mein Verständnis vom Bild Gottes hängt nicht vom Verhalten des Menschen ab, sondern ich verbinde ihn mit dem Wesen, sprich der Kreatur selbst. Ein Hund kann auch keine Katze werden, weil das unterschiedliche Kreaturen sind.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Hoger »

Helmuth hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 16:47 Was wir verlieren ist unserer Vollkommenheit, die wir ohne Sünde hätten, nicht aber unsere Kreatur. Dies ist aber eine andere Wandlung als die Kreatur. Hier stecken wir fest, denn mein Verständnis vom Bild Gottes hängt nicht vom Verhalten des Menschen ab, sondern ich verbinde ihn mit dem Wesen, sprich der Kreatur selbst. Ein Hund kann auch keine Katze werden, weil das unterschiedliche Kreaturen sind.
Was wir verloren ist die Ebenbildlichkeit = Vollkommenheit Gottes
Was wir behielten ist der natürliche Mensch = die Kreatur

ein Hund kann keine Katze werden, aber der natürliche Mensch ein Kind Gottes
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Zippo
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 16:47
Zippo hat geschrieben: Fr 28. Nov 2025, 17:59 Warum soll der Mensch, nachdem er zum Glauben gekommen ist und der Heilige Geist ihn nun begleitet, wieder nach dem Bild dessen verwandelt werden der ihn geschaffen hat ?
Du entkoppelst nicht die Sünde vom Ebenbild. Aber du kannst auch nicht zeigen, dass man durch die Sünde das Ebenbild verliert. Ich könnte es auch nicht, weil er es für meine Begriffe auch nicht verliert. Er wurde ja so geschaffen, wie soll sich das ändern?
Du sprichst hier die grundsätzlichen Fähigkeiten an, die der Mensch durch den Geist Gottes hat.

Die Ebenbildlichkeit beschreibt die Ähnlichkeit und was die Fähigkeiten angeht mag noch Ähnlichkeit mit dem Schöpfer da sein. Aber wenn wirkliche Ähnlichkeit mit Gott zum Ausdruck kommen soll, dann muß auch das Wesen, die Gesinnung und das Reden und Handeln übereinstimmend sein.
Und da gibt es mit der Lebenszeit eines Menschen doch zunehmend Einbußen zu verzeichnen, zumal er ja ein Gewissen erhalten hat und selbstständig entscheiden soll, was Gut und was Böse ist.
Satan hat die Menschen immer wieder zu Fall gebracht, so werden in Sünden geboren, sagt der Psalm Davids Ps 51,7, der Geruch des Todes haftet den Menschen schon an, wenn sie geboren werden. Und außerdem haben sie vielfach die Angewohnheit, falsch zu entscheiden. Das entfernt sie weiterhin von der Ebenbildlichkeit mit Gott.

Man könnte sogar sagen, daß sich Menschen mehr in das Bild Satans verwandeln, wenn sie sich zuviel auf ihn einlassen und dann gibt es auch entsprechende Worte und Werke. Joh 8,38-44
Helmuth

Das wäre so, als würde sich der Mensch in einen Engel verwandeln können. Das geht nicht, weil ein Engel vermutlich ein anderes Bild ist, falls auch er ein Bild ist. Ich sehe bei Engeln auch Wesensgleichheiten, aber er ist eine andere Kreatur als der Mesch. D.h., das BIld ist wie eine Vorgabe, nach de wir konstruiert sind.
Engel können auch ihre Ebenbildlichkeit verlieren, wenn sie sich von Gott abwenden und dem Satan zuwenden.
Helmuth

Was wir verlieren ist unserer Vollkommenheit, die wir ohne Sünde hätten, nicht aber unsere Kreatur. Dies ist aber eine andere Wandlung als die Kreatur. Hier stecken wir fest, denn mein Verständnis vom Bild Gottes hängt nicht vom Verhalten des Menschen ab, ...
Ich finde, das Verhalten gehört dazu, wenn man von der Ebenbildlichkeit mit Gott redet.

