Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

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Magdalena61
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Magdalena61 »

"Bohlen punktgenau". Sagte ich.
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Zippo
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Zippo »

Wehrpflicht Ja oder Nein ? Manchmal findet auch in der AfD keine Einigung statt.

https://youtu.be/DB0UNTgO0wk?si=WPm6OFSFM50Le0n0

2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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Johncom
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:11 Wehrpflicht Ja oder Nein ? Manchmal findet auch in der AfD keine Einigung statt.
Da muss sich die AfD mehr mit ihrer Basis und den Wählern austauschen. Ist die Verteidigung "des Abendlandes" heute noch glaubhaft? Die Bombardierung Serbiens, das Iraks, die Bundeswehr am Hindukush? Da hat sich das Abendland keinen Ruhm erworben. Die Ukraine wurde nicht für abendländiche Werte hochgerüstet, sondern für Blackrock. Für die Schürfrechte an benötigten Bodenschätzen. Streng patriotisch gesehen dürfen unsere Soldaten nicht für Gewinn-Interessen irgendwelcher Kapital-Konzerne in Grass beißen. Oder Beine, Arme, Kopf oder Seele verlieren.
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Zippo
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Zippo »

Johncom hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 01:18
Zippo hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:11 Wehrpflicht Ja oder Nein ? Manchmal findet auch in der AfD keine Einigung statt.
Da muss sich die AfD mehr mit ihrer Basis und den Wählern austauschen.
Das ist richtig und das tun sie ja auch. Sie verstehen sich als Volksvertreter und sprechen an vielen Ständen mit der Bevölkerung.
Johncom
Ist die Verteidigung "des Abendlandes" heute noch glaubhaft? Die Ukraine wurde nicht für abendländiche Werte hochgerüstet, sondern für Blackrock. Für die Schürfrechte an benötigten Bodenschätzen. Streng patriotisch gesehen dürfen unsere Soldaten nicht für Gewinn-Interessen irgendwelcher Kapital-Konzerne in Grass beißen. Oder Beine, Arme, Kopf oder Seele verlieren.
Ich glaube nicht, daß man immer nur an finanzielle Interessen denken muß. Die Debatte in der AfD lief auch in einer anderen Richtung.

Björn Höcke geht auf die Werte ein, die wir derzeit in unserem "Regenbogenland" vorfinden. Es sind wohl offensichtlich nicht seine Werte.
Was sich durch die Betrachtung des Grundgesetzes für Werte ergeben haben, das widerspricht auch manchmal dem christlichen Denken und seinen Werten.
Diese christlichen Werte drohen im Gleichbehandlungs- und Gleichberechtigungssumpf zu versinken. Denn bei Gott gibt es vernünftige Geisteshaltungen und -verhaltensweisen und es gibt es solche, die er verurteilt. Aber gerade solche etablieren sich in unserem Land und man hat fast den Eindruck, Gott wollte das Land dafür bestrafen und dem Teufel überlassen.
Björn Höcke fragt provokativ, ob er sich für solch ein Land in den Schützengraben schmeißen würde.
Dem hat ein Oberst widersprochen, weil es ihm offensichtlich mehr um territoriale Ansprüche geht, die es zu verteidigen gilt.
Ich würde mich nichts in der Welt an einem Krieg beteiligen, ich habe deshalb auch Zivildienst geleistet. Bei einem Krieg wollte ich nicht auf Menschen schießen, weil sich irgendwelche politischen Verhältnisse ergeben haben.

Bei der AfD wird glaube ich die Meinung vertreten, Wehrdienst soll sein, aber nicht, um Soldaten in die Ukraine zu schicken. So habe ich es mal von Tino Chrupalla gehört.

Man kann ja mal verschiedener Meinung sein, Politiker müßen nicht immer im Gleichschritt marschieren.

Gruß Thomas
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Johncom
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 13:02 Ich glaube nicht, daß man immer nur an finanzielle Interessen denken muß.
Man muss nicht, aber man kann.
Die Überlegung, warum werden Hunderte von Milliarden für den Krieg gesammelt, ganz ohne Gewinnaussichten? … Unmöglich. Warum fliegt Selenski in der Welt herum, und zu wem? Warum reisen die Blackrock-Funktionäre persönlich nach Kiew. … und Russland? Das an Bodenschätzen reichste Land, welches ja auf dem Schlachtfeld besiegt werden sollte? Wurde es zum Feind aufgebaut wegen irgendwelcher Demokratie-Probleme? Oder weil es an Naturfläche und Gas-Öl Vorkommen und der Handelsroute im Polarmeer in der Zukunft große Chancen hat?
Die Debatte in der AfD lief auch in einer anderen Richtung.

