Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

SilverBullet
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

Beitrag von SilverBullet »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 16:10Eine wörtliche Bedeutung werden so ziemlich alle ekelig und unmoralisch finden. Fleisch steht für Manifestation und Blut für Leben. Es geht also darum, die Botschaft Jesu, die er nicht nur in Worten, sondern auch durch Taten seines Leibes verkündet, in sich aufzunehmen, denn sie sind lebensspendend.
Sorry, mit "Manifestation" und "Leben" kommst du nicht weg von "Fleisch" und "But".
Der Ansatz, dass hier über die Nahrungsaufnahme irgendwelche "göttlichen Zugehörigkeiten bzw. Angehörigkeit" verteilt werden, ist reichlich schräg, wo es doch um eine Schriftreligion gehen soll.
Woher kommt das Bedürfnis für dieses geheimnisvolle Ritual-Zeugs?

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Hiob hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 17:02Unter christlichen Gesichtspunkten ist Materie ein Produkt des Geistes ("Und Gott schuf") und somit Aktionsfläche des Geistigen (Offenbarungen). Ob sich Geist personal oder sinnbildlich vermittelt, ist inhaltlich meistens egal.
Du hast also ein Bilderbuch und ein schräges philosophisches Konzept.
Mit diesem Werkzeugkasten aus Unzulänglichkeiten möchtest du eine Berechtigung ableiten, um von "Jesus ist kein Diktator, der Jasager um sich herum haben will, sondern will, dass die Wahrheit, also Er, erkannt wird." zu sprechen?
Keine Ahnung wie du da jemals noch eine Funken an Vernunft hineinbringen möchtest.
SilverBullet
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

Beitrag von SilverBullet »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 15:37Dass dieses Thema aber grundsätzlich interessant ist, sehe ich daran, dass sich viele unterschiedliche User beteiligen und natürlich an der Klickzahl. Wir sind hier an der Wurzel dran. :clap:
Ja, aber es gibt hier von den "Jesus"-Gläubigen ganz klar das Bestreben das übliche Glaubens-Tralala abzuhalten - so viel Austausch über die Rahmensgeschichte ist da aus meiner Sicht nicht.
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

Beitrag von Hiob »

Spice hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 18:05 Nur die Landkarte kennen, aber nicht die Reise zum Ziel aufzunehmen, nützt überhaupt nichts.
Stimmt. Genauz deshalb gibt es den "Fall"
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

Beitrag von Hiob »

SilverBullet hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 19:52 Du hast also ein Bilderbuch und ein schräges philosophisches Konzept.
Ich versuche die Grundlagen zu vermitteln, auf deren Basis es überhaupt erst möglich ist, die Bibel zu verstehen. --- Man muss das keinesfalls, da jeder einen anderen Erkenntnisweg geht
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

Beitrag von Hiob »

Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 15:41 Du wirst vielleicht verstehen, dass diese Stelle maximal unglücklich gewählt ist. Ich stehe nicht so auf Bluttrinken und essen von Menschenfleisch. Ich bin hoffentlich nicht die einzige, die das hier eklig findet.
Da sind wir uns wirklich einig. Wiewohl ich den Satz wirklich verstehe, ist mir klar, dass man x Kurven fahren muss, um es zu können. Deshalb habe ich gewisse Sympathien mit der lateinischen Messe, weil nicht verstandene Sprache keine unverständigen Fragen provozieren kann. Oder um es ganz anders zu sagen: Der einzig erfolgversprechende Weg ist im Grunde die mystik - also das Erspüren von Geistigem.
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Helmuth
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Re: Offener Austausch zur Rahmengeschichte des Christentums

Beitrag von Helmuth »

Hiob hat geschrieben: Fr 6. Mär 2026, 01:30
Sara Funkelstein hat geschrieben: Do 5. Mär 2026, 15:41 Du wirst vielleicht verstehen, dass diese Stelle maximal unglücklich gewählt ist. Ich stehe nicht so auf Bluttrinken und essen von Menschenfleisch. Ich bin hoffentlich nicht die einzige, die das hier eklig findet.
Da sind wir uns wirklich einig.
Warum tat es dann Jesus? Schon mal überlegt? Er erkannte wohl auch, dass sich die Menschen daran gehörtig gestoßen haben. Das ging so weit, dass sie ihm mit der Zeit nachsagten, er habe einen Dämon. Jesus tätigte mehr solche "unglückliche" Aussagen, wie ihr es nennt. Er scheidet auf diese Weise die Geister.

Die einen sinnen darüber nach und haben irgendwann den "Aha-Effekt" weil sie der Heilige Geist dorthin leitet, und die andere erklären ihn zu einem Spinner und gehen so aber den Weg ihrer Verdammnis weiter. Das sich an Jesus die Geister scheiden sollen, ist auch der Wille Gottes, unseres Vaters im Himnmel.

Man kann so auch die Sache Jesu und der Bibel, in dem Fall das NT, damit kritisieren wie es ja sogar die Berichte selbst zeigen. Gerade diese Authentizität in der Berichterstattung finde ich einzigartig und damit gewissermaßen auch göttlich.

Seine noch wohlmeinenden humanistisch gesinnten Kritker hätten Jesus sicher gerne den Rat erteilt, dass man doch anders reden könne, will man erreichen, dass man ihm nachfolgt. Muss man dazu so grausliche Dinge sagen? Wie ekelig!

Aber wie könnte Gott das sehen? Ich wage dazu einmal zu sagen: "Wer bist denn du, o Mensch, dass, du besser als der Sohn Gottes weiß, was für dich ekelig und was gut ist? Hallo! :wave:
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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