Vollkommene Menschen hat es seit Adams Verfehlung im Paradies nicht gegeben. Der Herr Jesus war es und man sagt von ihm:
[Luther 1912: Kol. 1,15] welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen.
Warum sagt man ihm das nach ? Doch bestimmt nicht nur weil er den Geist von Gottes hatte, sondern auch, weil er ihm auch Raum gegeben hat und hat gesagt und getan was Gott wollte.
[Luther 1912: Heb. 1,3] welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe
Er ist das Ebenbild seines Wesens, die Ähnlichkeit mit Gott ist so groß, daß er sich mit seinem Vater eins macht.
[Joh. 14,8-11] ....Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke. Glaubet mir, dass ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen.
Solch eine Ähnlichkeit können die Nachfolger Jesu trotz des Heiligen Geistes nicht haben, aber es steht ja, daß der Heilige Geist uns zu dieser Ebenbildlichkeit, also der Ähnlichkeit mit Gott erneuern will.Kol 3,10, was natürlich unsere Mithilfe erforderlich macht. Ich finde, du weichst dieser Aussage etwas aus. Warum Erneuerung zur Ebenbildlichkeit, wenn sie schon da war ?

Gruß Thomas
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Helmuth
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 12:13 Man könnte sogar sagen, daß sich Menschen mehr in das Bild Satans verwandeln, wenn sie sich zuviel auf ihn einlassen und dann gibt es auch entsprechende Worte und Werke. Joh 8,38-44
Der Satan ist nicht dasselbe BIld wie der Mensch, da er als Engel erschaffen wurde. Er ist eine andere Kreatur. Darin besteht dein grundsätzlicher Denkfehler, was ich nun wiederholt versuche zu erklären. Wenn das unter uns nicht ausgeräumt werden kann, dann macht die Fortsetzung keinen Sinn.
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Zippo
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Mo 1. Dez 2025, 05:45
Zippo hat geschrieben: So 30. Nov 2025, 12:13 Man könnte sogar sagen, daß sich Menschen mehr in das Bild Satans verwandeln, wenn sie sich zuviel auf ihn einlassen und dann gibt es auch entsprechende Worte und Werke. Joh 8,38-44
Der Satan ist nicht dasselbe BIld wie der Mensch, da er als Engel erschaffen wurde. Er ist eine andere Kreatur. Darin besteht dein grundsätzlicher Denkfehler, was ich nun wiederholt versuche zu erklären. Wenn das unter uns nicht ausgeräumt werden kann, dann macht die Fortsetzung keinen Sinn.
Es macht keinen Sinn, wenn du nur wieder viel rumredest und nicht auf die Dinge eingehst, die geschrieben stehen.
Ein Mensch der sündigt und dem Satan folgt ist nicht mehr dem Bild Gottes entsprechend.
Eigentlich sind das alle Menschen von Geburt an. Die Ähnlichkeit mit Gott ist dahin, eigentlich ist es gotteslästerlich den sündigen Menschen als Gottes Ebenbild zu bezeichnen.
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Helmuth »

Lieber Thomas, nun bitte Butter bei die Fische. ;)
Zippo hat geschrieben: Mo 1. Dez 2025, 16:40 Ein Mensch der sündigt und dem Satan folgt ist nicht mehr dem Bild Gottes entsprechend.
Wo steht das geschrieben?
Zippo hat geschrieben: Mo 1. Dez 2025, 16:40 Eigentlich sind das alle Menschen von Geburt an.
Wo steht das geschrieben?
Zippo hat geschrieben: Mo 1. Dez 2025, 16:40 Die Ähnlichkeit mit Gott ist dahin, eigentlich ist es gotteslästerlich den sündigen Menschen als Gottes Ebenbild zu bezeichnen.
Wo steht das geschrieben?
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Re: Der Mensch - das Bild Gottes

Beitrag von Helmuth »

Keine Antwort ist auch einen Antwort. Ich kann noch diesen Vers vorlegen:
1. Joh 3,2 hat geschrieben: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Auch dieser Vers sprich über ein gleich werden, aber in einem anderen Sinn, denn das Bild Gottes sind wir ja schon. Diese Gleichheit kann damit nicht gemeint sein.

So muss man unterscheiden zwischen dem Bild, dass keiner verändern kann, weil es Gottes Schöpfungswerk ist und dem Bild Jesus immer ähnlicher zu werden. Letzteres meint seinen Charakter. Er ist, wenn ich es so ausdrücke, das vollkommene Bild, sein Charakter ist makellos. Unserer ist das nicht, aber das Bildes Gottes aus Genesis 1 meint etwas anderes.

Man kann es sich auch so vorstellen. Nehmen wir eine Eiche. Auch sie trägt ein gewisses Bild, ein pflanzliches als ein bestimmter Baum. Man kann dieses nicht ändern. Auch wenn die Eiche schlecht wasserversorgt ist und Blätter und Äste verliert, Eiche bleibt Eiche, sie wird keine Birke. Dies ist mein Gedankengang zum Bild. Es ist ein Schöpfungsmerkmal, das Gott so festgelegt hat.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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