Björn Höcke geht auf die Werte ein, die wir derzeit in unserem "Regenbogenland" vorfinden. Es sind wohl offensichtlich nicht seine Werte.
Es kann sein, dass die bisher nie NATO-kritische AfD sich selber das Reinreden verbietet.
Ich würde mich nichts in der Welt an einem Krieg beteiligen, ich habe deshalb auch Zivildienst geleistet. Bei einem Krieg wollte ich nicht auf Menschen schießen, weil sich irgendwelche politischen Verhältnisse ergeben haben.
Bin ganz auf deine Seite. :thumbup:
Man kann ja mal verschiedener Meinung sein, Politiker müßen nicht immer im Gleichschritt marschieren.
Und Bürger müssen nicht hinterher marschieren. Vollherzige Christen sollten gar nicht marschieren.
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Zippo
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Zippo »

Diesen Beitrag von Marc Bernhard fand ich interessant:

https://youtu.be/eTgkUyaHecs?si=WaSNKvo9-O5b9mNH

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Magdalena61
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Magdalena61 »

Na ja... er hat Recht.
Der Standort Deutschland ist nicht attraktiv für gut ausgebildete Fachkräfte, die hier so dringend gebraucht werden. Zu viele Abgaben, zu hohe Mieten, die Sicherheitslage ist katastrophal-- und nicht jeder Inder, Chinese, Japaner, Amerikaner, Russe (na, die dürfen ja sowieso nicht...), ja, noch nicht einmal jeder Türke ... ist ein Sympathisant der arabischen und afrikanischen Kultur, die hier nun einmal zunehmend präsent und ein Teil des sogenannten "Stadtbildes" ist.

Aus dem "anderen Wort zum Sonntag" von Martin Michaelis (7. Februar 2026)
Mit immer neuen Angstszenarien, überbordenden Vorschriften und Willkürakten sollen Menschen verunsichert und in die Apathie getrieben werden. Wie können wir dem widerstehen, ohne uns zu überfordern?
...
Gerade lese ich, wie viele Deutschland verlassen wollen. Es sind erschreckende Zahlen: 37 Prozent der Befragten überlegen ernsthaft, zu gehen, 58 Prozent fürchten um ihre persönliche Zukunft. Begreift jemand den Ernst der Lage?

Ein Land im Zerfall, denn nahezu alle Institutionen, die auf Vertrauen angewiesen sind, haben dieses verspielt. Oder besser: verzockt.
  • Parteien, die sich bei Wahlversprechen regelmäßig versprochen zu haben scheinen,
  • Regierungen, die ihren althergebrachten Pflichten, für Sicherheit zu sorgen, nicht nachkommen,
  • eine Polizei, die das Demonstrationsrecht nicht vor Angriffen schützte, sondern die Demonstranten angriff,
  • Gerichte, die nicht mehr die Schwachen vor den Übergriffen der Mächtigen bewahren, sondern deren Lügen vor der Wahrheit,
  • Medien, die diejenigen mit Rufmord verfolgen, weil sie das tun, was sie selber tun müssten, nämlich sagen, was ist,
  • Ärzte, die nicht mehr zuerst der Gesundheit der Patienten verpflichtet sind, sondern spritzen, was befohlen wird, weil es Geld bringt und zukünftig Verluste verhindert.
Auch die Kirchen betrifft es, die vergessen zu haben scheinen, wem sie zuerst und nur verpflichtet sind, und stattdessen behaupteten, «Jesus hätte sich impfen lassen» – mag ja sein, wenn Pontius Pilatus ihm das anstelle der Kreuzigung angeboten hätte, aber wir wissen es nicht. Was für ein theologischer Schwachsinn war das nur, genauso wie «Impfen ist Nächstenliebe». Ob Jesus einem solchen Synodenbeschluss gefolgt wäre, ist ungewiss. Jens Spahn hat sie mit seiner Aussage vor der Corona-Enquetekommission, dass die Impfung nicht vor Übertragung schützt, nicht nur vom Regen in die Traufe geschubst, sondern gleich kopfüber ins Regenfass. Und nun? Die Synoden schweigen.

Man fragt sich als Zuschauer, noch mehr als Betroffener: Was passiert hier eigentlich?
transition-news.org
Die AfD in Sachsen-Anhalt stellt im Entwurf zu ihrem Wahlprogramm das Thema "das Ende der Staatsleistungen und die Einstellung des Kirchensteuereinzugs durch die Finanzämter" in den Raum, von daher ist das Zitat in diesem Thread schon richtig platziert.
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Was passiert hier eigentlich?

