Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 14. Jan 2026, 09:07
Zippo hat geschrieben: ↑Di 13. Jan 2026, 18:40
Es passieren zwar Wunder und Zeichen, als der Herr Jesus in der Welt war und als das Evangelium sich ausgebreitet hat, aber es geht nicht mehr so darum, Feinde zu besiegen, wie in der Zeit Gideons.
Alle andere Nationen können in diesem Namen ja gar nicht für Land dienen oder kämpfen.
Wir kämpfen nicht mehr im Namen unseres Gottes für das Land, daß uns Gott gegeben hat. Es bleibt auch jedem freigestellt, ob er sein Land mit der Waffe verteidigen will. So ist es zumindest in Deutschland noch.
Es hat in der Vergangenheit manche Kriege gegeben, da haben auch gläubige Menschen eine Verpflichtung gesehen, das Land und vielleicht sogar das ganze christliche Europa vor Angreifern zu schützen. Da war z. Bsp unser König Otto, der Große, auch Otto I genannt, der mit der Lanze des Herrn gegen die Ungarn kämpfte.
Oder der polnische König Jan III Sobieski, der die vereinte christliche Allianz gegen die Osmanen anführte, um Wien zu retten. Wer weiß, ob der Herr Jesus nicht doch schon mal geholfen hat.
In unseren Tagen machen wir die Grenzen einfach auf und holen uns die Menschen ins Land, die dem christlichen Glauben eher feindlich gegenüberstehen. Sie wollen aus unserem Land ein Kalifat machen und die Christen verdrängen. Sollen wir das einfach so hinnehmen ?
Helmuth
Aus dem Grund tritt auch kein Malach-JHWH, heute wäre es ein Engel des Herrn Jesus, unter den Nationen in Erscheinung, wie er Gideon oder anderen Israeliten seinerzeit erschienen ist.
Mit den Engelerscheinungen der letzten Jahrhunderten wurde meistens eine Verführung eingeleitet. Da wäre ich auch ganz vorsichtig.
Helmuth
Und es war damals schon so, dass man nicht gegen Fleisch und Blut kämpft, sondern gegen die Mächte des Bösen, dem die Midianiter, aber auch die Israeliten selbst inmitten eines geheilgen Landes gedient haben, was Gott missfällt.
Du sprichst den Götzendienst an den Israel zu der Zeit Gideons hatte und dem Gideon begegenen mußte, bevor der Kampf gegen die Midianiter beginnen konnte.
Ri 6,26-27 hat geschrieben: "Und baue JHWH, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Bergfestung mit der Zurüstung; und nimm den zweiten Stier und opfere ein Brandopfer mit dem Holz der Aschera, die du umhauen sollst." Und Gideon nahm zehn Männer von seinen Knechten und tat, wie JHWH zu ihm geredet hatte. Und es geschah, weil er sich vor dem Haus seines Vaters und vor den Leuten der Stadt fürchtete, es am Tag zu tun, so tat er es bei Nacht.
Welche Götzen gäbe es in unserem Land ? Ist es der Mammon oder ist es Selbstherrlichkeit des Menschen, der mit eigenen Gedanken gegen Gottes Wort streitet. Er meint alles besser zu wissen, ignoriert Gottes Wort und Ordnungen, und scheitert.
Es sind immer die Mächte des Bösen, wenn Menschen sich von Gott abwenden. Die Folge ist, daß er seine Hand abzieht und Satan übernimmt, da braucht er gar nicht selber streiten. Bis Verhältnisse eintreten, die den Menschen wieder zur Besinnung bringen sollen.
Satan hat damals die Midianiter herbeigeholt und Satans Mächte sind es auch, die in unserem Land tätig sind. Da läßt sich etwas mit der Zeit Gideons vergleichen. Gott gibt den Ungehorsamen einfach dem Satan preis.
Helmuth
So kämpfte Gott selbst gegen Israel, wenn diese in den Götzendienst gefallen sind und machte das durch die umliegenden gottlosen Mächte, die ihnen zu Geißeln und Dornen wurden. Aus dem Grund hat das Volk Israel das Land auch für lange Zeit verloren, was Jesus zuletzt geweissagt hatte.
Die umliegenden Mächte waren ja nicht gottlos, sie hatten andere Götter, deren geistiger Urheber Satan ist.
Das Weltgeschehen entfaltet sich durch Mächte, die Gott geschaffen hat. Das war im AT schon so, als Engelfürsten über ganze Länder geherrscht haben. Wenn der HERR etwas durchsetzen wollte, dann mußte er sich in der Himmelswelt die Hoheit erkämpfen.
Dan 10,13
Aber der Fürst des Königreichs im Perserland hat mir einundzwanzig Tage widerstanden; und siehe, Michael, der vornehmsten Fürsten einer, kam mir zu Hilfe; da behielt ich den Sieg bei den Königen in Persien.
Deswegen vermute ich, daß auch um Deutschland im Himmel gekämpft wird, das ist gar nicht so leicht die europäischen Länder wieder freizubekommen.
Es wird auch schon ein endzeitlicher Kampf sein, in dessen Verlauf sich Verhältnisse ergeben, wie sie in Off 13 geschrieben stehen.
Trotz alledem halte ich es für richtig, Gott um Hilfe für das eigene Land zu bitten, wie es uns ja auch in Lk 18,1... nahegelegt wird.
[ELB-BK: Lk. 18,1] Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht ermatten sollten,
Gruß Thomas