Die EU sanktioniert unliebsame Kritiker ohne Gerichtsverfahren, ohne Urteil... derzeit sind es wohl 14 Personen -
Für den 70-jährigen Baud, der Brüssel als Wohnsitz angibt und bei Verlagen im EU-Raum publiziert, sind die Konsequenzen beträchtlich. Sein Vermögen ist gesperrt und EU-Bürgern und -Unternehmen ist es untersagt, ihm Gelder, finanzielle Vermögenswerte oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Zudem darf er weder in den EU-Raum ein- noch durch diesen reisen. Da er schon in Brüssel lebt, ist er da blockiert.
...
Will Jacques Baud von der Sanktionsliste kommen, muss er am EU-Gerichtshof eine Klage einreichen. Doch bis ein Entscheid vorliegt, dürfte es Jahre dauern.
srf.ch
Sollen die Sanktionierten verhungern? Oder wie stellt man sich das vor?

Ein Hoch auf die Demokratie und Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.

Vielleicht haben wir etwas verpasst... etwa das Kommen des "Malzeichens"?
Offb. 13, 16-17 (LUT): Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 
LG
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Johncom
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Johncom »

Magdalena61 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 16:18 Was passiert hier eigentlich?

Die EU sanktioniert unliebsame Kritiker ohne Gerichtsverfahren, ohne Urteil... derzeit sind es wohl 14 Personen -
Für den 70-jährigen Baud, der Brüssel als Wohnsitz angibt und bei Verlagen im EU-Raum publiziert, sind die Konsequenzen beträchtlich. Sein Vermögen ist gesperrt und EU-Bürgern und -Unternehmen ist es untersagt, ihm Gelder, finanzielle Vermögenswerte oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Zudem darf er weder in den EU-Raum ein- noch durch diesen reisen. Da er schon in Brüssel lebt, ist er da blockiert.
All das erinnert mich an die Nachrichten bei uns früher während des kalten Kriegs: Schriftsteller, Autoren, Intellektuelle, die in kommunistischen Regimen unter Hausarrest gestellt wurden. Bei uns in den Hauptnachrichten immer ein dickes Thema. Ich war jung und kritisch, fühlte aber immer so einen Stolz, zum "Westen" zu gehören. Ja, man konnte alles lesen was man wollte, man konnte Bücher, auch seltene, immerhin in der Bibliothek bestellen, man bekam sie sogar über Fernleihe mit etwas Geduld. Aber in den letzten 10-20 Jahren entwickelt es sich hier in die Gegenrichtung: es werden Bücher geradezu überprüft und aussortiert. Als umstritten oder "problematisch" markiert. Es werden Autoren, wie im Falle Baud, attackiert. Eine Kontosperrung heißt ja sofort, du kannst Wasser, Strom und Lebensmittel nicht mehr bezahlen. Also wie ein Hausarrest, aber auch eine Machtdemonstration des totalitären (faschistischen) Regimes. Wahrscheinlich sollen Nachahmer eingeschüchtert werden? In dem Sinne: überlegt euch, was ihr schreibt.

Jacques Baud über Wikipedia:
Er vertritt die These, dass es nicht erweisen sei, dass Osama bin Laden für die Terroranschläge am 11. September 2001 verantwortlich sei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Baud
Nun, das ist nichts Neues. Selber kenne ich niemanden, der die offizielle damalige Verschwörungstheorie noch glaubt.
Im Februar 2026 erhielt Baud vom belgischen Finanzministerium eine humanitäre Ausnahmeregelung, durch die er für lebensnotwendige Zwecke auf sein Bankkonto zugreifen kann
Schon ironisch zu verstehen: Man vertritt eine andere Sicht als die politisch erlaubte, dann wird man von der Finanzverwaltung teilbegnadigt, man darf wieder sein Frühstück einkaufen. Irre? Nein, auch die Sowjets und auch die Nazis haben ihren politisch Verfolgten wenigstens lebensnotwendige Ernährung zugesichert.
Ein Hoch auf die Demokratie und Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.
Solange die Menschen, die einfachen Staatsbürger ihren Herrschern die Hoheit überlassen, solange fühlen sich die Herrscher berechtigt, ihre Machtgelüste in allen Richtungen auszuleben.
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Johncom
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Re: Die AfD will die Gesellschaft verändern (AfD III)

Beitrag von Johncom »

Vielleicht eine "historische" Veranstaltung, diese "Prozess gegen Deutschland" gehaltene Rede eines Mainstream-Kolumnisten:




Nur 16 min, die es in sich haben.

Ein Verbot der Afd würde das Ende der Demokratie in Deutschland bedeuten?




Historisch war auch die Friedendemo von "München steht auf" am Samstag, auf der sich Redner "von links" zum 1. Mal mit Rednern "von rechts" solidarisch gegen die Kriegsplanung der Rest-EU und der Rest-NATO aussprachen. Und es gab großen Applaus! Gegen die von oben gesteuerte rechts-links Spaltung. Wir sind uns doch einig, wir Friedenswilligen. Jedenfalls im wesentlichen und über alles andere kann man noch reden.
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